1 Flashcards

1
Q

zu D. beitragen

A

zu D. beitragen

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Q

beibringen, vermitteln

A

beibringen, vermitteln

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3
Q

festhalten

A

festhalten

(vt.) js. Arm festhalten; einen Brief festhalten; etw. mit der Kamera festhalten
(vi.) Sie hielt treu an ihren alten Freunden fest.
(vr.) sich (mit den Händen) am Geländer festhalten

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4
Q

feststellen, diagnostizieren, die Diagnose/n

A

feststellen, diagnostizieren, die Diagnose/n

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5
Q

festnehmen, die Festnahme

A

festnehmen, die Festnahme

(syn: verhaften)
Die Polizei nahm bei der Demonstration zehn Randalierer fest.

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6
Q

herstellen, der Hersteller/-, produzieren, der Produzent/en

A

herstellen, der Hersteller/-, produzieren, der Produzent/en

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7
Q

hernehmen, besorgen

A

hernehmen, besorgen

hernehmen:
etw., was man braucht, irgendwoher beschaffen, sich zu eigen machen; herbekommen
besorgen:
[1] etwas beschaffen
[2] ausführen, erledigen
[3] derb, umgangssprachlich; es jemandem besorgen: mit jemandem koitieren
[4] amtssprachlich: sich um etwas sorgen

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8
Q

herunterladen, downloaden

A

herunterladen, downloaden

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9
Q

auf A. hinweisen, der Hinweis/e

A

auf A. hinweisen, der Hinweis/e

(vt.) (vi.) Ich möchte (Sie) darauf hinweisen, dass das Rauchen hier verboten ist.
(vi.) Die Umstände seines Todes weisen auf einen Mord hin./ Ein Schild o.Ä. weist auf etw. hin.

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10
Q

mitteilen, die Mitteilung/en, die Anzeige/n, das Inserat/e, der Aushang/äe, das Plakat/e, der Prospekt/e

A

mitteilen, die Mitteilung/en, die Anzeige/n, das Inserat/e, der Aushang/äe, das Plakat/e, der Prospekt/e

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11
Q

das Mitgefühl

A

das Mitgefühl

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12
Q

das Mitglied/er, die Mitgliedkarte/n

A

das Mitglied/er, die Mitgliedkarte/n

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13
Q

nachahmen, imitieren

A

nachahmen, imitieren

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14
Q

nachfragen, die Nachfrage/n, das Angebot/e

A

nachfragen, die Nachfrage/n, das Angebot/e

vi. beim Finanzamt wegen Steuer nachfragen

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15
Q

D. nachgehen

A

D. nachgehen

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16
Q

nachholen, Prüfung nachholen

A

nachholen, Prüfung nachholen

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17
Q

nachlassen, der Nachlass/äe, nachlässig

A

nachlassen, der Nachlass/äe, nachlässig

nachlassen vt. vi.

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18
Q

die Nachricht/en, die Botschaft/en, die Information/en

A

die Nachricht/en, die Botschaft/en, die Information/en

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19
Q

nachschlagen, das Nachschlagewerk/e

A

nachschlagen, das Nachschlagewerk/e

nachschlagen
vt.
ein Zitat nachschlagen
vi.(h)
in einem Wörterbuch nachschlagen
vi.(s)
Er schlägt dem Vater nach.

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20
Q

nachvollziehen, nachvollziehbar, verstehen

A

nachvollziehen, nachvollziehbar, verstehen

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21
Q

nachweisen, der Nachweis/e

A

nachweisen, der Nachweis/e

nachweisen: den Nachweis für etw. erbringen; die Richtigkeit, das Vorhandensein von etw. eindeutig feststellen

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22
Q

mit D. zurechtkommen

A

mit D. zurechtkommen

[1] einer Situation oder den Umständen gewachsen sein, sie bewältigen können
Wenn wir zur Eröffnung zurechtkommen wollen, müssen wir uns beeilen.

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23
Q

sich zurechtfinden

A

sich zurechtfinden

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24
Q

zurückgehen, der Rückgang, sinken, abnehmen, schrumpfen, nachlassen

A

zurückgehen, der Rückgang, sinken, abnehmen, schrumpfen, nachlassen

schrumpfen vi.(s)

