• Glukokortikoide Flashcards
Nebennierenrinde NNR
bildungsort von steroidhormon
Hypothalamus
Reguliert das vegetative Nervensystem und somit “primitive Funktionen” wie Temperatur, Wasserbilanz Nahrungsaufnahme (Sättigung/Hunger) und Sexualverhalten
Synthese sowohl von Hormonen (-> Speicherung in HHL) als auch pulsatile Sekretion von Steuerhormonen, sog. Releasing- und Inhibiting-Hormonen (-> HVL)
wo in NNR ist glukokortikoide built
in Hypothalamus, in der zona fasciculata
Glukokortikoide: Physiology
-Taglich 10-20mg normale
-maximals: morgens
-nur bewaeltigung (management) von stresssituationen notwendig
>intensiver stress = cortisol ansteig
-anti inflammatory and immunsuppressiv
Wie sieht das physiologische Cortisol aus, Was ist der Unterschied zum Cortison?
Cortison: C-11 = O
= inactive PD, needs hepatische activation to Cortisol
hydrocotison = cortisol
Was für eine Wirkung steigt mit zunehmender Lipophilie?
-antiinflammatorische wirkung inc with inc lipo
>inc lipo, inc depot im fettgewebe, inc UAW
Welche Substanzklassen der Glukokortikoide gibt es?
-son ending
Hydrocortison (HWZ Kurz)
Prednison (HWZ mittel)
Betamethason (HWZ Lang)
Was ist die Äquivalenzdosis?
Äquivalenzdosis ≈ Cushingschwellendosis = Tagesdosis eines Glukokortikoids, die über längere Zeit eingenommen ein Cushing-Syndrom auslösen kann (siehe UAW).
Grosse individuelle Unterschiede!
Wirkmechanismus Glukokortikoide
- verzögerte genomische Effekte
- «rasche» nicht genomische Effekte
verzögerte genomische Effekte: genauer Wirkmechanismus
- Verzögerte genomische Effekte
vermittelt über Bindung des Cortisols an zytosolische Glukokortikoidrezeptoren.
Der Kortikoid-Rezeptor-Komplex…
a) verändert der Genexpression proinflammatorischer Proteine ->
b) …hemmt Transkriptionsfaktoren (z.B. NF-kB) und unterdrückt die Synthese proinflammatorischer vermittelnde Proteine
-> antiinflammatorische und immunsuppresive Wirkung!!
Genomische Effekte laufen bereits bei TIEFEN Konzentrationen ab!!
«rasche» nicht genomische Effekte: genauer Wirkmechanismus
- «Rasche» nicht genomische Effekte
durch Membranstabilisierung!!;
vermittelt durch membranöse Glukokortikoidrezeptoren.
Die raschen nicht genomischen Effekte laufen nur bei HOHEN Konzentrationen ab
-> NOTFALL BEDARF HOHE DOSEN!!
«Rasch» = Wirkung innert Stunden
Substanzen (z.B. Antihistaminika, Adrenalin) kombiniert.
Glukokortikoide: Allgemeine Empfehlungen -> Akut-/Notfalltherapie
Dose and discontinuation
-> Akut-/Notfalltherapie
Einnahmeschema: kurz und hochdosiert
discontinuation:
<7d can abruptly stop
7-14 abrupt stop possible
Glukokortikoide: Allgemeine Empfehlungen -> Langzeittherapie Goal
Wahl des Präparats und der Dosierung and discontinuation (absetzen)
Ziel: vermeiden einer NNR-suppression (langezeit UAW)
Zirkadiane (circadian) therapie
Wahl: Topische therapie, kurzer wirkdauer, kurz und niedrig dosieren
discontinuation:
muss ausschleichen !!
>wiederaufflammen (relapse)
>steroidentzugssyndrome (withdrawal)
>NNR-Insuff (UAW)
Glukokortikoide: Allgemeine Empfehlungen -> Interaktionen
- Mit CYP3A4-Induktoren/-Hemmer
- Verstärkte UAW
- NSAID (GIT-Beschwerden)
- Schleifen-, Thiazid-Diuretika, Laxantien (Hypokaliämie)
- ACE-Hemmer (Blutbildveränderung; Mechanismus unklar)
- Wirkreduktion von
- Antidiabetika
- Oralen Antikoagulantien (vit-k analogs)
Glukokortikoide: Allgemeine Empfehlungen -> KI
- Bei vitaler Indikation, keine absolute KI (ignore for emergency)!!
