19.03. Flashcards
Medikament der Abfluss des Kammerwassers verbessert und nicht über eine Verringerung der Kammerwasserproduktion wirkt zur Therapie des Offenwinkelglaukoms
Prostaglandin-Analogon wie Latanoprost
Prostaglandin-Analoga wie Latanoprost verbessern den Kammerwasserabfluss und senken so den Augeninnendruck. Auf die Kammerwasserproduktion haben sie dagegen keine entscheidende Auswirkung.
Homonyme Hemianopsie
Ursächlich für eine homonyme Hemianopsie ist in aller Regel eine Schädigung der Sehbahn “hinter” dem Chiasma opticum (z.B. im Tractus opticus oder der Sehrinde). Die Informationen des rechten Gesichtsfeldes werden in der linken Hirnhälfte verarbeitet. Die zusätzliche Beschreibung des massiven Hypertonus macht eine Hirndurchblutungsstörung als Ursache wahrscheinlich.
Keratokonjunktivitis epidemica
Adenoviren
Meldepflicht bei Konjunktivalem Abstrichnachweis
Nummuli
symptomatischen hinteren Glaskörperabhebung
Blitze
Flusen!
symptomatischen hinteren Glaskörperabhebung beschrieben: Bei einer beginnenden oder inkompletten Glaskörperabhebung kommt es durch noch bestehende punktuelle Verbindung zwischen Glaskörper und Netzhaut zum Zug auf die Netzhaut. Dieser führt zur Wahrnehmung von hellen Lichtblitzen (wie hier am Vortag beschrieben). Bei kompletter Ablösung werden keine Blitze mehr gesehen und degenerative Veränderungen/Verdichtungen im Glaskörper werden als ring- oder flusenförmige Trübungen (sog. Mouches volantes) wahrgenommen.
Flügelfell (Pterygium)
Nasal
Tumor der Tränendrüse
leichte Verlagerung des linken Augapfels nach nasal unten; gleichzeitig liegt links eine Protrusio bulbi
Raumforderung der lateralen oberen Orbita
Die Tränendrüse liegt am lateralen Oberrand der Orbita - ein Tumor in diesem Bereich hat also typischerweise die genannte Symptome zur Folge (Verdrängung des Auges nach nasal unten, ggf. Exophthalmus).
verästelte Hornhautepithelläsion
Verminderte Hornhautempfindlichkeit
Herpes simplex Keratitis
Zentralvenenverschluss
Neovaskuläre Sekundärglaukom
Erhöhte Augeninnendruck
Rubeosis iridis
Glasskörperblutung
6 Wochen altes Mädchen linke Auge dauernd durch Schleim verschmiert sei und träne. Die Lidspalte ist am betroffenen Auge gering verengt, wobei unterhalb des inneren Lidwinkels eine leichte Vorwölbung besteht; Druck auf diese Stelle führt zu Schleimaustritt in den inneren Lidwinkel. Umschriebene Verhärtungen sind nicht palpabel.
angeborene Tränenwegsobstruktion durch Persistenz der Hasner-Membran
seit mehreren Jahren an beiden Augen zunehmende Sehverschlechterung
Sehschärfe (mit der einwandfreien Brille des Patienten) jederseits herabgesetzt
auch andere Familienmitglieder im späteren Alter schlecht gesehen haben.
Hereditäre (granuläre, bröcklige) Hornhautdystrophie
Standardverfahren Kataraktoperation
extrakapsuläre Kataraktoperation mittels Phakoemulsifikation und Implantation einer Kunstlinse in den Kapselsack
Altersbedingte Sehverschlechterung
nachlassende Elastizität der Linse mit schwindender Fähigkeit zur Wölbungszunahme
Therapie Riesenzellarthritis
Glukokortikoidgabe
Für paar minuten auf eine Auge Blind gewesen. Schmerzen im Schulterregion, Gliederschmerzen
Cornea guttata
Als Cornea guttata bezeichnet man eine unregelmäßig “tauartig” verdickte Kornea, die durch pathologische Veränderungen der Descemet-Membran (Basalmembran des Endothels an der Innenseite der Kornea) zustande kommt. Diese seltene Erkrankung wird autosomal-dominant vererbt und ist nicht mit Diabetes mellitus assoziiert.