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25
zurückhalten, zurückhaltend, aufgeschlossen
zurückhalten, zurückhaltend, aufgeschlossen
26
zurückkehren, die Rückkehr
zurückkehren, die Rückkehr
27
zurücklegen, die Rücklage/n
zurücklegen, die Rücklage/n vt. Der Kassierer legte das Geld nach dem Zählen wieder in den Tresor zurück. Ich habe heute zu wenig Geld bei mir, können Sie mir das Kleid bis morgen zurücklegen? den Kopf zurücklegen und in die Höhe schauen
28
zusammenbrechen, der Zusammenbruch
zusammenbrechen, der Zusammenbruch vi.(s) [1] die innere Stabilität verlieren und kollabieren
29
zusammenfassen, die Zusammenfassung/en
zusammenfassen, die Zusammenfassung/en
30
zusammenhängen, der Zusammenhang/äe, der Kontext/e
zusammenhängen, der Zusammenhang/äe, der Kontext/e vi. Die Blätter des Buches hängen nur noch lose zusammen. Die hohe Anzahl der Verkehrsunfälle hängt unter anderem damit zusammen, dass die Leute zu schnell fahren./ der Verpackungsmüll und die damit zusammenhängenden Probleme
31
abbrechen, der Abbruch, der Abbrecher, die Abbrecherquote, am Studium scheitern
abbrechen, der Abbruch, der Abbrecher, die Abbrecherquote, am Studium scheitern [1] transitiv: durch Krafteinwirkung einen Teil vom Ganzen trennen, teilen [2] transitiv: etwas beenden, unterbrechen [3] transitiv, Computer: Prozess annullieren [4] transitiv: ein Bauwerk oder Schiff abreißen, demontieren, rückbauen [5] transitiv: Zelt, Lager beenden oder abbauen [6] intransitiv: durch Krafteinwirkung abgetrennt werden [7] intransitiv: aufhören, verstummen
32
abgeben, die Abgabe/n, ausstoßen, der Ausstoß/öe, emittieren, die Emission, freisetzen, die Freisetzung, entweichen, die Entweichung
abgeben, die Abgabe/n, ausstoßen, der Ausstoß/öe, emittieren, die Emission, freisetzen, die Freisetzung, entweichen, die Entweichung vt. die Schularbeiten beim Lehrer abgeben Willst du mir nicht ein Stück von deiner Schokolade abgeben? Er gibt eine Erklärung ab. eine Ware billig abgeben Wärme, Energie, Strahlen abgeben Er wird einen guten Ehemann abgeben. vr. Er gibt sich mit schlechter Gesellschaft ab. Mit dieser Frage gabe ich mich nicht ab.
33
von D. abhängen, von D. abhängig sein, auf A. angewiesen sein, sich nach D. richten, voraussetzen, auf A. ankommen
von D. abhängen, von D. abhängig sein, auf A. angewiesen sein, sich nach D. richten, voraussetzen, auf A. ankommen voraussetzen: als selbstverständlich, als vorhanden annehmen; als notwendige Vorbedingung für etw. haben, verlangen
34
abhalten, jn. von D. abhalten, verhindern, blockieren, versperren
abhalten, jn. von D. abhalten, verhindern, blockieren, versperren abhalten: 1. in Händen Gehaltenes von jmdm., sich od. etw. weg-, entfernt halten 2. nicht herankommen od. eindringen lassen; abwehren 3. eine Veranstaltung, Zusammenkunft durchführen Ich muss ihn davon abhalten, noch mehr zu trinken. Laub auf Gemüsebeeten soll den Frost abhalten. eine Sitzung, einen Kurs, Wahlen abhalten
35
abheben, Bargeld abheben, die Abhebung/en
abheben, Bargeld abheben, die Abhebung/en vt. den Telefonhörer abheben 500 Mark vom Sparbuch abheben vi. Ah! Wenn ich schneller bin beim Abheben, fliege ich höher! Hoffentlich hebt er nicht ab,wenn er den Job kriegt! vr. (gegen+etwas) (von+etwas, jd.) Das Rot hebt sich deutlich vom Hintergrund ab. Seine Leistungen heben sich von denen der anderen ab.
36
ablaufen, der Ablauf/äe, der Prozess/e, der Vorgang/äe, gelten, gültig sein
ablaufen, der Ablauf/äe, der Prozess/e, der Vorgang/äe, gelten, gültig sein (vi.)(s) In der Dusche läuft das Wasser schlecht ab. ein Film abläuft Wie soll das Programm ablaufen? eine Frist abläuft ein Pass abläuft (vt.)(h/s) ein Gebiet ablaufen (vt.)(h) die Schuhe ablaufen
37
ablegen, Prüfung ablegen, Prüfung bestehen
ablegen, Prüfung ablegen, Prüfung bestehen vt. vi. (ein Kleidungsstück o. Ä.) ausziehen, abnehmen vt. ein Examen/eine Prüfung ablegen seine Schüchternheit ablegen einen Eid ablegen = einen Eid leisten/ ein Geständnis ablegen vi. Das Schiff hatte in der Nacht abgelegt.
38
ablehnen, die Ablehnung/en
ablehnen, die Ablehnung/en [1] zu etwas nein sagen; etwas zurückweisen oder missbilligen
39
von D. ablenken
von D. ablenken (vt.) [1] die Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken [2] etwas von seiner ursprünglichen Richtung abbringen und in eine andere lenken
40
ablösen, ersetzen
ablösen, ersetzen [1] transitiv, jemanden ablösen: eine Aufgabe für jemanden übernehmen, jemanden ersetzen: Ich löste meinen Bruder mit der Wache ab. [2] transitiv, etw. ablösen: etwas von etwas trennen, entfernen: Das Pflaster sollte vorsichtig abgelöst werden. [3] reflexiv: sich von etw. trennen, lösen: Die Tapete löst sich von der Wand ab.
41
sich abmelden, die Abmeldung, sich anmelden
sich abmelden, die Abmeldung, sich anmelden j-n / sich / etw. (bei j-m) anmelden j-n / sich (zu etw.) anmelden Nach der Ankunft in der Bundesrepublik muss man sich beim Einwohnermeldeamt anmelden.
42
abnehmen, die Abnahme, zunehmen
abnehmen, die Abnahme, zunehmen vt. vi. an etw.(Dat.) abnehmen In letzter Zeit hast du im Gesicht abgenommen.
43
abrufen, recherchieren, die Recherche/n
abrufen, recherchieren, die Recherche/n vt. veranlassen, sich von einem Ort, einer Stelle wegzubegeben Informatik, auf Daten zugreifen: Andererseits müssen aber auch Spezialisten detaillierte Informationen abrufen können.
44
absagen, die Absage/n, abschlagen, ablehnen, zusagen, die Zusage/n
absagen, die Absage/n, abschlagen, ablehnen, zusagen, die Zusage/n vt. vi. eine Einladung von jmdm absagen Ich muss ihm leider absagen.
45
abschaffen
abschaffen vt. [1] etwas entfernen, außer Kraft setzen, beseitigen
46
abschalten, ausschalten, anschalten, einschalten
abschalten, ausschalten, anschalten, einschalten vt. Der Strom wird von 8 bis 10 Uhr abgeschaltet. vi. Er hat abgeschaltet.
47
abschlagen
abschlagen vt. Darin stand, sie solle den Diener in den Turm sperren und ihm den Kopf abschlagen lassen, sobald er auf der Burg eintreffe. (Sport, Fußball) Es gab keine Ecke, der Torwart durfte den Ball abschlagen. (Sport, Golfspiel) Golfneulinge fühlen sich oft mit den Hölzern nicht sicher genug und schlagen lieber mit einem Eisen ab. Sie haben den feindlichen Angriff glänzend abgeschlagen. Er konnte es mir natürlich nicht abschlagen und mußte mir das Manuskript überlassen. Ein Zelt im strömenden Regen abzuschlagen ist kein großes Vergnügen.
48
abschließen, der Abschluss/üe, das Abschlusszeugnis, die Abschlussprüfung, die Abschlussquote, die Abbruchquote
abschließen, der Abschluss/üe, das Abschlusszeugnis, die Abschlussprüfung, die Abschlussquote, die Abbruchquote vt. eine Tür, einen Schrank, eine Wohnung abschließen eine Schule, ein Studium, eine Untersuchung abschließen ein Abkommen, ein Bündnis, einen Vertrag, Wette abschließen vi. Der Kranke hatte mit seinem Leben schon abgeschlossen. Der Krimi schließt ab mit der Eröffnung der Schuld.
49
abschneiden, gut/schlecht abschneiden, beurteilen, bewerten, evaluieren
abschneiden, gut/schlecht abschneiden, beurteilen, bewerten, evaluieren vt. sich die Haare abschneiden Der starke Schneefall schnitt das Dorf vom Umland ab. vi. Er schnitt bei der Prüfung hervorragend ab.
50
über A. abstimmen, die Abstimmung
über A. abstimmen, die Abstimmung vi. Wir haben über den Antrag ohne Aussprache abgestimmt. vt. jn./etw.(A) auf jn./etw.(A) abstimmen: Bei Teamarbeit müssen alle aufeinander abgestimmt sein. vr. sich mit jm. abstimmen: Ich habe mich mit meinem Partner abgestimmt.
51
abtreiben
abtreiben vt. der Wind hat den Ballon weit abgetrieben das Mittel hat die Würmer oder die Gallensteine abgetrieben sie hat ihr Kind abtreiben lassen vi.(s) das Boot oder der Schwimmer treibt vom Ufer ab
52
abwägen
abwägen vt. die Vor- und Nachteile einer Sache sorgfältig gegeneinander abwägen
53
abweichen, die Abweichung/en, unterscheiden
abweichen, die Abweichung/en, unterscheiden vi.(s) vom Kurs, von der Route abweichen von der Wahrheit abweichen Sein Ergebnis weicht von unseren Erkennntnissen ab.
54
abziehen, der Abzug/üe, abzüglich G.
abziehen, der Abzug/üe, abzüglich G. vt. den Ring vom Finger abziehen die Bettbezüge abziehen die Unkosten vom Gewinn abziehen vi. n. hohe monatliche Abzüge haben
55
anbauen, der Anbau/ten, pflanzen
anbauen, der Anbau/ten, pflanzen anbauen vt. [1] (ein Gebäude) durch Baumaßnahmen erweitern [2] Landwirtschaft: Nutzpflanzen auf einem Feld oder einem Beet anpflanzen, um sie später zu ernten
56
sich etwas aneignen, beherrschen, erlernen, erfassen
sich etwas aneignen, beherrschen, erlernen, erfassen
57
anerkennen, die Anerkennung
anerkennen, die Anerkennung anerkennen vt. [1] einen Umstand als sachlich richtig oder wahr akzeptieren [2] etwas wertschätzen, jemanden loben
58
anfallen, anfällig, die Anfälligkeit, anhäufen
anfallen, anfällig, die Anfälligkeit, anhäufen vt.(h) Unser Hund hat den Briefträger angefallen. Angst fiel ihn an/ Eine Krankheit fiel sie an. vi.(s) In der letzten Zeit ist hier viel Arbeit angefallen./ Bei diesem Projekt fielen sehr hohe Kosten an. anfällig (für etw.) vt. vr. anhäufen
59
anfordern, die Anforderung/en, A. von jm. verlangen, D. (nicht) gewachsen sein (neg. häufiger)
anfordern, die Anforderung/en, A. von jm. verlangen, D. (nicht) gewachsen sein (neg. häufiger) vt. dringend verlangen, bestellen, erbitten
60
anfragen, die Anfrage/n
anfragen, die Anfrage/n vi. Ich möchte bei Ihnen anfragen, ob... brieflich/telefonisch bei j-m anfragen n. eine briefliche/telefonische Anfrage an j-n richten eine Anfrage an ein Amt
61
angeben, die Angabe/n, Angaben - Daten - Statistiken
angeben, die Angabe/n, Angaben - Daten - Statistiken vt. Er gab als Grund für seine Verspätung an, dass er den Bus verpasst habe. den Takt, das Tempo angeben Ölquellen auf einer Landkarte angeben Der Zeuge gab einen blonden Jugendlichen als Täter an. vi. Gib doch nicht so an mit deinem neuen Auto! n. genaue Angaben über einen Unfall machen
62
angleichen, nivellieren
angleichen, nivellieren vt. die Produktion der Nachfrage angleichen vr. sich seiner Umgebung angleichen
63
angreifen, der Angriff/e
angreifen, der Angriff/e vt. Er wurde von einem Löwen angegriffen. Der Redner griff die Politik der Regierung scharf an. die Ersparnisse angreifen Der Rost greift das Eisen an.
64
greifen, der Griff/e, A. in den Griff bekommen, A. im Griff haben
greifen, der Griff/e, A. in den Griff bekommen, A. im Griff haben vt. Sie griff mich bei der Hand. Ich griff mir noch ein Stück Kuchen. Diese Zahl ist sehr hoch/zu niedrig gegriffen. einen Akkord auf der Gitarre/auf dem Klavier greifen vi. Diese traurige Geschichte greift ihr ans Herz. Die Infektionskrankheit griff rasch um sich.
65
eingreifen, der Eingriff/e
eingreifen, der Eingriff/e vi. Das kleinere Zahnrad greift in ein größeres ein. in eine Angelegenheit eingreifen Das Erlebnis hat tief in sein Leben eingegriffen.
66
ergreifen, Maßnahmen ergreiffen
ergreifen, Maßnahmen ergreiffen vt. [1] anfassen, etwas direkt oder auch im übertragenen Sinne: in die Hand nehmen [2] jemanden gefangen nehmen [3] umsichgreifen, Raum einnehmen
67
über/greiffen, auf A. übergreifen, fächerübergreifend= interdisziplinär, situationsübergreiffend
über/greiffen, auf A. übergreifen, fächerübergreifend= interdisziplinär, situationsübergreiffend vi. Das Feuer griff auf die anderen Häuser über.
68
zugreifen
zugreifen vi. Diese Kekse habe ich selbst gebacken, greifen Sie bitte zu! Wenn die Wohnung so billig ist, werde ich sofort zugreifen./ Greift nur tüchtig zu - es ist genug Kuchen für alle da!
69
anklagen, der/die Angeklagte
anklagen, der/die Angeklagte vt. Das Gericht hat ihn wegen Flugzeugentführung, verbunden mit Geiselnahme, angeklagt.
70
ankommen, eintreffen, gelangen, auf A. ankommen, von D. abhängig sein, sich nach D. richten
ankommen, eintreffen, gelangen, auf A. ankommen, von D. abhängig sein, sich nach D. richten ankommen vi. Ist mein Paket schon bei dir angekommen? (Gefallen finden) Der Vorschlag kam bei allen an. (meist neg.) Gegen die Leistungen meines Kollegen komme ich nicht an. vt. etw. kommt jn. hart/schwer an. vimp. es kommt auf jn./etw.(A) an jm. kommt es auf etw.(A) an; es auf etw.(A) ankommen lassen; Ich lasse es darauf ankommen, dass er mir kündigt.; wenn es darauf ankommt: Er ist zwar ziemlich faul, aber wenn es darauf ankommt, kann man sich auf ihn verlassen.
71
ankündigen= kund/tun, sich nach D. erkundigen, sich über A. informieren, die Heilkunde, die Naturkunde, kundig= erfahren= professionell= fachlich= versiert
ankündigen= kund/tun, sich nach D. erkundigen, sich über A. informieren, die Heilkunde, die Naturkunde, kundig= erfahren= professionell= fachlich= versiert vt. im Voraus bekannt geben; in Aussicht stellen; jmdn. wissen lassen vr. durch bestimmte Anzeichen sein Herannahen erkennen lassen
72
anlegen, die Anlage/n, die Klimaanlage, die Veranlagung, die Begabung, das Talent, die Vererbung, das Erbgut
anlegen, die Anlage/n, die Klimaanlage, die Veranlagung, die Begabung, das Talent, die Vererbung, das Erbgut anlegen vt. etwas erschaffen oder erstellen: Heute habe ich das Inhaltsverzeichnis angelegt. etwas anfügen: Leg den Dominostein doch dort an! investieren: Er möchte sein Geld in Immobilien anlegen. ein Kleidungsstück anziehen: Die Mutter legt dem Kind ein Lätzchen an. vi. Das Schiff wird morgen in Hamburg anlegen. (Schusswaffe) auf jn. anlegen vr. (einen Streit anfangen) Fast hätte ich mich mit ihm angelegt.
73
anlocken
anlocken vt. [1] Interesse erwecken [2] durch erwecktes Interesse etwas oder jemanden zu sich holen wollen
74
annehmen, die Annahme/n, die Hypothese/n
annehmen, die Annahme/n, die Hypothese/n
75
anpassen, sich D. anpassen, die Anpassungsfähigkeit
anpassen, sich D. anpassen, die Anpassungsfähigkeit vt. jm. einen Anzug anpassen/ seine Kleidung dem festlichen Anlass anpassen vr. sich der Umgebung/sich an die Umgebung anpassen
76
anrechnen, die Anrechnung
anrechnen, die Anrechnung vt. jm. etw.(A) auf etw.(A) anrechnen: Der Händler hat mir aus Kulanz den alten Fernseher auf den neuen angerechnet. Ich rechne (es) ihm hoch an, dass er mir geholfen hat.
77
anregen, die Anregung/en
anregen, die Anregung/en vt. Sie regte an, das Haus zu verkaufen. (j-n zu etw.(D) ermuntern) j-n zu etw.(D) anregen Sekt regt den Kreislauf an./ Seine Frage regte mich zu weiterem Nachdenken an. (n.) die Anregung/en auf Anregung von jm. Kaffee zur Anregung trinken ein Mittel zur Anregung des Appetits
78
anschaffen
anschaffen vt. etw. erwerben, kaufen, was länger Bestand hat, nicht zum direkten Verbrauch bestimmt ist: (besorgen, erstehen, erwerben) Wir sollten uns mal ein neues Auto anschaffen.
79
anschließen, der Anschluss/üe, verbinden, zusammenschließen, mit D. gebunden sein, Internet-Anschluss= Internet-Zugang, Gas-Anschluss
anschließen, der Anschluss/üe, verbinden, zusammenschließen, mit D. gebunden sein, Internet-Anschluss= Internet-Zugang, Gas-Anschluss anschließen vt. etw.(A) an etw.(A/D) anschließen die Waschmaschine an das Stromnetz anschließen an den Vortrag noch eine Frage anschließen vr. Wartet auf mich, ich schließe mich euch an! Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
80
ansiedeln, die Ansiedlung, der Ansiedler/-, beherbergen
ansiedeln, die Ansiedlung, der Ansiedler/-, beherbergen ansiedeln vr. an einem Ort auf Dauer leben, sich dort niederlassen vt. jemanden an einem Ort dauerhaft sesshaft machen etwas irgendetwas anderem zuordnen, zum Beispiel einer Epoche, einer Rangstufe, einem Bereich oder Ähnlichem beherbergen vt. Wir beherbergen Gäste.
81
ansprechen
ansprechen vt. (anfangen mit jm. zu sprechen) Er hat sie einfach auf der Straße angesprochen. (zur Sprache bringen) Er hat auf der Party den Skandal, in den er verwickelt war, angesprochen. Ich werde ihn darauf ansprechen, ob er mir eine Arbeitsstelle besorgen kann. Dieser Anzug hat mich sofort angesprochen. vi. Der Patient spricht auf die Behandlung an. Das Medikament spricht bei dem Patienten nicht an.
82
anstecken, ansteckend, übertragen
anstecken, ansteckend, übertragen vt. jn. (mit etw.) anstecken: Lass dich von seiner Grippe nicht anstecken! (= etw. auf jn. übertragen) Er hat uns mit seinem Lachen angesteckt. Meine Oma hat sich sonntags immer eine Brosche angesteckt. Er hat sich gerade eine Zigarette angesteckt. vr. sich (bei jm.) (mit etw.) anstecken
83
anstellen, der/die Angestellte/n, einstellen, beschäftigen
anstellen, der/die Angestellte/n, einstellen, beschäftigen anstellen vt. etw. an etw. stellen, lehnen: eine Leiter an den/(seltener:) am Baum anstellen das Licht anstellen bei der Bahn angestellt sein Sie wollte mich zum Kartoffelschälen anstellen. Experimente anstellen vr. sich an der Kasse anstellen Stell dich nicht so an! einstellen vt. jemanden als Arbeitnehmer aufnehmen Technik: justieren etwas (eine Tätigkeit) nicht mehr ausüben vr. sich auf etwas vorbereiten sich einfinden, kommen beschäftigen vt. Diese Fabrik beschäftigt zweitausend Arbeiter und Angestellte. Kinder müssen sinnvoll beschäftigt werden. Dieses Problem beschäftigt mich schon lange. vr. sich mit Handarbeiten beschäftigen sich mit etw.(D)/jm. vollauf beschäftigen
84
anstreben, anstrebenswert - erstrebenswert, zielstrebig - ehrgeizig, verfolgen, erstreben
anstreben, anstrebenswert - erstrebenswert, zielstrebig - ehrgeizig, verfolgen, erstreben vt. [1] etwas zum Ziel haben, nach etwas streben: Ich strebe einen Hochschulabschluss in Architektur an.
85
anstrengen, anstregend - mühevoll
anstrengen, anstregend - mühevoll
86
antreiben, der Antrieb/e, ankurbeln, fördern, vorstoßen, anstoßen
antreiben, der Antrieb/e, ankurbeln, fördern, vorstoßen, anstoßen antreiben vt.(h) von Durst und Hunger angetrieben Der Sturm hat Wrackteile ans Ufer angetrieben. vi.(s) angeschwemmt werden, herantreiben ankurbeln vt. (einen Motor) mithilfe einer Kurbel in Gang bringen: den Motor, ein Grammofon ankurbeln etwas [was darniederliegt, was beschleunigt werden soll] in Schwung bringen: den Tourismus, das Geschäft ankurbeln
87
anwerben, die Anwerbung/en
anwerben, die Anwerbung/en vt. durch Werben für eine bestimmte Tätigkeit zu gewinnen suchen: Soldaten, Arbeitskräfte, Freiwillige anwerben
88
anzahlen, die Anzahlung/en
anzahlen, die Anzahlung/en vt. als ersten Teilbetrag zahlen; den ersten Teilbetrag für etw. zahlen: Er musste für das Auto 3.000 Euro anzahlen.
89
aufbereiten, die Aufbereitung
aufbereiten, die Aufbereitung vt. bestimmte Rohstoffe zur [weiteren] Verwendung vorbereiten, geeignet machen etw. Vorgegebenes in bestimmter Weise bearbeiten [u. so für etw. Bestimmtes vorbereiten] statistisch erhobene Daten o. Ä. auswerten
90
aufbewahren
aufbewahren (vt.) in Verwahrung nehmen; sorgsam hüten, aufheben Ich bewahrte meine alte Schallplattensammlung lange Zeit auf.
91
aufbringen
aufbringen vt. die notwendigen Mittel aufbringen, autistischen Kindern zu helfen Ich bringe den Kasten nicht auf. eine neue Mode aufbringen Er war sehr aufgebracht.
92
auffallen, auffällig, auffallend
auffallen, auffällig, auffallend vi.(s) auftreffen: Hinter diesem Schutzschirm fallen nur mehr wenige Strahlen auf. Aufsehen erregen: Sie fiel durch ihre Intelligenz auf./ etw. fällt an jm./etw.(D) auf/ Fällt dir nichts an dem Auto auf?/ Mir fällt (an ihm) auf, dass er sehr nervös ist.
93
auffassen, die Auffassung/en, die Meinung/en, die Ansicht/en
auffassen, die Auffassung/en, die Meinung/en, die Ansicht/en vt. Er fasste die Bewegung als Angriff auf und lief sofort weg. Sie konnte den Unterrichtsstoff mühelos auffassen.
94
aufführen, die Aufführung/en
aufführen, die Aufführung/en vt. einen historischen Film aufführen Daten in einer Tabelle aufführen 1553 wurden die Pfeiler der Kirche aufgeführt. vr. Führ dich doch nicht so auf!
95
aufgeben (widerwillig), die Aufgabe/n, auf A. verzichten (freiwillig)
aufgeben (widerwillig), die Aufgabe/n, auf A. verzichten (freiwillig) vt. den Brief aufgeben Der Lehrer gibt zu viel auf. die Einzelheiten aufgeben Wegen ihrer Krankheit musste sie ihren Beruf aufgeben.
96
aufgliedern, die Aufgliederung/en, kategorisieren, die Kategorie/n
aufgliedern, die Aufgliederung/en, kategorisieren, die Kategorie/n vt. (ein Ganzes) nach bestimmten Gesichtspunkten aufteilen
97
aufhalten, sich aufhalten, der Aufenthalt/e, der Auslandsaufenthalt, die Aufenthaltserlaubnis
aufhalten, sich aufhalten, der Aufenthalt/e, der Auslandsaufenthalt, die Aufenthaltserlaubnis vt. Der Regen, die Panne, der Chef hat mich aufgehalten. die Inflation aufhalten vr. sich in den USA, bei Verwandten aufhalten Sie hielt sich nicht mit Vorreden auf, sondern kam gleich zum Thema.
98
aufkommen
aufkommen vi.(s) Ein Gerücht kommt auf. aufkommende Bewölkung für jn./etw.(A) aufkommen: Die Versicherungsgesellschaft kommt für ihre Kinder auf. Das Pferd kam nach dem Hindernis weich auf. (n.) das Aufkommen ein sinkendes / steigendes Aufkommen an Steuereinnahmen
99
aufmuntern
aufmuntern vt. aufheitern beleben, leicht aufputschen jmdm. zu etw. Mut machen
100
aufnehmen, die Aufnahme/n, die Hochschulaufnahmeprüfung
aufnehmen, die Aufnahme/n, die Hochschulaufnahmeprüfung vt. jmdn. herzlich aufnehmen jmdn. als Mitglied in eine Organisation aufnehmen Das Flugzeug kann zweihundert Personen aufnehmen. Das kann das Gedächtnis gar nicht alles aufnehmen. Der Kranke nimmt wieder Nahrung auf. Wie hat sie die Nachricht aufgenommen? eine Diskussion aufnehmen Ich nehme es mit ihm auf. eine Szene aufnehmen ein Gelände aufnehmen
101
aufräumen, das Aufräumen
aufräumen, das Aufräumen vt. Er räumt seinen Schreibtisch auf.
102
aufregen, die Aufregung/en, aufgeregt
aufregen, die Aufregung/en, aufgeregt [1] transitiv: jemanden erregen, unruhig machen [2] reflexiv: über etwas in Erregung, Unruhe geraten vt. Der Arzt meint, Besuch würde den Kranken zu sehr aufregen. vr. sich (über j-n/etw.) aufregen
103
aufrufen, der Aufruf/e, an jn. appellieren
