Themenpool 1: Entwicklung Flashcards

1
Q

3 UNGEKLÄRTE FRAGEN

A

-KONTINUIERLICHE ODER STUFENWEISE ENTWICKLUNG?
-Stabile oder veränderliche Persönlichkeit?
-ANLAGE ODER UMWELT

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2
Q

KONTINUIERLICHE ODER STUFENWEISE ENTWICKLUNG?

A
  • Kontinuierlich: Lernerfahrungen prägen uns
  • Stufenweise: Stufen werden in gleicher Reihenfolge aber unterschiedlichem Tempo durchlebt
    –> hinterfragbar: Reihenfolge oft unterschiedlich –> besonders bei Erwachsenen
    –> stellt Entwicklung in Vergleich zu Gleichaltrigen
    –> Beispiele: moralisches, psychosoziales und kognitives Entwicklungsmodell
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3
Q

STABILE ODER VERÄNDERLICHE PERSÖNLICHKEIT?

A
  • Temperament: oft konstant
  • Soziale Einstellung: verändert sich eher
  • Jeder verändert sich –> im Alter weniger
  • Je älter desto reifer, gefestigter, selbstdisziplinierter / -sicherer und ruhiger
  • Alle brauchen Bezugspersonen als Stabilität
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4
Q

ANLAGE ODER UMWELT

A
  • Debatte ob Erbanlagen oder Lebensgeschichte die Persönlichkeit beeinflusst
  • Empirismus: Erfahrung als wichtig für Entwicklung
  • Nativismus: Mensch hat angeborene Fähigkeiten
  • Forschung zeigt –> beides von Bedeutung
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5
Q

Unterkapitel TP1

A

-3 UNGEKLÄRTE FRAGEN
-THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT
-DIE PRÄNATALE ENTWICKLUNG
-ENTWICKLUNG IN DER KINDHEIT
-1. Lebensjahr
-frühe Kindheit
-späte Kindheit
-Adoleszenz
-Erwachsenenalter

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6
Q

THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT Allgemein

A
  • Beeinflussen gegenseitig  wechselseitige Wirkung
  • Umwelt bildet aus, was Natur vorgibt
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7
Q

THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT Unterüberschriften

A

-REIFUNGSTHEORIEN
-MILIEUTHEORIEN
-INTERAKTIONISTISCHE THEORIEN
-NEUROWISSENSCHAFTLICHE THEORIEN

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8
Q

Reifungstheorien

A
  • Genetische Prädispositionen  erklärt gemeinsame Merkmale und Unterschiede
  • Viele Verhaltensweisen überall gleich  unabhängig von z.B. Kultur
  • Reifung  Veränderung innerer Wachstumsimpulse
  • Angelegte/endogene Faktoren als wesentlich für Entwicklung
  • Pädagogischer Pessimismus  Erziehung kann ohnehin wenig bewirken
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9
Q

Milieutheorien

A
  • Endogene Faktoren = Grundlage (z.B.: kognitive Fähigkeit Sprache zu lernen)
  • Exogene Faktoren = entscheiden weiteres (z.B.: welche Sprache)
  • 4 Faktoren:
    –> Pränatale Umgebung: Angewohnheiten Mutter während Schwangerschaft
    –> Frühe Erfahrungen: viele Erfahrungen  viele neuronale Verbindungen
    –> Kulturelle Faktoren: Mensch sehr anpassungsfähig
    –> Soziale Faktoren: Eltern (Vorbilder), Freunde (Peers), etc.
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10
Q

INTERAKTIONISTISCHE THEORIEN

A
  • Selbstbestimmtheit  autogene Entscheidungen
  • Endogene & Exogene Entscheidungen trotzdem wichtig
  • Fokus auf Individuum
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11
Q

Neurowissenschaftliche Theorien

A
  • Kind kommt mit unausgereiftem Gehirn auf die Welt  Erfahrungen knüpfen Neuronale Verbindungen  immer komplexer
  • Erste Beziehungserfahrungen sehr prägend  wichtig für psychischer Gesundheit
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12
Q

Die pränatale Entwicklung allgemein

A

Leben –> ab Spermium trifft Ei
Ab 6 Wochen –> entwickelt Organe
Ab 8 Wochen –> „Fötus“

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13
Q

Die pränatale Entwicklung

A

-Die pränatale Theorie
-Pränatale Kommunikation
-Pränatale Diagnostik
-Sanfte Geburt

