Herzmechanik Flashcards
Isovolumetrische Maxima
Druck der maximal bei gleichbleibenden Volumen erreicht werden kann
Isobare Maxima
Volumen das maximal bei einem gleichbleibenden Druck erreicht werden kann
Unterstützungskurve
Tatsächliche Druck–/ Volumunenveränderung bei auxotonen Kontraktionen, ausgehend von Füllungszustand der Ruhedehnungskurve
Ruhedehnungskurve
Ausgangspunkt, passive Dehnbarkeit eines entspannten Herzen
Arbeit
A = Druck x Volumen
Arbeit des Herzen = systolischer Druck x Schlagvolumen
Frank – Starling – Menchanismus
Kurzfristiger automatischer Kompensationsmechanismus bei Druck– & Volumenschwankungen => gleichbleibendes Schlagvolumen beider Ventrikel
Vorlast
Enddiastolisches Volumen + dadurch erzeugte Myokardvorspannung
Nachlast
Mittlerer Blutdruck in der Aorta/ A. Pulmonalis + einhergehender Auswurfwiderstand der Ventrikel zwischen Anspannungs– und Auswurfphase
Mechanismus bei Vorlasterhöhung
Erhöhtes enddiastolisches Volumen, verschiebt den Ausgangspunkt der Ruhedehnungskurve nach rechts: erhöhtes Schlagvolumen, erhöhte Arbeit, enddiastolisches Volumen gleicht sich an, Blutdruck gleicht sich an
Mechanismus bei Nachlasterhöhung
Erhöhter Aortendruck führt erst zu einem erhöhtem Schlagvolumen, das sich dann angleicht. Das endsystolische Volumen steigt, dadurch steigt auch das enddiastolische Volumen = Vorlasterhöhung. Der Blutdruck steigt an.
AV Block 1. Grades
Verlängerte PQ Strecke
AV Block 2. Grades
Wenkelbach: Immer länger werdende PQ Strecke und dann ein Ausfall des QRS Komplexes, unendlich wiederholt
ODER
Mobitz: Ein regelmässig fehlender QRS Komplex = keine Ventrikelerregung, ohne verlängerte PQ Strecke
AV Block 3. Grades
Vorhof und Ventrikel Erregung vollkommen unabhängig voneinander
Aktionspotentialfrequenzen
Vorhoferregung 1) Sinusknoten: 60– 80 / min 2) AV – Knoten: 40– 50/ min Ventrikelerregung 3) His – Bündel, 4) Tawara Schenkel, 5) Purkinje Fasern: 30 – 40/ min
Schrittmacher Aktionspotential
!Kein Ruhemembranpotential!
1) Hyperpolerisation bis –60mV
2) Depolarisation durch ‚Funny Channels‘ = unselektive Kationenkanäle, bis –40mV
3) Depolarisation durch L–Typ Calciumkanäle bis 20mV
4) Repolarisation durch verzögerte Kalium Auswärtsgleichrichter bis –60mV
Herzleistung
Herzleistung P = Herzarbeit pro Schlag / Zyklusdauer = Herzarbeit pro Schlag x Herzfrequenz
Strömungsgeschwindigkeit
V = Aortenfluss / Aortenquerschnitt = Aortenfluss / pi x r^2
[cm/s]
Herzzeitvolumen
HZV = Herzvolumen x Schlagvolumen
Druckveränderung Linker Ventrikel
dP= Totaler Peripherer Widerstand x Herzminutenvolumen HMV
Druckveränderung rechter Ventrikel
dP= Widerstand der Lunge x Herzminutenvolumen
Ohm‘sches Gesetz
Strom I = Spannung U / Widerstand R
ODER
Spannung U = Widerstand R x Strom I
Ejektionsfraktion
Prozentualer Anteil des Schlagvolumen am enddiastolischem Volumen
EF = (Enddiastolisches Volumen EDV – Endsystolisches Volumen) / Enddiastolisches Volumen
Herzindex CI
CI = Herzzeitvolumen / Körperoberfläche
Mittlere zirkumferentielle Verkürzungsgeschwindigkeit Vcf
Vcf = (enddiastolisches Durchmesser – endsystolischer Durchmesser) / (enddiastolisches Durchmesser x Ejektionszeit ET)
[Zirkumferenz circ/ s]
La Placesche Gesetz
I x 2r x pi x d = P x r^2 x pi
=> K = (P x r^2 x pi) / (2 x r x d x pi) = (P x r)/(2d)
P: linksventrikulärer Druck
r: Innenradius des Ventrikels
d: Wanddicke des Ventrikels
K: Wandspannung
Druckeinheiten
1 mmHg = 133 Pa
1 Pa = 1 N/m^2
Volumenstromstärke
[cm^3/s]
I = Strömungsgeschwindigkeit x Querschnittsfläche A
A= pi x (1/ 2 x d)^2
Inotrop
Veränderung der Kontraktionskraft des Herzens
Chronotrop
Veränderung der Herzfrequenz
Dromotrop
Veränderung der Überleitungsgeschwindigkeit von Vorhöfen auf Ventrikel
Lusitrop
Veränderung der Relaxationsgeschwindigkeit
Bathmotropie
Veränderung der Reizschwelle für ein Aktionspotential