aufrufen, der Aufruf/e, an jn. appellieren vt. jn. aus einer Menge heraus [beim Namen] rufen, um ihn zu etw. zu veranlassen öffentlich zu einem bestimmten Handeln oder Verhalten auffordern einen Patienten aufrufen vi. zu etw.(D) aufrufen: Die Gewerkschaften riefen zum Streik auf. an jn. appellieren an die Demostranten appellieren, keine Gewalt anzuwenden
104
aufschließen, aufgeschlossen, kontaktfreudig, zurückhaltend, die Aufgeschlossenheit
aufschließen, aufgeschlossen, kontaktfreudig, zurückhaltend, die Aufgeschlossenheit vt. den Schrank aufschließen Der Lehrer hat den Schülern den Sinn des Gedichts aufgeschlossen. jm. sein Herz aufschließen vi. Auf der Straße fuhren die Autos dicht aufgeschlossen. Mit diesem Sieg schloss die Mannschaft zur Spitzengruppe auf. vr. sich jm. aufschließen Eine neue Welt schloss sich ihm auf.
105
aufschlüsseln, die Aufschlüsselung/en
aufschlüsseln, die Aufschlüsselung/en vt. nach einem bestimmten Schlüssel aufteilen, aufgliedern: eine Gruppe nach Alter, Beruf, Religion aufschlüsseln
106
auftauchen, aufkommen, auftreten, entstehen, erscheinen
auftauchen, aufkommen, auftreten, entstehen, erscheinen vi.(s) Das U-Boot ist aufgetaucht. Nach langer Zeit tauchte er wieder bei uns auf. Plötzlich taucht ein Bär vor ihm auf. unvorhergesehene Schwierigkeiten tauchen auf
107
auftragen, der Auftrag/äe
auftragen, der Auftrag/äe vt. Der Arzt trägt eine Wundsalbe auf. Der dritte Gang wird soeben aufgetragen. Sie musste die Kleider ihrer älteren Schwester auftragen. jm. etw.(A) auftragen: Mir wurde aufgetragen, hier aufzupassen. vi. Dieser Stoff trägt zu sehr auf. (n.) der Auftrag/äe etw.(A) in Auftrag geben Er hat den Auftrag zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt. Die Regierung hat den Auftrag, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. in js. Auftrag
108
aufwachen, wach, bewusst, wahrnehmbar, unterschwellig, unbewusst, unwahrnehmbar
aufwachen, wach, bewusst, wahrnehmbar, unterschwellig, unbewusst, unwahrnehmbar vi.(s) Bist du aufgeweckt worden oder bist du von selbst aufgewacht?
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aufwenden, der Aufwand/äe, aufwendig, bezahlen, aufwenden, für A. ausgeben, konsumieren, sich A. leisten, finanzieren, investieren
aufwenden, der Aufwand/äe, aufwendig, bezahlen, aufwenden, für A. ausgeben, konsumieren, sich A. leisten, finanzieren, investieren vt. (für einen bestimmten Zweck, ein erstrebtes Ziel) aufbringen; für etw. verwenden, einsetzen
110
aufwiegen, ausgleichen, kompensieren
aufwiegen, ausgleichen, kompensieren vt. ausgleichen, Ersatz für etw. bieten
111
aufzählen, die Aufzählung
aufzählen, die Aufzählung vt. Ich will hier nicht alles aufzählen./ Geld aufzählen/ jm. Hiebe (oder Schläge) aufzählen
112
ausbauen
ausbauen vt. Das Türschloss muss ausgebaut werden. Die Straße ist nicht ausgebaut. Die alte Fabrik zu einem Museum ausbauen.
113
ausbeuten, die Ausbeutung
ausbeuten, die Ausbeutung vt. [1] abwertend: jemanden oder etwas über Gebühr und zum eigenen Vorteil belasten [2] Bergbau, Ölförderung: Lagerstätten erschließen und wirtschaftlich nutzen
114
ausbilden, die Ausbildung, Azubi= der/die Auszubildende
ausbilden, die Ausbildung, Azubi= der/die Auszubildende [1] transitiv: jemandem bestimmte Fertigkeiten und/oder Kenntnisse/Verhaltensweisen beibringen [2] transitiv: eine bestimmte Form entwickeln, annehmen Pflanzen soll man nicht mehr schneiden, wenn sie schon frische Knospen ausgebildet haben. etw. bildet sich aus: Ein Talent, eine Blüte bildet sich aus.
115
ausbleiben
ausbleiben vi.(s) [entgegen der Erwartung nicht eintreffen] Die Post bleibt aus. Bleib nicht so lange aus! Der Puls bleibt aus.
116
ausbrechen (Krankheit, Krieg, Krise usw.)
ausbrechen (Krankheit, Krieg, Krise usw.) vt.(h) dürre Zweige (aus einem Baum) ausbrechen eine Tür (in der Mauer) ausbrechen die Reben ausbrechen vi.(s) Der Häftling ist (aus dem Gefängnis) ausgebrochen. Ein Vulkan bricht aus. Der Schweiß brach mir aus.
117
ausdehnen, die Ausdehnung
ausdehnen, die Ausdehnung vt. Die Wärme dehnt das Metall aus. seinen Einfluss ausdehnen seinen Besuch ausdehnen vr. Das Tal dehnt sich nach Norden aus. Der Handel dehnt sich immer weiter aus. Metall dehnt sich durch Erwärmung aus. Die Sitzung dehnte sich über mehrere Stunden aus. adj. Er besaß ausgedehnte Ländereien.
118
ausdrücken, der Ausdruck/üe
ausdrücken, der Ausdruck/üe vt. den Saft ausdrücken die Glut im Aschenbecher ausdrücken seine Gedanken klar ausdrücken in Prozenten ausdrücken vr. sich derb [deutlich, gewählt, verständlich] ausdrücken In seinen Worten drückte sich seine Dankbarkeit aus.
119
sich mit D. auseinandersetzen
sich mit D. auseinandersetzen vt. Lass dir das in einer Rechtshilfe auseinandersetzen!; jm. seine Gründe/Pläne auseinandersetzen vr. sich mit j-m auseinandersetzen sich mit etw.(D) auseinandersetzen: Mit diesem Problem werden wir uns auseinandersetzen müssen.
120
ausfallen, der Ausfall/äe
ausfallen, der Ausfall/äe vi.(s) Die Zähne fallen [jm.] aus. Sein Verdienst ist durch seine längere Krankheit ausgefallen. etw. fällt gut/ schlecht/ zufriedenstellend aus. Der Unterricht/ Die Schule ist ausgefallen. Aus der Lösung fällt Eiweiß aus. Die Maschine ist ausgefallen. vr. (ugs.) Ich habe mir bei dem Sturz einen Zahn ausgefallen.
121
ausführen, ausführlich
ausführen, ausführlich vt. Waren ausführen eine junge Frau zum Essen, zum Tanz ausführen die Anweisung ausführen Operation ausführen eine Theorie ausführen
122
ausfüllen, das Anmeldeformular ausfüllen
ausfüllen, das Anmeldeformular ausfüllen vt. Lücken in der Gesetzgebung ausfüllen Sein Beruf als Manager füllt ihn völlig aus.
123
ausgeben, die Ausgabe/n, bezahlen, konsumieren, aufwenden
ausgeben, die Ausgabe/n, bezahlen, konsumieren, aufwenden vt. Er gibt im Monat 100 Mark für sein Hobby aus. Essen, Getränke, Gutscheine an die Mitarbeiter ausgeben. jn. oder etw. für/als etw. ausgeben: ein Schmuckstück als Handarbeit, für echtes Gold ausgeben. (j-m) etw. ausgeben
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ausgleichen, kompensieren, aufwiegen
ausgleichen, kompensieren, aufwiegen vt. das Konto ausgleichen Einnahmen und Ausgaben ausgleichen Schulden ausgleichen etw.(A) mit. etw.(D)/durch etw.(A) ausgleichen Konflikte ausgleichen vr. Einnahmen und Ausgaben gleichen sich aus. Dieser Nachteil gleicht sich dadurch aus, dass…
125
aushalten, ertragen, jn. D. aussetzen, D. ausgesetzt sein
aushalten, ertragen, jn. D. aussetzen, D. ausgesetzt sein vt. die Hitze nicht länger aushalten können/ Dieser Wagen hält große Belastungen aus./ Wie hältst du es nur aus, in dieser Hitze zu arbeiten? Er hält es in der Stadt nicht mehr aus. Seit er arbeitslos ist, lässt er sich von seiner Freundin aushalten. Hier/So lässt es sich (gut) aushalten.
126
aushandeln
aushandeln vt. [1] mit jemandem über etwas verhandeln, sprechen, mit dem Ziel, zu einer Vereinbarung zu kommen: Die Bedingungen für den Vertrag müssen noch ausgehandelt werden.
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sich mit D. auskennen, sich mit D. vertraut machen, sich mit D. zurechtfinden
sich mit D. auskennen, sich mit D. vertraut machen, sich mit D. zurechtfinden vr. sich in dieser Stadt auskennen sich in einem Fachgebiet gut auskennen sich mit (bei) j-m auskennen
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auskommen, mit... auskommen
auskommen, mit... auskommen vi. Kommt ihr gut miteinander aus oder streitet ihr häufig? Mit diesem Gehalt komme ich überhaupt nicht aus. n. das Auskommen ein gutes, sicheres Auskommen haben/ sein Auskommen haben mit jm. gibt es kein Auskommen
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auslesen, die Auslese/n
auslesen, die Auslese/n vt. zu Ende lesen (geh.) auswählen
130
auslösen (Krankheit, Krise, Konflikt, Krieg)
auslösen (Krankheit, Krise, Konflikt, Krieg) [1] transitiv: etwas in Gang/in Bewegung setzen Die Nachricht löste bei allen Bestürzung aus.
131
ausmachen
ausmachen [1] ein Gerät (Lampe, Heizung, Elektrogerät etc.) abschalten, ein Feuer löschen: Er macht den Fernseher aus. [2] eine Vereinbarung treffen; einen Termin festsetzen: Es war ausgemacht, im Anzug zu erscheinen. [3] ein Spiel mit finalen Zug oder eine Angelegenheit beenden: Sie machten den Streit schließlich doch vor Gericht aus. [4] das Wesentliche an etwas sein: Was unsere Freundschaft ausmachte? Dass wir immer für einander da waren! [5] eine bestimmte Menge darstellen: Kinder machen nur einen geringen Anteil der deutschen Bevölkerung aus. [6] mit Dativ-Objekt: durch etwas gestört werden, jemandem etwas bedeuten: Es macht mir überhaupt nichts aus, dass es heute regnet.
132
ausnehmen, die Ausnahme/n, der Sonderfall/äe
ausnehmen, die Ausnahme/n, der Sonderfall/äe vt. Alle haben Schuld, ich nehme keinen aus. Die Straße ist für sämtliche Fahrzeuge gesperrt, Anlieger (= Leute, die dort wohnen) ausgenommen. jmdn. beim Kartenspiel tüchtig ausnehmen Er versuchte mich auszunehmen. vr. Sie nimmt sich in diesem Kleid gut aus./ Vor dem Rathaus nimmt sich der Brunnen gut aus.
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ausnutzen, die Ausnutzung
ausnutzen, die Ausnutzung vt. seine Stellung in der Öffentlichkeit ausnutzen j-s Leichtgläubigkeit ausnutzen
134
ausreichen, ausreichend= genug= genügend
ausreichen, ausreichend= genug= genügend vi. Das Heizöl muss bis März ausreichen. etw. reicht (für etw.) aus: Seine Kenntnisse reichen für diese Arbeit nicht aus.
135
aus D. ausscheiden
aus D. ausscheiden vt.(h) Kot durch den Darm ausscheiden. Waren mit Fabrikationsfehlern ausscheiden. Diese unwichtige Frage wollen wir jetzt ausscheiden. vi.(s) aus dem Dienst ausscheiden Die Mannschaft schied aus. Diese Möglichkeit scheidet aus.
136
ausschließen, ausschließlich G., ausschließlich
ausschließen, ausschließlich G., ausschließlich vt. Sie konnte nicht ins Haus, man hatte sie ausgeschlossen. Wegen seines schlechten Verhaltens wurde er aus der Partei ausgeschlossen. Die Polizei schließt Mord als Todesursache aus.
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aussehen, die Aussicht/en, die Perspektive/n
aussehen, die Aussicht/en, die Perspektive/n vi. Die Sache sieht gut aus. etw. sieht nach etw. aus / etwas sieht irgendwie aus: Heute sieht es nach Regen aus. nach jm./etw.(D) aussehen es sieht mit jm./etw.(D) aus: Es regnet schon seit Stunden, da sieht es schlecht aus mit unserem Ausflug. (n.) das Aussehen Du solltest die Menschen nicht nach ihrem Aussehen beurteilen.
138
ausstatten, die Ausstattung/en
ausstatten, die Ausstattung/en vt. [1] jemandem oder auch etwas etwas zuweisen oder mit etwas, meist etwas Notwendigem, versehen: Der Raum ist mit einer Klimaanlage ausgestattet. [2] etwas eine, oftmals besonders betonenswerte oder zusätzliche, Ausrüstung geben: ein Zimmer bescheiden ausstatten
139
ausstellen, die Ausstellung/en, der Aussteller/-
ausstellen, die Ausstellung/en, der Aussteller/- vt. die Waren ausstellen den Pass ausstellen
140
ausstoßen, der Ausstoß/öe, abgeben, emittieren, die Emission, freisetzen, die Freisetzung
ausstoßen, der Ausstoß/öe, abgeben, emittieren, die Emission, freisetzen, die Freisetzung vi. durch Druck nach außen pressen von sich geben; laut hervorbringen, äußern durch einen Stoß verletzen, zerstören aus einer Gemeinschaft ausschließen (Wirtsch.) in einer bestimmten Zeiteinheit produzieren
141
ausstrahlen, die Ausstrahlung
ausstrahlen, die Ausstrahlung vi. [1] in alle Richtungen, meist durch die Luft und meist über Wellen, verbreiten und aussenden [2] einen ganz bestimmten Eindruck machen (der durch das Objekt näher beschrieben wird) [3] Nachrichten oder auch Informationen senden und damit der Allgemeinheit zugänglich machen
142
ausüben
ausüben vt. den Beruf eines Schreiners ausüben Macht ausüben Herrschaft ausüben etw. (auf j-n/etw.) ausüben: Druck auf j-n ausüben
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ausverkaufen
ausverkaufen vt. restlos verkaufen
144
auswandern, einwandern, zuwandern
auswandern, einwandern, zuwandern auswandern vi.(s) seine Heimat für immer verlassen [u. in einem andern Land eine neue Heimat suchen]; emigrieren zuwandern vi.(s) [1] von woanders/außerhalb an einen Ort ziehen (wandern), an dem es schon Bevölkerung gibt: aus einem Land/Gebiet, dem Ausland zuwandern
145
ausweisen, der Ausweis/e, der Studentenausweis, der Personalausweis
ausweisen, der Ausweis/e, der Studentenausweis, der Personalausweis vt. j-n als unerwünschte Person ausweisen j-n aus dem Lande/ der Schule ausweisen Der Kontoauszug weist einen geringen Fehlbetrag aus. Das Zimmer wurde als Aufenthaltsraum ausgewiesen. vr. sich als Besitzer des Koffers ausweisen sich durch Ausweis/Pass ausweisen
146
auswiegen, ausgewogen, die Ausgewogenheit
auswiegen, ausgewogen, die Ausgewogenheit vt. das Gewicht von etw. genau feststellen: Soll ich Ihnen das Stück Fleisch so auswiegen? kleine Mengen von etw. abwiegen: Butter zu Portionen auswiegen (adj.) ausgewogen genau, sorgfältig abgestimmt, harmonisch; sich in einem bestimmten Gleichgewicht befindend
147
sich auf A. auswirken, die Auswirkung/en
sich auf A. auswirken, die Auswirkung/en vr. Das kalte Wetter wird sich negativ auf die Ernte auswirken. Die Streiks wirken sich auf den Berufsverkehr aus.
148
auszeichnen, ausgezeichnet sein= hervorragend sein
auszeichnen, ausgezeichnet sein= hervorragend sein vt. Bücher auszeichnen/ Bäume auszeichnen jn. mit einem Orden auszeichnen/ Er ist wegen seiner guten Leistungen ausgezeichnet worden. Sein Mut zeichnet ihn gegenüber allen anderen aus. Die Eigennamen sind in diesem Buch durch fette Schrift ausgezeichnet. vr. sich durch Entschlossenheit auszeichnen/ sich in der Mathematik besonders auszeichnen
149
einarbeiten, die Einarbeitung, sich mit D. auskennen, sich zurechtfinden, sich vertraut machen, versiert sein
einarbeiten, die Einarbeitung, sich mit D. auskennen, sich zurechtfinden, sich vertraut machen, versiert sein vt. praktisch mit einer Arbeit vertraut machen: einen Neuling oder sich einarbeiten in etwas sinnvoll einfügen: Verzierungen ins/(seltener:) im Holz einarbeiten
150
einbeziehen, der Einbezug/üe
einbeziehen, der Einbezug/üe vt. (jemanden, etwas) zu jemandem, etwas in eine Beziehung bringen und so mit einschließen: einen Umstand (in seine Überlegungen) (mit) einbeziehen als dazugehörend betrachten; dazurechnen: wenn ich von der heutigen Jugend rede, so beziehe ich meine beiden Söhne (mit) ein
151
einbilden, eingebildet
einbilden, eingebildet vr. [1] sich ein Trugbild (von etwas) machen, etwas irrtümlich annehmen, einer falschen Vorstellung unterliegen: er bildet sich(D) ein, dass... [2] übermäßig, übertrieben stolz auf etwas sein: sich(D) viel auf etw.(A) einbilden adj. eingebildet: imaginär, hochmütig
152
einbüßen, die Einbuße= der Verlust
einbüßen, die Einbuße= der Verlust [1] transitiv: den Verlust von etw.(D) erleiden [2] intransitiv: an etw.(D) einbüßen: den Verlust eines Teils von etwas erleiden: an Klarheit(D) einbüßen
153
eindämmen
eindämmen vt. einen Brand eindämmen das Hochwasser eindämmen
154
einfallen
einfallen vi.(s) Mir fällt nichts Besseres ein. Der Gast fiel ihr wieder ein. Eine alte Mauer drohte einzufallen. eingefallene Wangen Die Lichtstrahlen fallen schräg von oben her ein. Die Musik fiel ein. von Norden her einfallen
155
einführen, die Einführung/en
einführen, die Einführung/en vt. einen Schlauch in den Magen einführen das Getreide einführen(=importieren) ein neues Herstellungsverfahren einführen Anfänger einführen Ich werde Sie in Ihre neue Arbeit einführen. jn. in eine Familie einführen
156
eingeben, eintippen
eingeben, eintippen eingeben vt. einem Kranken die Arznei mit einem Löffel eingeben Daten in Computer eingeben eine Bewerbung eingeben jm. einen Gedanken eingeben: ein Gefühl gab ihm ein, noch zu bleiben eintippen vt. Dabei musst du dann jede einzelne Rechnung eintippen.
157
eingliedern, die Eingliederung, integrieren, die Integration, integral
eingliedern, die Eingliederung, integrieren, die Integration, integral vt. sinnvoll in ein größeres Ganzes einfügen, einordnen: das Dorf wird der Verbandsgemeinde, in die Verbandsgemeinde eingegliedert; jemanden in einen Arbeitsprozess eingliedern
158
einhalten, die Einhaltung, sich an A. halten
einhalten, die Einhaltung, sich an A. halten vt. einen Termin einhalten/ eine Verabredung einhalten vi. (geh.) (= aufhören, innehalten)
159
sich auf A. einlassen
sich auf A. einlassen vt. Nach Beginn der Vorstellung wird niemand mehr eingelassen. Wasser in die Badewanne einlassen Sie öffnete das Fenster, um frische Luft einzulassen. Edelsteine in die Augenhöhlen der Statue einlassen vr. sich auf (oder in) etw.(A) einlassen: Wer sich auf diesen Sport einlässt, trage hohes Risiko. (meist abwertend) sich mit jm. einlassen: niemals mit dem Extremismus einlassen
160
sich in A. oder D. einleben
sich in A. oder D. einleben vr. sich an eine neue Umgebung gewöhnen, seine Lebensgewohnheiten an sie anpassen, in ihr heimisch werden: sich in einer anderen Stadt, bei jemandem einleben; 〈in übertragener Bedeutung〉 sich in neue Verhältnisse einleben müssen
161
einnehmen, die Einnahme/n
einnehmen, die Einnahme/n vt. (Geld) in Empfang nehmen; als Verdienst, Ertrag o. Ä. erhalten; verdienen Das Mittagessen einnehmen Das Schiff nahm Fracht ein. Der Aufsatz nahm drei Seiten ein. Ihre bescheidene Art nahm alle ein. adj. einnehmend: gewinnend, anziehend, sympathisch eingenommen: von sich eingenommen sein
162
sich auf A. einpendeln, stagnieren
sich auf A. einpendeln, stagnieren einpendeln vr.(h) nach ständigen Veränderungen ein bestimmtes, weitestgehend konstantes Niveau erreichen: sich auf ein mittleres Niveau einpendeln vi.(s) sich täglich von seinem auswärtigen Wohnort [im Nachbarland] in seinen Arbeitsort begeben: die Zahl der täglich nach Berlin einpendelnden Brandenburger stagnieren vi. [1] intransitiv, Gewässer: nicht fließen, nicht zirkulieren [2] intransitiv: auf gleichem Niveau bleiben; nicht weiterentwickeln
163
einprägen, sich A. genau merken, sich an A. erinnern, die Erinnerung, auswendig lernen, behalten, sich A. merken, sich A. einprägen, im Gehirn speichern/verankern/festigen, langfristiges/kurzfristiges Gedächtnis
einprägen, sich A. genau merken, sich an A. erinnern, die Erinnerung, auswendig lernen, behalten, sich A. merken, sich A. einprägen, im Gehirn speichern/verankern/festigen, langfristiges/kurzfristiges Gedächtnis vt. in das/(seltener:) dem Metall eine Inschrift einprägen lassen Ich habe ihm genau eingeprägt, was er sagen soll.
164
einrichten, die Einrichtung/en
einrichten, die Einrichtung/en vt. eine Filiale einrichten Am Montag werden wir beginnen uns häuslich einzurichten. es (sich (D)) so einrichten, dass... : Kannst du es so einrichten, dass du pünktlich um 12 Uhr hier zu essen? vr. sich auf einen langen Aufenthalt einrichten
165
einschätzen, die Einschätzung/en, beurteilen ("Einschätzung" wird oft für zukünftige Schätzungen verwendet und wird in vielen Fällen mit "Prognose" gleichgesetzt.)
einschätzen, die Einschätzung/en, beurteilen ("Einschätzung" wird oft für zukünftige Schätzungen verwendet und wird in vielen Fällen mit "Prognose" gleichgesetzt.) vt. Sie haben ihn richtig eingeschätzt. j-n/etw. zu hoch einschätzen
166
einschließen, umfassen
einschließen, umfassen einschließen vt. jn. in etw.(D/A) einschließen: Die Gefangenen in ihre Zellen einschließen. Die Truppen sind vollständig eingeschlossen. Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen. umfassen vt. js. Handgelenk umfassen (einfassen) einen Hof mit einer Mauer umfassen Das Buch umfasst dreihundert Seiten. um/fassen vt. Die Brillanten sollten umgefasst werden.
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einschmuggeln
einschmuggeln vt. heimlich, unter Umgehung des Zolls einführen: Drogen einschmuggeln
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einschreiben, Einschreibebrief, immatrikulieren
einschreiben, Einschreibebrief, immatrikulieren vt. Sie hat seine Telefonnummer in ihr Adressbuch eingeschrieben. Diesen wichtigen Brief solltest du einschreiben schicken. vr. sich an der Uni einschreiben
169
einsetzen, der Einsatz/äe
einsetzen, der Einsatz/äe vt. [als Teil] in etw. setzen, hineinbringen, einfügen, einarbeiten: einen Flicken in die Hose einsetzen Die neuen Mitarbeiter werden im Außendienst eingesetzt. Wegen des Schneefalls mussten Räumfahrzeuge eingesetzt werden. etw. (für j-n / etw.) einsetzen vi. Nach der Pause setzte die Musik wieder ein. vr. Sie hat sich tatkräftig für die Interessen der Mieter eingesetzt.
170
einstellen, auf A. einstellen
einstellen, auf A. einstellen vt. Bücher in ein Regal einstellen einen Ingenieur in einen (oder einem) Betrieb einstellen (eine Tätigkeit nicht mehr ausüben) Dieser Betrieb stellt seine Arbeit ein. (justieren) das Radio auf die Zimmerlautstärke einstellen vr. Der Frühling hat sich in diesem Jahr schon früh eingestellt. Wir haben uns bereits auf die gleitende Arbeitszeit eingestellt. (adj.) eingestellt eine bestimmte Einstellung zu jemandem, etwas habend; gesinnt, orientiert: Er ist gegen mich eingestellt.; ein konservativ eingestellter Mensch
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eintragen
eintragen vt. das Haus ins Grundbuch eintragen (Insekten) Die Bienen tragen Nektar ein. (einen Ertrag einbringen) Das Geschäft hat ihm viel Geld eingetragen.
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eintreffen, ankommen
eintreffen, ankommen vi.(s) Die Pakete sind schon eingetroffen. Was er gesagt hatte, traf Punkt für Punkt ein.
173
einwenden, der Einwand/äe, Einwand= Gegenposition≈ Vorwurf≈ Kritik
einwenden, der Einwand/äe, Einwand= Gegenposition≈ Vorwurf≈ Kritik vt. [1] einen Einwand, Widerspruch gegen etwas vorbringen: etw./nichts gegen etw.(A) einzuwenden haben dagegen lässt sich einwenden, dass... n. Gibt es irgendwelche Einwände gegen den Plan?
174
in A. einwilligen, zustimmen, stattgeben
