14. Psychopharmakotherapie - Antidepressiva und Neuroleptika - Flashcards
Pharmakologie - Substanzgruppen
1• Neuroleptika
Name von neurologischen (motorischen) Nebenwirkungen Wirkmechanismus: Blockade der Dopaminrezeptoren
2• Antidepressiva
stimmungsaufhellend, Wirkungen bei Ess-, Zwangs-, Angststörungen Wirkmechanismus: Reuptake-Hemmung von Monoaminen
3• Mittel zur Vorbeugung affektiver Episoden, Behandlung der Manie
4• Anxiolytika, Sedativa, Hypnotika
5• Nootropika (Antidementiva)
Antidepressiva
Ursachen der Depression
• 50% genetisch determiniert
• Verminderte noradrenerge Transmission
• Verminderung Bindungskapazität von Serotonin-Rezeptoren
• Erhöhte Aktivität von CRH, Glukokortikoiden
• Atrophie des frontalen und präfrontalen Kortex und Hippocampus
• Verminderte Neurogenese im Hippocampus
• Reduktion des zerebralen Blutflusses im frontalen Kortex
• Monoaminmangel-Hypothese
- Depression ist funktioneller Mangel der serotonergen und
noradrenergen Transmission
- Mensch besitzt 15000 noradrenerge und 350000 serotonerge Neurone - ist eine Hypothese, die nicht alles erklärt
• Bei Depression ist die Expression präsynaptischer inhibitorischer α2- Rezeptoren erhöht (Müdigkeit, Apathie, Erschöpfung)
• Auch Expression präsynaptischer serotonerger Rezeptoren erhöht, Serotoninbildung reduziert, postsynaptische Rezeptoren vermindert (Angst, Suizidalität)
Antidepressiva – Ursachen der Depression
• Monoaminmangel-Hypothese
- Depression ist funktioneller Mangel der serotonergen und
noradrenergen Transmission - Mensch besitzt 15000 noradrenerge und 350000 serotonerge Neurone - ist eine Hypothese, die nicht alles erklärt
• Bei Depression ist die Expression präsynaptischer inhibitorischer α2- Rezeptoren erhöht (Müdigkeit, Apathie, Erschöpfung)
• Auch Expression präsynaptischer serotonerger Rezeptoren erhöht, Serotoninbildung reduziert, postsynaptische Rezeptoren vermindert (Angst, Suizidalität)
Antidepressiva – Ursachen der Depression serotonin und noradrenalin
Serotonin
- Impulsivität
- Aggression
- Appetit
- Libido
Noradrenalin
- Vigilanz
- Motivation
S & N
- Angst
- Erregbarkeit
- Schmerz
- Kognition
- Stimmung
- Emotion
Antidepressiva – Wirkmechanismen
Inaktivierung von Noradrenalin und pharmakologische Beeinflussung
- NRI Noradrenalin Transporter NET
- MAO A Hemmer
- alpha 2 Antagonisten
Antidepressiva – Wirkmechanismen
1.selektive Hemmung der Noradrenalin Wiederaufnahme (SNRI) ➔ erhöhte Konzentration von NA und längere Wirkung
2. Selektive Hemmung der Serotonin Wiederaufnahme (SSRI)
3• direkte Hemmung der präsynaptischen α2-Rezeptoren
4• direkte Hemmung der postsynaptischen 5HT2A-Rezeptoren
5• Hemmung des Abbaus von Noradrenalin und Serotonin durch Hemmung der Monoaminoxidase (MAO-Hemmer)
Antidepressiva – Wirkmechanismus
Depression nach Gabe von Antidepressiva NA
Veränderungen der noradrenergen Trasmission unter Depression und nach Gabe von Anitdepressiva
Bei dep Pat: Veränderungen in der Expression von noradrenergen Rezeptoren die sich durch die Gabe von Antidepressiva wieder normalisiert
