Zusamenfassung4 Flashcards

1
Q

Wo kann ich nachlesen, was bei der
Prüfung wichtig ist: Rechtsgrundlagen

A
  • BBIG: Zulassung zur Prüfung
  • Ausbildungsordnung: Prüfungsinhalte
  • Prüfungsordnung: Ablauf der Prüfung
  • JuArbSchG: Freistellung Jugendlicher vor
    Prüfung
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2
Q

Prüfungsarten –
was wird damit festgestellt

A

Zwischenprüfung:
nach § 48 BBiG ist eine Zwischenprüfung
verpflichtend.
Zweck: Ausbildungsstand feststellen, korrigieren
Abschlussprüfung:
Feststellung, ob der Prüfling den Beruf fach- und
sachgerecht ausüben kann

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3
Q

Zulassung zur Abschlussprüfung

A

1.Ausbildungszeit zurückgelegt bzw.
Ausbildungszeit endet nicht später als zwei
Monate nach dem Prüfungstermin
2. Teilnahme an Zwischenprüfungen
3. Ausbildungsnachweise lückenlos geführt
4. Berufsausbildungsverhältnis muss in das
Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
eingetragen sein
5. Zur Prüfung angemeldet sein

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4
Q

Besondere Zulassung§ 45 BBiG:

A

➢ Vorzeitige Zulassung durch gute
Leistungen nach Anhörung des Azubis
und der Berufsschule
➢ Personen, die den Erwerb ausreichender
beruflicher Kenntnisse glaubhaft machen
können (mindestens das 1,5-fache der
Zeit einer Ausbildung im Beruf tätig)
➢ Ausbildung in einer Berufsfachschule

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5
Q

Feststellungen in einer Prüfung

A

Beherrschen der erforderlichen beruflichen
Fertigkeiten
- Besitz der nötigen praktischen und
theoretischen Kenntnisse
- Vertrautheit mit dem Lehrstoff der
Berufsschule
→ Feststellung der beruflichen
Handlungsfähigkeit

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6
Q

Inhalte schrftl. und mdl. Prüfung

A

Schriftliche Prüfung: Feststellung Kenntnisse
Mündliche Prüfung: Feststellung Fertigkeiten:
* Gewerblich-technisch: Prüfstück anfertigen
* Kaufmännisch: Praktische Übung (Prüfungsgespräch)

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7
Q

Prüfungszeitpunkte

A

Sommerprüfung Vertragsende 1.4. - 30.9.:
Winterprüfung Vertragsende 1.10. – 31.3.:

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8
Q

Bestehenskriterien

A

mindestens ausreichende Leistungen = 50 P. von
100
2x Wiederholung möglich.
Bestandene Teilleistungen werden angerechnet
Neu: Gestreckte Prüfung:
Zwischenprüfung fließt in das Gesamtergebnis
ein

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9
Q

Ausbildungszeit verlängern

A

Auf mündl. Verlangen des Azubis bis zur
nächsten Prüfung, max. 1 Jahr
Wenn keine Vertragsverlängerung gewollt ist,
endet der Ausbildungsvertrag mit dem
Befristungsende
Die Prüfung kann auch ohne
Ausbildungsverhältnis 2x wiederholt werden
Bei Behinderung oder langer Erkrankung möglich

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10
Q

Prüfungsausschuss

A

Ehrenamt, unabhängig von Kammer
mind. 3 Personen (AG/AN/Lehrer) = paritätische
Besetzung
Berufung 5 Jahre
Sachkundig: durch fachliche Prüfung oder
vergleichbar und beruflich aktuelles Wissen
Geeignet: durch zeitliche Verfügbarkeit
Teamfähigkeit
Urteilsfähigkeit,
positives Prüferverhalten
Ermitteln und nicht Vermitteln der Inhalte

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11
Q

Umgang mit Prüfungsangst

A
  • Wissen über Prüfungsablauf
  • Simulation der Prüfung
  • Lernerfolg bestätigen
  • Erfolgsdruck abbauen
  • Realistische Selbsteinschätzung
  • Positives Denken
  • Entspannungstechnik
  • Zeitmanagement
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12
Q

Feststellung von Ausbildungsdefiziten

A

Abgleich von:
Ausbildungsrahmenplan + Ausbildungsnachweis
Rahmenlehrplan +- Berufsschulzeugnis
anforderungen +- Kenntnis des Ablaufs
Prüfungsordnung +- Musterprüfungen
Berufserfahrung +- Beurteilungen

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13
Q

Zeitplanung

A

2-3 M. vorher: Zeitplan erstellen,
Musterprüfungen durcharbeiten, Wiederholen
und Festigen,
2-3 W. vorher: ggf. Freistellung zum lernen und
üben, überbetriebliche
Prüfungsvorbereitungskurse, Gespräche mit
Azubi (Selbstkontrolle und Überprüfung durch
Ausbilder) gezieltes Bearbeiten von Schwächen

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14
Q

Bestandteile der Prüfungsanmeldung

A
  1. Angaben über Unternehmen und Prüfling,
  2. betrieblichen Ausbildungsgang,
    Beurteilungen
  3. Angaben Schulausbildung
  4. Letztes Berufsschulzeugnis
  5. Ausbildungsnachweisheft
  6. Bescheinigung Zwischenprüfung
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15
Q

Ausbildungszeugnisse

A

Drei-Zertifikate-System:
1. Berufsschulzeugnis
2. Prüfungszeugnis der Abschlussprüfung
3. Ausbildungszeugnis des Betriebs

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16
Q

Einfaches Zeugnis

A

Name, Geburtsdatum und -ort des Azubis
-korrekte Bezeichnung des Ausbildungsberufes
- Termine für Ausbildungsbeginn und -ende
- Welche Abteilungen wurden durchlaufen?
- Lerninhalte, was wurde dem Azubi vermittelt?
- Termin der Abschlussprüfung
- wird der Azubi übernommen

17
Q

Qualifiziertes Zeugnis

A

Leistungsbeurteilung inklusive
besondere Stärken
+ Information zum Sozialverhalten

18
Q

Zeugnisgrundsätze

A

Wahrheit: Keine Missverständnisse
Klarheit: Struktur, klare Formulierung
Wohlwollen: positive Formulierung
Vollständigkeit und Fehlerfreiheit

19
Q

Übliche Formulierungen Zeugnis

A

1 = stets/immer/Jederzeit/uneingeschränkt zur
vollsten Zufriedenheit
1-2 = zur vollsten Zufriedenheit
2 = stets/immer/jederzeit zur vollen
Zufriedenheit
3 = stets zur Zufriedenheit oder „zur vollen
Zufriedenheit“
4-5 = zur Zufriedenheit

20
Q

Übernahme

A
  • nicht verpflichtend, außer durch
    Tarifvertrag geregelt
  • Darf erst in den letzten 6 Monaten der
    Ausbildung vereinbart werden
  • Begründung durch konkludentes Handeln
  • Anspruch JAV auf unbefristetes
    Arbeitsverhältnis wenn 3 Monate vorher
    beantragt
21
Q

Weiterbildungen

A
  1. Branchenbezogene Weiterbildung:
    Handelsfachwirt, Leasingfachwirt,
    Industriefachwirt
  2. Funktionsbezogene Weiterbildung:
    Personalfachkaufmann, Controller
  3. Betriebswirt baut darauf auf