in A. einwilligen, zustimmen, stattgeben vi. seine Zustimmung zu etw. geben, sich mit etw. einverstanden erklären: in die Scheidung, in js. Vorschlag einwilligen
175
vorbereiten, sich auf A. vorbereiten, die Vorbereitung
vorbereiten, sich auf A. vorbereiten, die Vorbereitung vt. eine Arbeit (ein Fest, eine Reise) vorbereiten Er versuchte, seine Mutter auf diese schlimme Nachricht vorzubereiten. vr. Er hat sich auf/für die Diskussion(den Wettkampf) vorbereitet. Ein erneuter Ausbruch des Vulkans schien sich vorzubereiten.
176
D. vorbeugen, die Vorbeugung, für A. vorsorgen, die Vorsorge
D. vorbeugen, die Vorbeugung, für A. vorsorgen, die Vorsorge [1] intransitiv, mit Dativ: den Eintritt eines meist negativen möglichen Ereignisses der Zukunft durch Maßnahmen in der Gegenwart verhindern: einer Gefahr, Krankheit vorbeugen [2] reflexiv, transitiv: sich oder einen Körperteil nach vorne beugen vorsorgen vi. Maßnahmen ergreifen, um zukünftigen negativen Möglichkeiten entgegenzuwirken: Man muss für sein Alter vorsorgen. (n.) die Vorsorge Vorbeugung, Vorbereitung für spätere Entwicklungen
177
vorgeben, die Vorgabe/n
vorgeben, die Vorgabe/n vt. dem Lehrer die fertige Arbeit vorgeben Er gab vor, krank gewesen zu sein./ Er gab dringende Geschäfte vor. n. sich an die Vorgaben halten (veraltet) Vorwand
178
vorgehen, der Vorgang/äe, der Ablauf/äe, der Prozess/e
vorgehen, der Vorgang/äe, der Ablauf/äe, der Prozess/e vorgehen vi.(s) Er hielt ihr die Türe auf und sagte: ,,Bitte, gehen Sie vor!“ Was geht hier eigentlich vor? Die Uhr geht fünf Minuten vor. Sicherheit geht vor! Der Feind ging zum Angriff vor./ Um das Problem zu lösen, muss man schrittweise vorgehen.
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vorhanden sein, das Vorhandensein, vorliegen, vorliegend, vorkommen
vorhanden sein, das Vorhandensein, vorliegen, vorliegend, vorkommen adj. kein adv. Die vorhandenen Freikarten waren schnell vergeben. Vom Vermögen seines Vaters ist nichts mehr vorhanden.
180
vorlegen
vorlegen vt. jm. eine Frage vorlegen dem Chef den Brief zur Unterschrift vorlegen Der Autor hat ein neues Buch vorgelegt. jm. Fleisch vorlegen vi. Vor dem Trinken musst du etwas vorlegen. vr. Du darfst dich nicht zu weit vorlegen.
181
der Vorrang, vorrangig
der Vorrang, vorrangig Die VIPs hatten beim Zugang den Vorrang. [den] Vorrang [vor jemandem, etwas] haben jemandem den Vorrang geben, gewähren, streitig machen
182
der Vorrat/äe, die Reserve/n, der Rohstoff/e, vorrätig sein
der Vorrat/äe, die Reserve/n, der Rohstoff/e, vorrätig sein Wegen des Boykotts verknappt sich der Vorrat an Öl. der Rohstoff/e: zur Verarbeitung bestimmter Ausgangsstoff
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vorspringen, der Vorsprung/üe
vorspringen, der Vorsprung/üe vi.(s) aus einer bestimmten Stellung heraus [plötzlich] nach vorn springen: aus der Deckung, hinter dem Auto vorspringen herausragen, vorstehen: vorspringende Backenknochen n. unter einem Vorsprung des Daches Schutz suchen den Vorsprung eines anderen aufholen (oder einholen) Dieses Land hat in seiner technischen Entwicklung einen großen Vorsprung vor andern Ländern.
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vorstellen, sich A. vorstellen, sich vorstellen
vorstellen, sich A. vorstellen, sich vorstellen vt. Der Autor stellte bei dieser Lesung seinen neuen Roman vor. j-n / sich (j-m) vorstellen: Er stellte sich (den Wählern) als Kandidat für die Bürgermeisterwahl vor. vr. sich(D) etw.(A) vorstellen: Unseren neuen Skilehrer hatten wir uns ganz anders vorgestellt. sich(A) vorstellen: Bitte stellen Sie sich mit Ihren Zeugnissen beim Personalchef vor!
185
vorschreiben, die Vorschrift/en
vorschreiben, die Vorschrift/en vt. Den Kindern die Buchstaben deutlich vorschreiben Das Gesetz, die Verfassung schreibt vor, dass... (j-m) etw. vorschreiben: j-m Bedinungen vorschreiben n. die Vorschrift halten die Vorschrift verschreiben
186
vortragen, einen Vortrag halten= ein Referat halten
vortragen, einen Vortrag halten= ein Referat halten vt. (ugs.) nach vorn tragen (eine künstlerische, sportliche Darbietung) vor einem Publikum ausführen (bes. einem Vorgesetzten) einen Sachverhalt darlegen n. Der Vortrag des Gedichtes war nicht fließend. in einen (oder zu einem) Vortrag gehen
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vorübergehend
vorübergehend adj. nur zeitweilig, nur eine gewisse Zeit dauernd; momentan: eine vorübergehende Erscheinung Er hält sich hier nur vorübergehend auf. Das Geschäft ist vorübergehend geschlossen.
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vorwerfen, der Vorwurf/üe, kritisieren, die Kritik/en, einwenden, der Einwand/äe
vorwerfen, der Vorwurf/üe, kritisieren, die Kritik/en, einwenden, der Einwand/äe vt. Er wirft dir vor, nicht die Wahrheit zu sagen. Ich lasse mir nicht vorwerfen, ich sei an allem schuld. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. (n.) der Vorwurf/üe (gegen jn.) Er musste sich gegen den Vorwurf verteidigen.
189
vorziehen, der Vorzug/üe, der Vorteil/e, belieben, bevorzugen, auf A. fliegen
vorziehen, der Vorzug/üe, der Vorteil/e, belieben, bevorzugen, auf A. fliegen vorziehen vt. den Tisch noch etwas vorziehen Ziehen Sie Wein oder Bier vor? Der Lehrer zieht diesen Studenten den anderen vor. Der Artz hat mich vorgezogen. (n.) der Vorzug/üe (Vorteil) Diese Route hat den Vorzug, dass sie viel kürzer ist als die andere. Er hat viele Vorzüge. (Vorrang) einem von mehreren Bewerbern den Vorzug jm. den Vorzug geben belieben vi. Er beliebte, nicht zu antworten. vimp. es beliebt jm. + zu + Infinitiv auf A. fliegen: Er fliegt auf Science-Fiction-Filme
190
der Zufall/äe, zufällig, zufallen
der Zufall/äe, zufällig, zufallen n. Es war bloßer Zufall, dass wir uns hier trafen. vi.(s) zufallen [1] sich schließen [2] zugeteilt werden
191
zuführen, die Zufuhr, liefern, versorgen (Energie, Nahrung, Benzin zuführen)
zuführen, die Zufuhr, liefern, versorgen (Energie, Nahrung, Benzin zuführen) vt. einer Firma neue Kunden zuführen etw.(D) etw.(A) zuführen: einem Gerät Strom zuführen/ Der Gewinn aus diesem Konzert wird wohltätigen Zwecken zugeführt. vi. etw.(N) führt auf etw.(A) zu: Der Weg führt auf das Dorf zu. n. Die Zufuhr von Lebensmitteln war unterbrochen. Wir haben heute neue Zufuhr erhalten.
192
zugeben, die Zugabe/n, gestehen, das Geständnis/se
zugeben, die Zugabe/n, gestehen, das Geständnis/se vt. Sie gab zu, die Uhr gestohlen zu haben. Wir müssen noch etwas Zucker zugeben. (n.) die Zugabe/n etw. [bei einem Kauf] zusätzlich Gegebenes: Das Kind erhielt beim Einkauf ein Bonbon als Zugabe. Für den begeisterten Beifall dankte das Quartett mit einer Zugabe.
193
zugehen, der Zugang/äe, der Internetzugang, zugänglich
zugehen, der Zugang/äe, der Internetzugang, zugänglich vi.(s) Mein Vater geht jetzt auf das Rentenalter zu. Das Antwortschreiben geht Ihnen in den nächsten Tagen zu. Es geht... zu: Auf unseren Partys geht es immer sehr lustig zu. n. Alle Zugänge zur Fabrik waren von Streikenden besetzt. adj. etw. der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen Sie ist für alles, was mit Kunst zu tun hat, sehr zugänglich.
194
zugestehen, das Zugeständnis/se, entgegenkommen
zugestehen, das Zugeständnis/se, entgegenkommen vt. jemandes berechtigtem Anspruch auf etwas stattgeben; konzedieren: jemandem ein Recht, einen Rabatt, eine Provision zugestehen sie gestand mir zu, noch ein paar Tage zu bleiben eingestehen, einräumen, zugeben, anerkennen: dass die Sache nicht billig war, wirst du mir zugestehen müssen
195
zulassen, die Zulassung/en
zulassen, die Zulassung/en vt. [1] etwas tolerieren, dulden [2] eine Erlaubnis erteilen, Zugang zu etwas gewähren [3] etwas ermöglichen, die Möglichkeit zu etwas geben (auch passiv) [4] geschlossen halten
196
zunehmen, die Zunahme/n, steigen, wachsen, sich erhöhen, sich vermehren
zunehmen, die Zunahme/n, steigen, wachsen, sich erhöhen, sich vermehren vi. Der Wind hat an Stärke zugenommen. Er hat an Gewicht zugenommen. vt. Ich habe wieder ein Kilo zugenommen.
197
D. zuneigen, die Zuneigung
D. zuneigen, die Zuneigung vi. einen Hang zu etwas, eine Vorliebe für etwas haben, zu etwas neigen: den fortschrittlichen Ansichten zuneigen (geh.) in Richtung auf jemanden, etwas neigen vr. (geh.) Sympathie, Zuneigung zu jemandem fassen, sich von jemandem angezogen fühlen (geh.) sich in Richtung auf jemanden, etwas neigen
198
zuordnen, etw./jn. einer Sache (D.) zuordnen, die Zuordnung, kategorisieren, die Kategorie/n
zuordnen, etw./jn. einer Sache (D.) zuordnen, die Zuordnung, kategorisieren, die Kategorie/n vt. etw./jn. einer Sache (D.) zuordnen Jeder Reisegruppe wurde ein Dolmetscher zugeordnet.
199
zusagen, die Zusage/n, absagen, die Absage/n
zusagen, die Zusage/n, absagen, die Absage/n vt. [1] transitiv: jemandem sagen oder versprechen, dass man tun wird oder dass geschehen wird, was er will n. jm. eine Zusage zu etw.(D) geben eine Zusage brechen [nicht einhalten]
200
zuschließen, der Zuschuss/üe, zuwenden, die Zuwendung, spenden, fördern
zuschließen, der Zuschuss/üe, zuwenden, die Zuwendung, spenden, fördern vt. abschließen (1a): die Haustür, den Koffer zuschließen vi. 〈auch ohne Akkusativ-Objekt:〉 vergiss nicht zuzuschließen Zuschuss, Unterhaltszuschuß: Wir bekommen einen Zuschuß zu den Baukosten.
201
zusetzen, der Zusatz/äe, zusätzlich, Zusatzqualifikation, Schüsselqualifikation
zusetzen, der Zusatz/äe, zusätzlich, Zusatzqualifikation, Schüsselqualifikation zusetzen vt. Wasser zum Wein zusetzen. (für etw. aufwenden und vom eigenen Kapital verlieren) Bei einer Sache Geld zusetzen. Er hat nichts zuzusetzen. vi. (jm. zusetzen = unter Druck setzen) Die Krankheit hat ihm ziemlich zugesetzt. (n.) der Zusatz/äe Viele Lebensmittel enthalten Zusätze wie Konservierungsmittel und Farbstoffe. einen Zusatz zu einem Gesetz verabschieden das Wasser durch Zusatz von Chlor desinfizieren
202
zustehen, der Zustand/äe, zuständig für A. sein
zustehen, der Zustand/äe, zuständig für A. sein zustehen vi. etw. steht jm. zu: Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen. 21 Urlaubstage im Jahr stehen uns zu. (n.) der Zustand/äe Das Auto ist in einem guten Zustand. unbearbeiteter Zustand gesundheitlicher Zustand im trunken Zustand im schlechten Zustand sein (adj.) zuständig Das Standesamt ist dafür zuständig, Geburtsurkunden auszustellen.
203
D. zustimmen, die Zustimmung, befürworten
D. zustimmen, die Zustimmung, befürworten vi. In diesem Punkt stimme ich Ihnen völlig zu. Das Parlament hat dem Gesetzentwurf mit großer Mehrheit zugestimmt.
204
auf A. zutreffen, zutreffend
auf A. zutreffen, zutreffend vi. [1] mit den Tatsachen übereinstimmen: etw. trifft zu [2] jemandem entsprechen, auf ihn passen: etw. trifft auf jn./etw.(A) zu (adj.) zutreffend Sein Verdacht erwies sich als zutreffend.
205
die Absicht/en, beabsichtigen
die Absicht/en, beabsichtigen mit Absicht, ohne Absicht vt. beabsichtigen: die Absicht haben, etw. zu tun; vorhaben; gedenken, etw. zu tun
206
der Anspruch/üe, beanspruchen, A. in Anspruch nehmen
der Anspruch/üe, beanspruchen, A. in Anspruch nehmen der Anspruch/üe Er stellt hohe Ansprüche an seine Schüler. Sie haben keinen Anspruch auf Schadenersatz. beanspruchen vt. Sie beansprucht Schadenersatz für ihr beschädigtes Auto. Es ist spät und ich möchte Ihre Gastfreundschaft wirklich nicht länger beanspruchen. Die drei kleinen Kinder beanspruchen sie sehr. Wenn man Passstraßen fährt, werden die Bremsen stark beanspruchen. Das neue Sofa beansprucht zu viel Platz.
207
der Antrag/äe, beantragen, einen Antrag stellen
der Antrag/äe, beantragen, einen Antrag stellen Er muss diesen Antrag ablehnen. Auf Antrag von ihm muss ich jetzt gehen. Er machte einem Mädchen einen Antrag. (vt.) beantragen: ein Visum beantragen
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die Aufsicht, beaufsichtigen
die Aufsicht, beaufsichtigen die Aufsicht (über j-n / etw.) Dieses Experiment darf nur unter Aufsicht eines Chemikers ablaufen. die Aufsicht im Museum (vt.) beaufsichtigen: über jemanden, etwas die Aufsicht ausüben; überwachen die Schüler, jemandes Arbeit beaufsichtigen
209
das Ding/e, bedingen, die Bedingung/en
das Ding/e, bedingen, die Bedingung/en Das ist ein Ding! Gut Ding will Weile haben. Aller guten Dinge sind drei. (vt.) bedingen: sich zur Bedingung machen, sich ausbedingen, vereinbaren ich bedang mir einen freien Tag pro Woche der bedungene Lohn (n.) Bedingung: Ihre Bedingungen sind für uns nicht akzeptabel. unter erschwerten Bedingungen arbeiten
210
der Eindruck/üe, beeindrucken
der Eindruck/üe, beeindrucken Ich habe guten Eindruck von ihm./ Auf meiner letzten Reise habe ich unvergeßlich Eindrücke gesammelt./ Ein Eindruck vertieft sich. Man darf nicht nach dem ersten Eindruck urteilen. (vt.) beeindrucken: auf jmdn. einen starken Eindruck machen, eine nachhaltige Wirkung haben; jmdm. imponieren
211
der Einfluss/üe, beeinflussen, sich auf A. auswirken, auf A. einwirken
der Einfluss/üe, beeinflussen, sich auf A. auswirken, auf A. einwirken ein Einfluss (auf j-n / etw.): Er stand unter dem Einfluss von Alkohol, als der Unfall passierte. (vt.) beeinflussen: auf jemanden oder etwas Wirkung ausüben j-n (bei etw. / in etw.(D)) beeinflussen
212
die Frist/en, befristen
die Frist/en, befristen eine Frist (von + Zeitangabe) (für etw.): Ich gebe Ihnen eine Frist von acht Tagen, um den Schaden zu beseitigen. (vt.) befristen: etwas zeitlich begrenzen einen Vertrag/ einen Wechsel befristen ein befristetes Abkommen Seine Zeit für diese Aufgabe ist kurz befristet.
213
der Geist, begeistern, begeisternd, die Begeisterung
der Geist, begeistern, begeisternd, die Begeisterung
214
die Grenze/n. begrenzen, beschränken
die Grenze/n, begrenzen, beschränken die Grenzen Deutschlands Die Grenzen zwischen Physik und Chemie sind fliessend. Du hast bald die Grenzen meiner Geduld erreicht. die Grenzen des Erlaubten überschreiten (vt.) begrenzen Im Norden begrenzen Berge das Land. begrenzen den Garten durch eine Hecke die Geschwindigkeit in der Stadt begrenzen beschränken: [1] transitiv: einschränken, einengen; begrenzen [2] reflexiv: bescheiden sein, sich mit etwas zufrieden geben [3] reflexiv: sich erstrecken, Gültigkeit haben
215
der Grund/üe, begründen, rechtfertigen
der Grund/üe, begründen, rechtfertigen Er hatte gute Gründe dafür, sich zur Wehr zu setzen. Im Grund wachsen verschiedene Kräuter. Am Grund dieses Sees gibt es viele Pflanzen. (vt.) begründen Max und Engels begründeten die Theorie des wissenschaftlichen Sozialismus. etwa. auf etwa.(A.) begründen Er soll seine Ablehnung begründen. (vt. vr.) rechtfertigen j-n/sich/etw. rechtfertigen Der neue Arbeiter rechtfertigt das in ihn gesetzte Vertrauen.
216
die Last/en, belasten
die Last/en, belasten Afrikanische Frauen tragen Lasten oft auf dem Kopf. sich von der Last des Alltags erholen jm zur Last fallen (vt.) belasten Die Brücke brach zusammen, da sie zu stark belastet wurde. Die Scheidung von seiner Frau hat ihn sehr belastet.
217
die Herberge/n, beherbergen
die Herberge/n, beherbergen [1] Unterkunft für Reisende (vt.) beherbergen [1] eine Unterkunft, Schlafstelle bereit stellen
218
der Inhalt/e, beinhalten
der Inhalt/e, beinhalten Zeigen Sie mir bitte den Inhalt ihres Koffers. der gedankliche, ideologische, sprachliche Inhalt eines Romans/ etw. hat etw. zum Inhalt/ jd/etw. ist der Inhalt eines Lebens (vt.) beinhalten: zum Inhalt haben, enthalten; bedeuten Das Schreiben beinhaltet einige wichtige Fragen.
219
die Mühe/n, sich um A. bemühen
die Mühe/n, sich um A. bemühen Das ist eine kleine (leichte) Mühe./ Das ist verlorene (vergebliche) Mühe. bemühen (vt.) Darf ich Sie noch einmal bemühen? (vr.) sich um jn. bemühen sich bemühen+zu+Infinitiv Sie bemüht sich hingebungsvoll um das Kind. Die Arbeitslosen bemühen sich jeden Tag um Arbeitsplatz. Er bemüht sich sehr um das Mädchen.
220
der Weg/e, sich bewegen, die Bewegung/en
der Weg/e, sich bewegen, die Bewegung/en vt. Er konnte die Kiste nicht von der Stelle bewegen. Der Film hat mich tief bewegt. Dieses Problem bewegt die Wissenschaftler schon lange. vr. Die Blätter bewegen sich im Wind./ Vor Schmerzen konnte er sich kaum bewegen. Die Erde bewegt sich um die Sonne. Sie bewegt sich gerne in Künstlerkreisen. vt.(stark) jn. dazu bewegen,etwas zu tun: Er war nicht dazu zu bewegen, auf sein Auto zu verzichten. n. Der Zug setzte sich in Bewegung. Der Angeklagte nahm das Urteil ohne sichtbare Bewegung auf.
221
die Gewalt/en, bewältigen
die Gewalt/en, bewältigen ausführende Gewalt etw. in seine Gewalt bekommen die Gewalt der Wahrheit revolutionäre Gewalt jm. Gewalt antun (vt.) bewältigen etw.(A) nicht bewältigen können die Vergangenheit bewältigen
222
die Nachricht/en, benachrichtigen, die Benachrichtigung/en
die Nachricht/en, benachrichtigen, die Benachrichtigung/en eine Nachricht (von j-m / etw.)/ (über j-n / etw.) eine Nachricht (von j-m) (an / für j-n) Wir haben noch keine Nachricht über ihn erhalten. Die Nachricht vom Ausmaß der Katastrophe hat alle zutiefst erschüttert. (vt.) benachrichtigen: unterrichten, in Kenntnis setzen; jmdm. Nachricht geben; informieren
223
die Rücksicht/en, berücksichtigen= Rücksicht auf jn. nehmen
die Rücksicht/en, berücksichtigen= Rücksicht auf jn. nehmen (auf jn. / etw.) Rücksicht nehmen keine Rücksicht kennen etw. aus finanziellen Rücksichten tun (vt.) berücksichtigen die Interessen der Gesamtheit berücksichtigen js. Willen berücksichtigen
224
die Seite/n, beseitigen
die Seite/n, beseitigen (vt.) beseitigen Meinungsverschiedenheiten beseitigen/ Spuren eines Verbrechens beseitigen einen Mitwisser beseitigen
225
der Streit/e, bestreiten, widerlegen
der Streit/e, bestreiten, widerlegen ein Streit mit jm. um/über etw.(A) Streit bekommen einen Streit beilegen, schlichten Es gab einen heftigen Streit darüber, ob man in Streik treten sollte. vt. bestreiten Die Tatsache lässt sich nicht bestreiten. die Kosten/ den Lebensunterhalt bestreiten Das Spiel bestreitet die zweite Mannschaft. vt. widerlegen [1] eine Behauptung widerlegen = beweisen, dass die Behauptung falsch ist
226
das Urteil/e, beurteilen, bewerten, evaluieren
das Urteil/e, beurteilen, bewerten, evaluieren ein Urteil (über jn./etw.) Das Urteil lautete auf zehn Jahre Haft. ein Urteil über jn./etw. abgeben sich(D) ein Urteil bilden, anmaßen ein vorschnelles Urteil fällen
227
die Waffe/n, bewaffnen, ausrüsten, ausstatten
die Waffe/n, bewaffnen, ausrüsten, ausstatten (vt.) bewaffnen: mit Waffen versehen (vt.) ausrüsten Die Truppe wird mit den modernsten Waffen ausgerüstet. (vt.) ausstatten Der Raum ist mit einer Klimaanlage ausgestattet. ein Zimmer bescheiden ausstatten
228
das Herz/en, beherzigen
das Herz/en, beherzigen (vt.) beherzigen [1] einen Rat, Umstand oder Anweisung mit großer Ernsthaftigkeit annehmen, befolgen oder einhalten eine Warnung, jemandes Worte beherzigen
229
ruhig, beruhigen
ruhig, beruhigen vt. das weinende Kind beruhigen vr. Der Sturm beruhigte sich.
230
frei, befreien
frei, befreien vt. Sie konnte sich aus seiner Umklammerung nicht befreien. Die Therapie hat mich von meiner Trunksucht befreit. jn. vom Wehrdienst befreien seine Schuhe vom Dreck befreien vr.
231
fremd, befremden
fremd, befremden vt. [1] in unangenehmer, fremdartiger Weise berühren oder verwundern
232
glaubig, beglaubigen, die Beglaubigung/en
glaubig, beglaubigen, die Beglaubigung/en adj. vom Glauben (2a) erfüllt vertrauend, vorbehaltlos (einem Menschen, einer Sache) ergeben vt. beglaubigen amtlich, von amtlicher Stelle als richtig, wahr, echt bestätigen (einen diplomatischen Vertreter) in seinem Amt bestätigen, akkreditieren
233
nachteilig, benachteiligen, die Benachteiligung/en
nachteilig, benachteiligen, die Benachteiligung/en vt. j-n (gegenüber j-m) benachteiligen sich benachteiligt fühlen Das Testament benachteiligte den älteren Sohn gegenüber dem jüngeren.
234
sichtig, besichtigen
sichtig, besichtigen vt. Wenn Sie Zeit haben, dann besichtigen Sie auch die Altstadt. Truppen besichtigen etw. durch Sachverständige besichtigen lassen
235
reich, bereichern, die Bereicherung/en
reich, bereichern, die Bereicherung/en vt. vr. reichhaltiger machen; vergrößern, erweitern innerlich reicher machen sich [auf Kosten anderer] Gewinn, Vorteile verschaffen
236
schleunig, beschleunigen, verzögern
schleunig, beschleunigen, verzögern (adj.) schleunig: mit hoher Geschwindigkeit beschleunigen: vt. Die Angst beschleunigte seine Schritte. Viel Wärme beschleunigt das Wachstum von Pflanzen. vi. Dieser Wagen beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in 11 Sekunden. vr. Bei körperlicher Belastung beschleunigt sich der Puls. verzögern: vt. Das schlechte Wetter verzögerte die Ernte. Der Materialmangel hat den Bau verzögert. vr. Seine Ankunft hat sich um zwei Stunden verzögert.
237
schwer, sich über A. beschweren, beklagen, die Beschwerde/n
schwer, sich über A. beschweren, beklagen, die Beschwerde/n beschweren vt. Briefe mit einem Stein beschweren jn. mit einer schlimmen Nachricht beschweren vr. sich bei jm. über etw.(A) beschweren beklagen vt. den Tod eines Kampfgefährten beklagen vr. sich (bei jm.) (über jn./etw.) beklagen: Er hat sich bei mir darüber beklagt, dass wir ihn nicht eingeladen haben. (n.) Beschwerde eine Beschwerde gegen jn. oder über jn./etw.(A)
238
teilig(z.B. zweiteilig), sich an D. beteiligen, an D. teilnehmen
teilig(z.B. zweiteilig), sich an D. beteiligen, an D. teilnehmen vr. sich an etw.(D) beteiligen: Er beteiligt sich an allen Projekten. vt. jn. an etw.(D) beteiligen: jn. am Gewinn, am Umsatz beteiligen teilnehmen vi. Wir nehmen an einer Demonstration teil. an seinem Kummer/ Schmerz teilnehmen
239
treu, die Treue, betreuen
treu, die Treue, betreuen n. j-m die Treue halten seine Treue beweisen vt. vorübergehend in seiner Obhut haben, in Obhut nehmen; für jemanden, etwas sorgen: Kinder, alte Leute, Tiere betreuen ein Sachgebiet o. Ä. fortlaufend bearbeiten; die Verantwortung für den Ablauf von etwas haben: eine Abteilung, ein Arbeitsgebiet betreuen
