27.09. WH Flashcards
Formen der Schizophrenie
- Paranoid Halluzinierende
- desorganisierte
- katatone
- undifferenzierte
Clozapin
Vor und Nachteile
+ kein EPS
+ keine Spätdyskinesien
+ bei therapieresistenten
+ keine Hyperprolaktinämie
- Gewichtszunahme, Müdigkeit, Konfusion
- Leukopenie, Agranuloztose
- BD Abfall, Obstipation, Gefahr für DM
- Senkung Krampfschwelle
Welche Neuroleptika nicht negativ auf Fettstoffwechsel?
Ziprasidon, Aripiprazol
Einteilung Depressionen
- affektive Störungen
- Manische Episoden
- Bipolare Störungen
- Depressive Episoden
- Rezidivierend
- Chronisch
AM Interaktionen von SSRIs?
- mit MAO Hemmern -> Serotonin Syndrom
- Mit L-Tryptophan
- Erhöht Spiegel von Lithium
Lithium UAWs
feinschlägiger Tremor
Polyurie hemmt ADH -> Diabetes Inspidus!!
Polydipsie
Übelkeit
Die unerwünschten Wirkungen klingen jedoch meist mit der Fortsetzung der Behandlung oder nach einer Dosisreduktion wieder ab. Insbesondere in den ersten zwei Jahren der Behandlung ist häufig eine Gewichtszunahme zu beobachten.
Bei langjähriger Behandlung sind Schädigungen der Nieren sowie Schild- und Nebenschilddrüsen möglich.
Trizyklische Antidepressiva (Amitryptilin, Imipramin, Desipramin)
o schneller Wirkungseintritt, lange Erfahrungswerte auch in SS
o geringe therapeutische Breite, anticholinerge UAWs (Mundtrockenheit)
o Kontraindikation mit MAO-Inhibitoren
• SSRI (Sertalin, Citalopram,Fluoxetin, Paroxetin)
o große therapeutische Breite, weniger anticholinerge UAWs, geeignet für Kinder
o CYP-metabolisiert, UAWs vor Wirkung, Suizidgefahr, Potenzstörungen,
Schlafstörungen
SSNRI (Venlafaxin, Duloxetin)
o dualer Wirkmechanismus, nicht CYP-metabolisiert, gut verträglich, Voll-Remission?
o langsamer Wirkungseintritt, UAWs zuerst, Übelkeit, Ängstlichkeit, selten Krämpfe
o weniger sexuelle Dysfunktion
SNDRI (Bupropion)
o leicht stimulierend, Raucherentwöhnung, keine Gewichtszunahme, sex. Dysfunktion
o Krämpfe (Hauptnachteil), Verwirrtheit, Schlaflosigkeit
SNRI (Reboxetin, Maprotilin):
o wie SSRIs nur weniger wirksam, keine Potenzstörungen, geringe akute Toxitität
o Schlaflosigkeit, anticholinerge UAW
• RIMA (Moclobemid)
o zuerst antriebssteigernd -> Suizidgefahr!
o Agitiertheit, orthostatische Hypotension, Übelkeit
Rezeptorantagonisten (Trazodon, Mirtazapin, Mianserin)
o schneller als SSRI?, positiv bei Schlafstörungen (Sedation), geringe Toxizität
o Gewichtszunahme, Krämpfe, Leukopenie, Agranulozytose
o keine sexuelle Dysfunktion
Pflanzliche AD (Johanniskrautextrakt)
o wenige UAWs, keine kardiotocischen UAW, keine Gewichtzunahme
o CYP- 3A4- Induktor à induziert CYP und Effluxtransporter Glykoprotein P
Maßnahmen bei XTC Intoxikation
- Aktivkohle, Acidifizierung des Harns
- Zufuhr von Glucose und elektrolytlösung
- BZD, Beta Blocker, Nifedipin
THC WK UAW
• (delta-9-tetrahydrocannabinol)
• aktiviert CB1-Rezeptor (Cannabinoid-Rezeptor), häufigster GCPR im Gehirn
• Hemmung der Ausschüttung von GLU; GABA; Acetylcholin (Steigerung Dopamin)
• retrograde Messenger
• akut:
o HF-Steigerung, Herzinfarktrisiko,
o orthostatische Hypotension, Durchblutung der Konjunktivitis
o Sedation, Angst, Panikattacken,
• chronisch:
o Toleranz gegen KV-Effekte, Lern-& Gedächtnisstörungen, Verhaltensänderung
o Schizophrenie-Risiko
Welche Pharmaka werden bei der Narkoseprämedikation eingesetzt und welche Vorteile
ergeben sich daraus?
• Abend vor der OP: Anxiolytika: Diazepam, Flunitrazepam
• Tag der OP: Anxiolytika: Midazolam (kürzere HWZ)
Neuroleptika: Droperidol
Analgetika: Opiate (Pethidin), Fentanyl + Droperidol
Parasympatholytika: Atropin (Senkung der Vagus-Stimulation)
• Optimierung von Wirksamkeit und Verträglichkeit der Narkose für den Patienten, Reduktion
der Dosis des benötigten Narkotikums
Nennen Sie die 4 Lappen des Gehirns und ihre primäre Funktion:
- Frontallappen: Denken, Persönlichkeitsmerkmale, Sprache
- Okzipetallappen: Sehen
- Temporallappen: Hören, Sprache
- Parietallappen: Emotionen, Bewegung
Uppers (Analeptika):
• Amphetamine, Cocain/Crack, Ecstasy XTC
• Sympathomimetische Aktivierung (Kreislauf, Bewusstsein, Organe)
• euphorisierend, aktivierend
• Leitsymptome:
o Tachykardie, Hypertonie, Tremor
o Agitation, Rhythmusstörungen
o Gefäßspasmen, Organinfarkte, Krampfanfälle
Halluzinogene:
• LSD, Rauschpilze, Nachtschattengewächse, Lachgas, Mescalin, Ketamin, Aga-Kröte
• Unterschiedliche Wirkungen auf die Organfunktion
• echte Halluzinationen
• Leitsymptome:
o Realitätsverlust
o Panikattacken
o Hottortrips, Psychosen
Downers (Sedativa):
• Cannabis, Opiate, GHB, BZD • zentrale Dämpfung (Bewusstsein, Kreislauf), euphorisierend – sedierend • Leitsymptome: o Kreislaufdepression o Bewusstseinstrübung o Koma, Atemstillstand
Welche Substanzen können epileptische Anfälle Auslösen
Lithium Theophyllin Drogen Entzug von Drogen/Alkohol/Medikamenten Überdosierung vieler Medis
Welche Neuroleptika sind CYP Induktoren?
Carbamazepin, Phenytoin, Primodin