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14
Q

Die pränatalen Theorien

A
  • Prägende Erfahrungen
  • Nimmt schon viel wahr  differenziert angenehm und unangenehm
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15
Q

Pränatale Kommunikation

A
  • Nabelschnur vermittelt Nahrung, Sauerstoff, psychische Befindlichkeit und Einflüsse auf die Mutter
  • Emotionen  durch Hormone  Kind merkt körperliche Veränderung der Mutter (Herzrasen)
  • Unbewusste Kommunikation  Kind spürt ob Bindung
    > PRÄNATALE UMWELTEINFLÜSSE
    > SCHÄDLICHE UMWELTEINFLÜSSE UND IHRE AUSWIRKUNGEN
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16
Q

Pränatale Umwelteinflüsse

A
  • Positiv & negativ
  • Bestimmen spätere Vorlieben
  • Erkennt Stimme der Mutter
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17
Q

Schädliche Umwelteinflüsse und ihre Auswirkungen

A
  • Rauchen: z.B.: Untergewicht
  • Alkohol: z.B.: Retardierung (geistiges zurückbleiben)
  • Heroin: Kind ebenfalls abhängig
  • Schlechte Lebensweise (z.B.: ungesunde Ernährung): z.B.: geschädigtes Hungergefühl
  • Stress: Kind bekommt auch ab  z.B.: Hyperaktivität
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18
Q

Pränatale Diagnostik allgemein

A

–> Bei Risikoschwangerschaft –> Gesundheit des K. messen
ermöglichen Behandlung während Schwangerschaft
nicht immer akkurat
ethisch zu hinterfragen

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19
Q

Pränatale Diagnostik Arten

A
  • Ultraschalluntersuchung
  • Organscreening
  • Nackenfaltenmessung (Trisomie 21)
  • Combined Test (Nackenfaltenmessung + Blutuntersuchung)
  • Fruchtwasseruntersuchung
  • Praena Test (risikofreie Fruchtwasseruntersuchung)
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20
Q

Sanfte Geburt

A
  • Atmosphäre  Licht, Musik, individuelle Betreuung
  • Bindung direkt nach Geburt möglich
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21
Q

Entwicklung in der Kindheit Überschriften

A

-Entwicklungsphasen
-Rollenbilder
-1. die motorische Entwicklung
-2. Entwicklung des Zeichnens
-3. die kognitive E.
-4. die sprachliche E.
-5. Entwicklung des Spiels
-6. Emotionale & Soziale E.
-7. die psychosoziale E.
(-8. die moralische E.)

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22
Q

Entwicklungsphasen

A

Säuglingsalter (0-2)  frühe Kindheit (2-6)  mittlere Kindheit (5-11)
Autonomiephase  Geduld und Fürsorge der Eltern

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23
Q

Rollenbilder

A
  • Väter und Mütter gleich viel wert
  • K. braucht männliche und weibliche Vorbilder
  • Wenn keine Männer -> Vorbilder aus Medien -> nicht Ideal
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24
Q

Die motorische Entwicklung

A

Beginnt in ersten Lebenswochen
Reflexe überlebenswichtig:
1. Mororeflex: Umarmende Bewegung beim Fallen/ Lautes Geräusch
2. Greifreflex: Greift was die Handinnenfläche streicht
3. Schreitreflex: Wenn aufrecht gehoben  Schreitbewegungen bei Untergrund
>E. MOTORIK
> E. GEHIRN

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25
Q

Entwicklung Motorik

A

-Kinn heben
-Brust heben
-Sitzen mit Stütze
-Sitzen ohne Stütze
-Stehen mit Hilfe
-Krabbeln
-Gehen mit Hilfe
-Alleine stehen
-Alleine gehen (ca.15M)
–>Hinterfragbar –> nicht immer gleich

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26
Q

Entwicklung des Gehirns

A

Bewegung koordinieren

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27
Q

ENTWICKLUNG DES ZEICHNENS

A
  • Motorische Fähigkeiten
  • Zeigt Innenwelt
    Entwicklungsphasen:
    1. Spurenschmieren 0.5-1
    2. Kritzeln 1-3
    3. Kopffüßler 3-5
    4. Symbolstadium 4+ (bestimmte Szenen, Farben bewusst)
    5. Naiver Realismus 5-8 (Röntgenbilder)
    6. Visueller Realismus 8-12 Jahre (Details, realistische Größe)
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28
Q

