Sturz zu Hause Flashcards
Definieren Sie den Begriff „Sturz”.
• Ein Sturz ist jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer tieferen Ebene landet.
Erklären Sie die Risikofaktoren, die dazu führen, einen Sturz zu erleiden.
Personenbezogene Risikofaktoren:
• Beeinträchtigung funktioneller Fähigkeiten, Depression, Gesundheitsstörungen, kognitive Beeinträchtigungen, Kontinenz Probleme, Sehbeeinträchtigung, Sturz Angst (Stürze in der Vorgeschichte)
Medikamentenbezogene Risikofaktoren:
• Antihypertensiva, psychotrope Medikamente, Polypharmazie
Umgebungsbezogene Risiko Faktoren:
• freiheitsentziehende Maßnahmen, Gefahren in der Umgebung, inadäquates Schuhwerk
Erklären Sie die drei Säulen der Sturzprophylaxe.
Rehabilitative Interventionen:
• Bewegungsförderung (tanzen, Radfahren, wandern, zügiges gehen oder laufen, Schwimmen etc.)
Personenadaptierte und -unterstützende Interventionen:
• sichere Schuhe und Kleidung, antirutsch Socken, feste passende Schuhe mit niedrigem Absetzen und rutschfesten Sohlen
Umgebungsadaptieren der Interventionen:
• Böden (Teppiche vermeiden, wenn mit rot Schwester Unterseite, Bodenbeläge ohne Unebenheiten, keine Tür Schwellen, keine losen Kabel über Gehwege führen
Treppen:
• (Handläufe fest und gut greifbar, Anfang und Ende soll gut sichtbar sein, Stufen nicht zu hoch…
Beleuchtung:
• (Blinddarm, ausreichend hell, gut bedienbare Schalter an günstigen Orten)
Türen:
• (Feste Griffe, keine Schwellung, bei kleinen Räumen Türöffnung nach außen, türbreite sollte so sein, dass ein Rollator durch passt)
Kleinmöbel:
• an wichtigen Stellen vermeiden, dass sie zum Festhalten verleiten Schubladen ihn ergonomischer Höhe)
• Bett richtige Höhe zum Hinlegen und Aufstehen, stabile Haltemöglichkeiten, liegt so gut erreichbar sein, Beistelltisch soll stabil sein
Tische:
• standfest, hoch genug, Um mit dem Rollstuhl drunter fahren zu können, zum Festhalten geeignet, Ablagefläche sollte groß genug sein
Schränke:
• Türen sollen leicht zu bedienen sein, Fächern günstige Höhe für den Klienten
Heizung:
• Heizung soll einfach zu bedienen sein
Bad und Toilette:
• Räume sollen so groß sein, dass ein Rollstuhl darin Platz hat, Duschhocker, Toiletten Sitzerhöhung, Duschwanne gestaltet, dass sie mit Rollstuhl befahrbar ist, Antirutschmatten einsetzen
Notrufsysteme:
• Telefonische Notrufsysteme sollen vorhanden sein
Beschreiben Sie, wie sturzbedingte Folgen reduziert werden können.
• Aufstehen nach Sturz trainieren, Notruf Telefon einsetzen, Verwendung von Hüft Protektoren, Gabe von Vitamin D und Kalzium,
Beschreiben Sie die Maßnahmen nach einem Sturz zu Hause, wenn der Klient/die Klientin bei Bewusstsein ist.
• Puls und Blutdruck messen
• Bei Bekannten Diabetikern Blutzucker messen
• Kontrollieren, ob eine Gehirnerschütterung vorliegt
• Übelkeit und Erbrechen
• Erinnerungslücken, insbesondere zum Sturzhergang, Empfindlichkeit gegenüber Licht und lauten Geräuschen, Kopfschmerzen, Schwindel
• Prüfen, ob das Land beim Sturzbrille oder Hörgerät verloren hat
• Prüfen, ob der Klient Schmerzen hat, dabei in Betracht ziehen, dass Schmerzen durch den Schock vielleicht unterdrückt, werden
• Prüfen ob äußere Verletzungen erkennbar sind. Es werden auch Bereiche inspiziert, die durch Kleidung verdeckt sind. Insbesondere wird Knie, Unter- und Oberschenkel in Augenschein genommen
• Alle vier Extremitäten werden vorsichtig durch bewegt, um Frakturen ausschließen zu können
Nennen Sie Anzeichen für eine Gehirnerschütterung.
Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sind:
• Übelkeit oder Erbrechen
• Erinnerungslücken, insbesondere zum Sturzhergang
• Empfindlichkeit gegenüber Licht und laute Geräusche
• Kopfschmerzen
• Schwindel
• Pflegekraft prüft, ob Klient/Klientin beim Sturz Brill/Hörgeräte verloren hat.
• Die Pflegekraft fragt den Klienten/die Klientin nach Schmerzen. Dabei rechnet sie stets damit, dass Schmerzen durch den Schock vielleicht unterdrückt werden.
• Prüfung, ob äußerliche Verletzungen erkennbar sind.ES werden auch Bereiche inspiziert, die durch Kleidung verdeckt sind. Insbesondere v wird die Hose geöffnet, um die Knie, Unter- und Oberschenkel i in Augenschein R nehmen.
• Alle vier Extremitäten werden vorsichtig durchbewegt, um Frakturen ausschließen zu können.
Beschreiben Sie den Vorgang, wie einer gestürzten Person aufgeholfen werden soll.
• Die Pflegekraft fordert den Klienten/die Klientin auf, sich auf den Bauch zu drehen. Danach hilft die Pflegekraft den Klienten/Klientin dabei, in den Vierfüßler stand zu kommen. Danach soll der Klient/die Klientin ein Bein aufstellen und sich mit Hilfe eines Stuhls aufrichten.
Nennen Sie Situationen, die auf eine Fraktur hinweisen, bei denen der Klient/die Klientin, die gestürzt ist, die Rettung braucht.
Es wird die Rettung alarmiert, wenn:
• Der Klient/die Klientin klagt über Schmerzen
• Der Klient/die Klientin kann sich nicht bewegen
• Die Beine des Klienten/der Klientin sind ungleich lang
• Der Klient/die Klientin liegt in unnormaler Lage am Boden
• Der Klient/die Klientin hat unfreiwillig Harn verloren
• Die Gelenke des Klienten/der Klientin knirschen hörbar bei Bewegung
Welche Maßnahmen sollen Pflegepersonen setzen, wenn der Verdacht auf eine Fraktur bei einer gestürzten Person besteht?
• Der Klient/die Klientin wird am Boden liegen gelassen
• Klient/Klientin mit Decke vor Auskühlung schützen
• Der Klient/die Klientin wird bis zum Eintreffen der Rettung bzw. des Arztes/der Ärztin von einer Pflegekraft überwacht.
• Die Pflegeperson sprechen mit dem Klienten/der Klientin zur Beruhigung über vertraute Themen
• Falls sich der Klient/die Klientin übergibt, Atemwege freihalten.
Welche Maßnahmen setzen Pflegepersonen, wenn der gestürzte Klient/die gestürzte Klientin die Rettung ablehnt?
Wird der Patient noch einmal gebeten das zu überdenken gegeben, falls wird eine zweite Pflegekraft als Zeugin hinzugezogen, alles muss dokumentiert werden
Warum sollten nach einem Sturz ohne sichtliche Verletzungen nahe Angehörige informiert werden?
• Es ist sinnvoll Angehörige zu informieren damit sie Maßnahmen einleiten können wenn eine Veränderung des Bewusstseinsauftritt Veränderungen bei vital werden Auftretende Schmerzen bei Verringerung der Beweglichkeit oder bei Schwellungen und Hämatome
Welche Maßnahmen setzen Pflegepersonen mit gestürzten Menschen, die bewusstlos sind?
• Klient/Klientin in die stabile Seitenlage bringen
• Rettung rufen (144)
• Wolldecke gegen die Auskühlung über den Klienten/die Klientin legen
• bis zum Eintreffen der Rettung die Vitalwerte ermitteln
Welche Maßnahmen setzen Pflegepersonen bei gestürzten Menschen mit Atem-Kreislaufstillstand?
• Rettung rufen
• Danach sofort mit Herzmassage 30 mal und Beatmung beginnen
Erklären Sie das Ausfüllen des digitalen Sturzprotokolls.
• Nach dem Aufrufen des Sturzprotokolls wird das Datum des Sturzes, Uhrzeit, Sturz Ort, etc. er- fasst. Nach der Auswahl des Sturzherganges muss die Pflegeperson Beobachtungen protokollieren und danach die Maßnahmen, die er/sie veranlasst hat, dokumentieren. Vieles n diesem Programm kann durch Anklicken ausgewählt werden, einige Punkte können aber auch mit Hilfe eines Freitextes festgehalten werden.