Antidepressiva – Wirkmechanismus
Depression nach Gabe von Antidepressiva S
Veränderungen der serotonergen Trasmission unter Depression und nach Gabe von Anitdepressiva
Bei dep Pat: Veränderungen in der Expression von serotonergen Rezeptoren die sich durch die Gabe von Antidepressiva wieder normalisiert wodurch die Freisetzung von S erhöht bzw normalisiert
Antidepressiva – Nebenwirkungen
Vegetative Nebenwirkungen durch Hemmung anderer Rezeptorsysteme
1• Hemmung der muskarinergen Acetylcholin-Rezeptoren (Parasympathikus): Mundtrockenheit, Akkomodationsstörungen des Auges, Verschwommenes Sehen, Obstipation, Harnverhalt, Tachykardie
2• Hemmung der α1-Rezeptoren (Sympathikus, Gefäße): Hypotonie, reflektorische Tachykardie, Schwindel
3• Hemmung des Histamin1-Rezeptors: Sedierung, Schlafneigung, Appetitssteigerung, Gewichtszunahme
4• Hemmung der peripheren noradrenergen und serotonergen Rezeptoren: starkes Schwitzen, Harnverhalt, Blutdruckanstieg
Antidepressiva Einteilung
Stoffklasse 1. Tricyclische Vegetative Antidepressiva (TCA) Substanzen Wirkmechanismus - Hemmung NA- und Serotonin Reuptake Hemmung 5-HT2A- Rezeptor NW - Tachykaride Blutdruckanstieg Arrhythmien Anstieg Leberenzyme Krampfanfälle 2. α2-Antagonisten (Tetracyclische AD) Substanzen WM: α2- Rezeptorblockade NW: Gewichtszunahme Agranulozytose 3. Selektive NA- Reuptake-Hemmer (SNRI) Substanzen WM: SNRI NW: Harnverhalt Schwitzen Sexuelle Funktionsstörungen 4. Selektive Serotonin- Reuptake-Hemmer (SSRI) Substanzen WM : SSRI NW: Schlaflosigkeit Innere Unruhe Blutungen Übelkeit Potenzstörungen Müdigkeit 5. (MAO A Hemmer)
Stoffklasse
1. Tricyclische Vegetative Antidepressiva (TCA)
Substanzen
Wirkmechanismus
- Hemmung NA- und Serotonin Reuptake Hemmung 5-HT2A- Rezeptor
NW
- Tachykaride Blutdruckanstieg Arrhythmien Anstieg Leberenzyme Krampfanfälle
- α2-Antagonisten (Tetracyclische AD)
Substanzen
WM: α2- Rezeptorblockade
NW: Gewichtszunahme Agranulozytose
- Selektive NA- Reuptake-Hemmer (SNRI)
Substanzen
WM: SNRI
NW: Harnverhalt Schwitzen
Sexuelle Funktionsstörungen
- Selektive Serotonin- Reuptake-Hemmer (SSRI)
Substanzen WM : SSRI NW: Schlaflosigkeit Innere Unruhe Blutungen Übelkeit Potenzstörungen Müdigkeit
Stoffklassen Antidepressiva
- Tricyclische Vegetative Antidepressiva (TCA)
- α2-Antagonisten (Tetracyclische AD)
- Selektive NA- Reuptake-Hemmer (SNRI)
- Selektive Serotonin- Reuptake-Hemmer (SSRI)
Antidepressiva – Ansprechraten und Placebo
60 & durch Placebo erklärt und 20 % zusätzliche durch Media ins 70-80%
Antidepressiva – Therapieverlauf
Gesundheit Entwicklung der Krankheit Akuttherapie (6-12 Wochen) Therapeutisches Ansprechen Remission 3-6 Minate Erhaltungstherapie (4-9 Monate) Völlige stabile Revision Prophylaktische Therapie (ab 1 Jahr )
zu jeder Zeit Rückfall möglich)
Antidepressiva – Therapieverlauf
Zeitlicher Ablauf nach Bschor et al. 2014
Start der Medikation
ggf Aufdosierungsphase (so kurz wie möglich)
Erreichen der Standarddosis
