08_Massivumformung Flashcards

1
Q

Was ist die wichtigste Werkstoffkenngröße der Umformtechnik

A

Fließkurve k_f

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2
Q

Was kann mithilfe der Fließkurve bestimmt werden

A

Spannungsverteilung, Kraft und Arbeitsbedarf sowie festigkeit

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3
Q

Welcher Bereich der Fließkurve ist für die Umformtechnik relevant?

A

Beginnt nach der Streckgreze und verläuft bis zur maximalen Zugfestigkeit, ab welcher die EInschnürung beginnt

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4
Q

Wofür werden Flachproben verwendet

A

Werden zur Charakterisierung für die Blechumformung verwendet und ermitteln die Anisotropie

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5
Q

Versetzungsarten

A

Schraubenversetzung, Stufenversetzung

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6
Q

Aus was resultiert Kaltverfestigung

A

Aus Versetzungen

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7
Q

Was sind versetzungen

A

lineare baufehler des Gitters

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8
Q

was macht Rekristallisationsglühen?

A

bewirkt Neubildung des Gefüges, wodurch die Kaltzverfestigung aufgehiben und dadurch die Fließspannung gesenkt wird

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9
Q

wann tritt statische / dynamische Rekristallisation auf

A

statisch : nach der Umformung
dynamisch: während der umformung

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10
Q

Einfluss von Temperaturhöhe und Einwirkdauer der Temperatur auf Rekristallisation

A

maßgeblicher Einfluss und bilden unterschiedlice Gefüge

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11
Q

Massivumformung Eigenschaften
(Massen, Volumenkonstanz)

A

Geometrie Halbzeug: Räumlich
Prozesstemperatur: Gering bis hoch
Verfestigung: gering bis hoch
Werkzeugbelastung: Mittel bis hoch

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12
Q

Blechumformung Eigenschaften / Charakteristika

A

Geometrie Halbzeug: flächig ( t«b,l)
Prozesstemperatur: Gering
Verfestigung: gering
Werkzeugbelastung: gering

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13
Q

Blechtrennung Eigenschaften

A

Geometrie Halbzeug: flächig ( t«b,l)
Prozesstemperatur: gering
Verfestigung: gering
Werkzeugbelastung:gering

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14
Q

Fließspannung und Bruchformgrad sind abhängig von:

A

Umformgeschwindigkeit, Umformtemperatur, Werkstoff

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15
Q

Für die Kaltmassivumformung gilt:

A

Fließspannung nimmt aufgrund der temperaturerhöhung ab
Bruchumformgrad kann als konst. angenommen werden

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16
Q

Für die Halbwarmumformung gilt:

A

Fließspannung nimmt aufgrund der Blausprödigkeit nicht stetig ab und bruchumformgrad nicht stetig an

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17
Q

FÜr warmumformung gilt:

A

Fließspannung nimmt stetig ab, Bruchumformgrad stetig zu
ab 500 grad Zunderbildung

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18
Q

Kaltumformung Charakteristika

A

Werkstücktemp vor umformung Raumtemp
keine äußere erwärmung des werkstücks
Imfolge dissipierter Umformenergie kommt es zu einer prozessbedingten Temperaturerhöhung des Werkstücks

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19
Q

Vorteil kaltumformung

A

geringer einfluss der umformgeschwindigkeit
hohe oberflächengüte
kein energieaufwand für erwärmung

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20
Q

nachteil Kaltumformung

A

Hoher Kraft/ Arbeitsbedarf
Begrenztes Umformvermögen

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21
Q

Stadienfolge des Vollvorwärtsfließpressen

A

Halbzeug einlegen
Aufstauchen
Fließpressen
Auswerfen

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22
Q

“Wandern” von Atomen in kristallinen Werkstoffen

A

Gleiten
Versetzungswanderung

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22
Q

3 wesentliche Voraussetzungen für die Rekristialtion

A

ausreichende Einwirkdauer
Temperatur muss die Rekistalationstemperatur überschreiten
der Werkstoff muss eine Mindestumformung erfahren haben

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23
Q

Abhhängigkeit der Rekristallationstemperatur
Formel T_R

A

TR = 0,4 * Ts

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24
Q

Anisotropie

A

Vorzugsrichtung aufgrund von Walzen etc.

25
Q

Bereich in den der Grat beim Gesenkschmieden mit Grat gepresst wird

26
Q

Besonderheiten in Hinblick auf Schmierstoff beim Kaltumformen

A

-Oberfläche wird meist extrem vergrößert
-Befindet sich zuerst auf kleiner Oberfläche
-Schmierfilm kann bei starker Vergrößerung abreißen

27
Q

Beteiligte Kompoenneten eines Fliepressverfahrens

A

Matrize
Werkstück
Auswerfer
Dorn
Gegenstempel
Stempel

28
Q

Bildung von Zunder ist abhängig von folgenden Faktoren:

