Fabrikplanung 2 Flashcards

1
Q

Abb. Schnittstellen zwischen Produktionsnetzwerkgestaltung und Fabrikplanung

A

(Produktionsnetzwerkgestaltung)

  1. Überprüfung der Eingangsgrößen
  2. Entwicklung der Standortstrategie
  3. Systematische Standortauswahl
    - Globale Ebene
    - Regionale Ebene
    - Lokale Ebene
(Fabrikplanung)
1. Zielfestlegung
2. Grundlagenermittlung 
3. Konzeptplanung 
4. Detailplanung
...

vgl. Folie 5

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2
Q

Nenne die Ergebnisse der Produktionsnetzwerkgestaltung, welche als Eingangsgröße für die Fabrikplanung dienen.

A

(Produktionsnetzwerkgestaltung)

  1. Überprüfung der Eingangsgrößen
  2. Entwicklung der Standortstrategie
    - -> Zielfestlegung

(Produktionsnetzwerkgestaltung)

  1. Systematische Standortauswahl
    - Lokale Ebene
    - -> Konzeptplanung
    - -> Detailplanung
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3
Q

Nenne die Ergebnisse der Fabrikplanung, welche als Grundlage der Produktionsnetzwerkgestaltung genutzt werden.

A

(Fabrikplanung)

  1. Zielfestlegung
    - -> Globale Ebene (3. Systematische Standortauswahl)
    - -> Regionale Ebene (3. Systematische Standortauswahl)
  2. Konzeptplanung
    - -> Lokale Ebene (3. Systematische Standortauswahl)
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4
Q

Unterschiedliche Zeithorizonte für die Planung einer Fabrik

Wahr oder falsch?

Die Standortplanung hat langfristig großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens und hängt daher mit dem größten Zeithorizont in der Planung zusammen (größer als Generalbebauungsplan, Strukturplanung etc.).

A

Wahr!

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5
Q

Welche externen Auslöser einer Standortplanung kennst du? Nenne ein Bsp. pro Auslöser.

Standortbezogene Reaktion: Reorganisation, Erweiterung , Neuplanung

A

Technologie (Bsp. Werkstoffe)

Markt (Bsp. Individualisierte Kundenwünsche)

Umwelt (Bsp. Gesetzliche Auflagen)

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6
Q

Welche internen Auslöser einer Standortplanung kennst du? Nenne ein Bsp. pro Auslöser.

Standortbezogene Reaktion: Reorganisation, Erweiterung , Neuplanung

A

Schwachstellen (Bsp. Kapazitätsengpässe)

Strategische Ziele (Bsp. Kostenführerschaft)

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7
Q

Nenne 3 Gründe für den Aufbau von Produktionsstätten im Ausland.

A

Personalkosten

Nähe zu Schlüsselkunden

Markterschließung

Nähe zu bereits verlagerter Produktion

Transport-/Logistikkosten

Steuern, Abgaben, Subventionen

Mangel an qualifizierten Fachkräften

Zugang zu Wissen/Technologie/Clustern

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8
Q

Wahr oder falsch?

Norwegen hat die höchsten Arbeitskosten im verarbeitenden Gewerbe.

A

Wahr!

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9
Q

Abb. Zuordnung der Motive internationaler Standortentscheidungen zu den Wettbewerbsstrategien

A
(Motive internationaler Standortentscheidungen)
Kostenreduktion
Erschließung von Absatzmärkten
Following Customer
Erschließung von Technologie/ Know-how
(Wettbewerbsstrategien)
Kostenführerschaft
Qualitätsführerschaft
Technologieführerschaft
Logistikführerschaft
Flexibilitätsführerschaft

vgl. Folie 11

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10
Q

Gründe für eine Standorterschließung (Neugründung, Verlagerung, Dezentralisierung)

Ziel der Neugründung ist “…”.

A

“Unternehmenswachstum”

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11
Q

Gründe für eine Standorterschließung (Neugründung, Verlagerung, Dezentralisierung)

Verlagerung und Dezentralisierung haben “…” zum Ziel.

