5. Selbstreguliertes Lernen Flashcards
Selbstreguliertes Lernen: Definition laut Weinert
Selbstreguliertes Lernen findet statt, wenn der Lerner selbst bestimmt, was, wann und wo er lernt.
Nenne Charakteristika selbstregulierten Lernens!
- Lernsituation muss die selbstständige Festlegung der Lernabsicht, Lernzeiten und Lernmethoden erlauben.
- Lernsituation muss grundsätzlich die Möglichkeit der Selbstinstruktion bereitstellen.
- Bei seinen Lernhandlungen muss das Individuum selbst das Erleben eigener Verursachung haben.
Aus welchen Schritten besteht der Prozess der Selbstregulation beim Lernen?
- Planen: Berücksichtigung der Aufgabenanforderungen/ der eigenen Ressourcen
- Beobachten und Kontrollieren: ständige Überprüfung, was man tut/ ob Teilziele erreicht werden
- Bewerten: Überprüfung/ Evaluation der Zielerreichung
-> Verknüpfung der Selbstregulation (metakognitiven Kontrolle) mit dem metakognitiven Wissen über die Reflexion der Lernhandlung
Was ist zur Zeitstabilität und der Bedeutung der Strategien zu sagen?
Im Laufe bspw. eines Semesters ändert sich die Bedeutung der Strategien:
anfangs sind inhaltsspezifische, später metakognitive Strategien effektiver.
Von welchen drei Variablen wird metakognitives Handeln beeinflusst?
emotionalen
situativen
dispositionellen
Was ist zur Vorbereitungszeit bei selbstreguliertem Handeln zu sagen?
Die aufgewendete Lernzeit und der Lernerfolg stehen in substantiellem Zusammenhang, dieser wird aber durch den soziodemographischen Hintergrund moderiert.
Was hat sich aus einigen Studien als bester Prädiktor für Lernerfolg erwiesen?
Die Verteilung der zur Verfügung stehenden Lernzeit ist bester Prädiktor für Lernerfolg.