Speiseröhre Flashcards

1
Q

Speiseröhre: Allgemein

A

 Beginnt unmittelbar hinter dem Kehlkopf und mündet unter dem Zwerchfell im Magen
 25 cm lange muskulöser Schlauch besteht aus 4 Gewebeschichten und ist ein Hohlorgan
 Nächste Schicht aus stabilen Muskelfasern wird ihrerseits schützend von einer äußeren Bindegewebsschicht umhüllt
 Durch wellenauslösende Kontraktionen wird Speisebrei im Magen befördert („Peristaltik“ beginnt hier und setzt sich im Dünn- und Dickdarm fort)  Auf die Wirbelsäule bezogen, erstreckt sich die Speiseröhre (Ösophagus) von den Wirbeln C6 bis TH10
 Liegt zwischen Pharynx und Magen
 Läuft im oberen und hinteren Mediastinum zwischen Trachea und Aorta und liegt über kurze Strecke dem linken Vorhof an

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2
Q

Aufbau Spreiseröhre

A

 In 3 Abschnitte unterteilt (Latein: Pars = Teil)
 Pars Cervicalis (Halswirbelsäule) / Pars Thoracalis (Thorax) / Pars Abdominalis (Bauchbereich, sogenannter Abdomen)
 Abschluss des Ösophagus ist der Vestibulum Gastroösophageale
 Innere von Schleimhaut Mucosa überzogen und schützt Speiseröhre vor mechanischen Verletzungen
 Mucosa verbindet durch Bindegewebe Submucosa mit Muskelschicht, die aus Ring- und Längsmuskulatur besteht (Muskelschicht sorgt für wellenförmige Kontraktion,
um Speisebrei zu befördern)
 Äußere Bindegewebsschicht enthält Blut, Lymphgefäße und Nervenbahnen
 Durchschnittlich auf 3 - 4 cm dehnbar

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3
Q

Physiologische Engstelle

A

 Obere Ösophagusenge: unmittelbar am Beginn der Speiseröhre ist dieser Bereich durch Bindegewebe so verstärkt, dass Maximaldurchmesser 1,5 cm beträgt  Obere Engstelle wird Ringknorpelenge genannt
 Mittlere Ösophagusenge: Mitte der Speiseröhre in Teilungsstelle der Luftröhre und zum Aortenbogen Schluckbehinderung möglich
 Mittlere Engstelle wird Aortenenge genannt und kommen anatomische Variationen wie doppelter Aortenbogen vor
 Untere Ösophagusenge an Durchtrittsstelle der Speiseröhre durch Zwerchfell, wo die Hiatusschlinge vorhanden ist
 Lumen des Ösophagus wird abgedrückt, weil einige Muskelzüge des Zwerchfells in Speiseröhre eindringen und muskulöse Hiatusschlinge bilden  Untere Engstelle wird Zwerchfellenge genannt

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4
Q

Funktion Speiseröhre

A

 Dient dem Transport zerkleinerte Nahrung und dem Durchmischen von Nahrung mit Speichel durch Hals und Brustraum in den Bauchraum  Parasympathikus aktiver Speichelsekretion, Sympathikus hemmt Speichelsekretion
 Speichelproduktion wird bereits beim Kauen angeregt und findet in den verschiedenen Speicheldrüsen statt

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5
Q

Innervation (funktionelle Versorgung eines Organs)

(Speiseröhre)

A

 Eigenständiges, enterisches Nervensystem ist für Koordination des Schluckaktes zuständig
 Unterschieden wird zwischen sympathische Innervation, sensible Innervation und parasympathische Innervation

– Ösophagus wird vom autonomen/enterischen Nervensystem gesteuert  Vorgänge werden vom Sympathikus und Parasympathikus modifiziert  Eigenständiges Nervensystem koordiniert Schluckakt

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6
Q

Sympathische Innveration (Speiseröhre)

A

▸ Aktivierung des Sympathikus führt zur Hemmung des Ösophagusperistaltik
▸ Zur Hemmung der Sekretionstätigkeit der Drüsen
▸ Peristaltik (Muskeltätigkeit von Hohlorganen wie
Speiseröhre) arbeitet weniger, das heißt: Speichel wird nicht benötigt

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7
Q

Parasympathische Innervation (Speiseröhre)

A

▸ Parasympathikus-Aktivierung führt zur Verstär- kung der Ösophagusperistaltik und steigert somit Drüsensekretion

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8
Q

Sensible Innveration (Speiseröhre)

A

Visizerosensible Informationen (wie Dehnung, Schmerz) werden an das Zentralnervensystem weitergeleitet

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9
Q

Blutversorgung Speiseröhre

A

 Jeder der 3 Abschnitte wird durch unterschiedliche arterielle Blutgefäße versorgt:
1. Oberer AbschnittDurch Arteria Thyroidea Inferior versorgt
2. Mittlerer AbschnittDurch Aorta und rechte Arteria Intercostales versorgt
3. Unterer AbschnittDurch Rami Oesophageales der Arteria Gastrica Sinistra versorgt

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10
Q

Sodbrennen (Speiseröhre)

A

-Magensäure fließt vom Magen in die Speiseröhre zurück
-Reflux/Sodbrennen
-Dies geschieht wenn der untere Schließmuskel (Ösophagussphinkter) geschwächt ist

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11
Q

Wieviel Engstellen gibt es in der Speiseröhre?

A
  1. Ösophagusmund
  2. Aortenenge
  3. Zwerchfellenge
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12
Q

Bei welcher Engstelle in der Speiseröhre bleibt meist das Essen hängen=

A

in der Aortenenge

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13
Q

Funktion der Speiseröhre

A

✅ Funktion der Speiseröhre verstanden:
- Transport von Nahrung vom Mund in den Magen durch rhythmische Muskelkontraktionen (Peristaltik).

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14
Q

Aufbau und Lage der Speiseröhre

A

✅ Aufbau und Lage der Speiseröhre erkannt:
Mehrschichtiger Aufbau: Schleimhaut, Muskelschicht, äußere Bindegewebsschicht.
Lage: Verläuft hinter der Luftröhre und vor der Wirbelsäule, verbindet den Rachen mit dem Magen.

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15
Q

Grundlegenden Beschwerden der Speiseröhre

A

✅ Grundlegende Beschwerden der Speiseröhre verstanden:
Schluckstörungen (Dysphagie) als Symptom verschiedener Erkrankungen.
Relevanz im Rettungsdienst: Beurteilung von Beschwerden im oberen Verdauungstrakt.

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16
Q

Physiologische Funktion der Speiseröhre

A

☑️ Physiologische Funktionen der Speiseröhre:
Zusammenspiel der glatten und quergestreiften Muskulatur bei der Peristaltik.
Schließmuskelmechanismus: Verhindert den Rückfluss von Magensäure.

17
Q

Innervation und Steuerung der Speiseröhre

A

☑️ Innervation und Steuerung:
Rolle des Nervus vagus in der motorischen Steuerung der Speiseröhre.
Beeinflussung durch das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus).

18
Q

Blutversorgung und Rolle im Verdauungssystem der Speiseröhre

A

☑️ Blutversorgung und Rolle im Verdauungssystem:
Blutversorgung durch Arterien und Venen des oberen Verdauungstrakts.
Bedeutung der Speiseröhre für den Nahrungsfluss und die Verdauungsvorbereitung.