A

“eine effektive und effiziente Nutzung der an den Standorten vorhandenen Ressourcen”

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12
Q

Abb. Vorgehensmodell zur Standortauswahl

A

(Anzahl Produkte/Prozesse) + (Anzahl Länder/Regionen)
- Globale Vorauswahl von Ländern, Produkten und Fertigungsschritten
- Wahl von Standort und Funktionsumfang auf Länderebene
- Lokale Vorauswahl „Long List“
- Lokale Zwischenauswahl
- Lokale Standortauswahl
(Standortentscheidung)

vgl. Folie 13

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13
Q

Abb. Globale Wertschöpfung Netzwerktypen

A
  1. Weltfabrik
  2. Kettenstruktur
  3. Netzstruktur
  4. Hub and Spoke
  5. Lokale Versorgung

Produktionsstrategie (Economies of scale vs. Economies of scope) über Wichtigkeit lokaler Anpassung und transaktionaler Kosten

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14
Q

Netzwerktypen

Worum geht es?

  • Wertschöpfung erfolgt an einem Standort für den globalen Markt
  • Eignet sich bei Produkten mit hoher Wertdichte, z. B. Mikro-Chips, Unterhaltungselektronik
A

Weltfabrik

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15
Q

Netzwerktypen

Worum geht es?

  • Unterschiedliche Wertschöpfungsstufen an unterschiedlichen Standorten
  • Komplementäre Aufteilung
  • Für Produkte mit hoher Wertdichte z. B. Solarzellen, Elektronikgeräten
A

Kettenstruktur

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16
Q

Netzwerktypen

Worum geht es?

  • Unterschiedliche Wertschöpfungsstufen an
    unterschiedlichen Standorten
  • Redundante Aufteilung
A

Netzstruktur

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17
Q

Netzwerktypen

Worum geht es?

  • Wissensintensive oder Skaleneffekte aufweisende
    Prozesse an einem oder wenigen Standorten realisiert
  • Letzte Wertschöpfungsstufen (z. B. Endmontage) an vielen, marktnahen Standorten
  • Eignet sich bei Produkten mit hoher Variantenzahl
A

Hub & Spoke

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18
Q

Netzwerktypen

Worum geht es?

  • Wertschöpfung erfolgt lokal für den lokalen Markt
  • Eignet sich für Produkte mit geringer Wertdichte, z. B. Verpackungsmaterial
A

Lokale Versorgung

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19
Q

Welche qualitativen Standortbewertungsverfahren kennst du?

A
  • Checklistenverfahren
  • Nutzwertanalyse
  • Länderrisikoindikatoren (Country-Ratings)
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20
Q

Welche quantitativen Standortbewertungsverfahren kennst du?

A

Statistische Investitionsrechenverfahren

  • Amortisationsrechnung
  • Kostenvergleichsrechnung
  • Rentabilitätsrechnung

Dynamische Investitionsrechenverfahren

  • Kapitalwertmethode
  • Annuitätenmethode
  • Interne-Zinssatz-Methode
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21
Q

Nenne ein Bsp. für eine Branche bei welchem sich die Produktion in einer Weltfabrik anbietet.

A
  • Hightech-Industrie (Bsp. Mikro-Chips)
  • Montage von Großflugzeugen
  • Halbleiterindustrie
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22
Q

Nenne ein Bsp. für eine Branche und ein Produkt bei welchem sich die Produktion in einer Kettenstruktur anbietet.

A
  • Unterhaltungsindustrie
  • Elektronische Bauteile in Industrieländern (Bsp. Solarzellen)
  • Kunststoffteile in Ländern mit geringen Lohnkosten
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23
Q

Nenne ein Bsp. für eine Branche und ein Produkt bei welchem sich die Produktion in einer Netzstruktur anbietet.

A
  • Branchen mit Massenfertigung (Bsp. VW Golf)
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24
Q

Nenne ein Bsp. für eine Branche und ein Produkt bei welchem sich die Produktion in einer Hub and Spoke anbietet.

A
  • Automobilindustrie ((Completely Knocked Down)-Fertigung des Audi A4)
  • Mobilfunkindustrie
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25
Q

Nenne ein Bsp. für eine Branche und ein Produkt bei welchem sich die Produktion in einer Lokale Versorgung anbietet.

A
  • Automobilzulieferer
  • Lebensmittel (Bsp. Tiefkühlpizza)
  • Produkte zur Sicherung von Grundbedürfnissen
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26
Q

Um welchen Netzwerktypen handelt es sich?

