Epilepsie Flashcards
Epilepsie
fuktional storung des gehirns!! characterist durch
>neurobio, kognitive, pscyhoclogisch, soziale
repetitive epileptische Anfälle!!
can have epileptic attack without epilepsy
„Nicht-epileptischer” Anfall
Synkope!!, Migräne, Myoklonien, Hypoglykämie, psychogen, etc.
Wer hat am häufigsten epileptische Anfälle?
Kinder und über 65 jährige
zur Diagnose „Epilepsie“ sind erforderlich:
entweder:
▪ mindestens zwei (2)
▪ zeitlich mindestens 24 h voneinander abgesetzte
▪ unprovozierte (keine Noxen, Flackerlicht, Schlafentzug, etc.) Anfälle
usually last less than 30s
oder:
▪ ein einzelner Anfall mit zusätzlich
▪ einem pathologischen EEG und/oder MRI
pathophysiologie Epilepsie
!!Gesteigerte Erregung: Na, Ca Kanäle und Glutamatrezeptoren
!!Gestörte Hemmung: Cl, K Kanäle und GABA Rezeptoren
or both
usually excitement and inhibition in balance, there is disbalance for epileptics
Epilepsie Ursachen
▪ genetisch:
an Kanälen/ Rezeptoren/ Enzymen/ Strukturproteinen
Missbildungssyndrome (Gehirnentwicklungsstörungen)
▪ strukturell/ erworben:
Tumore
Blutungen
Entzündung
Infektion
▪ metabolisch-toxisch:
hormonelle Störungen und Elektrolyte
Medikamente
Drogen und Gifte
haufıgkeit
> Primär: idiopathisch (meistens) oder genetisch bedingt
> Sekundär (symptomatisch bei):
Intoxikationen (Arzneistoffe wie SSRI und viele andere, Alkohol, etc.)
Entzug von Alkohol, Benzodiazepinen oder Neuroleptika
Metabolische-endokrine Störungen:
behandlungs target possibilities
-GEFAHREN
dementia risk and mortality risk
-hohes Wiederholungs-Risiko: PROGNOSE
-subjektiv unangenehm: BEDÜRFNISSE DER PAT.
▪ schmerzhaft
▪ «peinlich»
-sozial einschränkend: BEDÜRFNISSE DER PAT.
▪ isolierend
▪ Familie/ Beruf/ Hobbies/ Fahrtauglichkeit
behandlungs basic points
meistens ein epileptischer Anfall erfordert
-KEINE AKUTE Therapie
▪ anfallssuppressiven Therapie bestehen in Verhaltensmassnahmen (behavioural measures) und Medikamenten; 2/3 aller EpilepsiePat. werden darunter anfallsfrei
▪ ca. 3/4 aller Patienten mit Epilepsie werden unter Einsatz aller
Therapien anfallsfrei
Was ist bei er Epilepsietherapie immer anzustreben?
bei der medikamentösen Epilepsietherapie ist immer eine Therapie mit einem einzelnen Medikament anzustreben (sog. Monotherapie)
Was wird in 2. Linie versucht?
in 2. Linie ist zu versuchen, eine zweite Substanz einzudosieren und dann das zuvor unwirksame Medikament vorsichtig auszuschleichen
(introduce 2nd and take away 1st slowly)
Was wird in 3. Linie versucht?
erst in 3. Linie sollte eine Therapie mit mehreren Medikamenten erfolgen, da sich dort die Interaktionen und Nebenwirkungen potenzieren können
Welche enormen Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Anfallssuppressiva?
Preisunterschiede sind erheblich
Welche WS sind geeignet zur Behandlung von: fokalen und sekundär generalisierenden Anfällen
- Lamotrigin
- Levatiracetam
- Esli-/ Oxcarbazepin
Welche WS sind geeignet zur Behandlung von: primär generalisierten Anfällen
- Valproat (ausser Frauen im gebärfähigen Alter!!!)
- Lamotrigin
- Levetiracetam
- Perampanel (nur add-on)
Wann werden Generika verwendet?
▪ bei Neueinstellungen/ Resistenz: kein Problem
▪ bei gut eingestellter Epilepsie: KEIN WECSHEL !!! (Original -> Generikum/Generikum -> Original/Generikum -> Generikum)
Wann werden Laborkontrollen durchgeführt?
▪ bei Intoxikationsverdacht
▪ bei Malcompliance-Verdacht
▪ Therapieresistenz
▪ im Rahmen von Fahreignungsabklärungen / ▪ in the context of fitness to drive tests
Wann wird die Therapie beendet?
= in Abhängigkeit von:
▪ Ursache der Epilepsie
▪ Alter
bei Kindern (-16 J.)
▪ wenn keine klare genetische, strukturelle oder metabolische Ursache: nach 2 J. Anfallsfreiheit
bei Erwachsenen (17 – 55 J.):
▪ wenn keine klare genetische, strukturelle oder metabolische Ursache: nach 5 J. Anfallsfreiheit
bei Betagten (> 55 J.):
▪ NICHT RATSAM (bei schlechter Verträglichkeit: andere Anfallssuppressiva versuchen)
Welche WS werden als Anfallssuppressiva verwendet?
