Mikrobiologie Flashcards

1
Q

Was ist die Konjugation bei Bakterien?

A

Genaustausch zwischen 2 Bakterienzellen durch Ausbildung einer Plasmabrücke

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Q

Wie läuft die Konjugation von Bakterien ab?

A
  1. Die Spenderzelle besitzt ein Hfr-Gen, das zur Ausbildung der Plasmabrücke führt.
    Gen 1 – Herstellung von Stoff A
    Gen 2 – Herstellung von Stoff B
    Gen 3 – keine Herstellung von Stoff A
    Gen 4 – keine Herstellung von Stoff B
    Zelle 2 kann auf einem Nährmedium dem die Stoffe A und B fehlen nicht wachsen.
  2. Zelle 1 hat zu Zelle 2 eine Plasmabrücke ausgebildet.
  3. Ein DNA-Halbstrang das Bakterienchromosoms der Zelle 1 bricht auf – Hfr-Gen und Gen 1 und 2 werden zur Zelle 2 transportiert.
  4. Zelle 1: Entferntes DNA-Stück wurde ergänzt; Zelle 2: überführtes DNA-Stück wurde verdoppelt.
  5. In der Zelle 2 wird der eingeführte Doppelstrang in das Bakterienchromosom eingebaut – Zelle 2 kann dann die Stoffe A und B herstellen
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3
Q

Wo liegt das Hfr-Gen?

A

Das Hfr-Gen muss sich nicht unbedingt auf dem Bakterienchromosom befinden. Es kann auch auf einen Plasmid liegen.

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4
Q

Was ist die Aufgabe des Hfr-Gens?

A

Das Hfr-Gen sorgt dafür, dass das Bakterium Gene durch Plasmabrückenbildung austauschen kann

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5
Q

Welche Formen von Bakterien gibt es?

A

Stäbchen und Kokken

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6
Q

Welche Beispiel Stäbchenbakterien gibt es?

A

Escherichia coli (E. coli)

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7
Q

Welche Kokken Arten gibt es?

A

Streptokokken: Mehrere Kokken, die perlschnurartig aneinander gereiht sind
Staphylokokken: Mehrere Kokken die einen Haufen bilden

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8
Q

Wie pflanzen sich Bakterien fort?

A

ungeschlechtlich

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9
Q

Wie läuft die ungeschlechtliche Fortpflanzung von Bakterien ab?

A

Zelle wächst, Zellbestandteile verdoppeln sich und es kommt zur Zweiteilung

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10
Q

Wie oft erfolgt die Fortpflanzung bei Bakterien?

A

unter optimalen Bedingungen alle 20 min

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11
Q

Was sind die Vorteile der ungeschlechtlichen Fortpflanzung?

A

geht schnell und kein Partner nötig

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12
Q

Was sind die Nachteile hat die ungeschlechtliche Fortpflanzung?

A

alle genetischgleich
– bei ungünstigen Bedingungen ist ein Aussterben möglich

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13
Q

Was sind die 4 Phasen der Wachstumskurve einer Bakterienkolonie?

A
  1. Anlaufphase (Eingewöhungungsphase): wenige Individuen vermehren sich relativ langsam
  2. Exponentielle Phase (log-Phase): Exponentielles Wachstum; Wachstum: Voraussetzung; Ausreichend Platz und Nährstoffe
  3. Stationäre Phase: Bei Platz- oder Nährstoffmangel bleibt die Anzahl an Bakterienkonstant – Zuwachsrate entspricht Absterberate
    4, Absterbephase: Aufgrund der Anhäufung giftiger Stoffwechselprodukte nimmt die Anzahl der Bakterien ab – Zuwachsrate kleiner als Absterberate
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14
Q

Von welchen Wachstumsbedingungen hängen Bakterien ab?

A

Temperatur, Sauerstoff, Feuchtigkeit, pH-Wert, Konservierungsmethoden

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15
Q

In welche Bakterienarten unterteilt man Bakterien in Bezug auf Temperatur?

A

mesophil: Vermehren sich am besten zwischen 30°C und 40°C
thermophil: Optimum bei hohen Temperaturen
psychrophil/kryophil: optimum bei niedrigen Temperaturen

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16
Q

Bereiche einer Toleranzkurve bei Bakterien im Bezug auf die Temperatur

A

Optimum: Temperaturbereich in dem sich die Bakterien am besten vermehren
Pessima: Temperaturbereich in denen sich die Bakterien gerade noch vermehren können
Minimum: niedrigste Temperatur bei der die Bakterien überleben können
Maximum: höhste Temperatur bei der die Bakterien überleben können
Toleranzbereich: gesamter Temperaturbereich in dem Überleben der Bakterien möglich ist

17
Q

Wie nennt man Bakterien die Sauerstoff zum überleben brauchen und was betreiben diese?

