4. Sitzung Flashcards

1
Q

Was lässt sich zur mittelalterlichen Philosophie sagen?

A
  • wenn von Idee: explizite & systematische Bezugnahme auf christliche Ideen: weite Bestimmung der Epoche: 1. Jh.n.Chr. - frühes 17. Jh.
  • mehrere Teilepochen: Frühmittelalter, Hochmittelalter & Spätmittelalter (oft Überlappungen von früheren & späteren Phasen z.B. Spätantike)
    -> Neuplatonismus (3. Jhs. - 7. Jhs.n.Chr. & schließt an Mittelplatonismus an)
  • Römische Rechtsgelehrte (2-3. Jh)
  • „Kirchenväter“ (Augustinus)
  • mittelalterliche Scholastik (Auseinandersetzung mit einschlägigen theologischen Texten) (Aristoteles-Rezeption)
  • Versuch Lehre der heidnischen Philosophie & Lehre des Christentums zusammenzubringen
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2
Q

Was lässt sich über Augustinus Leben & Werk sagen?

A
  • 354 - 430 n.Chr.
  • Beschäftigung mit der Bibel
  • Taufe & Weihe zum Priester & Weihe zum Bischof von Hippo
  • kritische Auseinandersezung mit Donatisten & Pelegianismus
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3
Q

Wie lauten Augustinus Argumente zu seiner These „Gott als die Wahrheit & das Glück“?

A
  • Glückseligkeit als höchstes Gut (um einer selbst willen erstrebt, andere Güter nur um des Glücks willen erstrebt)
  • Zusammenhang von Tugend, Glückseligkeit & Tugend
  • Begriff des (guten) Willens -> Tugendhaftigkeit weiterbestimmt
  • christliche Prägung: Glückseligkeit auch mit Gott verknüpft -> Augustinus leugnet, dass Menschen die Glückseligkeit im irdischen Leben erlangen können -> auch wenn wir tugendhaft sind keine vollkommene Befriedigung unserer Bedürfnisse
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4
Q

Was sind Augustinus Ansichten zur Gerechtigkeit?

A
  • übernimmt Gerechtigkeitsdefinition, die uns bei römischen Rechtsgelehrten begegnet ist (teils auch bei Aristoteles & Stoikern) & verknüpft diese mit Begriff des guten Willens
  • interessant: versucht Bestimmung der Gerechtigkeit (die sozialen Charakter betont) zur platonischen Gerechtigkeitskonzeption in Verbindung zu setzen (die in christlicher Weise reinterpretiert wird)
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5
Q

Was lässt sich zu Thomas von Aquins Leben & Werk sagen?

A
  • 1224- 1274 n.Chr.
  • adlige Familie
  • Eintritt in Orden der Dominikaner
  • Promotion zum Magister
  • Aufbau eines studium generale in Neapel
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6
Q

Was sind Thomas von Aquins Ansichten zur Glückseligkeit?

A
  • teleologische Strebensmodell ausgedeutet im Sinne des Willensbegriffes (Handeln durch Zwecke bestimmt)
  • menschliche Glückseligkeit in Bezug zum christlichen Gott (Gott das letzte Ziel des Menschen)
  • vollkommenes Glück: Schaut Gottes (betrachtende Tätigkeit) (nicht im Rahmen des irdischen Lebens zu erreichen)
  • unvollkommenes Glück: Tätigkeit der praktischen Vernunft (gesellschaftliches Handeln & Charaktertugenden) (Notwendigkeit äußerer Güter)
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7
Q

Was versteht Thomas von Aquin unter Gerechtigkeit?

A
  • Zusammenhang von Recht & Gerechtigkeit
  • auch sozialer Charakter
  • natürliches Recht (Naturrecht), positives Recht & göttliches Recht
  • inhaltliche Bestimmung: Gerechtigkeit: Disposition/Habitus -> Eigenschaft von Personen charakterisiert & Eigenschaft von Handlungen
  • zentrale Rolle des Willens
  • Gerechtigkeit wird im vernünftigen Teil des menschlichen Strebevermögens lokalisiert
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