- Relative KI: (for langezeit)
– Ulkus ventrikuli/-duodeni
– Osteoporose
– Infektionskrankheiten
– Glukokortikoid-induzierte Myopathie
– Schwangerschaft
– Erhöhte Thromboseneigung
– Psychische Vorerkrankungen
– Glaukom
Hauptindikation?
Glukokortikoide primär zur Behandlung von Entzündungsreaktionen
> meistens allergische oder (auto-)immune Erkrankungen aber auch bei Infektionen.
- Ausgelöst: Vielzahl von Stimuli (Infektionen, Antikörper, mechanische Irritation, Verletzung)
- Aktivierung des Immunsystems zur Kontrolle der Noxe
- Anti-inflammatorische Mechanismen (endogene Glukokortikoide) dämmen (red) Entzündungsreaktion ein und kontrollieren das Ausmass der Entzündung !!
- Exzessive, inadäquate oder persistierende Entzündungs-reaktionen (führen zu Gewebsuntergang mit möglicherweise) hoher Morbidität und Mortalität !!
andere indikations
Pharmakodynamische therapie (nur symptomatisch)
diff between akut/notfall and langezeit therapie
UAWs Glukokortikoide Einmalgabe/-Langzeitgabe
1x: kaum UAW auch under hoher dosen
langezeit: abhangig von dosis/dauer
- Hypocortisolismus -> Addison Krise!! - akute NNR-insuff
- Hypercortisolismus -> Cushing Syndrom!!
- Stoffwechselstörungen
- muskuläre UAW
- kardiovaskuläre UAW
- Osteoporose
- GIT UAW
- ZNS UAW
- Infektionen
- dermatologische UAW
- Ophthalmologische UAW
Glukokortikoidentzug - Hypocortisolismus
-akute NNR-insuff by absetzen
Extremeform: Addison Krise!!
-> die Addison-Krise ist das schwerste klinische Krankheitsbild einer Nebenniereninsuffizienz.
selten aber unbehandelt immer letal!
Klinik:
-mudigkeit
-HT
-lose weight
-GIT UAW
Durch Glukokortikoide - Hypercortisolismus
-Extremeform: Cushing - Syndrome
UAW:
-metabolish sto / stoffwechsel sto
-haut veranderung
-muskel/skelett
-adipositas
5 jahres mortality >50%
Welche Stoffwechsel werden gestört in Hypercortisolismus?
Fettstoffwechsel
- reversible
Kohlenhydratstoffwechsel
- Diabetogen -> Hyperglykämie/ glukokortikoid-induzierter Diabetes mellitus (DM)
>take regular blood-sugar tests + antidiabetica meds if needed
Muskuläre UAW in Hypercortisolismus: was wird gestört? Wirkmechanismus
Proteinstoffwechsel:
Glukokortikoide wirken katabol -> fördert Proteinabbau
Schwäche/weak und späteren Atrophie der Muskulatur kommen.
kardiovaskuläre UAW in Hypercortisolismus: welche Auswirkungen gibt es?
Hypertonie:
* Cushing’s Syndrom (endogen): 80%
* Pharmakologische Anwendung (exogen): 20%
kardiovaskuläre UAW: Mechanismus und Massnahmen in Hypercortisolismus
(noch nicht komplett geklärt)
Wirkung via Mineralokortikoid- und Glukokortikoidrezeptoren.
– Niere: Verlust von mineral
– Herz: eine (geringe) positive Inotropie.
– Gefässe: erhöhte Vasokonstriktion
-> BD steigt
Massnahmen: Regelmässige Blutdruckkontrolle!