240
stetig, bestätigen
stetig, bestätigen adj. kontinuierlich, zusammenhängend, ohne Unterbrechung bestätigen vt. js. Aussage bestätigen den Eingang eines Schreibens bestätigen einen Vertrag bestätigen etw. bestätigt jn. in etw.(D): Die Katastrophe bestätigte ihn in seiner Skepsis gegenüber der Technik. vr. Es hat sich bestätigt, dass...
241
auf A. achten, beachten
auf A. achten, beachten achten: vt. Ich achte meine Eltern sehr. Er ist mir zwar unsympathisch, aber ich achte ihn wegen seiner Leistungen. vi. Er achtet immer auf Sparsamkeit. auf Kleinigkeiten achten beachten: vt. die Verkehrszeichen beachten/ j-s Ratschläge beachten/ j-n nicht beachten
242
dauern, bedauern
dauern, bedauern dauern: vi. Die Sitzung dauert mindestens noch eine Stunde. Derartige Zustände konnten nicht dauern. bedauern: vt. einen Kranken bedauern Ich bedauere sehr, dass ich nicht mitkommen kann. (n.) das Bedauern: j-m sein Bedauern über etw.(A) äußern/ausdrücken Wir haben mit Bedauern davon gehört, dass...
243
an A. denken, bedenken, das Bedenken/-, bedenklich
an A. denken, bedenken, das Bedenken/-, bedenklich bedenken: vt. die Folgen einer Handlung genau, gründlich bedenken/ (j-m) zu bedenken geben, dass... j-n mit etw. bedenken: j-n mit Applaus, Geschenken, Ratschlägen bedenken (adj.) bedenklich: [1] Bedenken hervorrufend, nachdenklich stimmend [2] besorgniserregend
244
D. dienen, zu/als etwas dienen, bedienen
D. dienen, zu/als etwas dienen, bedienen dienen vi. dem Volk dienen Leider können wir nicht dienen. Damit ist mir nicht gedient. Er kann uns als Vorbild dienen. bei der Luftwaffe dienen bedienen vt. Werden Sie schon bedient? sich von j-m bedienen lassen den Mittelstürmer mit einer Steilvorlage bedienen einen Kredit bedienen vr. sich mit einem Stück Kuchen bedienen (geh.) Sie bediente sich eines Kompasses.
245
D. drohen, bedrohen, die Bedrohung/en, gefährden, die Gewahr/en, gefährlich, riskieren, das Risiko(ken), riskant
D. drohen, bedrohen, die Bedrohung/en, gefährden, die Gewahr/en, gefährlich, riskieren, das Risiko(ken), riskant drohen: vi. jm. mit etw. drohen: Meine Frau droht mir mit der Scheidung. Dem Land droht eine Wirtschaftskrise. bedrohen: vt. jn. mit Strafe bedrohen Das Hochwasser bedroht das Land (mit Überschwemmung).
246
dürfen, G. bedürfen, der Bedarf, den Bedarf an D. decken, das Bedürfnis/se, die Bedürfnisse befriedigen
dürfen, G. bedürfen, der Bedarf, den Bedarf an D. decken, das Bedürfnis/se, die Bedürfnisse befriedigen bedürfen: vi. es bedarf js. / etw.(G): Es bedarf keiner weiteren Erklärung./ Es hätte nur eines Wortes bedurft und ich hätte ihr verziehen. (n.) Bedarf: der Bedarf (an j-m/etw.) An neuen Wohnungen besteht großer Bedarf. bei Bedarf (je) nach Bedarf (n.) Bedürfnis: ein Bedürfnis (nach etw.) es ist mir ein Bedürfnis (+ zu + Infinitiv)
247
fallen, befallen
fallen, befallen fallen: vi.(s) Lass die Tasse nicht fallen! an der Front fallen Das Barometer ist gefallen. Dieses Tabu ist jetzt endlich gefallen. Die Ebene fällt nach Westen hin. Der Schatten fällt an die Wand. Das Haus fällt nach ihrem Tod an die Stadt. Die Arbeit fällt ihm schwer. befallen: vt. plötzlich, unvermittelt ergreifen, erfassen, überkommen: hohes Fieber befiel ihn
248
fassen, sich mit D. befassen
fassen, sich mit D. befassen befassen: vr. sich mit D. befassen vt. einen Beamten mit einer besonderen Aufgabe befassen. (adj.) befasst: eine mit Atomphysikbefasste Gruppe
249
folgen, befolgen
folgen, befolgen befolgen: vt. (sich an A. halten) Sie befolgte den Befehl der Vorgesetzten sofort.
250
finden, sich befinden
finden, sich befinden befinden: vt. sich auf dem Land befinden Wie befinden Sie sich? vi. Darüber habe ich nicht zu befinden.
251
geben, sich begeben
geben, sich begeben begeben vr. Nach der Begrüßung begaben sich die Gäste in den Speisesaal. sich an etw.(A) begeben: sich in (ärztliche) Behandlung begeben sich in Gefahr begeben sich zur Ruhe begeben es begab sich, dass...: Es begab sich, dass der König krank wurde.
252
gehen, begehen, Delikt begehen, Verbrechen begehen
gehen, begehen, Delikt begehen, Verbrechen begehen begehen vt. ein Fest begehen eine Dummheit begehen/ selbstmord begehen= sich töten eine Strecke begehen
253
geleiten, begleiten
geleiten, begleiten geleiten vt. j-n irgendwohin geleiten = j-n irgendwohin begleiten: Er geleitete den Gast zur Tür. begleiten vt. Nach dem Film begleitete er sie nach Hause. einen Sänger auf dem Klavier, am Bass begleiten etw. ist von etw.(D) begleitet: Der Orkan war von heftigen Regenfällen begleitet.
254
greifen, begreifen(Konzept), der Begriff/e, nachvollziehen(Grund, Motiv, Rationalität)
greifen, begreifen(Konzept), der Begriff/e, nachvollziehen(Grund, Motiv, Rationalität) begreifen vt. vi. Er hat nicht begriffen, warum wir ihm nicht helfen konnten./ Begreif doch endlich, dass ich es nur gut mit dir meine! j-n/etw. als etw. begreifen sich als etw. begreifen (n.) Begriff Für meine Begriffe ist das unmöglich./ Die Landschaft ist über alle Begriffe schön. Das geht über meine Begriffe. ein Begriff sein im Begriff sein (oder stehen) schwer (oder langsam) von Begriff sein
255
D. harren, auf D. beharren, auf D. bestehen
D. harren, auf D. beharren, auf D. bestehen harren vi. mit bestimmter innerer Erwartung über eine gewisse Zeit hin auf ein Ereignis oder eine Person warten: D. harren beharren vi. auf D. beharren = auf D. bestehen: Er beharrte auf seiner Absicht, allein in Urlaub zu fahren.
256
heben, beheben, beseitigen
heben, beheben, beseitigen heben vt. Er hob die Hand zum Schwur. ein gesunkenes Schiff heben den Lebensstandard heben (ugs.) Es hebt mich, wenn ich den Gestank rieche. vr. Der Dampfer hob und senkte sich in der Dünung. Sein Wohlbefinden hob sich zusehends. (geh.) Der Tag hebt sich. beheben vt. Die Verkehrsstörung wurde rasch behoben.
257
herrschen, beherrschen, erlernen, erfassen, sich A. aneignen
herrschen, beherrschen, erlernen, erfassen, sich A. aneignen herrschen vi. über jn./etw.(A) herrschen: über ein Land herrschen Seit Tagen herrscht in diesem Gebiet Nebel. beherrschen vt. Die Sehnsucht nach ihr beherrscht sein ganzes Denken. Seine Schwester beherrscht drei Fremdsprachen. vr. Er musste sich sehr beherrschen, um ihm keine Ohrfeige zu geben.
258
kennen, bekennen, gestehen, zugeben
kennen, bekennen, gestehen, zugeben bekennen vt. vi. seine Schuld bekennen vt. seinen Glauben bekennen vr. sich zu einem guten Freund bekennen sich zur Demokratie bekennen sich schuldig bekennen
259
laufen, sich auf A. belaufen, betragen, bei D. liegen, ausmachen, auf A. entfallen
laufen, sich auf A. belaufen, betragen, bei D. liegen, ausmachen, auf A. entfallen belaufen vt. (eine Strecke, ein Gebiet) begehen, [prüfend] abgehen: 〈meist im 2. Partizip:〉 ein wenig belaufener Pfad vr. betragen, ausmachen: der Schaden, die Summe beläuft sich auf etwa 650 Euro.
260
legen, belegen, einnehmen, der Belegbogen/ö, (Kurs) besuchen, beweisen, der Beweis/e, der Beleg/e
legen, belegen, einnehmen, der Belegbogen/ö, (Kurs) besuchen, beweisen, der Beweis/e, der Beleg/e belegen vt. Wir belegen den Fussboden mit Brettern. Diese Arbeit hat ihn den ganzen Tag mit Beschlag belegt. eine Behauptung mit Beweisen belegen jn. mit einer Geldstrafe belegen Sie belegt einen Deutschkurs an der Universität in Heidelberg.
261
nehmen, sich benehmen, sich verhalten, das Benehmen - das Verhalten
nehmen, sich benehmen, sich verhalten, das Benehmen - das Verhalten benehmen vr. Er hat sich wie ein Kind benommen./ Benimm dich! verhalten vr. Der anständige Herr weiß sich immer richtig zu verhalten. Die Sache verhält sich ganz anders, als du denkst. etwas verhält sich zu etwas wie...: 3 verhält sich zu 1 wie 6 zu 2. vt. das Lachen nicht mehr verhalten.
262
neiden, jn. um A. beneiden
neiden, jn. um A. beneiden neiden vt. jm. seinen Erflog neiden beneiden vt. jn. um etw.(A) beneiden Ich beneide ihn um seine Ausdauer./ Er ist nicht zu beneiden.
263
raten, beraten
raten, beraten raten vi. jm. zu etw. raten = jm. etw. empfehlen, vorschlagen: Der Arzt hat ihr zu einer Kur geraten. vt. Ich habe keine Ahnung, wie viel du für das Auto gezahlt hast, aber lass mich mal raten. beraten vt. jn. bei/in etw.(D) beraten: Ein Fachmann hat mich in dieser Sache beraten. Sie berieten, was sie tun sollten / ob sie das tun sollten. vi. über etw.(A) beraten: Sie haben noch über die Ausführung des Plans beraten. vr. sich mit jm. über etw.(A) beraten: Er beriet sich mit seiner Frau über den Kauf eines Hauses.
264
rühren, berühren
rühren, berühren rühren vt. vi. die Soße rühren, damit sie nicht anbrennt vt. etw.(A) in etw.(A) rühren = etw.(A) mit etw.(D) mischen: das Kakaopulver in eine Creme rühren Meine Finger waren so kalt, dass ich sie nicht mehr rühren konnte. Es ist rührend, wie sie sich um ihren kleinen Bruder kümmert. vr. sich rühren = sich bewegen: Er war so erschöpft, dass er sich nicht mehr rühren konnte. sich (bei j-m) rühren: Jetzt muss ich mal Franz anrufen, der hat sich schon lange nicht mehr gerührt. vi. Ihre starken Schmerzen rühren von einem Unfall. berühren vt. Nicht berühren! eine Angelegenheit im Gespräch berühren. Seine Heldentaten haben uns tief berührt.
265
schließen, beschließen
schließen, beschließen beschließen vt. einen Antrag beschließen. Sie beschloss, dass diese Lösung die Beste sei./ etw.(A) mit etw.(D) beschließen: ein Fest mit einem Feuerwerk beschließen vi. über einen Antrag beschließen
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setzen, bestzen(Prozess), sitzen, besitzen(Zustand), der Besitz, das Vermögen
setzen, bestzen(Prozess), sitzen, besitzen(Zustand), der Besitz, das Vermögen setzen v. einen Gast an den besten Platz setzen etw. auf die Rechnung setzen zehn Mark im ersten Rennen auf Nummer drei setzen vr. Er setzte sich zu mir/ neben mich unter den Baum, in den Schatten. Das Wasser ist trüb, weil du Sand aufgewirbelt hast. Wenn er sich setzt, wird es wieder klar. vi.(h/s) über den Ärmelkanal setzen besetzen vt. etw. mit jm. besetzen: eine Rolle mit einem bekannten Schauspieler besetzen eine Bluse mit Spitzen besetzen Demonstranten besetzten die Zufahrt zum Kernkraftwerk. seine Truppen aus den besetzten Gebieten abziehen sitzen vi. Sie sitzt mit übergeschlagenen Beinen im Sessel. Er sitzt jetzt schon zwei Jahre. (im Knast sitzen) Das Kleid sitzt wie angegossen. besitzen vt. Er besitzt gute Sprachkenntnisse. (n.) der Besitz von etw.(D) Besitz ergreifen (oder nehmen) in den Besitz einer Sache gelangen (oder kommen) etw.(A) in Besitz nehmen
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siedeln, besiedeln, bewohnen
siedeln, besiedeln, bewohnen siedeln vi. Die Ankömmlinge siedelten zunächst im Süden und Osten der Insel, nutzten dabei aber kaum die Infrastruktur und Techniken der Römer. besiedeln vt. Die Europäer besiedelten Amerika und verdrängten die Ureinwohner. bewohnen vt. Ich bewohne ein kleines Reihenhaus.
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stehen, bestehen, Prüfung bestehen - Prüfung ablegen, in D. bestehen, aus D. bestehen, auf D. bestehen
stehen, bestehen, Prüfung bestehen - Prüfung ablegen, in D. bestehen, aus D. bestehen, auf D. bestehen bestehen vt. Am Ende habe ich die Prüfung bestanden./ Schönheit vergeht, Tugend besteht. vi. Das Geschäft besteht noch nicht lange. Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff. Sein Leben bestand auf Hilfen und Aufopferung für andere. Wir müssen vor jeder Kritik und Probe bestehen. seine einzige Chance besteht darin, .../ die Schwierigkeit/das Problem besteht darin, dass...
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treffen, betreffen, betreffend, von D. betroffen sein, sich auf A. beziehen, angehen, es geht um..., es handelt sich um..., Was... betrifft, ...
treffen, betreffen, betreffend, von D. betroffen sein, sich auf A. beziehen, angehen, es geht um..., es handelt sich um..., Was... betrifft, ... betreffen vt. Die neue Verordnung betrifft jeden. Die Nachricht hat seinen Freund schmerzlich betroffen. (adj.) betreffend: in Bezug auf (adj.) betroffen: die vom Hochwasser betroffenen Gebiete über etw. sehr betroffen sein/ Er blieb betroffen stehen.
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treiben, betreiben, der Betrieb/e
treiben, betreiben, der Betrieb/e betreiben vt. Das Kraftwerk wird vom Staat betrieben. Er betreibt sein Studium sehr ernsthaft. (n.) Betrieb: Der Betrieb beschäftigt 10000 Arbeiter. Die Firma hat den Betrieb aufgenommen. Die Maschine ist ausser Betrieb.
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vorziehen, der Vorzug/üe, bevorzugen
vorziehen, der Vorzug/üe, bevorzugen vorziehen vt. den Tisch noch etwas vorziehen etw. unter dem Schrank vorziehen Ziehen Sie Wein oder Bier vor? Der Lehrer zieht diesen Studenten den anderen vor. Der Artz hat mich vorgezogen. bevorzugen vt. j-n/etw. (vor j-m/etw.) bevorzugen Sie bevorzugt es, allein zu leben. j-n (vor/gegenüber j-m) bevorzugen: Unser Lehrer bevorzugt die Mädchen vor den Jungen.
272
kommen, bekommen
kommen, bekommen vt. einen Eindruck von etw. bekommen die Grippe bekommen vi.(s) Fleisch bekommt dem Patienten nicht.
273
für A. werben, sich um A. bewerben, die Bewerbung/en
für A. werben, sich um A. bewerben, die Bewerbung/en werben vi. für etw.(A) werben: für eine Zigarettenmarke werben um etw.(A) werben: Die Kandidaten werben um die Gunst der Wähler./ um eine Frau werben bewerben vr. Ich bewerbe mich bei einer Firma als Buchhalter./ sich um eine Stelle bewerben/ Sie bewirbt sich um ein Stipendium. vt. Bücher bewerben (n.) Bewerbung Seine Bewerbung um diesen Posten hatte Erfolg.
274
ziehen, sich auf A. beziehen, in bezug auf A., die Beziehung/en
ziehen, sich auf A. beziehen, in bezug auf A., die Beziehung/en beziehen vt. die Kopfkissen frisch beziehen Ein Elektrounternehmen bezieht die leer stehende Schule. Die Ersatzteile sind nur durch/ über den Fachhandel zu beziehen. vr. sich auf A. beziehen: sich auf das Spezielle beziehen/ sich auf das Allgemeine beziehen
275
an D. zweifeln, bezweifeln, der Zweifel/-, die Skepsis, zweifelhaft, skeptisch
an D. zweifeln, bezweifeln, der Zweifel/-, die Skepsis, zweifelhaft, skeptisch zweifeln vi. an etw.(D) zweifeln: Ich zweifle nicht daran, dass er es ehrlich meint./ Sie zweifelte am Erfolg seiner Bemühungen. bezweifeln vt. Ich bezweifle, dass das nicht wahr ist./ js. Ehrlichkeit bezweifeln (n.) der Zweifel/- Zweifel an etw.(D) js. Zweifel beheben/beseitigen Es besteht kein Zweifel, dass...
276
für A. sein, befürworten, D. zustimmen, der Befürworter/-, der Anhänger/-
für A. sein, befürworten, D. zustimmen, der Befürworter/-, der Anhänger/- befürworten vt. [1] etwas unterstützen, sein Wort für etwas einsetzen
277
gegen A. sein, der Gegner/-= der Kritiker/-, D. begegnen, treffen
gegen A. sein, der Gegner/-= der Kritiker/-, D. begegnen, treffen begegnen vi. jm. unterwegs begegnen Ihm war ein Unfall begegnet. (geh.) jm. abweisend begegnen (geh.) einer kritischen Situation mit Entschlossenheit begegnen (geh.) Diese Theorie begegnet auch in seinen anderen Werken.
278
der Eintrag, beeinträchtigen
der Eintrag, beeinträchtigen (n.) Eintrag [1] etwas Eingetragenes; Ergänzung, Teil eines Projektes beeinträchtigen vt. Seine Verletzung beeinträchtigte ihn beim Gehen.
279
wahr, sich bewähren
wahr, sich bewähren bewähren vr. sich als geeignet, zuverlässig erweisen: Er hat sich als Arzt bewährt.
280
die Decke/n, entdecken, die Entdeckung/en
die Decke/n, entdecken, die Entdeckung/en entdecken vt. Clyde Tombaugh entdeckte 1930 den Pluto. In der Pubertät entdeckt man sich selbst.
281
das Rätsel/-, enträtseln, der Schlüssel/-, entschlüsseln, die Ziffer/-, entziffern
das Rätsel/-, enträtseln, der Schlüssel/-, entschlüsseln, die Ziffer/-, entziffern enträtseln vt. etw. Rätselhaftes verstehen, durchschauen vr. als etw. Rätselhaftes verstanden, durchschaut werden (n.) Ziffer eine Zahl mit vier Ziffern/ die römischen Ziffern/ die arabischen Ziffern Paragraph 5, Ziffer 9 der Verordnung
282
die Sorge/n, entsorgen
die Sorge/n, entsorgen (n.) Sorge Ich habe keine Sorge, dass er das Examen besteht. für etw./j-n Sorge tragen Lass das nur meine Sorge sein! entsorgen vt. Abfälle (jeglicher Art) beseitigen: Atommüll muss sicher und für ganz lange Zeit entsorgt werden.
283
die Falte/n, entfalten, die Entfaltung
die Falte/n, entfalten, die Entfaltung (n.) Falte [1] längliche Unebenheit in ebenen, glatten Oberflächen insbesondere bei textilen Stoffen, Papier, Haut und Ähnlichem entfalten vt. vr. [1] etwas Gefaltetes auspacken [2] übertragen: sich entwickeln, sich zeigen zur Entfaltung bringen zur Entfaltung kommen (oder gelangen)
284
der Mut, entmutigen, ermutigen, motivieren
der Mut, entmutigen, ermutigen, motivieren (n.) Mut der Mut (für / zu etw.) entmutigen vt. jemandem den Mut zu etwas nehmen, mutlos machen ermutigen vt. jemandem [zu etwas] den Antrieb geben; in positiver Weise in seinen Absichten bestärken motivieren vt. begründen jemandes Interesse für etwas wecken, ihn zu etwas anregen, veranlassen
285
die Seuche/n, die Epidemie/n, entseuchen, entgiften
die Seuche/n, die Epidemie/n, entseuchen, entgiften (n.) Seuche [1] Infektionskrankheiten, die in der Form einer Epidemie oder in der Form einer Pandemie bei Mensch oder Tier auftreten entseuchen vt. (etwas, was z. B. durch radioaktive Stoffe oder andere Schadstoffe verseucht ist) von der Verseuchung befreien entgiften vt. von Gift, schädlichen Substanzen o. Ä. befreien
286
entfallen, auf A. entfallen
entfallen, auf A. entfallen entfallen vi.(s) (geh.) Das Buch entfiel ihm/seiner Hand. Der Name ist mir entfallen. (Papierdt.) Die Diskussion muss aus Zeitmangel entfallen. auf jn. entfallen: Von dem gesamten Gewinn entfallen auf jeden Teilnehmer 100 DM.
287
entfernen, sich entfernen, die Entfernung/en
entfernen, sich entfernen, die Entfernung/en entfernen vt. wegbringen, beseitigen; dafür sorgen, dass jemand, etwas nicht mehr da ist [immer weiter] in die Ferne bringen; in wachsende Entfernung versetzen vr. weggehen, verschwinden; sich wegbegeben (n.) die Entfernung/en (Distanz, Abstand) Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt 60km. Entfernung aus dem Amt
288
entlassen
entlassen vt. einen Kranken aus dem Krankenhaus entlassen jn. aus dem Gefängnis entlassen (jm. kündigen) jn. aus dem Amt entlassen
289
entnehmen
entnehmen vt. zu einem bestimmten Zweck aus etwas herausnehmen: [aus] der Kasse Geld entnehmen etwas aus etwas als Information gewinnen, schließen: Dies haben wir Ihrem Schreiben entnommen
290
schädigen, entschädigen, erstatten
schädigen, entschädigen, erstatten schädigen vt. [1] jemandem oder etwas einen Schaden zufügen entschädigen vt. jemandem für einen Schaden einen angemessenen Ausgleich zukommen lassen, einen Ersatz geben: jemanden für einen Verlust mit Geld entschädigen einen Schaden [angemessen] ausgleichen: Totalinvalidität wird mit einer Rente entschädigt erstatten vt. Aufwendungen wie Fahrkosten o. Ä., die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung entstehen, werden Ihnenselbstverständlich erstattet. (jm über Akk.) Bericht/Meldung erstatten (gegen jn) Anzeige erstatten
291
spannen, entspannen
spannen, entspannen spannen vt. die Saiten einer Geige spannen etw.(A) auf einen Rahmen spannen vi. Der Rock spannt. Das Flugzeug spannt 40 Meter. Sie spannen darauf, dass er abreist. Die Katze spannt auf die Maus. vr. Seine Muskeln spannten sich. Die Brücke spannt sich über den Fluss. entspannen vt. vi. Lesen entspannt. Massage entspannt den Körper. vr. Die Lage entspannt sich. sich (bei etw./ mit etw.) entspannen: Manche Leute können sich nur beim Fernsehen entspannen.
292
vor D. warnen, entwarnen
vor D. warnen, entwarnen warnen vt. [1] jemanden auf eine Gefahr aufmerksam machen: Ich warne dich, es droht Gefahr. vi. vor D. warnen: Der Rundfunk warnt vor Sturm. entwarnen vi. [1] einen Alarmzustand aufheben: Die Forscher entwarnen: es besteht doch kein Risiko.
293
weichen, D. weichen, entweichen
weichen, D. weichen, entweichen weichen vi.(s) Lassen die Wäsche einige Stunden weichen. Die Angst wich nach und nach. D. weichen: Der Winter wich dem Frühling. von jm./etw.(D) weichen: Weiche von mir! entweichen vi.(s) Der Dieb ist entwichen.
294
entziehen, der Entzug
entziehen, der Entzug entziehen vt. jm. das Blut entziehen jm. die Erlaubnis entziehen, etw. zu tun jm. den Führerschein entziehen vr. Sie entzog sich seiner Umarmung./ Der Fehler hat sich meiner Aufmerksamkeit entzogen. sich seinen Pflichten entziehen/ etw. entzieht sich js.(D) Kenntnis (n.) der Entzug [1] das Wegnehmen, das Streichen einer Erlaubnis, zum Beispiel einer Lizenz [2] im Zusammenhang mit Drogen, Kurzform von: Drogenentzug: die Zeit, in der man die Droge nicht mehr zuführt, obwohl der abhängige Körper danach verlangt
295
entfachen
entfachen entfachen vt. [1] gehoben: ein Feuer oder einen Brand entstehen lassen [2] übertragen: Begierden oder heftige Gefühle erregen; eine Auseinandersetzung provozieren
296
enthalten
enthalten enthalten vt. Die Luft enthält Sauerstoff./ Das Buch enthält viele gute Abbildungen. etw. ist in etw.(D) enthalten: In der Mietpreis sind alle Nebenkosten enthalten. vr. Bei der Abstimmung enthielt er sich der Stimme. Er konnte sich des Lachens nicht enthalten.
297
entscheiden, sich für A. entscheiden, die Entscheidung/en
entscheiden, sich für A. entscheiden, die Entscheidung/en entscheiden vt. vi. Das Gericht wird den Fall entscheiden. Die Mehrheit soll entscheiden, wie es gemacht werden soll. vr. Ich werde mich morgen entscheiden, ob ich mitfahre./ Es wird sich morgen entscheiden, ob ich mitfahre. (n.) Entscheidung Die Entscheidung steht bevor. Der Kampf um die Entscheidung eine gerichtliche Entscheidung
298
sich entschließen, entschlossen sein, die Entschlossenheit, der Entschluss/üe, die Entschließung/en