▪ GABA-A-Rezeptor-Agonisten (Chlorid-Kanal-Öffner)
▪ SV2A-Liganden
▪ GABA-Transaminase-Inhibitoren
▪ Natriumkanal-Inaktivatoren
▪ Calcium-Kanal-Inhibitoren
▪ Glutamat-Rezeptor-Antagonisten
▪ Kalium-Kanal-Öffner
▪ multimodale Anfallssuppressiva (multiple Wirkmechanismen)
▪ andere
welche ▪ GABA-A-Rezeptor-Agonisten gibt es
– Benzodiazepine!!!
– Barbiturate!!!
–Clobazam!!
Welche Natriumkanal-Inaktivatoren gibt es?
▪ Phenytoin
Was sind Vorteile/Nachteile von Anflassuppressiva mit langer HWZ?
Vorteil: Einmalgabe pro Tag gut möglich; optimal für Pat. mit Adhärenz-Schwierigkeiten
Nachteil: bei Nebenwirkungen: halten lange an, trotz sofortigem Stopp
e.g. Clobazam
Was ist ein Vorteil und ein Nachteil von Anfallssuppressiva, die ausschliesslich renal Eliminiert werden?
Anfallssupressiva mit ausschliesslich renaler Elimination -> KEINE Interaktionen
ABER:
DOSISANPASSUNG bei Verschlechterung der Nierenfunktion, sonst droht INTOXIKATION#
e.g
▪ Gabapentin: > 99 %
▪ Pregabalin: > 99%
▪ Vigabatrin: > 95%
▪ Levetiracetam: 70 %
Welche 3 IA sind besonders wichtig?
▪ Valproat erhöht die Eliminations-Halbwertszeit und damit den Spiegel von Lamotrigin um 200-400%
▪ Carbamazepin beschleunigt den Abbau und senkt damit den Spiegel aller Anfallssuppressiva und anderer Arzneimittel, die über das CYP450 3A4/5-System abgebaut werden, um 40-70% ab
▪ Cenobamat und Cannabidiol (CBD) verlängern durch Inhibition von CYP450 2C19 die Elimination von Des-Methyl-Clobazam um 30-1600% und erhöhen damit den Spiegel erheblich -> Müdigkeit bei den Patient:innen
UAWs, welche Ausnahme
▪ alle Anfallssuppressiva:
Müdigkeit*, Benommenheit, Schwindel, Doppelbilder
▪ hepatotoxisch:
Valproat, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Cenobamat, Felbamat
▪ Exantheme:
Lamotrigin, Carbamazepin, Phenytoin
▪ Übelkeit:
Topiramat, Felbamat, (Lamotrigin, nur zu Beginn)
▪ Depression:
Topiramat, Zonisamid, Levetiracetam
▪ Reizbarkeit/ Wesensveränderung/ Psychose:
Levetiracetam, Brivaracetam, Perampanel, Topiramat, Zonisamid
!Ausnahme: Lamotrigin: macht WACHER
Phenytoin Mechanismus and IE
Blockiert Na Kanäle
nicht lineare Kinetik - auto inductor
Breiter Enzyminduktor (3A4, 2C9, GLT)
KI in Schwangerschaft
Carbamazepin Mechanismus und UAW
Hemmt Na Kanäle
UAW:
Hepatotoxizität
Carbamazepin IE
Enzyminduktion gleich wie Phenytoin
Autoinduktion–> bei gleichbleibender Dosierung sinkt nach 1 Woche der Carbamazepin Spiegel
viele
Valoprat Mechanismus and IE
Hemmt Na und Ca Kanäle, Steigerung der GABA Synthese
Valproat IE
Hemmt Cyp 3A4 und 2C9
Interagiert mit anderen Antikonvulsiva
Stark Teratogen also KI in Schwangerschaft
Lamotrigin Mechanismus, UAW
Hemmt Na Kanäle
UAW: Agressivität, Ataxie, Nystagmus Diplopie
Exantheme
Lebernezymerhöhungen
Leberversagen
allergische Reaktionen
Levetiracetam Mechanismus, UAW, IE
Ca Einstrom gehemmt
UAW: Somnolenz
Psychische Störungen
keine IE
Bivracetam Mechanismus
Hohe Affinität zu synaptischem Vesikelprotein 2A (SV2A)
Lacosamid Mechanismus, IE
Beschleunigt Deaktivierung langsamer Na Kanäle–> Senkt Membranpotential
Keine IE
Zonisamid Mechanismus, UAW
Hemmt spannungsabhängige Na und Ca Kanäle, modulatorische Wirkung auf GABA vermittelter neuronale Inhibition
UAW: Gleich wie andere
Metabolische Azidose
Appetitverlust
Topiramat Mechanismus
Blockiert Na+- und Ca+-Kanäle, aktiviert Effekt von
GABA (Cl–Flux), inhibiert Glutamat-Effekte