Wirklatenz: 3-4 Wochen, bei älteren Pat bis 6 Wochen
Entscheidungstag Respinse= Ja: Übergang in erhaltungtherapie
Nein: Änderung der Behandlungsstrategie
Antidepressiva – Therapieschema
- Teilweises oder kein Ansprechen auf eine 2- bis 4. wöchige Behandlung mit einer antidepressiven Medikation in adäquater Dosierung
- Optimierung der Behandlung (Dosiserhöhung)
2a. Kombination 2 Antidepressiva verschiedener Klassen
2b. Augmentationsstrategien 1Wahl: Lithium
Andere: atypische Antipsychotika, Schilddrüsenhormon (T3)
2c. Wechseln zu einem neuen Antidepressivum einer anderen oder derselben pharmakologischen Klasse
3a. Angemessene zusätzliche Psychotherapie zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung
3b. Erwägen einer EKT zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung
Schizophrenie - Pharmakotherapie
Therapie der Schizophrenie und anderer Psychosen erfolgt durch Neuroleptika.
Alle Neuroleptika greifen in die Signalübertragung von Dopamin allein oder Dopamin + Serotonin ein.
Primärer Wirkmechanismus ist die Hemmng der Dopamin2- und 5-HT-Rezeptoren.
Neuroleptika haben eine antipsychotische, sedierende und psychomotorische Wirkung.
Die Pharmakotherapie von Neuroleptika beruht auf der Beobachtung, dass Dopamin-Verstärker (Amphetamin, LSD) schizophrenieähnliche Symptome auslösen können.
Alle Neuroleptika sind Hemmstoffe des Dopamin2-Rezeptors (maximale Wirkung bei Besetzung von 70% der Rezeptoren)
Unterscheide:
Ausschließliche Hemmung der D2-Rezeptoren (klassische Neuroleptika)
Alleinige Hemmstoffe des 5HT-Rezeptors haben keine antipsychotische Wirkung, aber in Kombination mit Hemmwirkung des D2-Rezeptors sehr wohl (atypische Neuroleptika)
Schizophrenie - Pharmakotherapie
unterschied klassische Neuroleptiker und atypische Neuroleptika
Klassische Neuroleptika (z.B. Haloperidol)
atypische Neuroleptika (z.B. Clozapin)
Wirkung nur auf D2 Rezeptoren 70%ige Hemmung der Rezeptoren keine Wirkung auf Serotoninrezeptoren
Atypische Neuroleptika (z.B. Clozapin)
Wirkung auf Dopamin Rezeptoren und auf serotonin Rezeptoren
Schizophrenie - Pathogenese
Vererbung
1• Verlust von Neuronen und Synapsenzahl v.a. im frontotemporalen Kortex und limbischen System
2• Vergrößerung der Ventrikel
3• erhöhte Synthese und Freisetzung von Dopamin im limbischen System
4• Verminderte Dopamin-Transmission im frontalen Kortex
5• Unterfunktion des Glutamat-Systems
Folge somatischer Erkrankungen
1• Hypo-, Hyperglykämie
2• hepatische Enzephalopathie
3• Schwangerschaft, Wochenbett
Schizophrenie - Pathogenese
Vererbung
1• Verlust von Neuronen und Synapsenzahl v.a. im frontotemporalen Kortex und limbischen System
2• Vergrößerung der Ventrikel
3• erhöhte Synthese und Freisetzung von Dopamin im limbischen System
4• Verminderte Dopamin-Transmission im frontalen Kortex
5• Unterfunktion des Glutamat-Systems
Schizophrenie - Pathogenese
Folge somatischer Erkrankungen
1• Hypo-, Hyperglykämie
2• hepatische Enzephalopathie
3• Schwangerschaft, Wochenbett
Schizophrenie - Symptome
