MICRO Flashcards
Gesetz der abnehmenden Grenzerträge
Prinzip, das besagt, dass bei Steigerungen des Einsatzes eines Faktors (wobei die anderen Faktoren fix sind), die daraus resultierenden Zuwächse der Gütermenge letztendlich abnehmen werden.
Grenzprodukt
Bei einer Erhöhung eines Inputs um eine Einheit produzierter zusätzlicher Output.
Grenzrate der technischen Substitution (GRTS)
Betrag, um den die Menge eines Inputs reduziert werden kann, wenn eine zusätzliche Einheit eines anderen Inputs eingesetzt wird, so dass der Output konstant bleibt.
Abnehmende Skalenerträge
Der Output erhöht sich bei einer Verdoppelung aller Inputs um weniger als das Doppelte.
Theorie der Firma
Erklärung dafür, wie ein Unternehmen kostenminimierende Produktionsentscheidungen trifft und wie seine Kosten mit der Produktion variieren.
Skalenerträge
Rate, mit der sich der Output erhöht, wenn die Inputs proportional erhöht werden.
Kapitalstock
Gesamtbestand des zur Verwendung in der Produktion verfügbaren Kapitals.
Isoquantenschar
Zur Beschreibung einer Produktionsfunktion verwendete Darstellung, in der mehrere Isoquanten zusammen abgebildet werden.
Lange Frist
Zeitraum, der notwendig ist, damit alle Produktionsfaktoren variabel werden.
Produktionsfunktion
Funktion, die die höchste Produktionsmenge darstellt, die ein Unternehmen mit jeder angegebenen Kombination von Inputs produzieren kann.
Arbeitsproduktivität
Durchschnittsprodukt der Arbeit für eine ganze Branche oder die Volkswirtschaft insgesamt.
Fixer Produktionsfaktor
Produktionsfaktor, der nicht geändert werden kann.
Produktionsfaktoren
Inputs in den Produktionsprozess (z.B. Arbeit, Kapital und Rohstoffe).
Durchschnittsprodukt
Output pro Einheit eines bestimmten Inputs.
Kurze Frist
Zeitraum, in dem Mengen eines oder mehrerer Produktionsfaktoren nicht geändert werden können.
Isoquante
Kurve, die alle möglichen Inputkombinationen darstellt, mit denen der gleiche Output erzielt wird.
Ökonomische Effizienz
Die Maximierung der aggregierten Konsumenten- und Produzentenrente.
Bogenelastizität der Nachfrage
Über eine Reihe von Preisen ermittelte Preiselastizität.
Individuelle Nachfragekurve
Eine Kurve, die die von einem einzelnen Konsumenten gekaufte Menge eines Gutes, in Beziehung zu dessen Preis setzt.
Technischer Wandel
Entwicklung neuer Technologien, mit denen Produktionsfaktoren effektiver eingesetzt werden können.
Zunehmende Skalenerträge
Bei einer Verdopplung aller Inputs steigt der Output um mehr als das Doppelte.
Konstante Skalenerträge
Bei einer Verdopplung aller Inputs verdoppelt sich der Output.
Eintrittsbarriere
Eine Bedingung, die das Eintreten neuer Konkurrenten in einen Markt verhindert.
Größennachteile (diseconomies of scale)
Zu einer Verdopplung des Outputs ist eine Erhöhung der Kosten um mehr als das Doppelte notwendig.
Lerners Maß der Monopolmacht
Maß der Monopolmacht, das sich aus der Differenz zwischen Preis und Grenzkosten im Verhältnis zum Preis berechnet.
Negativ korrelierte Variablen
Variablen mit der Tendenz, sich in entgegengesetzte Richtungen zu bewegen.
Größenvorteile (economies of scale)
Der Output kann verdoppelt werden, ohne die Kosten zu verdoppeln.
Vollkommene Komplementärgüter
Zwei Güter, bei denen die GRS unendlich oder gleich null ist; die Indifferenzkurven bilden einen rechten Winkel.
Kostenfunktion
Funktion, die die Produktionskosten mit dem Produktionsniveau und anderen Variablen, die das Unternehmen kontrollieren kann, in Beziehung setzt.
Engelkurve
Kurve, in der die Menge eines konsumierten Gutes mit dem Einkommen in Beziehung gesetzt wird.
Subvention
Zahlung, durch die der vom Käufer bezahlte Preis niedriger wird als der vom Verkäufer erzielte Preis, d.h. eine negative Steuer.
Grenzerlös
Veränderung des Gesamterlöses aufgrund einer Produktionssteigerung um eine Produktionseinheit.
Randlösung
Situation, in der die Grenzrate der Substitution eines Gutes durch ein anderes in einem ausgewählten Warenkorb nicht gleich dem Anstieg der Budgetgeraden ist.
Budgetgerade
Alle Kombinationen von Gütern, bei denen die ausgegebene Gesamtsumme gleich dem Einkommen ist.
Durchschnittsausgabenkurve
Angebotskurve, die den Preis pro Einheit abbildet, den ein Unternehmen für ein Gut bezahlt.
Laspeyres-Preisindex
Geldsumme zu gegenwärtigen Preisen, die ein Individuum für den Kauf eines im Basisjahr ausgewählten Bündels von Gütern und Dienstleistungen benötigt, geteilt durch die Kosten des Kaufes des gleichen Bündels zu Preisen des Basisjahres.
Substitutionsgüter
Zwei Güter, bei denen die Erhöhung des Preises eines Gutes zu einer Erhöhung der nachgefragten Menge des anderen Gutes führt.
Vollkommen unelastische Nachfrage
Prinzip, dass Konsumenten eine unveränderliche Menge eines Gutes unabhängig von dessen Preis kaufen.
Isokostengerade
Graph, der alle möglichen Kombinationen von Arbeit und Kapital darstellt, die zu bestimmten Gesamtkosten gekauft werden können.
Grenzausgaben
Die zusätzlichen Kosten, die beim Kauf einer weiteren Einheit eines Gutes anfallen.
Inferiores Gut
Gut mit negativem Einkommenseffekt.
Grenzkosten
Die Kosten einer zusätzlichen Einheit eines Gutes.
Cobb-DouglasNutzenfunktion
Die Nutzenfunktion U(X,Y) = XaY1–a, wobei X und Y zwei Güter sind und a eine Konstante ist.
Kapitalnutzungskosten
Summe der jährlichen Kosten des Besitzes und der Verwendung eines Anlagegegenstandes gleich der ökonomischen Abschreibung plus den verlorenen Zinsen.
Natürliches Monopol
Ein Unternehmen, das einen gesamten Markt allein zu niedrigeren Kosten versorgen kann, als dies mehrere Unternehmen zusammen könnten.
Grenzerlös
Aus einer Steigerung des Outputs um eine Einheit resultierende Erlösänderung.
Ökonomischer Nullgewinn
Ein Unternehmen erzielt einen normalen Ertrag auf seine Investition – d.h. es ist genauso gut gestellt wie durch eine anderweitige Investition des Geldes.
Grenznutzen (GU)
Die aus dem Konsum einer zusätzlichen Einheit eines Gutes erwachsende zusätzliche Befriedigung.
Indifferenzkurve
Kurve zur Darstellung sämtlicher Kombinationen von Warenkörben, die dem Konsumenten das gleiche Befriedigungsniveau ermöglichen.
Preiselastizität des Angebots
Die prozentuale Änderung der angebotenen Menge infolge einer Erhöhung des Preises um ein Prozent.