Fabrikplanung Flashcards
Fabrikplanung nach VDI 5200:
- Der systematische, zielorientierte, in aufeinander
aufbauende Phasen, strukturierte und unter
Zuhilfenahme von Methoden und Werkzeugen
durchgeführte Prozess zur Planung einer Fabrik
von der Zielfestlegung bis zum Hochlauf der
Produktion. - Kann ebenso die später folgende Anpassung
im laufenden Betrieb beinhalten. - Kann verschiedene Anlässe haben sowie
unterschiedliche Planungsfälle umfassen. - Die Aufgaben werden in Form von Projekten
im Team bearbeitet und mit Methoden des
Projektmanagements gesteuert.
Planungsfälle nach VDI 5200
Neuplanung, Rückbau, Revitalisierung, Umplanung
Auswirkung des Marktes auf eine Fabrik:
Individualisierte Kundenwünsche sorgten dafür dass der gesamte Produktionsprozess immer kurzfristiger und flexibler werden musste. Auch die Fabriken in sich sind modularer und stellen eine breitere, individuellerer Palette an Produkten her
Zeithorizonte der verschieden Planungsaspekte:^
Standort: 15-30 Jahre
Generalbebauung: 10-20 Jahre
Struktur: 3-10 Jahre
Programmplanung: 1-10 Jahre
Kapazitätsplanung: <1 Jahr
Motive für den Aufbau von Produktionsstätten im Ausland
77% Personalkosten
29% Nähe zu Schlüsselkunden
28% Markterschließung
16% Nähe zu bereits verlagerter Produktion
Planungsphasen nach VDI 5200
- Zielfestlegung
- Grundlagenermittlung
- Konzeptplanung
- Detailplanung
5.Realisierungsvorbereitung - Hochlaufplanung
Anordnung von Gebäuden:
Koppelung
Achse
Stern
Hof
Kreuz
Netz
Chaos
Spirale/Kreis
Externe Gründe für einen Standortwechsel
Technologie
Markt
Umwelt
Interne Gründe für einen Standortwechsel
Schwachstellen im Bereich:
Logistik, Kapazitätsengpässe, Produktionssicherheit, Kosten
Strategische Ziele:
Kostenführerschaft, Qualitätsführerschaft, Technologieführerschaft, Logistikführerschaft
Welche Standortbewertungsverfahren gibt es?
Man unterscheidet zwischen qualitativ und quantitativ
Qualitative Standortbewertung:
Checklistenverfahren
Nutzwertanalyse
Länderrisikoanalysen
Quantitative Standortbewertung:
Statistische Investitionsechnungsverfahren (IuF)
Dynamische Investitionsverfahren
Ablauf einer Konzeptplanung:
Strukturplanung
Dimensionierung
Idealplanung
Realplanung
Was sind die Eingangsgrößen bei einem Dimensionierungsprozess?
Produktionprogramm
Betriebsmittelpotenzial
Produktionsmerkmale
Betriebsmitteleigenschaften
Personalpotential
Verfahrensorientierte Fertigungsformen
Werkstationfertigung
Punktfertigung
Nestfertigung
Gegenstandsorientierte Fertigung
Nestfertigung
Reihenfertigung
Fließfertigung
Stationäre Montage
- Montageobjekt und Montagearbeitsplatz sind stationär
- Montageobjekt ist stationär, die Arbeitenden bewegen sich bzw. wechseln zwischen den Werkstücken
Gleitende Montage
- Die Montagearbeitsplätze sind stationär, die Montageobjekte fließen an ihnen vorbei.
kann auch im Takt ablaufen (stationär-gleitend) - Die Montagearbeitsplätze bewegen sich mit den Montageobjekten mit und rotieren nach Beenden der Arbeit.
Einzelkosten…
…können einem einzelnen Produkt direkt zugerechnet werden. Sie stehen direkt und nur mit diesem Produkt in Zusammenhang.
Gemeinkosten…
…sind Kosten die anteilig auf Produkte angerechnet werden. Bspw. die Mietkosten, Stromkosten, Verwaltungskosten etc.
Maschinenstundensatz:
Berechnet die Kosten die pro gelaufener Stunde über ein JAhr hinweg anfallen.
Berechnung: (Abschreibek. + Instandhaltungk. + Zinsk. + Raumk. + Energiek.) / jährliche Laufzeit in Stunden
Mitarbeiterbruttolohn vs. Maschinenstundensatz
Zeigt ab wann es sich lohnt eine manuelle Arbeit zu automatisieren
Vollkostenrechnung
variable und fixe Kosten werden auf die Kostenträger aufgeteilt.
Teilkostenrechnung
berücksichtigt vorerst nur die variablen Kosten eines Kostenträgers