sich entschließen, entschlossen sein, die Entschlossenheit, der Entschluss/üe, die Entschließung/en entschließen vr. Schnell, entschliess dich!/ Wir haben uns entschlossen, ein Haus zu kaufen. (adj.) entschlossen [1] mit fester Absicht, von etwas überzeugt (n.) Entschluss Ich kam zu dem Entschluss, doch kein neues Auto zu kaufen.
299
D. entsprechen, D. ähneln
D. entsprechen, D. ähneln entsprechen vi. D. entsprechen: Das entspricht den Tatsachen. Er hat uns in allen unseren Wünschen entsprochen. ähneln vi. jd./etw. ähnelt jm./etw.(D) (in etw. (D)): Seine Gedichte ähneln sich alle (in ihrer Thematik). Ein Wolkenkratzer ähnelt dem anderen.
300
entstehen, die Entstehung
entstehen, die Entstehung entstehen vi.(s) Die Sprache entsteht und entwickelt sich mit der Entstehung und Entwicklung der Gesellschaft.
301
enttäuschen, die Enttäuschung
enttäuschen, die Enttäuschung enttäuschen vt. js. Hoffnungen enttäuschen/ js. Vertrauen enttäuschen/ Sein Verhalten hat mich sehr enttäuscht.
302
entwerfen, der Entwurf/üe
entwerfen, der Entwurf/üe entwerfen vt. einen Plan entwerfen ein Gesetz entwerfen ein Bild von jm. entwerfen (n.) Entwurf Gesetzesentwurf (Skizze) der Entwurf eines Bungalows
303
entwickeln, sich entwickeln, die Entwicklung/en
entwickeln, sich entwickeln, die Entwicklung/en entwickeln vt. Die neuen Züge entwickeln eine große Geschwindigkeit. eine ungewöhnliche Energie entwickeln In einem Abriß entwickelte er den ganzen Verlauf der Handlung. eine Software entwickeln Sie hat ihn zu einem bühnenreifen Schauspieler entwickelt. Das Feuer entwickelte große Hitze. eine mathematische Formel entwickeln vr. Japan hat sich zu einer Industriemacht entwickelt. Er hat sich früh entwickelt.
304
entzünden, die Entzündung/en
entzünden, die Entzündung/en entzünden vt. das Feuer entzünden die Leidenschaft entzünden vr. Das Heu hat sich von selbst entzündet. Ein Streit entzündet sich. Sein Hals ist entzündet. (n.) Entzündung [1] Medizin: Erkrankung eines Körperorgans, die sich durch Rötung, Anschwellung und Schmerzen bemerkbar macht [2] in Flammen aufgehen eines brennbaren Materials; leitet eine Verbrennung ein
305
hoch - erhöhen, steigern, vermehren
hoch - erhöhen, steigern, vermehren erhöhen vt. Der Blutdruck ist erhöht. Durch die technischen Erneuerungen wurde die Produktion erhöht. Die Zeitung erhöhte ihre Auflage. Er wurde im Rang erhöht. vr. Die Zahl der Opfer hat sich auf 34 erhöht. steigern vt. Die Geschwindigkeit steigert sich. Bei der Auktion steigerte sie ein Bild. vermehren vt. [1] die Menge von etwas vergrößern oder auch mehr werden [2] reflexiv: Nachwuchs zeugen, öfter bei Tieren verwendet, als bei Pflanzen oder beim Menschen, sich fortpflanzen
306
lauter - erläutern
lauter - erläutern lauter indefinitpron. Er hat lauter Unsinn im Kopf. Der Schmuck bestand aus lauterem Gold. adj. (geh.) Anfangs hegte er reine und lautere Absichten. erläutern vt. jm. einen Plan, eine Theorie erläutern
307
leicht - erleichtern, schwer - erschweren
leicht - erleichtern, schwer - erschweren erleichtern vt. jm .seine Arbeit erleichtern sich(D) das Leben erleichtern Einem Kranken seine Schmerzen erleichtern. vr. Ich will mich erleichtern. erschweren vt. (jm.) (durch etw.) etw. erschweren jm. die Arbeit erschweren Nach dem Erdbeben erschwerten heftige Regenfälle die Rettungsarbeiten.
308
mutig, ermutigen, motivieren
mutig, ermutigen, motivieren ermutigen vt. jemandem [zu etwas] den Antrieb geben; in positiver Weise in seinen Absichten bestärken: Kinder durch Lob ermutigen günstige Kredite sollen die Unternehmer zu Investitionen ermutigen das klingt nicht sehr ermutigend ermutigt durch Erfolge, machte er weiter motivieren vt. [1] jemanden dazu bringen, sich aus eigenem Antrieb um etwas zu kümmern [2] einen Grund für etwas angeben
309
mäßig - ermäßigen, die Ermäßigung/en, der Rabatt/e, der Nachlass/äe
mäßig - ermäßigen, die Ermäßigung/en, der Rabatt/e, der Nachlass/äe ermäßigen vt. senken, herabsetzen: die Beiträge [auf die Hälfte, um ein Drittel] ermäßigen Drucksachen zu ermäßigter Gebühr vr. niedriger, geringer werden: mit der Sammelkarte ermäßigt sich der Fahrpreis um 10% (n.) Rabatt Rabatt auf etw.(A) jm. einen Rabatt gewähren, geben Als Angestellter bekommt er zehn Prozent Rabatt auf alle Waren des Hauses. (n.) Nachlass [1] Gesamtheit dessen, was ein Verstorbener hinterlässt [2] Verringerung/Abzug von dem, was eigentlich gefordert wurde
310
möglich - ermöglichen
möglich - ermöglichen ermöglichen vt. Er hat es mir ermöglicht, zu studieren. jm. eine Reise ermöglichen Wenn es sich ermöglichen lässt, will ich es gern tun. Die reichlichen Niederschläge ermöglichen hier den Anbau von Reis.
311
sich ereignen, das Ereignis/se
sich ereignen, das Ereignis/se ereignen vr. Das Zugunglück ereignete sich am frühen Morgen. (n.) Ereignis Das Konzert war ein großes Ereignis für das kleine Dorf. ein freudiges Ereignis
312
erfahren, erfahren, die Erfahrung/en
erfahren, erfahren, die Erfahrung/en erfahren vt. Das habe ich nur durch Zufall erfahren. etw.(A) am eigenen Leib erfahren Das Bildungswesen hat eine enorme Entwicklung erfahren. (adj.) erfahren ein erfahrener Arzt in etw. erfahren sein (n.) die Erfahrung/en nach meiner Erfahrung
313
erfassen, erlernen, beherrschen, sich A. aneignen
erfassen, erlernen, beherrschen, sich A. aneignen erfassen vt. js. Hand, Arm erfassen von Abscheu, Ekel erfasst sein Er erfasst die Lage mit einem Blick. Alle schulpflichtigen Kinder wurden in der Liste erfasst.
314
erfinden
erfinden erfinden vt. eine Maschine erfinden/ Alfred Nobel hat das Dynamit erfunden. Die Gestalten dieses Romans sind frei erfunden.
315
erfolgen, der Erfolg/e
erfolgen, der Erfolg/e erfolgen vi.(s) Auf sein Klopfen erfolgte keine Antwort. Bisher ist auf meine Anfrage keine Antwort erfolgt. (n.) Erfolg mit etw.(D) Erfolg haben Erfolg bei jm. haben etw. ist von Erfolg gekrönt.
316
erfüllen (Wunsch, Anspruch, Aufgaben etc.)
erfüllen (Wunsch, Anspruch, Aufgaben etc.) erfüllen vt. Die Kinder erfüllen das Haus mit frohem Lärm. die Pflicht erfüllen vr. Meine Hoffnung hat sich erfüllt.
317
ergänzen
ergänzen ergänzen vt. Ich möchte hierzu noch etwas ergänzen./ eine ergänzende Bemerkung machen sich(pl.)/ einander ergänzen
318
ergeben, sich aus D. ergeben
ergeben, sich aus D. ergeben ergeben vt. Diese Aussage ergibt keinen Sinn./ Die Untersuchung hat ergeben, dass er völlig gesund ist./ Die Sammlung ergab genug Geld für den Bau einer neuen Schule. vr. Viele kleine Dinge zusammen ergeben ein großes./ Es hat sich eben so ergeben. sich etw.(D) ergeben: Er hatte sich dem Glücksspiel ergeben und nach wenigen Wochen sein ganzes Vermögen verloren. sich in etw.(A) ergeben: sich in sein Schicksal ergeben Er wollte lieber sterben als sich ergeben.
319
ergreifen
ergreifen ergreifen vt. [1] anfassen, etwas direkt oder auch im übertragenen Sinne: in die Hand nehmen [2] jemanden gefangen nehmen [3] umsichgreifen, Raum einnehmen
320
erhalten
erhalten erhalten vr. den Auftrag erhalten, etwas zu tun/ eine Antwort erhalten Teer erhält man aus Kohle. Gemüse frisch erhalten/ Der Arzt hat ihm den Augenblick erhalten. die Familie erhalten/ Das Geschäft kann ihn gerade eben erhalten. vr. sich gesund erhalten
321
erheben (Steuern, Gebühren, Daten), ermitteln, die Erhebung
erheben (Steuern, Gebühren, Daten), ermitteln, die Erhebung erheben vt. vr. [1] transitiv: jemanden oder etwas (physisch oder gesellschaftlich) in die Höhe bringen [2] reflexiv: in die Höhe aufragen [3] reflexiv: im Sinne von aufstehen [4] transitiv: im Sinne von ermitteln, feststellen [5] transitiv: Anspruch auf ein Recht geltend machen [6] reflexiv, gegen jemanden/etwas: Widerstand leisten gegen [7] reflexiv: sich über jemanden erheben im Sinne von arrogant, überheblich ermitteln vt. Die Polizei konnte den Mörder nicht ermitteln. ein Ergebnis ermitteln (n.) Erhebung Der Montblanc ist die höchste Erhebung in den Alpen. (pl.) nach neuesten Erhebungen Die bewaffnete Erhebung der Bauern im 16. Jahrhundert wurde blutig niedergeschlagen.
322
sich erholen, die Erholung
sich erholen, die Erholung erholen vr. sich (von etw.) erholen: sich im Urlaub ganz von der Arbeit erholen sich (von etw.) erholen: sich von einer schweren Krankheit in einem Sanatorium erholen (n.) die Erholung zur Erholung fahren jn. auf Erholung schicken Seine Erholung geht langsam voran. Seine Erholung macht rasche Fortschritte.
323
sich nach D. erkundigen= sich über A. informieren
sich nach D. erkundigen= sich über A. informieren erkundigen vr. sich nach jm./etw.(D) erkundigen: sich nach dem Weg, nach j-s Befinden erkundigen/ Ich habe mich am Bahnhof erkundigt, wann der nächste Zug nach Essen fährt. informieren vt. jn. umfassend/in aller Kürze über etw.(A) informieren vr. sich über etw.(A) informieren (adj.) über ein Problem gut/schlecht informiert sein
324
erleben, das Erlebnis/se
erleben, das Erlebnis/se erleben vt. Ich habe schon viel erlebt. Das Fussballspiel muss man unbedingt erlebt haben. Er hat die Geburt seines Enkels leider nicht mehr erlebt. vr. Angesichts der Katastrophe erlebt er sich als schwach und hilflos. (n.) das Erlebnis/se Gestern hatte ich ein schreckliches Erlebnis.
325
erledigen (Arbeit, Aufgabe etc.)
erledigen (Arbeit, Aufgabe etc.) erledigen vt. Er hat den Auftrag gewissenhaft erledigt.
326
erregen, die Erreger/-
erregen, die Erreger/- erregen vt. Er war so erregt, dass er zitterte. Die Spule, die durch Strom erregt wird, nennt man Erregerspule. vr. sich über jn./etw.(A) erregen (n.) die Erreger/- [1] Medizin: Auslöser einer Krankheit [2] Technik: Teil einer elektrischen Maschine, der das magnetische Feld für die Energiewandlung bei elektrischem Stromfluss erzeugt [3] Technik: Signalquelle (z. B. Auslöser für Schwingungen) [4] Technik, Antennenbau: aktiver Teil, der das Signal empfängt
327
errichten, die Errichtung
errichten, die Errichtung errichten vt. [1] etwas aufbauen, bauen [2] etwas gründen, eröffnen
328
erscheinen, die Erscheinung/en= die Veröffentlichung/en= die Publikation/en
erscheinen, die Erscheinung/en= die Veröffentlichung/en= die Publikation/en erscheinen vi.(s) Der Mond erschien am Himmel. Um pünktliches erscheinen wird gebeten! Bei welchem Verlag erscheint das Werk? Es erscheint mir merkwürdig, dass er plötzlich einen Plan geändert hat. zum Dienst erscheinen/ bei der Arbeit erscheinen (n.) die Erscheinung/en eine + adj. + Erscheinung (als etw.) in Erscheinung treten: Die Polizei trat bei der Demonstration überhaupt nicht in Erscheinung.
329
erschließen
erschließen erschließen vt. vr. [1] auffinden und nutzbar machen, zum Beispiel Gelände durch Infrastrukturmaßnahmen: Das Baugelände ist voll erschlossen. [2] durch bestimmte Schlussfolgerungen ermitteln, Ressourcen durch Informationsgewinn nutzbar machen: Das Werk des Dichters erschließt sich erst bei intensivem Studium. [3] erkunden, einen Überblick gewinnen: Erst der Blick aus der Luft erschließt die Struktur der ganzen Anlage.
330
ersetzen, der Ersatz, erstatten
ersetzen, der Ersatz, erstatten ersetzen vt. (j-m) j-n/ etw. ersetzen: Niemand kann einem Kind die Mutter ersetzen. j-n/etw. (durch j-n/etw.) ersetzen: einen alten Fernseher durch einen neuen ersetzen (für etw. aufkommen) Bei einem Unfall ist die Versicherung verpflichtet, Schäden an fremden Fahrzeugen zu ersetzen. (n.) Ersatz Er trat als Ersatz in die Mannschaft ein. ein geeigneter Ersatz für den Rohstoff. für einen Schaden Ersatz fordern Ersatz bekommen als Ersatz für etw./ j-n. erstatten vt. Aufwendungen wie Fahrkosten o. Ä., die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung entstehen, werden Ihnenselbstverständlich erstattet. (jm über Akk.) Bericht/Meldung erstatten (gegen jn) Anzeige erstatten
331
erstellen
erstellen erstellen vt. ein Gebäude erstellen etw.(A) fertig erstellen
332
erwähnen, nennen
erwähnen, nennen erwähnen vt. Er erwähnte nur kurz, dass er einen Unfall hatte, Genaueres hat er mir noch nicht gesagt. nennen vt. vr. [1] jemandem oder etwas einen Namen geben [2] unter einem bestimmten Namen von jemandem reden oder ihn anreden [3] als etwas bezeichnen [4] eine Person oder ein Ding mit Namen erwähnen [5] Teilnehmer an einer Sportveranstaltung, Kandidaten für ein Wahlamt etc. namentlich bekanntgeben
333
erwerben, erwerbstätig, erwerblos= arbeitslos
erwerben, erwerbstätig, erwerblos= arbeitslos erwerben vt. Er hat als Unternehmer ein beträchtliches Vermögen erworben. durch Lektüre ein umfangreiches Wissen erwerben (adj.) erwerbstätig: berufstätig
334
erzählen, die Erzählung/en
erzählen, die Erzählung/en erzählen vt. vi. Habe ich dir eigentlich schon erzählt, wen ich gestern getroffen habe? (j-m) etw. (von j-m/etw.) (j-m) etw. (über j-n/etw.): Hans hat viel über seine Freundin erzählt./ Was ich dir jetzt über unsere Nachbarn erzähle, darf niemand erfahren. (n.) Erzählung [1] Darstellung eines Ereignisses, Vorkommnisses [2] Literaturwissenschaft: literarische Gattung: relativ kurzer Prosatext, in dem ein Geschehen dargestellt wird
335
erzeugen, das Erzeugnis/se= das Produkt/e
erzeugen, das Erzeugnis/se= das Produkt/e erzeugen vt. elektrischen Strom erzeugen in jm. Misstrauen erzeugen Die Sonne erzeugt Wärme. bei den Zuhörern Langeweile erzeugen (n.) Erzeugnis [1] Ergebnis eines Herstellungsprozesses (zum Beispiel eine Ware für den Handel) (n.) Produkt handwerkliche Produkte Das ist nun das Produkt meiner Erziehung! Das Produkt von drei mal vier ist zwölf.
336
erziehen, die Erziehung
erziehen, die Erziehung erziehen vt. jn. (zu etw.) erziehen: Die Eltern haben ihren Sohn zu einem tüchtigen Menschen erzogen. (n.) Erziehung eine nachsichtige, liebevolle, autoritäre, antiautoritäre Erziehung Ihr fehlt jede Erziehung.(= sie benimmt sich schlecht.)
337
erzielen
erzielen erzielen vt. hohen Profit erzielen; Einigung über etw.(A) erzielen
338
erlegen, erschießen, erstechen, erstarren, ertrinken
erlegen, erschießen, erstechen, erstarren, ertrinken erlegen vt. [1] Jägersprache: ein relativ großes Tier bei der Jagd töten, meist durch einen Schuss (Rehe, Hirschen, etc.) erschießen vt. [1] jemanden durch einen Schuss aus einer Schusswaffe töten erstechen vt. [1] jemanden oder etwas mit einem spitzen Gegenstand töten (meist mit einem Messer) erstarren vi.(s) [1] starr werden, die Beweglichkeit verlieren ertrinken vi.(s) [1] im Wasser untergehen und dadurch zu Tode kommen [2] übertragen: in Überfülle erdrückt werden
339
erleiden= an D. leiden, unter D. leiden, D. ausgesetzt sein
erleiden= an D. leiden, unter D. leiden, D. ausgesetzt sein erleiden vt. [1] etwas körperlich oder seelisch Unangenehmes erleben; eine unangenehme Erfahrung machen leiden vi. Sie hat in ihrem Leben viel gelitten. Sie leidet an einem hartnäckigen Ekzem. unter ständigen Kopfschmerzen leiden vt. j-n/etw.(A) nicht leiden können (neg.) Er kann [es] nicht leiden, wenn man ihn stört. aussetzen vt. Die Gefangenen wurden nach Ausland ausgesetzt. in Gefangenschaft großgezogene Uhus aussetzen j-n/sich/etw. etw.(D) aussetzen: Wenn du schweigst, setzt du dich dem Verdacht aus, schuldig zu sein. etw. (für etw.) aussetzen: tausend Mark für Hinweise auf den Täter aussetzen (et)was/nichts (an j-m/etw.) auszusetzen haben / finden: Er ist nie zufrieden, er hat an allem etwas auszusetzen./ An deinen Kochkünsten gibt es nichts auszusetzen. vt. vi. (mit etw.) aussetzen: Sie musste wegen Krankheit drei Wochen mit dem Training aussetzen.
340
erlöschen
erlöschen erlöschen vi.(s) Das Feuer erlischt. Die Leidenschaft erloscht. Das Adelsgeschlecht ist erloschen. Ihre Mitgliedschaft erlischt.
341
erreichen
erreichen erreichen vt. Wenn ich mich strecke, kann ich die Zimmerdecke gerade noch erreichen. In wenigen Minuten erreichen wir Hamburg. ein hohes Alter, einen hohen Lebensstandard, ein Ziel erreichen Ich konnte ihn zu Hause nicht erreichen./ Ich bin unter der Nummer 2186 zu erreichen. etw. (bei jm.) erreichen: Wenn du unhöflich bist, erreichst du bei mir nichts.
342
erschöpfen
erschöpfen erschöpfen vt. vollständig verbrauchen, aufbrauchen, restlos nutzen: seine Reserven erschöpfen alle Möglichkeiten sind erschöpft vollständig, in allen Einzelheiten behandeln, erörtern: das Thema erschöpfen der Stoff lässt sich in so kurzer Zeit nicht erschöpfen ein Thema erschöpfend darstellen bis ans Ende der Kräfte ermüden, anstrengen: die Strapazen haben ihn völlig, zu Tode erschöpft sie erschöpfte sich in fruchtlosen Bemühungen in völlig erschöpftem Zustand erschöpft zu Boden sinken vr. nur in etwas bestehen, nicht über etwas hinausgehen: mein Auftrag erschöpft sich darin, die Briefe zu registrieren nachlassen, aufhören: das Interesse erschöpft sich langsam
343
ertappen, erwischen
ertappen, erwischen ertappen vt. vr. [1] transitiv: jemanden bei etwas Verbotenem überraschen: Gestern wurden bei uns in der Straße zwei Männer ertappt, die versuchten, ein Auto zu klauen. [2] reflexiv: sich selbst bei etwas Verbotenem überraschen: Ich ertappte mich immer wieder beim Gedanken an den Badesee, obwohl ich noch eine Hausarbeit zu schreiben hatte. erwischen vt. Sieh zu, dass du ihn noch vor der Mittagspause erwischst, am Nachmittag ist er nicht mehr da. den Bus in letzter Sekunde noch erwischen Ich habe die Vase gerade noch erwischt, bevor sie heruntergefallen wäre. im Bus einen Sitzplatz erwischen jn. (bei etw.) erwischen
344
gebären, die Geburt/en
gebären, die Geburt/en gebären vt. vi. Wann bist du geboren?/ Der Mann muss erst geboren werden, der mir Angst macht! (n.) die Geburt/en eine leichte Geburt haben/ Bei ihrem ersten Kind hatte sie eine schwere Geburt. zur Geburt haben/ Er ist Deutscher von Geburt. von hoher Geburt die Geburt einer Idee Das ist nur eine Geburt der Phantasie.
345
gedeihen, der Gedeih, auf Gedeih und Verderb
gedeihen, der Gedeih, auf Gedeih und Verderb gedeihen vi.(s) [1] sich im Wachstum gut entwickeln; gut wachsen: Meine Bäumchen im Blumentopf gedeihen gar prächtig. [2] in einem Entwicklungsprozess Fortschritte machen; vorankommen, voranschreiten: Ist deine Forschungsarbeit schon gut gediehen? auf Gedeih und Verderb: bedingungslos, völlig, ohne Ausstiegs- / Abbruchsmöglichkeit
346
gehören
gehören gehören vi. (etw. gehört jm.) Der Jugend gehört die Zukunft./ Ihr Herz gehört einem andern. (zu jm./etw. gehören) Er gehört zu unseren Freunden. Wohin gehört dieses Buch?/ Das gehört nicht hierher. (etw. gehört zu etw.) Die Demokratie gehört zum Überbau, zur Kategorie der Politik./ Das gehört nicht zur Sache. vr. Er benahm sich, wie es sich gehört./ Das gehört sich so!/ Es gehört sich, älteren Leuten den Platz anzubieten.
347
gelangen, ankommen, eintreffen
gelangen, ankommen, eintreffen gelangen vi.(s) Das Paket ist an eine falsche Adresse gelangt. etw. gelangt in js.(A) Hand (zu etw. gelangen) Es gibt ungezählte Möglichkeiten, um zu Reichtum zu gelangen. zu einer Ansicht gelangen eintreffen vi.(s) Die Pakete sind schon eingetroffen. Was er gesagt hatte, traf Punkt für Punkt ein.
348
genießen, der Genuss/üe
genießen, der Genuss/üe genießen vt. Sie hat es genossen, am Sonntag lange zu schlafen. etw. in vollen Zügen genießen (n.) der Genuss/üe Die Lektüre dieses Romans ist wirklich ein großer literarischer Genuss. Vor dem übermäßigen Genuss von Pilzen wird gewarnt. in den Genuss einer Vergünstigung, einer Wohltat kommen
349
genügen, genügend, ausreichen, ausreichend
genügen, genügend, ausreichen, ausreichend genügen vi. etw. genügt (j-m) (für / zu etw.): Genügt dir eine Stunde zum Einkaufen / für den Einkauf? etw.(D) genügen: Der Schüler hat den Anforderungen nicht genügt, er muss die Klasse wiederholen. ausreichen vi. Das Heizöl muss bis März ausreichen. etw. reicht (für etw.) aus: Seine Kenntnisse reichen für diese Arbeit nicht aus.
350
geraten
geraten geraten vi.(s) auf die falsche Fahrbahn geraten/ Wie ist denn der Brief hinter den Schrank geraten? in etw.(A) geraten: in Gefahr, in Not, in Schwierigkeiten, in Verdacht geraten in etw.(A) geraten: in Panik, in Wut geraten/ etw.gerät in Brand( =fängt an zu brennen)./ Früher war er ein bekannter Popstar, aber heute ist er in Vergessenheit geraten. an j-n/etw. geraten: Sie ist an eine Sekte, an einen Scharlatan geraten. außer sich geraten (vor Freude oder Wut) j-d/etw. gerät irgendwie: Bei diesem Wetter gerät das Gemüse schlecht. etw. gerät (j-m) irgendwie: Der Kuchen ist dir gut / schlecht / nicht geraten. nach j-m geraten: Meine Tochter gerät ganz nach der Großmutter.
351
geschehen, das Geschehen
geschehen, das Geschehen geschehen vi.(s) Es ist nun einmal geschehen. Ihm ist ein Unglück (Unrecht) geschehen. Dann kam noch eine Blutvergiftung hinzu, und da war's um ihn geschehen./ Um seine Gesundheit ist es geschehen. Gern geschehen! Geschieht zurecht! (n.) das Geschehen (geh.) etwas, was geschieht; Gesamtheit besonderer, auffallender Vorgänge, Ereignisse Ablauf von Vorfällen, Ereignissen
352
gestalten, erstellen, organisieren
gestalten, erstellen, organisieren gestalten vt. einer Sache eine bestimmte Form, ein bestimmtes Aussehen geben: den Abend abwechslungsreich gestalten eine Lage erträglich gestalten (Schwierigkeiten o. Ä. in Grenzen halten) vr. sich in einer bestimmten Art entwickeln; werden: der Aufstieg gestaltete sich schwieriger als gedacht
353
gestatten, genehmigen, die Genehmigung
gestatten, genehmigen, die Genehmigung gestatten vt. Es ist den Schülern nicht gestattet, in der Schule zu rauchen. Sein geringes Einkommen gestattet ihm nicht, jedes Jahr in Urlaub zu fahren. sich(D) etw. gestatten: Ich habe mir gestattet, Sie persönlich aufzusuchen, um Ihnen eine Bitte vorzutragen. Gestatten Sie, dass...? genehmigen vt. Die Demonstration war von der zuständigen Behörde genehmigt worden. (n.) die Genehmigung eine offizielle Genehmigung eine Genehmigung vorzeigen
354
gestehen, das Geständnis/se, bekennen, zugeben