Osteoporose: Wirkmechanismus und Massnahmen in Hypercortisolismus
- hemmen die Osteoblasten
- aktivieren der Osteoklasten
- antagonisieren Vitamin-D und hemmen die Calcium-Resorption im Darm
- Hemmen die Calcium-Rückresorption in der Niere
-> Steigern Ca-Ausscheidung
Osteoporose: Massnahmen
* Gabe von Vitamin D und Calcium
* Körperliche Aktivität zur Knochenstimulation
* Evtl. Osteoporosetherapie
GIT-UAW: welche kann auftreten? in Hypercortisolismus
und Was steigt das risiko / beeinflusst durch / massnahmen
Gastrotoxizität
- Glukokortikoide erhöhen das Risiko fur GIT-UAW
- Das Risiko steigt bei einer Kombination von Glukokortikoiden + NSAR
Beeinflusst durch:
- NSAR-Wahl
- NSAR-dosierung
Massnahmen
- Glukokortikoide Monotherapie - keine ulkus-pravention
- Glukokortikoide + NSAR
> Ulkus-prevention
ZNS-UAW in Hypercortisolismus, welche genau?
Glukokortikoide erhöhen, (dep. dauer/dosis) das Risiko für psychiatrische und kognitive Symptome (meist mild und reversibel)
* Emotionale Labilität, Depression, Antriebsstörung
* Hypomanie, Manie
* Psychose
* Delirium, Verwirrung
* Desorientierung
* Gedächtnisstörungen
* Schlafstörungen (v.a. wenn eine die Einnahme aufgeteilt wird: 1-0-1-0)
* Akathisie (Sitzunruhe)
Frauen scheinen häufiger betroffen zu sein, als Männer.
-Hautatrophie in Hypercortisolismus
Wirkmechanismus, Risikofaktoren
- V.a. unter topischer Therapie
- Durch eine Beeinträchtigung (impatiement) der Hauptproliferation und einen negativen Einfluss auf die Kollagenproduktion sowie einem Rückgang elastischer Fasern kommt es zu einer Verdünnung der Haut.
- werden häufig als «Papierhaut» bezeichnet
- Risikofaktoren: Alter, Frauen, Glukokortikoid-Präparat
- Oft irreversibel!
- Kaum behandelbar!
Dermatologische UAW: welche? in Hypercortisolismus
-Hautatrophie
>Dermis/Epidermis, Dermatosen, Gefasse, Kontakallergie, Immuneabwehr dec.
Infektionen: Wirkmechanismus in Hypercortisolismus
Glukokortikoide erhöhen die Infektanfälligkeit !!!
(bedingt durch die immunsuppressive und antiphlogistische Wirkung der Glukokortikoide).
- Meist handelt es sich dabei um gewöhnliche virale/bacteria (common)
- Opportunistische Infektionen treten in der Regel nur auf, wenn noch weitere Faktoren das Immunsystem supprimieren (andere Medikamente oder Erkrankungen)
- Infektionsanzeichen können unter einer Glukokortikoid-Therapie vermindert sein -> verhindert das frühzeitige Erkennen einer Infektion
Ophthamlogische UAW: welche? in Hypercortisolismus
1
- Glaukom
- Katarakt
Glaukom - Mechnismus? Faktoren?
Mechanismus: unvollständig verstanden;
Faktoren beeinflussen das Auftreten?
* Wahl des Glukokortikoids (vgl. folgende Folie)
Je höher die Potenz um so höher der Druckanstieg (IOP = intraocular pressure)!!
* Verabreichungsart: (type of administration)
Ophthalmologika!!»_space; systemisch, intranasal, dermal oder inhalativ.
– Bsp. Augentropfen:
* Dosis und Therapiedauer
* … sowie vom individuellen Risiko des Patienten (age)
Glaukom - Massnahmen
-Glukokortikoid Therapie stoppen
>induzierte Druckerhohung reversibel nach absetzen
-Wechsel mit geringerer Potenz
-Glukom-Therapie
-Operative
Definition Glukokortikoide
= Kortikosteroide (wie auch Mineralokortikoide), Kortikosteroide sind Steroidhormone
Wie heisst das körpereigene Glukokortikoid?
Cortisol
Welche Wirkungen haben Glukokortikoide u.a.?
antiinflammatorisch und immunsuppressiv, antiproliferativ, vasokonstriktiv
Was beeinflussen Glukokortikoide?
Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel
IA?
- Bedenke CYP3A4
- NSAR/ASS (erhöhte Gefahr von Magen- & Duodenalulzera)
- Antidiabetika (Wirkminderung)