Vorteile
- Erfordert geringen Umfang von Gütern und
Informationen
- Ermöglicht Ausnutzung maximaler Skaleneffekte, Verbundvorteile
- Anschaffung sehr kapitalintensiver Betriebsmittel auf einen Standort begrenzt
- Konzentration (Pooling) von Zulieferern

Nachteile
- Verursacht lange Lieferzeiten

A

Weltfabrik

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27
Q

Um welchen Netzwerktypen handelt es sich?

Vorteile

  • Spezialisierung der einzelnen Standorte
  • Skaleneffekte und Verbundvorteile entlang der einzelner Wertschöpfungsstufen

Nachteile

  • Nur für Produkte mit hoher Wertdichte geeignet
  • Hoher logistischer Auswand
A

Kettenstruktur

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28
Q

Um welchen Netzwerktypen handelt es sich?

Vorteile

  • Ausgleichen von Produktionskapazitäten über mehrere Standorte hinweg für Produkte mit hoher Wertdichte
  • Interner Wettbewerb zwischen Standorten
  • Flexible Reaktion auf Marktschwankungen möglich, da an mehrere Standorte gleiche Wertschöpfungsbreite realisiert werden kann

Nachteile

  • Nur für Produkte mit hoher Wertdichte geeignet
  • Hoher organisatorischer Auswand
  • Redundanz von Wertschöpfungsfaktoren
A

Netzstruktur

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29
Q

Um welchen Netzwerktypen handelt es sich?

Vorteile

  • Wenige kostenintensive (erste Wertschöpfungsstufen, Nutzung von Skaleneffekten) und viele einfache Betriebsmittel (letzte Wertschöpfungsstufen, ermöglicht hohe Variantenvielfallt)
  • Ausnutzung von niedrigeren Zöllen für Bauteile und umgehen von hohen Zöllen für Endprodukte

Nachteile
- Redundante Betriebsmittel

A

Hub & Spoke

30
Q

Um welchen Netzwerktypen handelt es sich?

Vorteile

  • Große Marktnähe
  • Hohe Flexibilität und kurze Lieferzeiten
  • Hohe Variantenzahl möglich

Nachteile

  • Geringe Ausnutzung von Skaleneffekten
  • Ausnutzen von Faktorenkosten entlang der Wertschöpfungskette
A

Lokale Versorgung

31
Q

Planungsphasen der Fabrikplanung – Phase 3: Konzeptplanung

Nenne die Eingangsgrößen für die Ressourcendimensionierung (Betriebsmittel, Fläche, Personal)

A
Produktionsmerkmale
Produktionsprogramm
Betriebsmitteleigenschaften
Betriebsmittelpotenzial
Personalpotenzial
32
Q

Abb. Systematik der Ressourcendimensionierung

A

(Informationsbasis)

Produktionsprogramm + Produkteigenschaften = Bearbeitunsprofil

Betriebsmitteleigenschaften + Betriebsmittelpotenzial = Betriebsmittelprofil

Bearbeitunsprofil + Betriebsmittelprofil = Zuordnung

(Planungsergebnis)
Personal + Betriebsmittel + Fläche

33
Q

Flächenermittlung

Wie funktioniert die funktionale Flächenermittlung der Maschinenarbeitsplatzfläche nach Nestler?

A

Maschinenarbeitsplatzfläche: Ama
Breite der Maschine: Bm
Tiefe der Maschine: Tm

Ama = Bma * Tma = (Bm + 0,8) * (Tm + 1,4)

34
Q

Flächenermittlung

Wie bestimmt sich die Zwischenlagerfläche Fzl, Transportfläche Ft, Zusatzfläche Fz?

A

Zwischenlagerfläche Fzl = Ama * 0,4

Transportfläche Ft = Ama * 0,4

Zusatzfläche Fz = Ama * 0,2

35
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen

Nenne alle Teilefertigungsprozesse.

A

Punktfertigung

Werkstattfertigung

Nestfertigung

Reihenfertigung

Fließfertigung

36
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Teilefertigungsprozesse

Worum geht es?

  • Produkt ist ortsfest
  • Arbeitskräfte/Arbeitsmittel sind ortsveränderlich
A

Punktfertigung

37
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Teilefertigungsprozesse

Worum geht es?

