Dünndarm Flashcards
Mikroskopische Besonderheiten des Dünndarms
- Plicae circulares = Kerckrin-Falten: Quergestellte Schleimhautfalten aus Tunica mucosa und Tela submucosa
- Zotten auf Plicae circulares
- Lieberkühn-Krypten zwischen Zotten
- Mikrovilli
Was sind die Bestandteile der Zotten des Dünndarms?
- bestehen aus Lamina epithelialis mucosae, Lamina propria mucosae, Zottenstroma
- Zottenstroma: glatte Muskelzellen, Abwehrzellen, Lymphkapillaren = Chylusgefäße, zentrale Venole, Arteriolen
Welche Zellen sind in den Zotten des Dünndarms vorhanden?
- Enterozyten mit Mikrovilli, breiter Glykokalyx und Enzymen
- Becherzellen
Was für Zellen findet man in den Lieberkühn-Krypten?
- Paneth-Zellen
- enteroendokrine Zellen
- Stammzellen
Was ist die Aufgabe von Paneth-Zellen?
- unspez. Immunabwehr
- liegen am Grund der Lieberkühn-Krypten
- sezernieren Lysozym und alpha-Defensin
- Auftreten nimmt von oral nach aboral zu
Was ist die Funktion des Duodenums?
Neutralisation des Magensaftes, Resorption der Nhrung
Wo liegt das Duodenum?
Pars superior: intraperitoneal, Höhe 1. LWK
Pars descendens, horizontalis (3. LWK) und ascendens: sekundär retroperitoneal
Welche Besonderheit hat der Pars superior duodeni?
Ampulläre Aufweitung
Liegt intraperitoneal
WElche Besonderheit hat der Pars descendens dudodeni?
Papilla duodeni major: Einmündung vom Ductus choledochus und Ductus pancreaticus
M. sphincter odii
Was für Besonderheiten hat der Pars horizontalis duodeni?
Wird von A. und V. mesenterica superior überkreuzt
Welche Organe grenzen am Pars ascendens duodeni an?
- durch Lig. suspensorium duodeni = Treitz-Band am Abgang der A. mesenterica superior befestigt
Welche arteriellen Gefäße versorgen das Duodenum?
- R. anterior der A. pancreaticoduodenalis inferior
- R. Posterior der A. pancreaticoduodenalis inferior
- Aa. retroduodenales
- Rr. duodenales der A. pancreaticoduodenalis superior posterior und anterior
Welche venösen Gefäße versorgen das Duodenum?
- V. pancreaticoduodenalis inferior
- Vv. retroduodenales
- V. pancreaticoduodenalis superior posterior und anterior
Wie wird das Duodenum innerviert?
Sympatisch: Ganglion coeliacum
Paraympathisch: Truncus vagalis posterior
Mikroskopische Besonderheiten des Duodenums
Brunner Drüsen in Tela submucosa
- mucös, tubuloalveolär
- sezernieren SChleim, Bicarbonat, Amylase, Maltase
- durch Secretin stimuliert
Keine Kerckring-Falten am Beginn des Duodenums
Aufbau von Jejunum und Ileum
- Jejunum geht an Flexura duodenojejunalis aus Duodenum hervor
- Übergang ins Ileum ohnedirekte Begrenzung
- Ileum endet am Ostium ileale, von Ileocaecalklappe umschlossen
Gefäßversorgung von Jejunum und Ileum
Arteriell:
- Aa. jejunales aus A. mesenterica superior
- Aa. ileales aus A. mesenterica superior
V. mesenterica superior in V. portae
Innervation von Jejunum und Ileum
Sympatisch: Ganglion mesentericum superius
Parasympathisch: Truncus vagalis posterior
Mikroskopische Anatomie des Jejunums und Ileums
- Plicae circulares werden immer flacher, Abstand immer größer
- vermehrte Ansammlung von Lymphfollikeln = Peyer-Plaques
- Zotten werden kürzer
- Krypten wrden tiefer
- Anzahl Paneth-Körnerzellen nimmt zu
Wo liegen die Peyer-Plaques? Was für besondere Zellen sind darin enthalten?
- im Jejunum einzeln, im Ileum dicht gedrängt
- Lamina propria mucosae, Tela submucosa
- Epithel über Lymphfollikeln = Domepithel enthält M-Zellen: apikale Aufnahme von Antigenen, Transzytose und Übergänge an Immunzellen
Funktion des Jejunums und Ileums
- enzymatische Zersetzung und Durchmischeung der Speisen, Resorption von Nahrungsbestandteilen
- Jejunum: ins. Wasser, AS, Hexosen, wasserlösliche Vitamine, FS, Lipide, Elektrolyte
- Ileum: insb. Vit B12, Vit C, Gallensäuren