5. Sitzung Flashcards

1
Q

Was lässt sich zur Philosophie der frühen Neuzeit sagen?

A
  • GW: 1450-1800 & Philosophie: 17.-18. Jh.
  • Hauptvertretet: Galileo Galilei, Thomas Hobbes, René Descartes, Leibniz, Newton, Kant
  • naturphilosophische Debatte (später moderne Naturwissenschaft)
  • Zeitalter der Aufklärung
  • richtige Methode des Philosophierens; Etablierung konkreter Verfahren der Philosophie
  • kritische Auseinandersetzung mit der christlichen Philosophie & Berufung auf Bibel
  • Tendenz zur Individualisierung & Idee subjektiver Rechte
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2
Q

Was lässt sich zu Thomas Hobbes Leben & Werk sagen?

A
  • 1588- 1679 n.Chr.
  • Elementa Philsophiae
  • Kandidatur für die Wahl zum House of Commons
  • Verdacht der Ketzerei
  • ambivalentes Verhältnis zur philosophischen Tradition
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3
Q

Was genau bedeutet die These Hobbes als Tod als größtes Übel?

A
  • Hobbes weißt Idee des summum bonum zurück
  • Streben nach Glückseligkeit = Streben nach Macht (Fähigkeit, Ziele verwirklichen zu können & Mittel zur Befriedigung seiner Bedürfnisse zu verfügen)
  • „Krieg aller gegen alle“ & Lehre vom natürlichen „Recht auf alles“
  • jeder Mensch hat natürliches Recht auf Selbsterhaltung (Freiheit/Erlaubnis) -> substantielle Moraltheorie
  • Ziel der natürlichen Gesetze, nicht in Erlangung von Glückseligkeit, sondern Selbsterhaltung
  • statt höchstes Gut: größtes Übel: gewaltsame Tod & erstes Gut: Selbsterhaltung
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4
Q

Wie ist Hobbes Einstellung zur Gerechtigkeit?

A
  • greift auf klassische Bestimmung der Gerechtigkeit zurück, aber Definition, die er vorschläft nicht mehr viel damit zu tun
  • „Mein“ & „Dein“ entsteht durch Verträge -> Ungerechtigkeit: Bruch gültiger Verträge
  • Recht & Unrecht nur innerhalb des Staates
  • Souverän kann seinen Untertanen kein Unrecht tun (weil keinen Vertrag) -> behält als einziger natürliches Recht
  • kommutative & distributive Gerechtigkeit
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5
Q

Was lässt sich zu David Humes Leben & Werk sagen?

A
  • 1711-1776 n.Chr.
  • Traktat über die menschliche Natur
  • Gesandschaftssekretär an Friedensverhandlungen in Versailles (Ende des Siebenjähriges Krieges)
  • Unterstaatssekretär im Außenministerium
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6
Q

Was ist David Humes Einstellung zu Gerechtigkeit?

A
  • britische Moralphilosophie des frühen 18. Jhs.
    (Hobbes Auffassung zugeschrieben: Menschen handeln rein egoistisch; moralische Unterschiede nur im Staat)
  • Widerlegung des Egoismus (so wie Hutcheson)
  • Hume: Menschen haben natürliches Interesse an der Glückseligkeit anderer
  • loben gerechte Charakterdisposition weil: Gerechtigkeit der Gemeinschaft nützlich & fördert allgemeine Wohl
  • Hume relativ wenig Mühe auf Frage nach Gerechtigkeit -> setzt selbstverständlich voraus: Gerechtigkeit hängt eng mit Begriff des Eigentums zusammen -> Gerechtigkeit ist „künstliche“ Tugend -> kein angeborener Instinkt (wie z.B. Mitgefühl/soziale Neigungen)
  • weist Analogie zwischen Aberglauben & Gerechtigkeit nicht zurück (nützlicher Aberglaube)
  • Anwendungsbedingungen: moderate Güterknappheit & begrenztes Wohlwollen
  • starke Notsituationen: keine strikte Befolgung der Gerechtigkeit -> Allgemeinwohl & Erhaltung der Menschheit im Vordergrund
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