A

Aerob und sie betreiben Zellatmung

18
Q

Wie nennt man Bakterien die kein Sauerstoff brauchen und was betreiben diese? + bsp

A

sie sind anaerob und sie betreiben zum Energiegewinn Gährung bsp Milchsäurebakterien

19
Q

Welche Wachstumsbedingungen haben Mikroorganismen?

A

Temperatur, Sauerstoff (je nach dem), Feuchtigkeit, pH-Wert

20
Q

Was kann man bezüglich Feuchtigkeit und dem Wachstum der Mikroorganismen aussagen?

A

Alle Mikroorganismen benötigen ausreichende Feuchtigkeit für ihr Wachstum.

21
Q

Welchen pH-Wert bevorzugen Bakterien?

A

Die Mehrzahl der Bakterien bevorzugt eine pH-Wer um 7. Der pH-Wert gibt an ob eine Lösung sauer, neutral oder alkalisch ist.

22
Q

Welche Lebensweisen von Bakterien gibt es?

A

autotroph und heterotroph

23
Q

Was ist die autotrophe Lebensweise bei Bakterien? + bsp

A

Autotrophe Bakterien stellen Nährstoffe durch Fotosynthese selbst her Bsp: Cyanobakterien (Blaualgen)

24
Q

Was bedeutet Heterotrophe Lebensweise bei Bakterien?

A

Sie müssen die Nährstoffe aufnehmen

25
Q

In welche Kategorien werden Heterotrophe Bakterien unterteilt?

A

Parasiten, Symbionten, Saprobionten

26
Q

Was sind Parasiten? +bsp

A

Parasitismus ist das Zusammenleben zweier Individuen verschiedener Arten zum einseitigen Nutzen. Der Parasit schädigt den Wirt, tötet ihn in der Regel aber nicht. zB Streptokokken: Befall von Körperzellen zum Erlangen von Nährstoffen

27
Q

Was sind Symbionten? +bsp

A

Symbiose ist das Zusammenleben zweier Individuen verschiedener Arten zum beidseitigen Nutzen. Bsp: Pansenbakterien im Verdauungtrakt von Rindern: Pansenbakterien erhalten vom Rind Nährstoffe. Das Rind erhält die Glucose, die die Pansenbakterien durch Abbau von Cellulose gewonnen haben.

28
Q

Was sind Saprobionten? + Bsp

A

Fäulinsbewohner beziehen Nährstoffe aus faulenden Materialien, bsp Milchsäurebakterien,

29
Q

Durch welche Methoden kann man Lebensmittel konservieren und wie hindert dies Mikroorganismen?

A
  • Abkochen, Kühlen, Gefrieren – Temperaturveränderung die das Wachstum bremst
  • Vakuumieren : O2-Entzug
  • Dörren, Salzen, Zuckern: Wasserentzug
    -sauer Einlegen: Absenken des pH-Wertes
30
Q

Wie werden Milchsäurebakterien genutzt?

A

Durch das Absenken des pH-Wertes dienen die Milchsäurebakterien auch der Konservierung (bsp Joghurt, Sauerkraut, Silage)

31
Q

Was versteht man unter Rekombination bei Bakterien?

A

Austausch von genetischem Material zwischen 2 unterschiedlichen Bakterienzellen. zb Konjugation

32
Q

Welche Besonderheiten gibt es bei Pilzen im Zellbau?

A
  • Zellwand aus Chitin
  • keine Chloroplasten – heterotroph
33
Q

Welche Lebensweisen gibt es bei Pilzen?

A

Symbionten, Parasiten, Saprobionten

34
Q

Was ist ein Beispiel für Symbiose bei Pilzen?

A

Mykorrhiza: Symbiose aus Pilz und Baum
Pilz: Erleichterung der Wasser- und Mineralsalzaufnahme des Baumes
Baum: Versorgung des Pilzes mit Nährstoffen

35
Q

Was sind Beispiele für Parasitismus bei Pilzen?

A

Schimmelpilze, Getreideschädlinge (Mutterkorn, Schwanzrost), Fußpilz

36
Q

Was sind Beispiele für Saprobionten bei Pilzen?

A

Schimmelpilze, Hefe (– alkoholische Gährung)