  • Gleiche/ähnliche Ausrüstung (Verfahren) in Werkstätten gruppiert
  • Ausrüstungs- und Werkstättenanordnung unabhängig von Materialfluss
A

Werkstattfertigung

vgl. Folie 30

38
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Teilefertigungsprozesse

Worum geht es?

  • Ausgewählte Ausrüstungen nestförmig gruppiert
  • Nur Teilphase der Gesamtbearbeitung
  • Materialfluss im Nest beliebig
A

Nestfertigung

vgl. Folie 30

39
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Teilefertigungsprozesse

Worum geht es?

Objektbezogene Zusammenfassung von Fertigungsmitteln nach der Arbeitsvorgangsfolge einer Teilegruppe mit gerichtetem Materialfluss; einzelne Arbeitsvorgänge können übersprungen werden

A

Reihenfertigung

vgl. Folie 30

40
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Teilefertigungsprozesse

Worum geht es?

Objektbezogene Zusammenfassung von Fertigungsmitteln nach der Arbeitsvorgangsfolge einer Teilegruppe mit starrem Materialfluss (i.d.R. getaktet)

A

Fließfertigung

vgl. Folie 30

41
Q

Wahr oder falsch?

Bei der Fließfertigung können einzelne Arbeitsvorgänge übersprungen werden.

A

Falsch!

Bei der Reihenfertigung können einzelne Arbeitsvorgänge übersprungen werden.

42
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Montageprozesse

Welche stationären Montageprozesse kennst du?

Ist das Montageobjekt stationäre oder beweglich?

Ist der Montagearbeitsplatz stationäre oder beweglich?

A

1) Baustellenmontage/Einzelplatzmontage
2) Gruppenmontage

  • Montageobjekt: 1) und 2) stationär
  • Montagearbeitsplatz: 1) stationär; 2) beweglich
43
Q

Übersicht über konventionelle Fertigungsformen - Montageprozesse

Welche beweglichen Montageprozesse kennst du?

Ist das Montageobjekt stationäre oder beweglich?

Ist der Montagearbeitsplatz stationäre oder beweglich?

A

1) Reihenmontage
2) Taktstraßenmontage
3) Fließmontage

  • Montageobjekt: 1) und 2) und 3) beweglich
  • Montagearbeitsplatz: 1) und 2) stationär; 3) beweglich
44
Q

Netzwerktypen - Weltfabrik

Beschreibe den Aufbau.

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile.

A

Aufbau

  • Wertschöpfung erfolgt an einem Standort für den globalen Markt
  • Für Produkte mit hoher Wertdichte geeignet (z. B. Mikro-Chips)

Pro

  • Max Skaleneffekte und Verbundvorteile
  • Anschaffung sehr kapitalintensiver Betriebsmittel nur an einem Standort nötig
  • Konzentration von Zulieferern

Contra
- Lange Lieferzeiten

45
Q

Netzwerktypen - Kettenstruktur

Beschreibe den Aufbau.

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile.

A

Aufbau

  • Unterschiedliche Wertschöpfungsstufen an unterschiedlichen Standorten
  • Komplementäre Aufteilung
  • Für Produkte mit hoher Wertdichte (z. B. Solarzellen)

Pro

  • Spezialisierung der einzelnen Standorte
  • Skaleneffekte und Verbundvorteile entlang der einzelner Wertschöpfungsstufen

Contra

  • Nur für Produkte mit hoher Wertdichte geeignet
  • Hoher logistischer Auswand
46
Q

Netzwerktypen - Netzstruktur

Beschreibe den Aufbau.

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile.

A

Aufbau
- Unterschiedliche Wertschöpfungsstufen an
unterschiedlichen Standorten
- Redundante Aufteilung

Pro

  • Interner Wettbewerb zwischen Standorten
  • Flexible Reaktion auf Marktschwankungen möglich, da an mehrere Standorte gleiche Wertschöpfungsschritte absolvieren können

Contra

  • Nur für Produkte mit hoher Wertdichte geeignet
  • Hoher organisatorischer Auswand
  • Redundanz von Wertschöpfungsfaktoren
47
Q

Netzwerktypen - Hub and Spoke

Beschreibe den Aufbau.

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile.

