VL 3 Handlung II Flashcards
1
Q
Erläutere die Studie von Wulf
Handlungseffekte beim Bewegungslernen
A
- Internaler (Füße fokussieren) vs. externaler (Marker auf Plattform fokussieren) Aufmerksamkeitsfokus
- Entwicklung eines Skisimulators
- 3 Tage Übung der VP
- kein Tipp: deutlich besser am Ende
- ein Tipp: schlechter, da vorherige Instruktion
- bestimmte Instruktionen eher hinderlich
- Aufmerksamkeitsfokus hat Einfluss auf Lernen (externaler AF am besten)
- Lernerfolg mit Feedback besser
2
Q
Erläutere die Studie von Luttermann
(Einfluss des Aufmerksamkeitsfokus auf die Bewegungsführung bei Kindern)
(Aufgabe, Design, Hauptbefunde, Einschränkungen)
A
- AUFGABE
- MFT-Balance Test: Testung von Kindern mit Balanceboard
- DESIGNE:
- Instruktion (external, internal)
- Bewegungsrichtung (vor-, rück-, seitwärts)
- 11 Trials pro Bewegungsrichtung
- HAUPTBEFUNDE:
- Replikation des Effekts des externalen Aufmerksamkeitsfokus bei Erwachsenen
- analoge Befunde auch bei Grundschulkindern
- kein Einfluss des AF bei Kindergartenkindern
- EINSCHRÄNKUNGEN:
- wenige Übungsdurchgänge
- kein Retentionstest (Erinnerung)
- Eingeschränkte Eignung der Aufgabe für Kindergartenkinder
3
Q
Erläutere die Studie Maurer
Einfluss des Aufmerksamkeitsfokus auf die sportmotorische Leistung im Entwicklungsverlauf
A
- AUFGABE:
- Messung der Sprunghöhe
- DESIGN:
- Instruktion (external, internal, Kontrolle)
- 5 Trials pro Instuktion
- Within-subject Design
- ERGEBNIS:
- Instruktion hatte bei allen drei Gruppen einen Einfluss, external am besten
4
Q
Peer Imitation
A
- Zwei Modelle: Erwachsener & Peer
- FUNKTIONEN:
- kognitive Funktion: Lernkontext: neue Handlung
- soziale Funktion: sozialer Kontext: bekannte Geste
- Vorteil des Erwachsenen bei unbekannten Handlungen
- PeerModell-Vorteil bei bekannten Gesten
5
Q
Apraxie-Test (Bewegungsstörung)
Imitation bedeutungsloser Gesten
A
- Handgesten, Fingergesten, kombinierte Gesten
- 2-8 Jahre alte Kinder
- kombiniert immer am schlechtesten
6
Q
Einfluss von Modell-Alter
Imitation bedeutungsloser Gesten
A
- Videopräsentation
- Höhere Imitationsscores bei Hand- im Vergleich zu Fingergesten (Aufgabenschwierigkeit unterschiedlich)
- Kein eindeutiger Vorteil des erwachsenen Modells bei Imitation bedeutungsloser Gesten (neue Gesten: Lerkontext?; sinnlose Gesten: kein Lernkontext?)
7
Q
Einfluss der Präsentationsmodalität
Videodefizit
A
- Kinder lernen besser, wenn Handlung real und nicht gefilmt zu sehen ist
- beschränkt auf die ersten 2 ½ bis 3 Jahre
8
Q
Antizipatorische Handlungskontrolle
A
END-STATE COMFORT EFFECT
- je nach black/white Seite wird Handgriff angepasst (ab 5 Jahren)
- Stab-Aufgabe
- Glas-Aufgabe
- Mehr ESC-Effekt bei Glas-Aufgabe (v.a. bei jüngeren) (alltägliches Objekt)
- Kein Einfluss der Handlungseffekte (da keine Handlungsassoziation gelernt)