Diabetis assoziierte Augenerkrankungen
Glaskörperblutung
Glaukom
Katarakt
Traktionsablatio retinae (Netzhautablösung)
Therapie akute Winkelblockglaukom
Kammerwinkel verschlossen
Man injiziert 500 mg Acetazolamid i. v., behandelt lokal mit einem Betablocker und sorgt für eine medikamentöse Pupillenverengung
beidäugig „zickzack“artige szintillierende Wahrnehmungen und graue Sehausfälle
nach außen gewandert und nach höchstens einer Stunde wieder verschwunden.
Im anschluss kopfschmerzen
Migräne mit Aura
Refraktionsamblyopie
Bei deutlich unterschiedlichen Refraktionen auf dem rechten und linken Auge entstehen Bilder unterschiedlicher Größe/Schärfe, so dass das Bild des schlechter sichtigen Auges zentral unterdrückt wird
langsam fortschreitende Verschlechterung der Sehschärfe
Katarakt
Sehverschlechterung, Grau-in-grau-Sehen und einer Zunahme der Blendempfindlichkeit
häufigste Augenmanifestation der Tuberkulose.
Uveitis posterior
Ishihara Tafel
Farbwahrnehmung im Rot-Grün-Bereich
Ursachen Retinale Vaskulitis
Borreliose Lues (Syphilis) M. Behçet M. Wegener (Wegener-Granulomatose) Tbc Sarkoidose
Pulmonale sarkoidose
radiologische Nachweis einer (retikulo-)nodulären Zeichnungsvermehrung der Lungen
Interferon Gamma Test
Er weist im Blut durch eine In-vitro-Stimulation die zuvor erfolgte Sensibilisierung von T-Lymphozyten gegen Antigene des M.-tuberculosis-Komplexes (nicht gegen BCG) nach.
UAW Langzeit Therapie mit Glukokortikoide
diabetischen Stoffwechsellage
Isoniazid Komedikation
Vitamin B6
Isoniazid ist eigentlich ein relativ gut verträgliches Erstrangmedikament in der Tuberkulose-Therapie. Es hat aufgrund eines funktionellen Antagonismus mit Vitamin B6 (Pyridoxin) jedoch auch neurotoxische Effekte und kann eine periphere Polyneuropathie verursachen. Dieser kann durch die zusätzliche Gabe von Vitamin B6 vorgebeugt werden.
UAW Ethambutol
Augenschädigung (MERKE: Eye)
Ethambutol ist ein Erstrangmedikament zur Behandlung der Tuberkulose, das aber auch neurotoxische Nebenwirkungen hat und zu Beeinträchtigungen der Sehschärfe, des Farbsehvermögens sowie des Gesichtsfeldes führen kann. Aufgrund der Augenschädigung von Frau P. ist ein Einsatz von Ethambutol daher zu vermeiden. Merke: E-thambutol → E-ye!
Graue Starr
Glasbläser in einer Glasfabrik
Tonometrie nach Goldmann
Das Verfahren beruht auf der Ermittlung einer Kraft, die zu einer definierten Abflachung der Hornhaut führt.
streifige Blutungen und eine Papillenschwellung am Fundus
Zentrale Venenverschluss
Orbitabodenfraktur
Hebungsdefizit des Auges
Eine Orbitabodenfraktur geht häufig mit einer Einklemmung von Augenmuskeln einher. Am häufigsten ist davon der M. rectus inferior betroffen. Dieser ist somit “verkürzt”, wodurch die Hebung des Auges nur eingeschränkt möglich ist. Die Patienten leiden in der Folge unter Doppelbildern beim Blick nach oben.
Therapie Dakryozystitis
Bei der Dakryozystitis handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Diese wird in der Akutphase mit einem (Breitspektrum‑)Antibiotikum (wie z.B. einem Aminopenicillin) behandelt. Im Falle einer Tränenwegsstenose kann im Anschluss eine Dakryozystorhinostomie durchgeführt werden.
