VL 7: Transkription Flashcards
Elongation
Wenn sich die RNA-Polymerase entlang der DNA bewegt entspiralisiert sie die Windungen der Doppelhelix und exponiert etwa 10-20 Basen auf einmal, die sich mit RNA Nukleotiden paaren können
- Entry Tunnel DNA
- Auseinandernahme im kurzen Bereich
- RNA Synthese
- i.d.R 8 bp
- ständiges Drehen der DNA
- Stress der Entwindung > kommt zu supercoiling, Torsionsspannung
- Topoisomerase entspannen
CTD
- C-terminale Domäne
- Sequenzwiederholung, Repetition
- Je nach Spezies mehr oder wenig häufig
- Bei Eukarya: (YSPTSPS)52
- Ohne Unterbrechung, in Tandem
- 2 und 5 am wichtigsten
- Posttranslationale Phosphorylierungen an diesen Stellen
Veränderung der Pol II während der Transkription (Modifikationsphasen der Polymerase)
- Phosphorylierung der CTD verändert sich
- Transkriptionstart vor Zzusammenbau der Pol II, Präinitiationskomplex: unphosphoryliert (CTD)
- Initiale Elongation bedeutet nicht, dass mRNA vollständig gemacht wird, es gibt mehrere Voraussetzungen
- nicht unabhängig von Chromatin
- Diese Schritte ermöglichen unterschiedliche Arten der Transkriptionsregulation
Zustände der Polymerase
- Initiation
- Als Präinitiationskomplex vorliegend
- zusammengebaut
- Am Promotor
- noch nicht synthetisierend
- Pausing
- bisschen RNA
- Polymerase hängt fest
- an Serin-5 phosphoryliert
- Elongation
- weitere Phosphorylierungen
- dann prozessiv und produktiv
Phasen des Transkriptionsstarts
- nicht unabhängig von Chromatin
- ksjkg
- Faktor legt Promotorbereiche frei, partielle Raeumung, Rekrutierung von Transkriptionsfaktoren, Polymerase → Präinitiationskomplex
- Bildung offenes Komplex, DNA in der Polymerase entwunden
- Phosphorylierungssignal, zusätzliche Faktoren, binden direkt an Polymerase, Serin-5. Ihibierende Faktoren, wird wieder gestoppt, aufgehalten/stalled, Verharrung hier möglich
- Phosphorylierung, auskicken des inhibierenden Faktors
- Volle durchphosphorylierung möglich, effektive Transkribierung
Arten der Transkriptionsregulatione
- On/OffRegulation: Vor der Ausbildung des Präinitiationskomplexes (PIC)
- zB kein offenes Chromatin
- oder Transkriptionssignal wird gegeben (keine schnelle antwort)
- Schnelle Antwort: nach Ausbildung des PIC
- Massive, ultraschnelle Steigerung der Transkriptionsrate: Aktivierung nach proximaler Pausierung
- verharren im Zustand der ausgebildeten PIC, d.h. nur noch S2 Phosphorylieren, und schon geht Transkripition los
Bei welchen Genen ist eine ultraschnelle Antwort notwendig?
- Stressgene
- Hitzeschockpromotoren
- Reaktion auf Stressoren
- Schritt: Phosphorylierung
- kann auch zufaellig passieren
Transkriptionstermination in Prokaryoten - ohne Terminationsfaktor
- Sekundärstruktr und das oligo U am 3’ Ende des Transkripts beiwkren Termination ohne Hilfsfaktoren
- Hairpin Loop
- Selbstfaltung der RNA
- piekst Polymerase, Polymerase fällt ab
- Terminationssignl

Transkriptionstermination in Prokaryoten - Faktorabhängige Termination
- Rho-Faktor
- 6 UE
- ähnlich Helicase
- erkennt auf naszierende RNA bestimmte Sequenz
- ATP-Verbrauch entlang der RNA
- Löst Hybrid der DNA und RNA auf
- Polymerase fällt ab
- langsamer als Polymerase
- Sequenz nötig, damit Polymerase langsamer wird, sindt kann Rho nicht aufholen

Transkriptionstermination in Eukaryoten
- spezielle Faktoren binden naszierende RNA Signalsequenzen (Poly-A-Site)
- RNA wird hier geschnitten
- PolyASchwanz wird an das 3’-Ende der fertigen RNA gehängt
- eine 5’-3’-Exonuklease degradiert die RNA bis Polymerase erreicht ist, die dann vom Template dissoziiert
Der CTD belaedt die RNA mit RNA-Prozessierungsfaktoren und die DNA mit Chromatinmodulatoren
RNA-Prozessierung
- nur etwa 4% der Gesamt RNAMenge weiner Zelle sind mRNA
- Anzahl mRNA euk. Zelle: 360 000, Masse: 10-30 pg
- Prozessierungsarten
- Capping
- Polyadenylierung
- Spleißßen
- prämRNA spleißßen
- selbstspleißende ntrons
- Alternatives Spleißen
- Edierun
- U-Addition/Deletion
- Desaminierung von Cytidin/Adenin

RNA Prozessierung
- mRNA-Prozessierung
- Capping
- Polyadenylierung
- Spleissen
- prä-mRNA spleissen
- selbstspleissende Introns
- Alternatives Spleisssen
- Edierung
- U-Addtion/Deletion
- Desaminierung on Cytidin/Adenin
Capping
- Methyliertes Guanin
- 5’-5’ Brücke am Endterminus
- Schutz vor Exonukleasen
- Effizienter Transport aus dem ZK
- Erhöht die Effizienz der Translation