Positivsymptome 1• Gedankenlautwerden 2• kommentierende, imperative Stimmen 3• Gedankengeben, Gedankenentzug, Willensbeeinflussung 4• Wahn 5• Hallozinationen Negativsymptome 1• sozialer, affektiver Rückzug 2• Motivations- und Antriebsarmut 3• Affektverflachung, Anhedonie (Freudlosigkeit) 4• Störungen von Sinneswahrnehmungen Erregung, Angst, kognitive Störungen
Positivsymptome
1• Gedankenlautwerden 2• kommentierende, imperative Stimmen 3• Gedankengeben, Gedankenentzug, Willensbeeinflussung 4• Wahn 5• Hallozinationen
Negativsymptome
1• sozialer, affektiver Rückzug 2• Motivations- und Antriebsarmut 3• Affektverflachung, Anhedonie (Freudlosigkeit) 4• Störungen von Sinneswahrnehmungen Erregung, Angst, kognitive Störungen
Neuroleptika – Wirkungen und Nebenwirkungen
Frontallappen: Negativsymptome 1 nigrostriatal : Positivsymptome 2 mesolimbisch 3 mesocortical 4 tuberoinfundibulär - Prolaktinaanstieg
Neuroleptika - Nebenwirkungen
Hemmung des D2-Rezeptors führt zu schweren extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen (EPS)
Zahlreiche Neuroleptika haben (ähnlich den Antidepressiva) Wirkungen an mACh-, H1- und α1-Rezeptoren
Niedrige Dosierung
stark sedierend, wenig antipsychotisch, schwächere EPS
Hohe Dosierung
stark antipsychotisch, gering sedierend, häufig EPS
extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen (EPS)Endokrine Störungen
• D2-Rezeptoren hemmen die Prolaktin-Freisetzung in der Hypophyse
• Neuroleptika führen zu erhöhten Prolaktin-Spiegeln mit den Folgen
- Männer: Gynäkomastie, Libidoverlust - Frauen: Galaktorrhö und Amenorrhö
Hemmung muskarinerger ACh-, H1- und α1-Rezeptoren
• grundsätzlich ähnlich wie Antidepressiva
• Sedierung durch Hemmung der H1-Rezeptoren bei Schizophrenie
therapeutisch notwendig und sehr wirkungsvoll (z.B. bei
Erregungszuständen)
• Gewichtszunahme durch H1-Rezeptorenhemmung
Sonstige Nebenwirkungen
extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen (EPS)
Frühdyskinesien
• reversible Verkrampfung der mimischen Muskulatur (Augen),
• Zungen- und Schlundkrämpfe (relatives Übergewicht cholinerger
Neurone)
Parkinsonoid
• ähnlich Morbus Parkinson: Rigor, Tremor, Akinese
• starre Mimik
Akathisie
• quälende motorische Unruhe (Unfähigkeit still zu sitzen, Suizidalität)
Spätdyskinesien
• nach Monaten oder Jahren (4% pro Therapiejahr, 20% gesamt, davon 20 – 40% irreversibel)
• stereotype Kau-, Zungen- und Schmatzbewegungen, werden als quälend empfunden
Therapie: Anticholinergika
Frühdyskinesien
• reversible Verkrampfung der mimischen Muskulatur (Augen),
• Zungen- und Schlundkrämpfe (relatives Übergewicht cholinerger
Neurone)
Parkinsonoid
- ähnlich Morbus Parkinson: Rigor, Tremor, Akinese
* starre Mimik
extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen (EPS)
Therapie
Anticholinergika
Akathisie
• quälende motorische Unruhe (Unfähigkeit still zu sitzen, Suizidalität)
Spätdyskinesien
- nach Monaten oder Jahren (4% pro Therapiejahr, 20% gesamt, davon 20 – 40% irreversibel)