Iridodialyse
Abrisses der Iriswurzel vom Ziliarkörper. Dabei besteht durch den Abriss neben der Pupille eine zweite Öffnung. Zudem ist eine typische Entrundung der Pupille zu erkennen. Ursache für dieses Krankheitsbild sind i.d.R. Traumata - was in Anbetracht der Fallschilderung sehr wahrscheinlich ist.
retinaler Zentralarterienverschluss
Ein retinaler Zentralarterienverschluss ist durch plötzliche einseitige, schmerzlose Erblindung bzw. massiven Visusverlust mit lediglicher Lichtscheinwahrnehmung gekennzeichnet. Im ophthalmoskopischen Befund zeigt sich eine grau-weiße Verfärbung der Retina durch ein Ödem der Nervenfaserschicht. In der Fovea centralis findet man einen kirschroten Fleck. Da hier keine Nervenfasern verlaufen, bildet sich kein Ödem aus, sondern die vaskularisierten, tieferen Schichten scheinen durch. Zudem findet man im ophthalmoskopischen Befund enggestellte Gefäße.
Keratokonus
Definition: Kegelförmige Verformung und Ausdünnung der Hornhaut; im Verlauf mit Trübung der Hornhaut und Visusverschlechterung
Ätiologie: Unbekannt
Klinik: Visusverschlechterung, Myopie, Astigmatismus
Verlauf: Einseitiger Beginn, das zweite Auge ist aber im Verlauf immer mitbetroffen
An der Unterlidkante eine zart rötlich verfärbte Vorwölbung und tastet dort einen gut Traubenkerngroßen, nicht verschieblichen Knoten ohne Schmerzen
Chalazion (Hegelkorn)
= granulomatöse Entzündung einer Meibom-Drüse, der zumeist eine Verstopfung der Ausführungsgänge zugrunde liegt. Sie ist gekennzeichnet durch eine langsam entstehende, schmerzlose Schwellung im Augenlid.
Keratokonjunktivitis epidemica
seröse Sekretion, starkes Fremdkörpergefühl, Chemosis (Bindehautödem), massive konjunktivale Hyperämie insb. im medialen Lidwinkel (Karunkel) und Schwellung der präaurikulären Lymphknoten.
Hoch kontagiös (Arbeitskollege wegen Augenentzündung krankgeschrieben)
Adenovirusinfektion
anterioren ischämischen Optikusneuropathie (AION)
akute Durchblutungsstörung der Papille
plötzliche Einsetzen der schmerzlosen, einseitigen Sehminderung lässt dieses Krankheitsbild vermuten. Das Alter der Patientin (63 JA), der horizontale Gesichtsfeldausfall besonders des unteren Gesichtsfeldes sowie der Funduskopiebefund mit ödematöser Papille
Im späteren Verlauf kommt es häufig zu einer Optikusatrophie mit dauerhaftem Visusverlust. Eine Mitbeteiligung des zweiten Auges ist häufig
Aniridie
Die kongenitale Aniridie ist häufig mit einem Nephroblastom assoziiert, weshalb bei Diagnose einer Aniridie grundsätzlich regelmäßige Abdomensonographien zur Früherkennung eines Wilms-Tumors indiziert sind. Treten zusätzlich (uro‑)genitale Fehlbildungen und eine geistige Retardierung auf, spricht man vom sog. „WAGR-Syndrom“.
Kongenitales, bilaterales Fehlen der gesamten Iris oder von Teilen dieser. Eine Aniridie entsteht sporadisch oder wird autosomal-dominant vererbt und kann isoliert oder im Rahmen eines Syndroms, bspw. beim WAGR-Syndrom, auftreten. Klinisch zeigen sich eine erhebliche Blendempfindlichkeit und eine reduzierte Sehschärfe.
Zentralvenenverschluss
Die anamnestische Visusminderung und der funduskopische Befund (streifige Blutungen in allen vier Netzhautquadranten, Papillenödem, erweiterte geschlängelte Venen, „Cotton-Wool-Herde“) sprechen am ehesten für einen Zentralvenenverschluss der Retina. Durch internistische (z.B. Arteriosklerose) oder okuläre (z.B. Glaukom) Grunderkrankungen kommt es zur Thrombosierung der V. centralis retinae.
Toxoplasmose
Zervikale Lymphadenopathie