Exo- und Endonukleasen
- mRNA abbauende Enzyme
- Endonuklease schneidet vom inneren des Polynukleotids
- Exonuklease attackieren vom ENde
Polyadenylierung
- Polyadenylierungsstelle zwischen C und A
- 10-20 Basen stromab vom Signal, das Polyadenylierungsmaschinerie rekrutiert
- Polyadenylierungssignal: AAUA (AUUAA)
- Proteine
- Endonuklease
- CPSF
- PAP
- PABP II
- kann die mRNA vor Abbau schützen
- erhöht die Effizienz der Translation (ca. 20-fach
- Warum A? –> durch ATP ist A viel abundanter inder zelle, [ATP] höher

Beispiel Regulation Polyadenylierung - RNA bindendes Protein FCA
- Interaktions mit FY (Polyadenylierungsfaktor)
- Zusammen wirken auf floweriing locus C
- Autoregulation: verhindert weitere Expression des Gens von FCA
- 2 poly-A Stellen für FCA
Beispiel Polyadenylierung - Polivirus
- Viren inhibieren die Expression eukaryotischer mRNAs über die Zerstörung von Proteinen, die am Cap und am Poly-A-Schwaz binden
- Poliovirus -> keine Cap
- RNA-Virus
- Codiert für Proteine, Proteasen
- erstören das PolyA-Bindeprotein
- Reduizert Translation befallener Zellen dramatisch
Introns und Exons
- Euk. Gene sind fast immer unterbrochen
- Exons kodieren
- Introns kodieren nicht
- Introns werden ebenfalls transkribiert, nachher ausgeschnitten –> Splicing
- Größe Exons: Durchschnitt 145 nt
- Anzahl Intrns pro Gen: 0-363 (Durchschnitt 9)
- Fröße typischer Introns: Durchschnitt 3300 nt
GT-AG-Regel
- Exon/Intron Übergänge sind konserviert
- Jedes Intron beginnt mit GT (GU)
- Endet mit AG
- Branch Site: A

Spleißen Chemie
- Besteht aus zwei Transesterifikationen
- Theoretisch müsste keine Energie zugeführt werden
- Tatsächloch werden große Mengen ATP für diverse Umlagerungen im Spleißosom benötigt
- mRNA: Exon-P-GU——A2’-OH—AG-P-Exon
- Branching Site A2’-OH (RNA hat noch oxidierenden Sauerstoff an 2’)
- diese OH-Gruppe enzymatisch aktiv
-
1. Transesterreaktion: OH-Gruppe des branching A attackiert nukleophil Phosphoratom von Phosphatgruppe Exon-P
- Produkt: freies 5’-Exon mit 3’OH Gruppe (Exon-OH) und halbzirkulaere RNA (A mit P verknüpft und zweites Exon liegt frei
-
2. Transesterreaktion: freies 5’-Exon mit 3’OH (Exon-OH) nukleophiler Angriff auf P-Exon
- Produkte: freies Laria (Lasso) verknüpfte Exons: Exon-P-Exon
- Branching Site A2’-OH (RNA hat noch oxidierenden Sauerstoff an 2’)
- braucht eigentlich keine Energie, Energie steckt in der RNA selbst
- Spleissosom: RNA-basierte Katalyse. Ribozym!
Komponentendes Spleissapparates
- ca. 150 Proteine
- 5 RNA Molekü;e (snRNA)
- small nuclear …
- U-reiche snRNA
- stecken in Partikel U1, U2, etc..
- snRNPs: (snurps) small nuclear Ribonecleoprotein Particles
- Ribonukleoproteine
- stecken in Partikel U1, U2, etc..
- Intron
Spleißosom Wirkungsweise, Erkennung
- Erkennung:
- über RNA-RNA Erkennungs-Interaktionen, sequenzspezifisch
- snurps assemblieren nacheinander abwechselnd auf RNA
- U1 erkennt 5’-Splice-Site
- BBP (Branch point Binding Protein) erkennt A
- Proteine die 3’-Splice-Site erkennen
- U2 verdranengt BBP
Das Spleißosom setzt sich am Intron zusammen: Erkennung und Umlagerung
- Transesterreaktion
- Triple-Komplex U4, U5, U6
- bringt Branch-point und 5”-Spleiss-Site zusammen, zieht U1 und U2 zusammen
- ersetzt U1
Spleißfaktoren restrukturieren das Intron und erlauben damit erst die Katalyse
- 5’-Splice-site und Branching Point werden miteinander kombiniert
- U4 wird rausgeschmissen
- Transesterifikation
- Transesterifikation
Spleißvorgang vereinfacht
- Benötigt werden: Spleißapparat (Spleißosom, snurps(snRNP), BBP, etc ) und unreife RNA
- snRNPs assemblieren nacheinander abwechselnd auf die RNA an beiden Intron-Exon-Grenzen und am Branching-Point
- U1 auf 5’-Ende, U2 auf Branchpoint, Proteine auf 3’-Ende
- Restrukturiereung des Introns: Triple-Komplex (U4,U5,U6) bringt U1 und U2 zusammen und katalysiert erste Transesterreaktion.
- zweiter Transesterreaktion
- Produkt: kombiniertes Exon, Intron-“Lasso”