- stereotype Kau-, Zungen- und Schmatzbewegungen, werden als quälend empfunden
Endokrine Störungen Neuroleptiker Nebenwirkungen
• D2-Rezeptoren hemmen die Prolaktin-Freisetzung in der Hypophyse
• Neuroleptika führen zu erhöhten Prolaktin-Spiegeln mit den Folgen
- Männer: Gynäkomastie, Libidoverlust - Frauen: Galaktorrhö und Amenorrhö
Hemmung muskarinerger ACh-, H1- und α1-Rezeptoren Neuroleptiker Nebenwirkungen
• grundsätzlich ähnlich wie Antidepressiva
• Sedierung durch Hemmung der H1-Rezeptoren bei Schizophrenie
therapeutisch notwendig und sehr wirkungsvoll (z.B. bei
Erregungszuständen)
• Gewichtszunahme durch H1-Rezeptorenhemmung
Sonstige Nebenwirkungen Neuroleptiker
- Reizleitungsstörungen am Herzen (QT-Verlängerung)
- Senkung der Krampfschwelle
- Agranulozytose
- Hyperglykämie
- Erhöhung der Transaminasen (Leberenzyme)
Neuroleptika – Nebenwirkungen „Summery“
Kategorie
1. Akute extrapyramidal motorische Störungen (EPMS)
Parkinsonoid (Rigor, Tremor, Akinese)
2. Spätdyskinesien (tardive Dyskinesien)
3. Gewichtszunahme mit Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen
Adipositas, Dyslipidämie, Metabolisches Syndrom
Diabettes Mellitus (typ 2)
4. Endokronologisches Störungen und sexuelle Funktionsstörungen
- Prolaktinanstieg, Galaktorrhoe, Gynäkomastie, Dys-/Amenorrhoe
5. Kardiologische NW
- QT Verlängerung, Orthostathische Hypotonie
6. Andere NW
- Sedation
- Akute extrapyramidal motorische Störungen (EPMS)
Parkinsonoid (Rigor, Tremor, Akinese)
- Gewichtszunahme mit Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen
Adipositas, Dyslipidämie, Metabolisches Syndrom Diabettes Mellitus (typ 2)
- Endokronologisches Störungen und sexuelle Funktionsstörungen
- Prolaktinanstieg, Galaktorrhoe, Gynäkomastie, Dys-/Amenorrhoe
- Kardiologische NW
- QT Verlängerung, Orthostathische Hypotonie
- Andere NW
- Sedation
Neuroleptika - Einteilung
Als atypische Neuroleptika werden Substanzen bezeichnet, die die typischen Nebenwirkungen der klassischen Neuroleptika nicht oder abgeschwächt haben
Neuroleptika - Indikationen
klassische Indikationen 1• akute psychotische Zustandsbilder 2• chronische schizophrene Psychosen 3• Rezidivprophylaxe bei chronisch schizophrenen Psychosen 4• psychomotorische Erregtheit neuere Indikationen 1• akute bipolare (gemischte) Episoden 2• akute bipolare Depression 3• Rezidivprophylaxe bei bipolaren Störungen
klassische Indikationen Neuroleptiker
1• akute psychotische Zustandsbilder
2• chronische schizophrene Psychosen
3• Rezidivprophylaxe bei chronisch schizophrenen Psychosen
4• psychomotorische Erregtheit
neuere Indikationen Neuroleptiker
1• akute bipolare (gemischte) Episoden
2• akute bipolare Depression
3• Rezidivprophylaxe bei bipolaren Störungen
Neuroleptika – Therapie
Auswahlkriterien
1• früheres Ansprechen (Anamnese) 2• Patientenpräferenz (bessere Compliance) 3• nach dem NW-Profil 4• so niedrig dosiert wie möglich 5• möglichst atypische Neuroleptika
Neuroleptika – antipsychotische Potenz
D2 HT Potenz
klassische Neuroleptiker wirken eher nur auf D2 eher stark
