02/03: QFD und Benchmarking Flashcards
QFD - Quality Function Deployment
- Ermittlung und Umsetzung von Kundenanforderungen in Entwicklung
- Vermeidung von Fehlentwicklungen
Ziele des QFD
- Optimierung des Kundennutzens durch House of Quality
- Optimierung der Kommunikation von allen am Produkt beteiligten Parteien (QFD/HoQ im Team durchgeführt)
- Transparenz und Dokumentation zum Produkt
Ermittlung von Kundenanforderungen
Primäre Informationsquellen:
- Kundenumfragen (Interviews, Fachgespräche, Umfragen)
Sekundäre Informationsquellen:
- Unternehmens-interne Quellen (Anfragen, Reklamationen, Stärken-Schwächen-Analysen)
- Unternehmens-externe Quellen (Wettbewerbsvergleich, Trendforschung, Messen…)
Wer ist der Kunde?
- Kulturkreise
- Zielgruppe
- Käufer
- Anwender
- deren Wünsche und Anforderungen
Anwenderanforderungen
Portfolio - Analysen
- Diskussion und Entscheidung, welche Produkt-Ziele verfolgt werden
- Unterscheidung in Ist- und Soll-Situationen in verschiedene Dimensionen bzw. Kriterien
Was will der Kunde?
&
Wie wird es technisch umgesetzt?
House of Quality (HoQ)
- Visualisierungs-Instrument der QFD-Methode
- Beziehung zwischen Kundenwünschen und Produktmerkmalen
Prinzip des HoQ
Zusammenhang zwischen QFD und HoQ
QFD:
- besteht aus 4 Phasen: Produkt-, Konstruktions-, Prozess- und Produktions-Planung
- in jeder Phase wird ein HoQ zur graphischen Darstellung erstellt
QFD - Ansätze in der Gesamtplanung
Four Houses of Quality
4 Matrizen nach American Supplier Institute (ASI)
- Produktplanung
- Komponentenplanung
- Prozessplanung
- Produktionsplanung
QFD-Struktur nach King mit schrittweise Detailtiefe
Definition “Benchmark”
Referenzwert einer gemessenen Bestleistung
Definition “Benchmarking”
- methodischer Vergleich von Strukturen, Prozessen, Produkten
- Austausch mit besseren vergleichspartnern
Ziel von Benchmarking
Benchmarking Formen
Internes Benchmarking
- Unternehmensbezogen
- Vergleich zwischen Kennzahlen und Prozessen zur Identifikation von Lücken
- zwischen den betrachteten Einheiten im Unternehmen
Externes Benchmarking
- branchen-/marktbezogen oder
- branchenübergreifend
- Vergleich zwischen Kennzahlen und Prozessen zur Identifikation von Lücken
- Vergleich zu anderen Best-Performern
Benchmarking Ablauf
- Planung und Zielsetzung (Festlegung der Ziele)
- Interne Analyse und Vergleich (“IST-“, Vergleich, Kommunikation und Lernen der Good-Practices, ..)
- Integration (Adaption der Good-Practice auf das eigene Unternehmen, “SOLL-”)
- Umsetzung und Aktion (Maßnahmen, Anpassungen; nicht kopieren!)
Externes Benchmarking (branchen-/marktbezogen)
Vor- und Nachteile
Externes Benchmarking (branchenübergreifend)
Vor- und Nachteile
Internes Benchmarking (unternehmensbezogen)
Vor- und Nachteile
Nutzen von Benchmarking
- neutrale, systematische Analyse des eigenen Bereichs
- mit eigenen Stärken und Schwächen
- Identifizierung von Defiziten
- Aufzeigen von Potentialen durch Hinweise auf umsetzbare Verbesserungen
Benchmarking hilft bei der …
- Festlegung von Unternehmenszielen
- Überprüfung von Strategien
- Initiierung von Verbesserungen
- Steuerung der Unternehmensentwicklung