A

Aufbau

  • Wissensintensive oder Skaleneffekte aufweisende Prozesse werden an einem oder wenigen Standorten realisiert
  • Letzte Wertschöpfungsstufen (z. B. Endmontage) an vielen, marktnahen Standorten
  • Eignet sich bei Produkten mit hoher Variantenzahl

Pro

  • Nutzung von Skaleneffekten auf ersten Wertschöpfungsstufen
  • Ermöglicht hohe Variantenvielfallt
  • Ausnutzung von niedrigeren Zöllen für Bauteile (und umgehen von hohen Zöllen für Endprodukte)

Contra
- Redundante Betriebsmittel

48
Q

Netzwerktypen - Lokale Versorgung

Beschreibe den Aufbau.

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile.

A

Aufbau

  • Wertschöpfung erfolgt lokal für den lokalen Markt
  • Eignet sich für Produkte mit geringer Wertdichte (z. B. Verpackungsmaterial)

Pro

  • Große Marktnähe
  • Hohe Flexibilität und kurze Lieferzeiten
  • Hohe Variantenzahl möglich

Contra

  • Geringe Ausnutzung von Skaleneffekten
  • Ausnutzen von Faktorenkosten entlang der Wertschöpfungskette
49
Q

Was versteht man unter Werkstattfertigung?

A

Räumliche Zusammenfassung von artgleichen Betriebsmitteln mit ungerichtetem Materialfluss

50
Q

Nenne die Vor- und Nachteile von Werkstattfertigung.

A

Pro

  • Hohe Flexibilität
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Anwendung von Universalbetriebsmittel

Contra

  • Komplexer Materialfluss
  • Niedrige Betriebsmittelauslastung
  • Aufwendige Fertigungssteuerung
51
Q

Was versteht man unter Reihenfertigung?

A
  • Objektbezogene Zusammenfassung von Fertigungsmitteln nach Arbietsprozessen einer Teilegruppe mit gerichtetem Materialfluss
  • Einzelne Arbeitsvorgänge können übersprungen werden
52
Q

Was versteht man unter Fließfertigungfertigung?

A
  • Objektbezogene Zusammenfassung von Fertigungsmitteln nach Arbeitsprozessen einer Teilegruppe mit starrem Materialfluss (i.d.R. getaktet)
  • Einzelne Arbeitsvorgänge können NICHT übersprungen werden
53
Q

Nenne zwei Vor- und zwei Nachteile von Reihen- und Fließfertigung.

A

Pro
- Geringe Transportwege
- Niedrige Durchlaufzeiten

Contra
- Geringe Flexibilität
- Geringe Kapazitätsauslastung

54
Q

Was versteht man unter der GuV?

A
  • Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses
  • Aufwendungen und Erträge eines bestimmten Zeitraumes werden aufgestellt und saldiert
  • Ermittelt Art (Gewinn/Verlust), Höhe und Herkunft des Unternehmenserfolgs
55
Q

Welche Verfahren zur Berechnung der GuV gibt es?

A
  • Gesamtkostenverfahren

- Umsatzkostenverfahren

56
Q

Begriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Worum geht es?

  • Vorrat an liquiden Mitteln
  • Zuflüsse: Einzahlungen
  • Abflüsse: Auszahlungen
57
Q

Begriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Worum geht es?

  • Kasse + Forderungen - Verbindlichkeiten
  • Zuflüsse: Einnahmen (Umsatz)
  • Abflüsse: Ausgaben (Einkaufswert)
A

Geldvermögen

58
Q

Begriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Worum geht es?

  • Geldvermögen + Sachvermögen
  • Zuflüsse: Ertrag (Wert aller erbrachten Güter und DL)
  • Abflüsse: Aufwand (Wert aller verzehrten Güter und DL)
A

Gesamtvermögen

59
Q

Begriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Worum geht es?

  • Gesamtvermögen - nicht betriebsnotwendiges Vermögen (z. B. Wohngebäude)
  • Zuflüsse: Leistung (Wert der aufgrund der betrieblichen Leistungserstellung erbrachten Güter)
  • Abflüsse: Kosten (Wert der verzehrten Güter zum Zwecke der betrieblichen Leistungserstellung)
A

Betriebsnotwendiges Vermögen

60
Q

Kostenarten: Einzelkosten und Gemeinkosten
(Welche Kosten sind entstanden?)