gestehen, das Geständnis/se, bekennen, zugeben gestehen vt. [1] etwas offen zugeben; ein Geständnis ablegen (n.) das Geständnis/se [1] Bekenntnis eines Sachverhalts, das Einräumen, Zugeben einer Schuld bekennen vt. vi. seinen Schuld bekennen vt. seinen Glauben bekennen vr. sich zu einem guten Freund bekennen sich zur Demokratie bekennen sich schuldig bekennen
355
gewinnen, der Gewinn/e
gewinnen, der Gewinn/e gewinnen vt. Achtung [Ruhm, Liebe, Vertrauen] gewinnen Er gewann den 100-m-Lauf. einen Kampf gewinnen die Massen gewinnen das Große Los gewonnen haben Erz gewinnen Zucker aus Rüben gewinnen (geh.) Das Schiff gewann den Hafen. vi. beim Wettkampf gewinnen Das Drama hat in der Fernsehbearbeitung noch gewonnen. Das Problem gewann an Klarheit. (n.) der Gewinn/e Gewinn und Verlust; Gewinn abwerfen/bringen/einbringen/erzielen keinen Gewinn einheimsen/einstreichen; etw.(A) mit Gewinn verkaufen; aus etw.(D) schlagen/ziehen
356
sich an A. gewöhnen, die Gewohnheit/en
sich an A. gewöhnen, die Gewohnheit/en gewöhnen vt. jn. an etw.(A) gewöhnen: die Kinder an Ordnung/Sauberkeit gewöhnen vr. sich an etw.(A) gewöhnen: Ich habe mich von klein auf daran gewöhnt, früh aufzustehen. (adj.) an etw.(A) gewöhnt sein: Die Kinder sind daran gewöhnt, sich regelmäßig die Zähne zu putzen. (n.) Gewohnheit die Gewohnheit (+ zu + Infinitiv): Sie hat die Gewohnheit, nach dem Essen eine Zigarette zu rauchen. Unsere Sitzungen sind zur Gewohnheit geworden.
357
billigen - missbilligen
billigen - missbilligen billigen vt. Als Ihr Arzt kann ich nicht billigen, dass Sie so viel arbeiten. ein Projekt, ein Gesetz billigen missbilligen vt. [1] transitiv: etwas nicht gut finden und es meist deutlich machen; ein Verhalten oder eine Entscheidung ablehnen
358
gebrauchen - missbrauchen, der Missbrauch
gebrauchen - missbrauchen, der Missbrauch gebrauchen vt. [1] etwas verwenden, benutzen missbrauchen vt. Er hat sein Amt missbraucht, um sich zu bereichern. (n.) Missbrauch [1] der Gebrauch von etwas für einen Zweck, für den es ursprünglich nicht genutzt werden sollte [2] kein Plural: eine häufig durch Gewalt herbeigeführte und verbotene sexuelle Handlung (sexueller Missbrauch)
359
gefallen - missfallen
gefallen - missfallen gefallen vi. Wie hat Ihnen Ihr Aufenthalt auf dem Lande gefallen? Es gefällt ihm, andere zu ärgern. (das Gefallen): nach Gefallen Er hat am Fussball kein Gefallen. (der Gefallen): Bitte tut mir den Gefallen und bring den Brief zur Post. missfallen (geh.) vi. Missfallen auslösen, hervorrufen: ihr Benehmen missfällt mir
360
behandeln - misshandeln, die Misshandlung
behandeln - misshandeln, die Misshandlung behandeln vt. j-n gut/schlecht behandeln eine Maschine fachmännisch behandeln Lebensmittel chemisch behandeln Der Fall wurde wochenlang in der Presse behandelt. eine Krankheit behandeln misshandeln vt. j-n brutal mißhandeln
361
gelingen - misslingen
gelingen - misslingen gelingen vi.(s) Unser Experiment ist gelungen./ zum Gelingen des Kongresses beitragen/ Das ist ein gelungener Abend. (n.) auf ein gutes Gelingen (trinken) Alle Beteiligten trugen zum guten Gelingen der Tagung bei. misslingen vi.(s) Der Plan misslang. Das Porträt ist dem Maler misslungen. ein misslungenes Werk
362
vertrauen - misstrauen, das Misstrauen, die Skepsis
vertrauen - misstrauen, das Misstrauen, die Skepsis vertrauen vi. jm. vertrauen; auf jn./etw.(A) vertrauen: auf Gott vertrauen darauf vertrauen, dass j-d die Wahrheit sagt misstrauen vi. jm./etw.(D) misstrauen (n.) das Misstrauen Misstrauen gegen jn./etw.(A) (n.) die Skepsis Skepsis gegenüber jm./etw.(D)
363
verstehen - missverstehen, das Missverständnis, missverständlich, sich irren, das Irrtum/üer, irrtümlich
verstehen - missverstehen, das Missverständnis, missverständlich, sich irren, das Irrtum/üer, irrtümlich verstehen vt. Ich hab' kein Wort verstanden. Man kann einen Menschen nicht mittels seines Äußeren verstehen, so wenig wie man das Wasser des Meers mit einem Scheffel messen kann. Er versteht das Reden. vr. Ich verstehe mich sehr gut mit ihm. Er versteht sich auf die Lüge. Das versteht sich von selbst. missverstehen vt. eine Aussage, eine Handlung [unbeabsichtigt] falsch deuten, auslegen (n.) Missverständnis Hier liegt (wohl) ein Missverständnis vor. Missverständnisse kommen hier immer wieder vor. sich (mit / in etw. (D)) irren
364
der Stand/äe - der Missstand
der Stand/äe - der Missstand (n.) Stand der Stand (+ Gen / von etw): der gegenwärtige Stand der Verhandlungen einen festen Stand haben der Stand des Wassers, des Barometers, des Kilometerzählers/ der Stand der Sonne Im Mittelalter konnte man die verschiedenen Stände an ihrer Kleidung erkennen. (n.) Missstand [1] ein schlechter Zustand, der nicht der Erwartung, den Gesetzen, Vorschriften und Ähnlichem entspricht
365
alt, veralten
alt, veralten veralten vt. veraltete Methoden/ Aufgrund der schnellen Entwicklung war mein Computer schon nach kurzer Zeit veraltet.
366
anschaulich, veranschaulichen
anschaulich, veranschaulichen veranschaulichen vt. den Gebrauch eines Wortes durch Beispiele veranschaulichen (adj.) anschaulich einen komplizierten technischen Sachverhalt anschaulich erklären, darstellen
367
blass, verblassen
blass, verblassen verblassen vi.(s) blass (1b) werden: die Farben verblassen im Laufe der Zeit immer mehr ein altes, schon ganz verblasstes Foto blass (1c) werden: wenn es Tag wird und die Sterne verblassen (geh.) schwächer werden, schwinden: die Erinnerung daran verblasst allmählich (adj.) blass (blässer, am blässesten) vor Schreck blass werden ein blassen Blau Ich habe nur noch eine blasse Erinnerung daran. Aus seinen Worten sprach der blasse Neid.
368
verdächtig, verdächtigen, der Verdächtige/n, der Verdacht
verdächtig, verdächtigen, der Verdächtige/n, der Verdacht verdächtigen vt. j-n (etw.(G)) verdächtigen: jemanden des Diebstahls, als Dieb verdächtigen/ Sie verdächtigte ihn, gelogen zu haben. (n.) der Verdacht ein Verdacht (gegen j-n / etw.) ein Verdacht auf etw.(A)/ Es besteht der Verdacht, dass sie ermordet wurde./ auf Verdacht
369
breit, verbreiten
breit, verbreiten verbreiten vt. eine ansteckende Krankheit verbreiten eine Suchmeldung über den Rundfunk verbreiten vr. Die Seuche verbreitete sich schnell im ganzen / über das ganze Land.
370
derb, verderben, der Verderb, verderblich, der Gedeih
derb, verderben, der Verderb, verderblich, der Gedeih (adj.) derb [1] ursprünglich: unverdorben, kräftig [2] ab dem 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts übertragen: fest, grob oder hart verderben vi.(s) Das ganze Obst war verdorben. vt. Solch ein Anblick verdarb einem ja den Appetit./ sich(D) die Augen verderben (adj.) verderblich [1] Lebensmittel: nach kurzer Zeit / schnell verdorben (und dann nicht mehr essbar) [2] Moral, veraltend: schädlich, einen schlechten Einfluss auf jemanden habend
371
doppelt, verdoppeln
doppelt, verdoppeln verdoppeln vt. vr. [1] transitiv: eine Menge so vergrößern/vermehren, dass sie hinterher zweimal so groß ist [2] reflexiv: doppelt so groß werden; die zweifache Größe oder Menge annehmen (adj.) doppelt doppelt so alt wie.../ doppelt und dreifach/ Ich habe das Programm doppelt./ ein doppeltes Spiel mit j-m spielen
372
gleich, vergleichen, der Vergleich/e
gleich, vergleichen, der Vergleich/e vergleichen vt. Es ist nicht zu vergleichen mit/ die Preise (miteinander) vergleichen, bevor man etwas kauft vr. sich mit jm. vergleichen Mit ihm kannst du dich nicht vergleichen. (n.) Vergleich ein Vergleich (mit j-m / etwa. zwischen (D)) Im Vergleich zum Vorjahr ist es dieses Jahr trocken und warm.
373
greis, vergreisen, die Vergreisung, die Überalterung
greis, vergreisen, die Vergreisung, die Überalterung vergreisen vi.(s) [1] Stark altern; zum Greis werden
374
lang - länger - verlängern
lang - länger - verlängern verlängern vt. etw. (um etw.) verlängern: eine Hose um zwei Zentimeter verlängern etw. (um etw.) verlängern: Als das Spiel unentschieden endete, wurde es um zweimal 15 Minuten verlängert.
375
nachlässig, vernachlässigen, übersehen, übergehen, ignorieren
nachlässig, vernachlässigen, übersehen, übergehen, ignorieren vernachlässigen vt. [1] sich nicht ausreichend um jemanden oder etwas kümmern [2] sich nicht weiter um etwas kümmern, etwas mit nur wenig Sorgfalt ausführen übersehen vt. überblicken Die Folgen der Unwetterkatastrophe lassen sich noch nicht übersehen. beim Korrigieren eines Diktats ein paar Fehler übersehen übergehen vi.(s) (sep.) Auf die Seite des Siegers übergehen Zu einer anderen Partei übergehen. in Fäulnis übergehen von der Weidewirtschaft zum Ackerbau übergehen vt. (ins.) sich übergehen fühlen den Hunger übergehen Ich übergehe diesen Punkt vorerst. ignorieren vt. [1] absichtlich übersehen, übergehen, nicht beachten
376
nicht, vernichten
nicht, vernichten vernichten vt. Das Feuer hat alle Vorräte vernichtet.
377
sicher, versichern, die Versicherung/en
sicher, versichern, die Versicherung/en versichern vt. Er versichert mir, dass er ein Spezialist auf diesem Gebiet sei. jn./etw./sich (gegen etw.) versichern: sich gegen Unfall versichern vr. (geh.) sich Gewissheit über jemanden, etwas verschaffen; prüfen, ob fest auf jemanden, etwas zu zählen ist: ich habe mich seines Schutzes versichert er versicherte sich ihrer neu (n.) die Versicherung/en eine Versicherung (gegen etw.): eine Versicherung gegen Feuer und Glasschäden
378
wirklich, verwirklichen
wirklich, verwirklichen verwirklichen vt. realisieren, ausführen vr. Ihre Träume haben sich nie verwirklicht. (sich entfalten) sich im Beruf verwirklichen
379
verbreiten, verbessern, verdünnen, verlangsamen, verkürzen, vermindern, verstärken, verschlechtern
verbreiten, verbessern, verdünnen, verlangsamen, verkürzen, vermindern, verstärken, verschlechtern
380
der Abschied/e, verabschieden, sich von jm. verabschieden
der Abschied/e, verabschieden, sich von jm. verabschieden verabschieden vt. Er verabschiedete ihn mit ein paar freundlichen Worten. einen hohen Beamten verabschieden ein Gesetz, eine Richtlinie verabschieden vr. Ich möchte mich von (oder bei) Ihnen verabschieden.
381
der Anker/-, verankern
der Anker/-, verankern verankern vt. Masten, Pfosten fest im Boden verankern etw. in etw.(D) verankern: die in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit
382
die Anlage/n, veranlagt sein, die Veranlagung, angeboren sein, begabt sein, die Begabung, das Talent, veranlagen
die Anlage/n, veranlagt sein, die Veranlagung, angeboren sein, begabt sein, die Begabung, das Talent, veranlagen (n.) Anlage die Anlage eines Stausees die Anlagen am Ufer des Sees die Anlagen des Werkes besichtigen Die Stadt ist in der Anlage ganz modern./ die Anlage eines Romans gute Anlagen haben/ Anlage zu etw. zeigen/ Er hat eine Anlage zu dieser Krankheit. Anlage in Aktien Als Anlage sende ich eine Probe.
383
die Anstalt/en, veranstalten, die Veranstaltung/en, die Lehrveranstaltung/en
die Anstalt/en, veranstalten, die Veranstaltung/en, die Lehrveranstaltung/en (n.) die Anstalt/en [1] eine Einrichtung in öffentlicher Trägerschaft zur Unterbringung einer bestimmten Personengruppe; Heim [2] eine Institution in öffentlicher Trägerschaft für bestimmte Dienstleistungen gegenüber Außenstehenden [3] umgangssprachlich, veraltet auch abwertend: für psychiatrische Klinik veranstalten vt. [1] etwas organisieren [2] etwas (Demonstration, Abstimmung) durchführen
384
die Antwort/en, verantworten, für A. verantworten, verantwortlich für A. sein, die Verantwortung/en
die Antwort/en, verantworten, für A. verantworten, verantwortlich für A. sein, die Verantwortung/en verantworten vt. es auf sich nehmen, für die eventuell aus etwas sich ergebenden Folgen einzustehen; vertreten: eine Maßnahme, Entscheidung verantworten, zu verantworten haben die Verantwortung für etwas tragen: ein Ressort, ein Geschäftsfeld verantworten sich [als Angeklagter] rechtfertigen, sich gegen einen Vorwurf verteidigen: du wirst dich für dein Tun [vor Gott, vor Gericht] verantworten müssen
385
der Bann, verbannen
der Bann, verbannen verbannen vt. [1] jemanden mit einem Bann belegen, jemand eines Gebiets verweisen [2] etwas oder jemanden entschieden ausschließen
386
der Dunst/üe, verdunsten
der Dunst/üe, verdunsten verdunsten vi.(s) Das Wasser im Topf ist fast völlig verdunstet. vt. Wasser verdunsten
387
das Erbe, vererben
das Erbe, vererben (das) Erbe ein Erbe antreten ein Erbe ausschlagen (der) Erbe/n jemandem, dem eine Erbschaft zugefallen ist oder zufallen wird vererben vt. jm. etw.(A) vererben: jm. ein Grundstück vererben eine Eigenschaft auf ein Kind vererben vr. Diese Krankheit hat sich vom Vater auf den Sohn vererbt.
388
die Folge/n, verfolgen
die Folge/n, verfolgen (n.) Folge Die Folgen zeigten sich sehr schnell. In diesem Wörterbuch sind die Stichwörter in alphabetischer Folge angeordnet. Die Züge fuhren in dichter Folge. in Folge Es wird in der Folge noch weitere Sparmaßnahmen ergriffen werden müssen. Dem Gesuch wurde Folge gegeben. verfolgen vt. Diese Idee/Frage verfolgte sie Tag und Nacht. In der Nazizeit wurden viele Menschen aus rassischen Gründen verfolgt. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt. jm. mit Blicken verfolgen
389
der Hut/üe, die Hut, verhüten, das Verhütungsmittel/-
der Hut/üe, die Hut, verhüten, das Verhütungsmittel/- (die Hut) (vor jm./etw.) auf der Hut sein verhüten vt. vi. [1] transitiv: den Eintritt eines unerwünschten Ereignisses verhindern [2] intransitiv: einer Schwangerschaft vorbeugen
390
das Mittel/-, vermitteln, die Vermittlung/en, die Jobvermittlung, die Ehevermittlung
das Mittel/-, vermitteln, die Vermittlung/en, die Jobvermittlung, die Ehevermittlung (n.) das Mittel/- Ihm ist jedes Mittel recht, um sein Ziel zu erreichen. ein Mittel gegen/für den Husten (pl.) Dafür fehlen uns die Mittel. Die Temperatur betrug im Mittel 15℃. [chemische] Substanz, die zu einem bestimmten Zweck dient vermitteln vt. vi. [1] transitiv: jemandem etwas so erklären, dass er es besser begreifen (verstehen, erfassen) kann [2] eine Verbindung herstellen, speziell: Angebot und Nachfrage zusammenführen, mit dem Ziel, damit ein Problem zu lösen [3] versuchen, einen Streit zu schlichten oder eine Einigung zu erzielen
391
der Mut, vermuten, die Vermutung/en
der Mut, vermuten, die Vermutung/en (n.) der Mut der Mut (für / zu etw.)/ all seinen Mut zusammennehmen Als sie vor Trauer fast verzweifelte, sprach er ihr Mut zu. vermuten vt. es ist / steht zu vermuten, dass...
392
die Sorge/n, versorgen, die Versorgung
die Sorge/n, versorgen, die Versorgung (n.) die Sorge Ich habe keine Sorge, dass er das Examen besteht. für jn./etw.(A) Sorge tragen/ Lass das nur meine Sorge sein! versorgen vt. Kranke/Verwundete versorgen jn. mit etw.(D) versorgen/ Er hat eine Familie zu versorgen.
393
die Seuche/n, verseuchen
die Seuche/n, verseuchen verseuchen vt. mit Krankheitserregern, gesundheitsschädlichen Stoffen durchsetzen: das Grundwasser verseuchen eine verseuchte Umwelt radioaktiv verseuchte Milch
394
die Ursache/n, verursachen
die Ursache/n, verursachen verursachen vt. jd./etw. verursacht etw.(= jd./etw. bewirkt etw.)
395
vervielfachen, Dreifach - sich verdreifachen, Vierfach - sich vervierfachen, Fünffach - sich verfünffachen
vervielfachen, Dreifach - sich verdreifachen, Vierfach - sich vervierfachen, Fünffach - sich verfünffachen vervielfachen vt. stark, um ein Vielfaches vermehren: das Angebot, die Produktionsmenge vervielfachen (Mathe) multiplizieren: eine Zahl mit einer anderen vervielfachen vr. sich um ein Vielfaches vermehren, vergrößern; stark zunehmen: die Zahl der Bewerberinnen hat sich vervielfacht
396
die Gewalt/en, verwalten, die Verwaltung/en
die Gewalt/en, verwalten, die Verwaltung/en (n.) Gewalt ausführende Gewalt etw. in seine Gewalt bekommen die Gewalt der Wahrheit revolutionäre Gewalt jm. Gewalt antun verwalten vt. Er verwaltet sein Amt nach Recht und Gesetz. (n.) Verwaltung etw. in Verwaltung nehmen/ jm. etw. zur Verwaltung geben Er ist in der Verwaltung tätig.
397
verabreichen, jm. Arznei verabreichen
verabreichen, jm. Arznei verabreichen verabreichen vt. [in einer bestimmten festgesetzten Menge] zu essen, zu trinken, zum Einnehmen o. Ä. geben: jemandem eine Arznei verabreichen
398
verbinden
verbinden verbinden vt. eine Wunde verbinden zwei Schnüre durch einen/ mit einem Knoten [miteinander] verbinden Mit ihm verbindet mich eine jahrelange Freundschaft. Würden Sie mich bitte mit Herrn Meier verbinden? vr. sich ehelich verbinden/ Mehl, Zucker usw. verbinden sich mit Wasser zum Teig. Die beiden Stoffe verbinden sich nicht miteinander.
399
verbergen
verbergen verbergen vt. jn./etw. (vor jm./etw.) verbergen: Tom verbarg ein Messer in seinem Mantel. Er hat vor seiner Frau verborgen, dass er schwer krank war. vr. sich verbergen = sich verstecken: Der Mond verbirgt sich hinter Wolken.
400
verbringen
verbringen verbringen vt. einen freien Tag am Meer verbringen Sie verbrachten den ganzen Tag mit Faulenzen.
401
jm. A. verdanken
jm. A. verdanken verdanken vt. jd. verdankt etw. jm./etw.: Er verdankt sein Leben einem glücklichen Zufall. etw. ist jm./etw. zu verdanken: Das relativ milde Klima in Irland ist dem Golfstrom zu verdanken. jd. hat jm./etw. etw. zu verdanken: Ihm habe wir zu verdanken, dass er uns so viel geholfen hat!
402
verdauen, die Verdauung
verdauen, die Verdauung verdauen vt. vi. [1] transitiv: Nahrung mit Hilfe der Verdauungsorgane in solche für den Körper verwertbare Bestandteile zerlegen [2] transitiv: ein Ereignis oder eine Information seelisch und/oder geistig verarbeiten [3] intransitiv: den Vorgang der Verdauung ausüben
403
verdienen, der Verdienst/e, das Einkommen, das Gehalt, der Lohn
verdienen, der Verdienst/e, das Einkommen, das Gehalt, der Lohn verdienen vt. Wieviel verdienst du in der Stunde? Seine Leistungen verdienen Beachtung. (der) Verdienst/e [1] Einkommen, Entgelt, Gehalt, Lohn Ihr Verdienst wird Ihnen natürlich jeden Monat auf Ihr Konto überwiesen. (das) Verdienst/e [1] vergangenes Tun oder Verhalten, für das Dank und Anerkennung angemessen sind Es ist sein Verdienst, dass das Museum gebaut werden konnte.
404
verfassen, schreiben
verfassen, schreiben verfassen vt. Wer hat dieses Pamphlet verfasst? schreiben vi. Diese Tinte schrieb viel zu blass. Er schreibt schon seit Jahren an seiner Doktorarbeit. Er schreibt regelmäßig (Briefe) an sie. vt. Sie schreibt auf der Maschine 250 Anschläge in der Minute. Dieser Musiker hat viele Sinfonien geschrieben . Der Artikel ist flüssig geschrieben. Wir schreiben heute den 1. Januar. vr. Auf diesem groben Papier schreibt es sich nicht gut. Wir schreiben uns regelmäßig. Sein Name schreibt sich mit „k“ am Ende.
405
über A. verfügen, N. steht zur Verfügung, A. zur Verfügung stellen
über A. verfügen, N. steht zur Verfügung, A. zur Verfügung stellen verfügen vt. den Bau einer Straße verfügen vi. über jn./etw.(A) verfügen: Er kann über seine Zeit frei verfügen. über jn./etw.(A) verfügen: Sie wissen ja, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht nur ein hochentwickeltes Industrieland ist, sondern auch über eine leistungsfähige Landwirtschaft verfügt.
406
vergehen, vergangen, die Vergangenheit
vergehen, vergangen, die Vergangenheit vergehen vi.(s) Die Zeit verging im Fluge. Ihm verging das Bewusstsein. Ich vergehe vor Durst. vr. sich gegen eine Vorschrift (ein Gesetz) vergehen
407
sich verhalten, das Verhalten/-, sich benehmen, das Benehmen
sich verhalten, das Verhalten/-, sich benehmen, das Benehmen verhalten vr. Der anständige Herr weiß sich immer richtig zu verhalten. Die Sache verhält sich ganz anders, als du denkst. 3 verhält sich zu 1 wie 6 zu 2. vt. das Lachen nicht mehr verhalten
408
verhandeln, die Verhandlung/en
verhandeln, die Verhandlung/en verhandeln vi. etwas eingehend erörtern, besprechen, sich über etwas, in einer bestimmten Angelegenheit eingehend beraten, um zu einer Klärung, Einigung zu kommen: über, (selten:) um etwas verhandeln er hat über die Beilegung des Streits mit seinem Vertragspartner verhandelt 〈auch mit Akkusativ-Objekt:〉 eine Sache noch verhandeln müssen vor Gericht, in einem Gerichtsverfahren behandeln [und entscheiden]: einen Fall in dritter Instanz verhandeln gegen ihn wurde wegen Körperverletzung verhandelt 〈auch ohne Akkusativ-Objekt:〉 das Gericht verhandelt gegen die Terroristen (führt die Gerichtsverhandlung gegen sie durch) (n.) Verhandlung die Verhandlung führen oder leiten/ mit j-m in Verhandlungen stehen eine öffentliche Verhandlung
409
verhindern, blockieren, versperren
verhindern, blockieren, versperren verhindern vt. Wie kann man Unfälle verhindern? blockieren vt. vi. eine Straße blockieren Die Bremse blockiert die Räder. die Verhandlungen blockieren versperren vt. mithilfe bestimmter Gegenstände unpassierbar oder unzugänglich machen: einen Durchgang [mit Kisten] versperren durch Im-Wege-Stehen, -Sein unpassierbar oder unzugänglich machen: ein parkendes Auto versperrte die Einfahrt vr. (geh.) sich verschließen (2b)
410
verlangen, fordern
verlangen, fordern verlangen vt. Diese Arbeit verlangt viel Geduld. Herr X, Sie werden am Telephon verlangt. vi. Er verlangte nach einem Menschen, dem er sich anvertrauen konnte. (n.) das Verlangen/- Der Ausweis ist auf Verlangen vorzuzeigen. Er hatte ein großes Verlangen danach, sie wiederzusehen. fordern vt. Der Verteidiger forderte Freispruch für den Angeklagten. Er hat ihn zu einem Vergleichskampf gefordert.
411
verlassen, sich auf A. verlassen
verlassen, sich auf A. verlassen verlassen vt. An der nächsten Ampel verlassen wir die Hauptstraße und biegen nach rechts ab. Die jungen Vögel verlassen schon bald das Nest und werden flügge. Er hat sie wegen einer anderen Frau verlassen. Seine Kräfte verließen ihn. vr. sich auf A. verlassen: Verlass dich drauf! (adj.) verlassen öde und verlassen einsam und verlassen
412
verlaufen, der Verlauf/äe, sich verlaufen
