Einführung & Lernen 1 Flashcards
Was ist Lernen
Lernen ist ein Prozess durch den sich das Verhaltenspotenzial ändert
Verhaltensptenzial
Möglichkeit dass sich etwas ändert
Wodurch ist die Veränderung des Verhaltenspotenzials ausgelöst?
Durch Erfahrung und lässt sich nicht durch Reifung oder kurzfristige Zustände wie Ermüdung erklären
Zentrale Bestimmungsstücke Lernen?
Änderung einer Reiz Reaktionsverbindung Beschleunigung/Verbesserung Wiederholung/Übung wichtig Trennung von Lernen (Prozesse) und Verhalten (Konsequenzen) Lernintention notwendig Lernen nicht offensichtlich
Ermüdung
Verhaltensänderung durch Änderung der körperlichen Bedingungen
Reifung
Angeboren und genetisch bedingt
Sprachentwicklung (Fähigkeit)
Vogelflug unabhängig von Übung
Reflexe und Instinkte
Angeboren, spezifischer Auslöser
Adaptiv (dienen dem überleben)
Reflexe (biologisch)
Kürzester sensomotorische Schaltkreise
Lassen sich unterdrücken oder leicht modifizieren (hohe Anstrengung)
Instinkthandlungen
Ähnlich zu Reflexen
Komplexer
Bestehen aus Ketten von Bewegungsabläufen
Kommt in einzelnen Spezien vor
Prägung
Angeborene Reaktionstendenz
FAP
Fixend Action Pattern
Instinktverhalten streng vorprogrammiert
Was sind die Merkmale von FAPs/Instinktmechanismen
Teil des Verhaltensrepertoires der gesamten Spezies
Geht nicht auf vorangegangene Lernerfahrungen zurück
Starre Reihnfolge mehrere Verhaltensweisen (bis zum Ende)
Spezifischer Reiz (Schlüsselreiz) als Auslöser notwendig
Von Geburt an
Nicht gelernt
Fertig entwickelt bevor es gebraucht wird
Unverändert sobald entwickelt
Bei allen Mitgliedern der selben Art
Entwickelt während Evolution
Individuelle Unterschiede auf genetische Unterschiede zurückführen
Wodurch werden Assoziationen gebildet
Kontinuität (räumlich& zeitlich)
Ähnlichkeit
Kontrast
Wodurch kann die Assoziationsstärke beeinflusst werden?
Zeitdauer über die 2 Ereignisse koexistieren
Lebhaftigkeit der Wahrnehmung
Häufigkeit des gemeinsamen Auftretens von 2 Ereignissen
Latenz von 2 Ereignissen (wie lange vergangen)
Unbelasteterer zweier Ereignisse von starken Assoziationen mit anderen
Habitutation
Reduzierung der Stärke oder Häufigkeit einer bestimmten Verhaltensweise aufgrund von wiederholter Erfahrung mit dem auslösenden Reiz
Was ermöglicht die Habitutation
Anpassung an die Umwelt
Bsp für Habitutation
Akustische Schreckreaktion
Orientierungsreaktion
Generalisierung
Je ähnlicher 2 Reize desto eher kommt es zur Generalisierung
Dishabituation
Längeres Aussetzen des Reizes
Präsentation eines anderen Reizes
Kurzzeit Habitutation
Wenige Stunden
Hält kürzer
Langzeit Habitutation
Wochen Monate
Hält länger
Redaktion der relevanten Synapsen
Wann tritt Habitutation auf bsp Aplysia
10-15 mal hintereinander pro Minute stimulieren
Was passiert bei einer Langzeithabituation (biologische Perspektive)
Reduktion der relevanten Synapsen
Sensitivierung
Zunahme der Reaktionsstärke nach wiederholter Präsentation des Stimulus
Wie kommt es zur Sensitivierung
1 Reiz genügt
erregender Reiz kann zu einer verstärkten Reaktion auf einen Folgereiz führen
Wovon ist Sensitivierung abhängig
Vom physiologischem Zustand
Was ist die beste Vorraussetzungen für Erinnern
Verstehen
Was kann als erinnerungsplan genutzt werden, um das Gedächtnis zu entlasten
Klare Struktur
Was ermöglicht Anschaulichkeit
Effizienter Informationsverarbeitung
Was bringt eine Elaboration
Festigt das neue wissen und schützt vor Vergessen
Welcher Schwierigkeitsgrad der Aufgabe ist am besten
Mittlere bis schwierige besser als leichte
Welche Art von Wissen erlebt man beim Lernne
Explizites und implizites
Wovon hängt es ob, ob Informationen erinnert werden
Lern und Aabrufsituation
Was ist eine notwendige Vorraussetzungen für langfristiges Behalten
Aufmerksamkeit
Wozu dienen Reflexe
Dem Überleben weil sie adaptiv sind
Lassen sich Reflexe unterdrücken
Ja oder leicht modifizieren
Beispiel für Reflexe die nur in bestimmten Lebensphasen nachweisbar sind
Saugen
Babinski Reflex
Greifreflex
Wodurch wird Verhlten erworben
Durch Prägung
Was sind Schlüsselreize
Ein spezifisches Detail
Ersparnismodell/Methode
Auswendiglernen benötigt bestimmte Anzahl an Lernwiederholungen
Einmal gelerntes benötigt weniger Zeit um erneut perfekt auswendig zu lernen als beim 1 lernen
Länge der Liste
Verdoppelt sich der Lernstoff ist die Zeit mehr als doppelt so lange
Mit Zunahme der Listenlänge steigt auch die für das Erlernen jedes Stichwortes erforderliche Zeit
Überlernen
Weiteres Üben nach korrekter Wiedergabe
Leistung wird weiter verbessert
Vergessenskurve
Je mehr Zeit zwischen Lernen und erinnern vergeht, desto größer ist die Vergessensrat
Mehrfaches Wiederholen verringert die Vergessensrate
Was lernen Tiere durch Erfahrung
Zukünftige Ereignisse Vorherzusagen
Begründer der Operanden Konditionierung
Edward Thorndike
Gesetz des Effekts
Reaktionen werden häufiger wiederholt, die zu positiven Konsequenzen führen und die die zu negativen Konsequenzen führen werden eher vermieden
Begründer des Behaviorismus
John Watson
Idee des Behaviorismus
Selbst komplexes Verhalten kann durch Lernprozesse erklärt werden
Verhalten kann durch lernne gezielt manipuliert werden
Womit geht langzeithabituation einher (neuronalen)
Reduktion der Synapsen
wodurch lässt sich die Veränderung des Verhaltenspotenzial Nicht erklären?
durch Reifung oder kurzfristige Zustände wie Ermüdung
wodurch verhaltenserwerb
durch Prägung (Instinkthandlungen)
Begründer der KK?
Iwan Pawlow
Habituation nicht assoziativ d.h?
beim lernen nicht 2 reize verbunden sondern Reaktion des Organismus auf einen immer wiederkehrenden Reiz
HAbituation spezifisch für
stimuli
Was führt zur Habituation
wiederholte Reizung
Spontanerholung bei
Kurzzeit habituation