Was versteht man unter Einzelkosten?

A
  • Kosten, die mit direktem Bezug zum Produkt

- Sie können den Produkten (Kostenträger) direkt zugeordnet werden

61
Q

Kostenarten: Einzelkosten und Gemeinkosten
(Welche Kosten sind entstanden?)

Was versteht man unter Gemeinkosten?

A
  • Kosten, die mit nur indirektem Bezug zum Produkt

- Sie können den Produkten (Kostenträgern) nur durch Umlage zugeordnet werden

62
Q

Rechnungswesen

Wo sind die Kosten angefallen?

“…” dienen der Umlage von Gemeinkosten auf Kostenträger. Sie können nach Funktionsbereichen, Verantwortungs- bereichen und räumlichen Aspekten unterschieden werden.

A

Kostenstellen

“Kostenstellen”

63
Q

Rechnungswesen

Wofür sind die Kosten entstanden?

“…” haben den Güter- und Leistungsverbrauch eines Betriebes verursacht und sind daher mit den hierfür angefallenen Kosten zu belasten. In der Regel handelt es sich dabei um Produkte oder Dienstleistungen.

A

Kostenträger

“Kostenträger”

64
Q

Kostenarten der Fabrik: Beispiel Sachkosten – Betriebsmittelkosten

Woraus setzen sich Betriebsmittelkosten zusammen?

A
  • Abschreibungen auf Investitionen

- Laufende Kosten (bspw. Wartungs- und Instandhaltungskosten, Abschreibungen)

65
Q

Kostenarten der Fabrik: Beispiel Sachkosten – Materialkosten

“…” bilden den Hauptbestandteil eines Fertigerzeugnisses und fließen in selbiges ein.

“…” gehen ebenfalls in das Fertigerzeugnis ein, stellen aber keinen Hauptbestandteil dar (bspw. Schrauben, Nieten, Bolzen, Farben,…).

“…” gehen nicht in das Fertigerzeugnis ein, werden aber benötigt um selbiges herzustellen (bspw. Brennstoffe, Energie, Öle,…).

A

“Rohstoffe/ Fertigteile”

“Hilfsstoffe”

“Betriebsstoffe”

66
Q

Kosten-Bestimmungsmethoden

Was ist der Unterschied zwischen der Vollkostenrechnung und der Teilkostenrechnung?

A
  • Bei der VKR werden Einzelkosten direkt Kostenträgern zugeordnet während die Gemeinkosten mit Hilfe einer Zuschlagskalkulation auf die Kostenträger umgelegt werden.
  • Bei der TKR werden nur die Einzelkosten auf die Kostenträgern umgelegt
67
Q

Wahr oder falsch?

Die Vollkostenrechnung eignet sich für langfristige Entscheidungen.

Die Teilkostenrechung eignet sich für kurzfristige Entscheidungen (Preisuntergrenzen, Bestimmung des optimalen Produktionsprogramms,… ).

68
Q

Kostenbestimmungsmethoden

Die Voll- und Teilkostenrechnung können auf Ist-, Normal- und Plankosten-Basis erfolgen.

Was versteht man unter der Ist-Kostenrechnung?

A

Es werden die während der betrachteten Periode anfallenden Kosten verwendet.

  • Vergangenheitbezogen
69
Q

Kostenbestimmungsmethoden

Die Voll- und Teilkostenrechnung können auf Ist-, Normal- und Plankosten-Basis erfolgen.

Was versteht man unter der Normalkostenrechnung?

A

Es werden die durchschnittlichen Kosten der vergangenen Periode verwendet.

  • Zukunftsbezogen
70
Q

Kostenbestimmungsmethoden

Die Voll- und Teilkostenrechnung können auf Ist-, Normal- und Plankosten-Basis erfolgen.

Was versteht man unter der Plankostenrechnung (Soll-Kostenrechnung)?

A
  • Es werden prognostizierte Kosten verwendet

- Zukunftsbezogen

71
Q

Kosten-Bestimmungsmethoden

Was versteht man unter der Prozesskostenrechnung?

A
  • In der PKR werden Gemeinkosten über kostenstellenübergreifende Prozesse auf die Kostenträger verrechnet