VL3 Flashcards

1
Q

Wann wurde Theoderich nach Italien entsandt, und was war sein Auftrag?

A

Theoderich (Ostgotenkönig) wurde 488 von Kaiser Zeno entsandt, um Odoaker zu besiegen und Italien zu befrieden.

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2
Q

Wann begannen die Gotenkriege und was löste sie aus?

A

535, durch die Ermordung der ostgotischen Regentin Amalasuntha.

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3
Q

Wann endeten die Gotenkriege, und welche Konsequenzen hatte dies?

A

552 mit der Niederlage der Goten bei Busta Gallorum; Italien wurde wieder Teil des byzantinischen Reiches.

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4
Q

Was sind zentrale Forschungsprobleme zum Ostgotenreich?

A
  1. Kontinuität römischer Strukturen vs. Anpassung an lokale Bedingungen.
  2. Bedeutung von Migration und ethnischer Identität.

3.Mechanismen der Integration zwischen Römern und Goten.

4.Rolle des Christentums und Umgang mit religiöser Vielfalt.

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5
Q

Welche Ziele verfolgte Kaiser Justinian in den Gotenkriegen?

A

Die Wiederherstellung direkter imperialer Herrschaft in Italien und die Integration ins Byzantinische Reich.

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6
Q

Welche Auswirkungen hatten die Gotenkriege auf Italien?

A

Zerstörung und Entvölkerung großer Landstriche.

Zusammenbruch lokaler Infrastruktur.

Ende der ostgotischen Herrschaft.

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7
Q

Was bedeutet der Begriff „Civilitas“ im Ostgotenreich?

A

Römisches Rechtswesen und Verwaltung wurden bewahrt.

Goten verteidigten die Ordnung militärisch, während Römer sie zivil gestalteten.

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8
Q

Wie war das Verhältnis zwischen Römern und Goten im Ostgotenreich?

A

Es war geprägt von Kooperation, aber auch Spannungen, insbesondere wegen religiöser Unterschiede und sozialer Hierarchien.

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9
Q

Wie wurde die Verwaltung im Ostgotenreich organisiert?

A

Römer blieben in zivilen Ämtern, während Goten militärische Positionen einnahmen.

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10
Q

Was unterschied das Christentum der Römer und der Goten?

A

Römer: katholisch, trinitarisch („wesensgleich“).

Goten: arianisch, homöisch („ähnlich im Wesen“).

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11
Q

Wer war Childerich I. und welche Rolle spielte er für das Frankenreich?

A

Childerich I. (ca. 457–482) war ein fränkischer Kleinkönig und römischer Magistrat in Tournai. Er legte den Grundstein für das Frankenreich und verband römische und fränkische Traditionen.

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12
Q

Warum war Chlodwigs Taufe bedeutsam?

A

Seine Taufe (ca. 496–507) stärkte seine Legitimität, förderte die Integration von Römern und Franken und machte das Frankenreich zum führenden katholischen Königreich in Europa.

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13
Q

Welche römischen Strukturen blieben im Frankenreich erhalten?

A

Verwaltung basierte weiterhin auf römischen Modellen.

Fiskalland und römische Waffenfabriken sicherten die Machtbasis.

Kirche spielte eine wichtige Rolle in Politik und Gesellschaft.

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14
Q

Welche Diskontinuitäten gab es im Frankenreich?

A

Steuersystem verschwand im 6. Jahrhundert.
Aristokratie wurde militarisiert.
Einführung neuer rechtlicher und politischer Strukturen (z. B. Lex Salica).

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15
Q

Was ist die „Lex Salica“ und wann wurde sie eingeführt?

A

Die Lex Salica wurde ca. 480 von Chlodwig erlassen und regelte das Recht der grundbesitzenden Freien, insbesondere im Bereich von Bußgeldern (Wergeld).

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16
Q

Wie unterscheidet sich die Lex Salica vom römischen Recht?

A

ie Lex Salica hatte weniger römische Elemente und betonte germanische Traditionen, wie die Entschädigung bei Straftaten (Wergeld) anstelle von Strafen.

17
Q

Wie entwickelte sich die fränkische Identität im 6. und 7. Jahrhundert?

A

Frühe Merowinger integrierten diverse Gruppen (Römer, Alemannen, Bayern).
Ab dem 7. Jahrhundert stärkere Betonung einer spezifischen fränkischen Identität, besonders bei den Eliten.

18
Q

Wie wurde der Begriff „Rex Francorum“ politisch genutzt?

A

Der Titel wurde im späten 6. Jahrhundert eingeführt, um die Herrschaft der Merowinger über die ethnisch und sozial heterogenen Gruppen zu legitimieren.