atypische Neuroleptiker eher auf D2 und serotonin Rezeptoren schwächer
Neuroleptika – Nebenwirkungen an Rezeptoren
mAch, H1 alpha 1
klassische Neuroleptiker: wirken eher weniger auf andere rezeptoren
atypische Neuroleptiker: wirken stark auf andere Rezeptoren
Pharmakologie - Grundlagen
- Pharmakokinetik
def: Gesamtheit aller Prozesse, denen ein Arzneistoff im Körper unterliegt
Dazugehörig:
Absorption
Verteilung
Biotransformation
Elimination - Pharmakodynamik
def: Lehre über die Wirkung von Arzneistoffen im Organismus
Dazugehörig:
Wechselwirkung mit Rezeptoren
Beeinflussung der Enzymaktivität
Beeinflussung spannungsabhängiger Ionenkanäle
Beieinflussung von Transportsystemen
Hemmung von Biosynthese in Mikroorganismen
- Pharmakokinetik Grundlagen
def: Gesamtheit aller Prozesse, denen ein Arzneistoff im Körper unterliegt Dazugehörig: Absorption Verteilung Biotransformation Elimination
- Pharmakodynamik grundlagen
def: Lehre über die Wirkung von Arzneistoffen im Organismus
Dazugehörig:
Wechselwirkung mit Rezeptoren
Beeinflussung der Enzymaktivität
Beeinflussung spannungsabhängiger Ionenkanäle
Beieinflussung von Transportsystemen
Hemmung von Biosynthese in Mikroorganismen
Pharmakologie - Pharmkokinetik
1. Absorption Magen Darm Trakt Muskeln Haut, Subkutis Einflussfaktoren: Bioverfügbarkeit Löslichkeit Lipophilie Absorbtionsfläche Einfluss von Komplikation + 2. Kreislauf Verteilung Blutkreislauf, BHS, Liquor, Lymphe, Fettgewebe, Albumin-Bug. EF: Blutfluß Proteinbindung, verteilungraum, gewegbsperfusion, Löslichkeit EvK: + 3. Zielorgane, Metabolismus - Blut, Liquor, Zielorgane, Leber EF: Aller, genetik, Allgemeinzustand, Leberfunktion EvK + 4. Exkretion, Elimination Niere, Haut, Darm EF: Renale Clearance, Halbwertszeit, Stead State EvK: +
- Absorption
Magen Darm Trakt Muskeln Haut, Subkutis Einflussfaktoren: Bioverfügbarkeit Löslichkeit Lipophilie Absorbtionsfläche Einfluss von Komplikation +
- Kreislauf Verteilung
Blutkreislauf, BHS, Liquor, Lymphe, Fettgewebe, Albumin-Bug.
EF: Blutfluß
Proteinbindung, verteilungraum, gewegbsperfusion, Löslichkeit
EvK: +
- Zielorgane, Metabolismus
- Blut, Liquor, Zielorgane, Leber
EF: Aller, genetik, Allgemeinzustand, Leberfunktion
EvK +
- Exkretion, Elimination
Niere, Haut, Darm
EF: Renale Clearance, Halbwertszeit, Stead State
EvK: +
Pharmakologie - Pharmkodynamik
- Synthese
- Transport
- Freisetzung
- Wechselwirkung mit Rezeptor
- Entfernung aus dem synaptischen spalt
- Wirkung auf secound Messanger
- Wirkung auf Genexpression, Translation
unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Interaktion zwischen Arzneimitteln
1.Plasmaproteinbindung von Pharmaka
gebunden, freu –> Wirkung
Substanzen mit hoher Bindungsaffinität verdrängen Substanzen mit geringer Bindungsaffinität
Klinisch wichtig:
- Psychopharmaka verdrängen häufig
- SS verdrängt Proteinbindung
Bsp: Glibenclamid, phenprocoumon –> Wirkungsverstärkung
2. Enzymblokierung– > toxisch oder Aktivierung–> z.B. rauchen ineffektiv