A

Zeit-Temperatur-Zyklus beim Erwärmen
Atmosphäre beim Erwärmen
Werkstückwerkstoff

29
Q

Bruchumformgrade nach Verfahren Werte

A

Kaltumformung:<1,6
Halbwarmumformung <4
Warmumformung: <6

30
Q

chemische Reaktion der Zunderbildung

31
Q

Definition der Fließspannung kappa_f

A

Spannungsbetrag, der bei einachsigem Spannungszustand zum plastischen Fließen führt

32
Q

Einfluss des Kohlenstoffgehalts auf die Fließspannung

A

Je höher der C-Gehalt, desto höher die nötige Fließspannung

33
Q

entscheidener Vorteil des Umformgrads gegenüber der Nenndehnung

A

Additiv, also bei Zug und darauffolgender Druckumforumng in die Usprungsform bleibt der Umformgrad in der Größe gleich

34
Q

Erwämungsmethoden in der Warmumformung

A

Erwärmen in Öfen
durch Induktion
Widerstandserwärmung (konduktives Erwärmung)

35
Q

Festigkeitszunahme und Zähigkeitsabnahme bei unlegierten und niedriglegierten Stählen zwischen 300 und 500°C

A

Blausprödigkeit

36
Q

Größen und Effekte der Umformung / Eigenschaften der Umformmethoden

A

Geometrie Halbzeug
Prozesstmeperatur
Verfestigung
Werkzeugbelastung

37
Q

Max. zulässige Volumenschwankungen beim Formpressen ohne Grat

38
Q

Methoden der Spannungsbestimmung in Abhängigkeit der Belastung

A

ZUgversuch
Stauchversuch
Torsion

38
Q

Nach welchen zwei Punkten wird ein Fließpressverfahren klassifiziert?

A

-Geometrie des Werkstücks
-Werkstofffluss relativ zur Stempelbewegung

39
Q

Nachteile Halbwarmumformung

A

Energieaufwand Erwärmung
Hohe Fließspannungen

40
Q

Proben auswahl für den Zugversuch in Abhängigkeit des folgenden Umformverfahrens

A

Massivumformung. Rundprobe
Blechumformung: Flachprobe

40
Q

Nachteile Warmunformen

A

Hoher Energieaufwand für die Erwärmung
Hohe thermische Belastung der Werkzeuge
Hohe Werkzeugbaustoffkosten
Maßfehler durch Schwindung
Werkstoffverluste und Nachbehandlungen wegen Zunderbildung

41
Q

Schwierigkeit des GEsenkschmeidens ohne Grat

A

keine oder nur sehr geringe Volumenschwankung
genaue Werkstückpositionierung

42
Q

Sich im Zunder bildende Oxidphasen in der Warmumformung

A

Wüstit, Magnetit, Fe_2O_3

43
Q

typische Verschleißmechanismen an Umformwerkzeugen

A

Adhäsion
Abrasion
Oberflächenzerüttung
tribochemischer Verschleiß

44
Q

Umformbarkeit einzelner Metalle in Abhängigkeit des Gittertyps

A

kfz: sehr gut umformbar
krz: gut umformbar
hex: schlecht umformbar

45
Q

Umormtemperatur der Halbwarmumformung

A

Umformtemperatur liegt zwischen 500 °C und 900 °C

46
Q

Unterschied zwischen der Nennspannung und der normalen Spannung

A

Der bezogene Querschnitt

47
Q

Verfahreneinteilung in der Massivumformung

A

Massivumformung
Blechumformung
Blechtrennung

48
Q

Wo liegt die Umformtemperatur beim Warmumformen

A

Oberhalb der Rekristalatiosntemperatur

49
Q

Was passiert bei der Kaltumformung infolge dissipierter Umformenergie

A

Erwärmung des Werkstücks auf bis zu 350 Grad nach Beendigung der Umformung

50
Q

Was muss zwingend vor dem Umfromprozess entfernt werden?

51
Q

Vorteile Halbwarmumformung

A

hohe Oberflächengüte
kleine Toleranzbereiche
Festigkeitssteigerung

52
Q

Vorteile Warmumformung

A

geringer Kraft- und Arbeitsbedarf
großes Umformvermögen

53
Q

Vorteile der Massivumformung

A

-Kein Werkstoffverlust durch Späne
-Faserverlauf begünsigt Festigkeit

54
Q

Vorteile der Erwärmung durch Induktion und Konduktion

A

Reduzierte Zunderbildung durch hohe Erwärmungsgeschwindigkeit

55
Q

Vergleichsumformgrad nach von Mises phi_v

A

phi_v = sqrt(2/3 * (phi_r^2 + phi_t^2 + phi_z^2)

56
Q

Umformgrad radial phi_r =

A

ln(s1/s0) mit s0=d_0 /2

57
Q

Umformgrad tangential phi_t

A

phi_t= ln ( U_ml / U_m0) mit U_m0 = pi * (d_0 /2)

57
Q

Umformgrad axial (höhe) phi_z =

A

phi_z = ln (h_1 / h_0)

58
Q

Eine wichtige Größe zur Beschreibung des plastischen Fließens beim Umformen ist die Fließspannung kf. Nennen Sie drei Parameter, diedie Fließspannung beeinflussen

A

Temperatur, Umformgrad, Umformgeschwindigkeit