Schulterchirurgie Flashcards
Anatomie Schultergelenk
Knochen
Clavicula Acromion Articulatio glenohumeralis Scapula humerus
Einzelgelenke
Glenohumeralgelenk Acromioclavicularg Sternoclavicularg Thorakoscapuläre Gleitebene subakromiale Gleitebene
Rotatorenmanschette
4 Muskeln
externe Rotation: Teres minor, Infraspinatus
Abduktion: Supraspinatus
interne Rotation: Subscapularis
Führung
hauptsächlich muskulär
Kraftschluss
Artikulation
Roll-Gleitbewegung
beweglichstes Gelenk
Kinetik
wirkende Kräfte geringer als bei Knie und Hüfte
wirkende Momente höher
Pathologien
akut
Frakturen
Luxationen (Bankart-, Hill-Sachs-Läsion)
Schulterinstabilität
Pathologien
Chronisch
AC-Gelenksarthrose Impingement Rotatorenmanschettenläsion Bicepssehnenläsion Glenhumerale Arthrose Schulterinstabilität
Luxation
häufigste innerhalb großer Gelenke
traumatisch: >90% ventral =vorne
habituell: anlagebedingt durch Instabilität
Instabilität
postraumatisch: zerrissene Weichteile
habituell: knöcherne Fehlbildung oder weichteilige Insuffizient
Hill-Sachs-Läsion
Inzidenz: bei Erstluxation zw. 65-71%, sonst bis 93%
Delle im Oberarmkopf (Knorpel o. Knochen) durch Anschlag am Glenoidrand
Gelenkfläche <40% geschädigt: Allograft, Partial Resurfacing (HemiCAP)
> 40%: Endoprothese
Bankart-Läsion/-Fraktur
Inzidenz: 90-97% nach vorderer Schultererstluxation
Knöcherner oder weichteilliger Abriss der Gelenklippean Gelenkpfanne des Schulterblatts
häufig mit Hill-Sachs-Delle
CT ist keine Standarddiagnostik bei Schultererstluxation
Glenoiddefekt
Nachteile Verfahren nach Scheibel
knöcherner Gelnoiddefekt bei traumatischer, vorderer Schulterinstabilität, zw. 5-56% aller Fälle
Einbringen großen Knochenspan in Gelenkspalt schwierig
Diagnostik Defekte
Hill-Sachs-Läsion: Röntgen
Knöcherner Glenoiddefekt: CT (aber nicht Standard)
Bankart-Läsion: MRT
Acromioclaviculararthrose
Verchleiß
Osteophytenbildung
Sehnen- und Schleimbeutelentzündung
primär vs sekundär: posttraumatisch, postenzündlich, Instabilitäten
Röntgen für Diagnostik
Glenohumerale Arthrose = Omararthrose
meist sekundäre Ursachen: chron. Instabilität posttraumatisch Cuff-Arthroskopie rheumatisch Knochennekrosen
Behandlung Omarthrose
koservativ: Arthrosenmanagement (Algorithmus), Physiotherapie, Medikamententherapie
invasiv: Operation, Biologics, Endoprothetik
Aufbau anatomische Schulterendprothese
PE-Inly
Kopf
Kalottenträger
Prothesenschaft
Generationen Schulterendprothetik
- Radien Kopf/Glenoid gleich
- Radien Kopf/Glenoid ungleich -> physiolog. Roll-Gleit-Bewegung
- Modularität Inklination, Offset Humeruskopf, Wiederherstellung Rotationszentrum
- Vollständige 3D Modularität
Aufbau Inverse Schulterendprothese
Schaft Metaphyse Verlängerungsadapter PE-Inlay lenosphäre Glenoidbasisplatte
Inverse Schulterendprothese
Indikation
große Rotatorenmanschettendefekte bis Cuff-Arthropathie
Inverse Schulterendprothese
Prinzip
Artikulation konvexer Glenoidkörper mit konkavem Gelenkpartner im Humerus
M. deltoideus übernimmt Funktion der Rotatorenmanschette
Oberflächenersatz
ausschließlich Ersatz zerstörter GelenkOF, mind. 2/3 des Humeruskopfes muss erhalten sein
minimale Knochenresektion
Unterschiede in Form, Materialien, OF, Verankerungsprinzip
Anwendung: primäre Omarthrose posttraumatische Deformität Arthritis Nekrose
Inverse Schulterendprothese
Material
Schaft: CoCr-Leg., poröse Ti6Al4V-Beschichtung
Inlay: UHMWPE (Ausnahmen, bsp keramik)
Glenosphäre: CoCrMo-Schmiedelegierung
Typen Schulterprothesen
Hemiprothese (Oberarmkopfprothese)
Schultertotalendoprothese (Schulter-TEP)
inverse Schulterprothese
Verankerung: zementiert o. zementfrei
Aufbau aus ein bis drei Komponenten
Klassifizierung Schulterendoprothetik
Partial resurfacing (HemiCAP)
Schulterendoprothetik:
anatomisch: hemi total
jeweils schaftfrei, Kurzschaft, Standardschaft
inver: Kurzschaf, Standardschaft