Seminar 1.8 Flashcards
Lernschwierigkeit Definition
Leistungen unter sozialer Bezugsnorm, keine Aussage über Ursache oder Mechanismu
Lernstörung Definition
Leistungsdefizite in begrenzten Funktionsbereichen, die trotz hireichender Intelligenzleistungen, regelmäßiger Förderung sowie einer körperlichen und seelischen Gesundheit der Betroffenen auftreten
Lernschwäche Definition
Moderate Form, falls Kriterien einer Lernstörung nicht erfüllt sind
Lernstörung vs. Lernbehinderung
Lernstörung -> spezifische Problematik in einzelnen Fähigkeitsbereichen
Lernbehinderung -> allgemeine, bereichsübergreifende Problematik
Kriterium: allgemeine Intelligenz kleiner als -2SD unter dem Populationsmittelwert
Lese-Rechtschreibstörung (Definition ICD-11)
Doppeltes Diskrepanzkriterium: Leistung liegt unter dem Niveau das aufgrund des Alters (P) und der allgemeinen Intelligenz (IQ) zu erwarten ist
Ausschlusskriterien: unanagemessene Beschulung, defizite im Hören/sehen, neurologische Erkrnkungen, nonverbaler IQ unter 70
Lese-Rechtschreibstörung Stärke der Abweichung für Diagnose
ICD-11: 2SD
klinische Praxis: 1,2-1,5 SD
liberales Kriterium: 1SD
Wenn P- oder Q-Diskrepanz nicht erfüllt ist: Leseschwäche
LRS Symptomatik Bereich Lesen
Verdrehen von Wörtern/Buchstaben
Auslassen/Hinzufügen/Austauschen von Wörtern oder Wortteilen
Langsames, mphsames Lesen
Schlechtes Textvertsändnis, Startschwierigkeiten beim Vorlesen
LRS Symptomatik Bereich Schreiben
Zuordnung vom Laut zu Buchtsaben schwierig
Auslassen/Hinzufügen/Austauschen von Buchstaben
Probleme mit orthografischen Regeln, Grammatik- und Interpunktionsfehler
Probleme bei Diktaten und ungeübten Aufsätzen
Fehlerinkonstanz
Häufig unleserliche Handschrift
Folgen LRS
schlechtere Leistung in nahezu allen Fächern
negative Auswirkungen auf Motivation und Selbtsbewusstsein
negative Auswirkung auf berufliche Laufbahn
Diagnostik LRS
LESEKRITERIUM
Abklären P-Diskrepanz
Ergebnisse erst ab Ende der 2. Klasse beurteilbar
Aktueller Test
INTELLIGENZKRITERIUM
nonverbaler IQ Test - WISC-IV
aktueller test
LRS Testnamen
SLRT-II: Wortleseflüssigkeit/Pseudowortleseflüssigkeit
SLS 2-9: Satzleseflüssigkeit
ELFE II: Wortleseverständnis, Satzleseverständnis, Textleseverständnis
Rechenstörung (Definition ICD-11)
Doppeltes Diskrepanzkriterium: Leistung liegt unter dem Niveau das aufgrund des Alters (P) und der allgemeinen Intelligenz (IQ) zu erwarten ist
Ausschlusskriterien: unanagemessene Beschulung, defizite im Hören/sehen, neurologische Erkrnkungen, nonverbaler IQ unter 70
Symptomatik Rechenstörung
Fehler beim Zählen
Probleme mit zehner-/hunderterübergängen
Rechnen durch zuhilfe name der finger
Vertauschen/nicht berücksichtigen von Rechenzeichen
Kopfrechnen mühsam
Schwierigkeiten beim Umgang mit Größen wie Geld, Meter
Folgen Rechenstörung
schlechtere Leistung in Fächern mit Zahlenbezug
negative Auswirkung auf Motivation und Selbstbewusstsein
negative Auswirkung auf berufliche Laufbahn
Diagnostik Rechenstörung
P-Diskrepanz: Leistung im Rechentest muss 2 (1.5/1) SD unter der Altersnorm liegen
IQ-Diskrepanz: Leistung muss 2 (1.5/1) SD unter der Leistung im Intelligenztest liegen
Nicht erfüllt? Rechenschwäche
Testnamen Rechenstörung
DEMAT 1-9
Basis-Math 4-8