6. Sitzung Flashcards

1
Q

Was lässt sich zu Immanuel Kants Leben & Werk sagen?

A
  • 1724-1804
  • will a priorische Begründung der Ethik entwickeln
  • weist Vorstellung von Glückseligkeit als zentralen Begriff zurück
  • Königsberg hauptsächlich gelebt
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2
Q

Wie schaut Immanuel Kants Moraltheorie aus?

A
  • guter Wille, Pflicht & Moralgesetz (neue Interpretation)
  • allein ein guter Wille kann als uneingeschränkt gut gelten
  • koppelt guten Willen vom Begriff der Glückseligkeit ab (Glückseligkeit nicht uneingeschränkt gut & zu unbestimmt)
  • guter Wille nicht durch das, was er bewirkt gut, sondern an & für sich gut (nicht im teleologischen Sinn)
  • guter Wille, wenn man aus Pflicht handelt, nicht um Neigung willen (Handlungen aus Mitgefühl/Wohlwollen keinen moralischen Wert)
  • Handeln aus Pflicht = Achtung vor Moralgesetz (Inhalt durch kategorischen Imperativ beantwortet -> Allgemeine-Gesetzes-Formel)
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3
Q

Wie schaut Immanuel Kants Ansicht zu Gerechtigkeit aus?

A
  • spricht kaum über Gerechtigkeit
    -> weil er evtl. Zusammenhang von Gerechtigkeit & Moral als selbstverständlich ansieht
    -> oder weil er eine spezifischere Bedeutung zugestehen will -> eher auf Recht konzentrieren
    -> Unterscheidung zwischen Legalität & Moralität (Motivation zur Erfüllung der Pflichten -> Angst vor Strafe)
  • äußere Gesetzgebung (äußere Verhalten) & innere GG (Motive des Handelns)
  • wirkliches Mein & Dein erst im bürgerlichen Zustand (Forderung der Gerechtigkeit -> Postulat der öffentlichen Gerechtigkeit)
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4
Q

Wann war der klassische Utilitarismus?

A
  • 18.-19. Jh.
  • Jeremy Bentham, John Stuart Mill
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5
Q

Was versteht der klassische Utilitarismus als „pleasure and pain“ als Kriterium für Moral?

A
  • „Nützlichkeitsprinzip“ (Utilitarismus)
  • Bentham: hedonistischer Ansatz: Glück besteht in Erfahrung von Lust & Vermeidung von Schmerz
    -> Streben nach Lust & Meiden von Leid
  • 7 Parameter/relevante Umstände für Wert einer Handlung: Intensität, Dauer, Gewissheit, Nähe/Ferne, Folgenträchtigkeit, Reinheit einer Freude/Leid, Ausmaß (Anzahl der Personen)
  • kein egoistischer Ansatz, Lust & Leid aller von der Handlung Betroffenen zählen gleich viel & müssen in Nutzenberechnung einfließen (Unparteilichkeit)
  • Mill macht Zugeständnis, dass es wertvollere & weniger wertvolle Lusterfahrungen gibt (qualitativ)
  • Mill leugnet, dass Begriff der Tugend keine wichtige Bedeutung zukommen kann -> Element der Nützlichkeit (wenn Lust bereitet)
  • wir alle erkennen Nützlichkeitsprinzip an, auch wenn nicht immer bewusst
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6
Q

Was hat der Utilitarismus für eine Ansicht zur Gerechtigkeit?

A
  • Bentham: kompromisslosere Position & Mill: traditionellere Vorstellungen
  • Bentham: Gerechtigkeit ist eine Fiktion
  • klassischer Utilitarismus: Spannungsverhältnis zur Gerechtigkeit, weil individuelle Ansprüche keine zentrale Bedeutung
  • gegen Bürger- & Menschenrechte
  • Mill: Idee der Gerechtigkeit größtes Problem für Utilitaristen; Moral & Gerechtigkeit nicht ein & dasselbe
    -> vollkommene & unvollkommene moralische Pflichten -> vollkommen: Pflichten, denen ein Anspruch auf Seiten eines anderen Individuums korrespondiert -> Gerechtigkeit ist spezifischer Teilbereich der Moral (vollkommene Pflichten)
  • gerechte Handlungen: Teilklasse der nützlichen Handlungen -> subjektives Recht: Nützlichkeitserwägungen & menschliche Gefühlsregungen
  • wenn Nützlichkeit erfordern würde, könnte jede Behandlung anderer Menschen moralisch zu rechtfertigen sein (Folter)
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