verlaufen, der Verlauf/äe, sich verlaufen verlaufen vr. sich im Wald verlaufen Die Neugierigen verliefen sich nach einiger Zeit. Der Weg verlief sich in die Wiesen. vi.(s) Die Zeit verläuft. Die Operation ist glatt verlaufen. Die Linien verlaufen parallel. Die Tinte verläuft auf dem schlechten Papier. Die Spur verlief im Schnee. (n.) Verlauf Zum typischen Verlauf dieser Krankheit gehört hohes Fieber./ im Verlauf von den Verlauf einer Grenze festlegen
413
verlosen, die Verlosung
verlosen, die Verlosung verlosen vt. durch das Los bestimmen, wer etwas bekommt: ein Auto verlosen
414
vermeiden
vermeiden vermeiden vt. Die Operation hätte sich vermeiden lassen, wenn er früher zum Arzt gegangen wäre.
415
vermögen, vermögen zu Inf.= können Inf., das Vermögen= der Besitz= das Eigentum, das Durchhaltevermögen
vermögen, vermögen zu Inf.= können Inf., das Vermögen= der Besitz= das Eigentum, das Durchhaltevermögen vermögen aux. etw zu tun vermögen, (es) vermögen, etw zu tun
416
verschreiben
verschreiben verschreiben vt. durch Schreiben verbrauchen: zwei Bleistifte, einen Block verschreiben schriftlich, durch Ausstellen eines Rezepts verordnen (1): der Arzt verschrieb (verordnete) ihr die Pille vr. beim Schreiben einen Fehler machen: Entweder hat sich die Sekretärin verschrieben oder in meinem Pass steht der Name falsch. sich einer Sache ganz, mit Leidenschaft widmen: sich [mit Leib und Seele] der Forschung verschreiben
417
verschieben, der Verschub
verschieben, der Verschub verschieben vt. den Schrank um einige Zentimeter verschieben Die Diskussion wurde verschoben. Sie verschob die Sachen auf dem schwarzen Markt. vr. Die Tischdecke hat sich verschoben. Der Termin hat sich verschoben.
418
versprechen, die Versprechung/en
versprechen, die Versprechung/en versprechen vt. Versprich mir, dass du auf die Behinderte aufpasst! vr. Sein Deutsch ist nicht sehr gut und er verspricht sich häufig.
419
versuchen, der Versuch/e
versuchen, der Versuch/e (n.) der Versuch/e einen Versuch wagen/ etw. ist einen Versuch wert Versuche an/mit Tieren machen, um die Wirkung eines Medikaments zu testen
420
verweigern
verweigern verweigern vt. An der Grenze wurde ihm die Einreise verweigert.
421
D. vertrauen, auf A. vertrauen
D. vertrauen, auf A. vertrauen vertrauen vi. jm. vertrauen; auf jn./etw.(A) vertrauen an etwas glauben
422
verwenden
verwenden verwenden vt. etw. (für/zu etw.) verwenden /etw. bei/in etw.(D) verwenden: für den/beim Bau eines Hauses nur gute Materialien verwenden etw. für/zu etw. verwenden / etw. auf etw.(A) verwenden: Er hat viel Zeit darauf verwendet, Arabisch zu lernen. jn./etw. als etw. verwenden / jn. für / zu etw. verwenden vr. sich für jn./etw. verwenden: Sie verwendete sich für seine Bemühung.
423
verwirren
verwirren verwirren vt. Der Wind verwirrt ihre Haare. jn. durch eine Frage verwirren vr. Sein Haar hat sich verwirrt.
424
vertreten, eine Meinung vertreten, der Vertreter/-
vertreten, eine Meinung vertreten, der Vertreter/- vertreten vt. eine erkrankte Kollegin vertreten Der Abgeordnete vertrat seinen Wahlkreis im Parlament. Er wird vor Gericht von seinem Anwalt vertreten. vr. Ich habe mir den Fuß vertreten.
425
verzehren, essen, A. zu sich nehmen
verzehren, essen, A. zu sich nehmen verzehren vt. sein Mittagessen verzehren vr. sich vor etw.(D) verzehren; sich in Gram verzehren; sich in Liebe zu jm. verzehren; sich nach etw.(D)/jm. verzehren
426
verachten, die Verachtung
verachten, die Verachtung verachten vt. [1] etwas oder jemanden geringschätzen oder verabscheuen
427
verbieten
verbieten verbieten vt. Eine solche Handlungsweise verbietet mir mein Ehrgefühl. vr. Das verbietet sich von selbst.
428
verbrauchen, der Verbrauch= die Konsum, der Verbraucher= der Konsument/en
verbrauchen, der Verbrauch= die Konsum, der Verbraucher= der Konsument/en verbrauchen vt. das Gas verbrauchen Wir haben den ganzen Vorrat verbraucht. vr. seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten und nicht mehr leistungsfähig sein: 〈häufig im 2. Partizip:〉 verbrauchte Fabrikarbeiterinnen (n.) der Verdrauch der Verbrauch von / an etw.(D) = die Konsum von / an etw.(D)
429
verbrechen, das Verbrechen
verbrechen, das Verbrechen verbrechen vt. Warum bist du so wütend? Was habe ich denn (Schlimmes) verbrochen? (n.) das Verbrechen Mord und andere schwere Verbrechen wurden früher mit dem Tod bestraft. Es ist ein Verbrechen, dass man in diesem schönen Tal eine Autobahn baut.
430
verbummeln
verbummeln verbummeln vt. seine freie Zeit verbummeln einen Termin verbummeln vi.(s) in der Großstadt verbummeln
431
verdrängen
verdrängen verdrängen vt. jn. aus seiner Stellung verdrängen Die großen Segelschiffe wurden von Dampfschiffen verdrängt. Er versuchte, die unangenehmen Erinnerungen zu verdrängen.
432
verfallen, der Verfall
verfallen, der Verfall verfallen vi.(s) [1] mit der Zeit brüchig werden oder kaputt gehen [2] ungültig werden; seine Gültigkeit verlieren [3] jemandem verfallen: vor Liebe willenlos werden gegenüber jemandem [4] etwas verfallen: nur noch an etwas bestimmtes denken; begeistert sein von etwas
433
verlernen
verlernen verlernen vt. [1] bereits erworbenes Wissen oder Können durch zu seltene Anwendung vergessen [2] im übertragenen Sinn: etwas nicht mehr tun
434
verlieren
verlieren verlieren vt. Ich verlor beim Skifahren meine Handschuhe. Er hat seine Frau und Kinder durch einen tragischen Unfall verloren. Er hat durch einen Skandal viele Freunde verloren. die Freude an etw.(D) verlieren vr. sich (irgendwo) verlieren: Sollten wir uns verlieren, treffen wir uns um zwei Uhr hier wieder. sich in etw.(D) verlieren: Nach dem Tod ihres Mannes verliert sie sich immer in Erinnerungen. vt. vi. Er hat im Tennismatch den erste Satz verloren. nichts mehr zu verlieren haben/ Es ist noch nicht alles verloren.
435
verpassen
verpassen verpassen vt. [1] ein Ereignis nicht miterleben [2] ein Ziel nicht treffen [3] eine Möglichkeit nicht umsetzen (ausführen, realisieren) [4] (ein Treffen) nicht zu Stande kommen [5] eine Eigenschaft (meist optisches Erscheinungsbild) ändern [6] jemandem (körperlichen) Schaden zufügen
436
verraten
verraten verraten vt. sich verraten und verkauft fühlen Ich will dir verraten, wohin ich fahre. Seine Miene verriet seinen Schrecken. vr. sich durch etw.(A) verraten: Pass auf, dass du dich nicht verrätst!
437
verringern, sich verringern= sich vermindern= sinken
verringern, sich verringern= sich vermindern= sinken
438
versagen
versagen versagen vt. (jm. oder sich etwas nicht gönnen) Ich habe mir alles Süße versagt, um abzunehmen. vi. (fehlschlagen, Misserfolg haben) am Arbeitsplatz versagen
439
verschwenden
verschwenden verschwenden vt. seine Kraft an etw.(A), für etw.(A), mit etw.(D) verschwenden
440
verschwinden
verschwinden verschwinden vi.(s) Die Sonne verschwand hinter den Wolken. nach draußen verschwinden
441
versperren
versperren versperren vt. mithilfe bestimmter Gegenstände unpassierbar oder unzugänglich machen: einen Durchgang [mit Kisten] versperren durch Im-Wege-Stehen, -Sein unpassierbar oder unzugänglich machen: ein parkendes Auto versperrte die Einfahrt vr. sich verschließen (2b)
442
vertreiben
vertreiben vertreiben vt. Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Der Wind hat die Wolken vertrieben. Er vertrieb Bücher. sich(D) die Zeit (mit etw.) vertreiben: Ich vertreibe mir die Zeit mit Lesen.
443
verwöhnen
verwöhnen verwöhnen vt. Du bist egoistisch wie ein verwöhntes Kind! sich in einem Luxushotel verwöhnen lassen
444
auf A. verzichten
auf A. verzichten
445
verzögern, die Verzögerung, versäumen, das Versäumnis/se, sich beeilen, beschleunigen
verzögern, die Verzögerung, versäumen, das Versäumnis/se, sich beeilen, beschleunigen verzögern vt. Das schlechte Wetter verzögerte die Ernte. Der Materialmangel hat den Bau verzögert. vr. sich verzögern: Seine Ankunft hat sich um zwei Stunden verzögert. versäumen vt. Ich war ärgerlich, dass Anton über diesem stärkenden Zeitvertreib versäumte, was mir so besonders erlebenswert erschien. beeilen vr. sich (bei/mit etw.) beeilen/ Beeil dich ein bisschen, sonst kommen wir zu spät. beschleunigen vt. Die Angst beschleunigte seine Schritte. Viel Wärme beschleunigt das Wachstum von Pflanzen. vi. Dieser Wagen beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in 11 Sekunden. vr. Bei körperlicher Belastung beschleunigt sich der Puls .
446
verzweifeln, die Verzweiflung
verzweifeln, die Verzweiflung verzweifeln vi.(s) [1] die Hoffnung verlieren, keinen Ausweg wissen an D. verzweifeln: Er ist an seinem Ehestreit verzweifelt.
447
zerfallen, der Zerfall
zerfallen, der Zerfall zerfallen vi.(s) Das alte Bauwerk zerfällt immer mehr. Das Plutonium zerfällt in Americium. Das einst mächtige Reich zerfiel.
448
zergehen, schmelzen
zergehen, schmelzen zergehen vi.(s) [1] intransitiv, von Stoffen: vom festen in den flüssigen Zustand übergehen [2] intransitiv, von festen Stoffen: sich in einer Flüssigkeit auflösen [3] intransitiv, figurativ, von Speisen: weich, zart sein; im Mund zerfallen schmelzen vt. Die Sonne hat den Schnee geschmolzen. vi.(s) Der Schnee schmilzt in der Sonne. Sein hartes Herz schmolz allmählich.
449
zergliedern
zergliedern zerglidern vt. etwas (besonders ein organisches Ganzes) in seine Teile zerlegen (um seine Beschaffenheit zu ergründen): eine Pflanze, ein Tier zergliedern analysieren: einen Prozess zergliedern
450
zerkleinern
zerkleinern zerkleinern vt. [1] in kleine(re) Stücke zerteilen
451
zerlassen
zerlassen zerlassen vt. [1] Gastronomie: etwas Festes flüssig werden lassen, sich auflösen lassen: In diesem Rezept steht, man soll zunächst die Butter in einem Topf zerlassen und dann die Schalotten darin andünsten.
452
zerstören
zerstören zerstören vt. Im Krieg wurden viele Häuser durch Bomben völlig zerstört. js. Hoffnung zerstören
453
durch/laufen, durchlaufen
durch/laufen, durchlaufen durch/laufen vi.(s) durch ein Tor durchlaufen Wollen wir bis zum nächsten Dorf durchlaufen? Kaffee durch den Filter durchlaufen lassen vt. Seine Schuhsohlen sind durchgelaufen. Ich habe mir die Füße durchgelaufen. durchlaufen vt. die Straße durchlaufen Sie durchlief die 100 Meter in 12 Sekunden. die Schule durchlaufen Er hat alle Abteilungen des Betriebes während der Ausbildung durchlaufen. etwas durchläuft jn. oder js. Körper
454
durch/setzen, durchsetzen
durch/setzen, durchsetzen durch/setzen vt. ein Gesetz, eine Regelung durchsetzen vr. [2] trotz Widerstands seine Ziele erreichen: (sich (bei jm.) durchsetzen) Er konnte sich bei seinen Schülern nicht durchsetzen. [3] mit der Zeit von der Mehrheit akzeptiert werden und dadurch Gültigkeit erlangen: etw. setzt sich durch durchsetzen vt. Die Verwaltung war mit Spitzeln durchsetzt.
455
durch/blättern
durch/blättern durch/blättern vt. (ein Buch, eine Zeitung o. Ä.) blätternd durch/sehen, überfliegen
456
durch/bluten, durchbluten
durch/bluten, durchbluten durch/bluten vi.(h) (von einer Wunde) Blut durch den Verband o. Ä. dringen lassen die Wunde hat stark durchgeblutet: vi.(s) (in Bezug auf einen Verband o. Ä.) von Blut aus einer Wunde durchdrungen werden: den durchgebluteten Verband wechseln durchbluten vt. mit Blut versorgen: durch kaltes Waschen wird der Körper besser durchblutet (von einer Wunde verursacht) einen Verband o. Ä. mit Blut durchdringen, tränken: ein durchblutetes Heftpflaster wechseln
457
durch/fallen, der Durchfall/äe
durch/fallen, der Durchfall/äe durch/fallen vi.(s) Der Fallschirmspringer ist 1000 m in zehn Sekunden durchgefallen. (ugs.) in der Prüfung durchfallen (n.) der Durchfall/äe [1] zu schnelle Ausscheidung von breiigem bis flüssigem Stuhl: Durchfall haben
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durch/führen, die Durchführung
durch/führen, die Durchführung durch/führen vt. etw. lässt sich auf die Dauer nicht durchführen eine Sammlung, Zählung durchführen Er hat uns durch die ganze Ausstellung durchgeführt.
459
durch/halten, das Durchhaltevermögen
durch/halten, das Durchhaltevermögen durch/halten vt. vi. Die seeliche Belastung halte ich nicht mehr länger durch. Die Mitglieder der Gewerkschaft haben (den Streike) zehn Wochen lang durchgehalten. (n.) das Durchhaltevermögen [1] Fähigkeit, schwierige, eintönige oder kraftraubende Situationen durchzustehen
460
durch/nehmen
durch/nehmen durch/nehmen vt. [1] einen Unterrichtsstoff erarbeiten, behandeln: In der Schule nahmen wir heute den Impressionismus durch.
461
über/legen, überlegen
über/legen, überlegen überlegen vt. vi. sich(D) etw.(A) überlegen sich(D) überlegen, wie man jn./etw.(A) ausnutzen kann (adj.) überlegen jm. an Ausdauer oder Kraft überlegen sein
462
über/belasten, die Überbelastung/en
über/belasten, die Überbelastung/en über/belasten vt. (überfordern) eine überbelastete Krankenschwester
463
überein/stimmen, die Übereinstimmung/en
überein/stimmen, die Übereinstimmung/en überein/stimmen vi. mit jm. in etw.(D) übereinstimmen: In dieser Beziehung (Hinsicht) stimmen wir nicht überein. (n.) die Übereinstimmung/en [1] eine Gleichheit bestimmter Werte oder Fakten: in Übereinstimmung mit jm. handeln [2] eine Einigung zwischen Parteien
464
über/fließen, der Überfluss, überflüssig
über/fließen, der Überfluss, überflüssig über/fließen vi. (geh.) überlaufen (1a): das Benzin ist [aus dem Tank] übergeflossen (geh.) überlaufen (1b): die Wanne ist übergeflossen 〈in übertragener Bedeutung:〉 ihr Herz floss über von Mitleid in etwas einfließen [und sich damit vermischen]: die Farben fließen ineinander über
465
über/gehen, übergehen, der Übergang/äe
über/gehen, der Übergang/äe über/gehen vi.(s) Auf die Seite des Siegers übergehen Zu einer anderen Partei übergehen. in Fäulnis übergehen von der Weidewirtschaft zum Ackerbau übergehen übergehen vt. [1] etwas nicht beachten: Seine Argumente wurden einfach übergangen. (n.) der Übergang/äe [1] der Vorgang des Überschreitens oder Überquerens eines Hindernisses [2] eine Vorrichtung (Brücke etc.) zum Überschreiten eines Hindernisses [3] der Wechsel einer Person oder eines Systems in einen neuen Zustand [4] kein Plural: im Sinne von Übergangszeit oder Zwischenlösung
466
über/greifen, übergreifend, fächerübergreifend= interdisziplinär, städteübergreifend
über/greifen, übergreifend, fächerübergreifend= interdisziplinär, städteübergreifend übergreifen vi. Das Feuer griff auf die anderen Häuser über.
467
überfallen, der Überfall/äe
überfallen, der Überfall/äe überfallen vt. Er ist nachts überfallen worden. jn. mit etw. überfallen Deutschland überfiel Polen im zweiten Weltkrieg. (n.) der Überfall/äe [1] plötzlicher und unerwarteter Angriff, bei dem der Täter unter Verdeckung seiner wahren Absichten (tückisch-verschlagen) vorgeht [2] Obst, das auf ein Nachbargrundstück fällt [3] Wasserbau: Messvorrichtung an einem Wehr
468
überfordern, die Überforderung/en
überfordern, die Überforderung/en überfordern vt. Diese Aufgabe überfordert meine Kräfte.
469
überholen, überholt
überholen, überholt überholen vt. Er hat versucht, mich in die Kurve zu überholen. Er hat mich im Studium längst überholt. eine Maschine überholen
470
überleben
überleben überleben vt. ein Unglück/eine Naturkatastrophe überleben Die Frau überlebte ihren Mann um vier Jahre. vr. Diese Mode hat sich überlebt.
471
übernachten, die Übernachtung/en
übernachten, die Übernachtung/en übernachten vi. im Freien übernachten/ nach einer Party bei einem Freund übernachten
472
überqueren (Platz, Straße, etc.)
überqueren (Platz, Straße, etc.) überqueren vt. Charles Lindbergh überquerte als Erster mit dem Flugzeug den Atlantik.
473
überraschen, die Überraschung/en
überraschen, die Überraschung/en überraschen vt. [1] jemanden durch etwas Unerwartetes in Erstaunen setzen [2] jemanden, der etwas Verbotenes oder Heimliches tut, ertappen [3] jemanden völlig unvorbereitet treffen
474
überreden
überreden überreden vt. [1] jemanden durch Zureden dazu bringen, etwas zu tun, was ursprünglich nicht in seiner oder ihrer Absicht lag: Er überredete sie zu bleiben.
475
überschätzen, die Überschätzung/en, unterschätzen
überschätzen, die Überschätzung/en, unterschätzen
476
überschneiden, die Überschneidung/en
überschneiden, die Überschneidung/en überschneiden vr. Die beiden Linien überschneiden sich in einem Punkt. etw. überschneidet sich mit etw.
477
überschreiben, die Überschrift/en
überschreiben, die Überschrift/en überschreiben vt. [1] etwas mit einer Überschrift versehen Der Journalist überschreibt seine Artikel meist mit einer sensationsheischenden Schlagzeile. [2] jemandem etwas übereignen Sie überschrieb ihrem Bruder Haus und Hof und zog nach Uruguay. [3] Informatik: in einem Speicher vorhandene Daten ersetzen Eine Datei mit diesem Namen existiert bereits. Soll sie überschrieben werden? (n.) die Überschrift/en Zeitungsartikel werden durch eine Überschrift eingeleitet.
478
überschwemmen, die Überschwemmung/en
überschwemmen, die Überschwemmung/en überschwemmen vt. über etwas strömen und es unter Wasser setzen in überreichlichem Maß mit etwas versehen
479
übertragen, der Übertrager, der Überträger, die Übertragung
übertragen, der Übertrager, der Überträger, die Übertragung übertragen vt. das Fußballspiel [live, direkt] aus dem Stadion übertragen einen Roman aus dem Französischen ins Spanische übertragen etw. auf / in etw.(A) übertragen: Ergebnisse einer Untersuchung in ein Diagramm übertragen etw. auf jn. übertragen: seine Fahrkarte auf jemanden übertragen etw. auf jn. übertragen vr. etw. überträgt sich auf jn.: Die Tollwut kann sich auch auf Menschen übertragen.
480
übertreiben
übertreiben übertreiben vt. [1] einen Sachverhalt in einer Weise darstellen, dass er mehr einer Eigenschaft besitzt als in Wirklichkeit [2] zuviel einer Sache tun
481
überweisen, die Überweisung/en
überweisen, die Überweisung/en überweisen vt. Mein Gehalt wird immer erst am Monatsende überwiesen. j-n (an j-n/etw./zu j-m/etw.) überweisen: Mein Hausarzt hat mich an einen / zum Orthopäden überwiesen.
482
überwinden
überwinden überwinden vt. Schwierigkeiten überwinden Die Krise ist jetzt überwunden. vr. Er überwand sich, ihr zu helfen, obwohl sie ihm sehr unsympathisch war.
483
überwiegen, überwiegend, das Übergewicht, übergewichtig
überwiegen, überwiegend, das Übergewicht, übergewichtig überwiegen vi. Zurzeit überwiegt bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit. vt. Die Neugier überwog seine Schüchternheit. (n.) das Übergewicht Er hat 10 Kilogramm Übergewicht. etw. hat / bekommt das Übergewicht
484
überzeugen, überzeugend (Argument, Beweis), überzeugt, die Überzeugung/en
überzeugen, überzeugend (Argument, Beweis), überzeugt, die Überzeugung/en überzeugen vt. Ich habe ihn von der Richtigkeit meiner Auffassung überzeugt.
485
überziehen
überziehen überziehen vt. einen Mantel überziehen Die Betten sind frisch überziehen. sein Konto überziehen den Etat überziehen
486
übersehen
übersehen übersehen vt. überblicken Die Folgen der Unwetterkatastrophe lassen sich noch nicht übersehen. beim Korrigieren eines Diktats ein paar Fehler übersehen
487
überblicken, der Überblick/e
überblicken, der Überblick/e überblicken vt. Von dem hohen Berg kann man den ganzen Landkreis überblicken. Ich überblicke noch, was Einnahmen und Ausgaben sind! (n.) der Überblick/e Von hier aus hat man einen guten Überblick über die ganze Stadt. Dieses Buch gibt einen Überblick über die deutsche Geschichte. jm. fehlt der Überblick
488
überlegen, die Überlegung/en, überlegen, die Überlegenheit
überlegen, die Überlegung/en, überlegen, die Überlegenheit überlegen vt. sich(D) etw. überlegen (adj.) überlegen jm. an Ausdauer (Kraft) überlegen sein (n.) die Überlegung/en nach reiflicher Überlegung (n.) die Überlegenheit geistige Überlegenheit
489
überlassen
überlassen überlassen vt. Da sie arbeiten muss, überlässt sie ihre Kinder der Schwiegermutter. Während meines Amerikaaufenthaltes überlasse ich dir meine Wohnung. Ich habe das Geschirr abgewaschen. Es abzutrocknen bleibt dir überlassen. Überlassen Sie Ihre Karriere nicht dem Zufall!
490
übernehmen (Arbeit, Aufgabe, Verantwortung etc.), die Übernahme
übernehmen (Arbeit, Aufgabe, Verantwortung etc.), die Übernahme übernehmen vt. Mein Sohn wird die Autowerkstätte bald übernehmen. den Vorsitz einer Partei übernehmen die Kosten,Schulden übernehmen Wir übernehmen heute eine Sendung des österreichischen Rundfunks. vr. (sich zu viel zumuten) Übernimm dich nicht (beim Joggen)! (n.) die Übernahme die Übernahme des Betriebs durch einen Konzern
491
überprüfen
überprüfen überprüfen vt. Ob der Apparat weiterhin funktioniert, muss noch überprüft werden.
492
übersetzen, die Übersetzung/en
übersetzen, die Übersetzung/en übersetzen vt. einen Roman vom Deutschen ins Englische übersetzen
493
überwachen, die Überwachung/en
überwachen, die Überwachung/en überwachen vt. die Ausführung eines Befehls überwachen
494
umstellen, um/stellen
umstellen, um/stellen umstellen vt. (einkreisen, umzingeln) Die Polizei umstellte das Haus, in dem sich der Dieb aufhielt. um/stellen vt. die Wörter in einem Satz umstellen die Uhr umstellen (j-n / etw.) ((von etw.) auf etw.(A)) umstellen: ein Baby von Muttermilch auf feste Nahrung umstellen vr. sich ((von etw.) auf etw.(A)) umstellen: sich rasch auf das tropische Klima umstellen
495
umfangen, der Umfang/äe, umfangreich
umfangen, der Umfang/äe, umfangreich umfangen vt. [1] jemanden oder jemandes Körperteile mit seinen Armen oder Händen umfassen [2] etwas hüllt jemanden ein (n.) der Umfang/äe den Umfang eines Kreises berechnen ein Problem in seinem vollen Umfang erkennen (adj.) umfangreich [1] sehr viel umfassend, großen Umfang habend
496
umfassen
umfassen umfassen vt. js. Handgelenk umfassen (einfassen) einen Hof mit einer Mauer umfassen Das Buch umfasst dreihundert Seiten. vt. um/fassen Die Brillanten sollten umgefasst werden.
497
umgeben, die Umgebung
umgeben, die Umgebung umgeben vt. Hohe Mauern umgeben das Gefängnis. Der Garten ist mit einem Zaun umgeben. (n.) die Umgebung die Umgebung Berlins Seine Umgebung versuchte alles zu verheimlichen.