Kognitive Entwicklung allgemein

A

Jean Piaget –> untersuchte Entwicklung des kindlichen Denkens
Assimilation –> Information wird an bereits vorhandenes Wissen angepasst
Akkommodation –> Bestehendes Schema an neue Informationen angepasst

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29
Q

4 Stufen

A
  1. sensomotorische Stufe
  2. präoperationale St.
  3. konkret-operationale St.
  4. formal-operationale St.
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30
Q

Sensomotorische Stufe

A
  • 0-2 Jahre
  • Wissenserwerb durch Sinneswahrnehmung, Beobachtung & Handlung
  • Sensorische & motorische Interaktionen
  • Angeborene Reflexe
  • Saugobjekte differenzieren
  • Mit Gegenständen experimentieren
  • Objektpermanenz  innere Repräsentation von Objekten
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31
Q

Präoperationale Stufe

A
  • 2-7 Jahre
  • Sprachfähigkeit wächst
  • Nachahmungsspiele
  • Egozentrismus  Langsame Entwicklung Empathie
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32
Q

konkret-operationale Stufe

A
  • 7-11 Jahre
  • Logisches Denken  davor keine Denkprozesse
  • Mentale Operationen  Handlungen im Geist ausgeführt
  • Mengenverständnis
  • Mathematische Operationen
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33
Q

formal operationale Stufe

A
  • 12+ Jahre
  • Logisch-abstraktes-Denken
  • Deduktives Denken  vom Allgemeinen aufs konkrete
  • Fantasiewelten, Symbole, Moralen
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34
Q

Kritik an Stufenmodell v. Piaget

A
  • Oft früher als behauptet (z.B. Mengenverständnis)
  • Individuelle unterschiede nicht berücksichtigt
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35
Q

Sprachliche Entwicklung Überschriften

A
  1. Vorsprachliche Phase
  2. Beginn des Sprechens
  3. Weitere Sprachentwicklung
    Bedingungen für eine erfolgreiche Spracherziehung
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36
Q

Vorsprachliche Phase

A
  • bis 13 Monate
  • Ausdruck über Mimik, Gestik & Körpersprache
  • 2.-3. M. –> Gurrlaute
  • 6.M –> Vokale mit Konsonanten verbinden –> Silbenketten –> Nachahmung Muttersprache
  • 1 J. –> erste Wörter –> Übergeneralisierung
  • Beziehung Gegenstand und Wort
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37
Q

Beginn des Sprechens

A
  • 1-2 Jahre
  • 1 Jahr –> Einwortsätze
  • 2 Jahre –> Zweiwortsätze
  • Kann andere aktiv ansprechen
38
Q

weitere Sprachentwicklung

A
  • 3-6 Jahre
  • Grammatik wird differenzierter
  • Warum-Fragen
  • 5 J. –> kann sich gut ausdrücken (Wünsche, Vorschläge)
  • 6 j. –> Handlungsbegleitetes Sprechen
    ->später erst inneres Sprechen
39
Q

Bedingungen für eine erfolgreiche Sprachentwicklung

A
  • Sprachliche Vorbilder
  • Korrekte Erwachsenensprache  keine Verniedlichung
  • Modellierungstechniken
  • Geduld bei Rededrang
  • Liebevolle Zuwendung und Bestätigung
40
Q

Entwicklung des Spiels Allgemein

A
  • Befriedigt kindliche Bedürfnisse
  • Wichtiges Übungsfeld
  • Kreative, kognitive & intellektuelle Fähigkeiten
  • Fordert Motivation und Ausdauer
  • Lernst mit Gefühlen umzugehen
  • Wichtig für soziale Entwicklung
  • Emotionale Verarbeitung von Erfahrungen –> sonst für K. oft schwer mittzuteilen
  • Therapeutische Funktion –> wissenschaftlich oft heilende Wirkung (z.B.: spastische K.)
    > FORMEN DES SPIELS
41
Q

Formen des Spiels

A
  • 0-2  Sensumotorisches Spiel (Sinne im Vordergrund)
    Explorationsspiel (Gegenstände)
  • 2-3  Rezeptionsspiele (Bücher & Geschichten)
  • 1,5+  Konstruktionsspiel (kreatives Gestalten)
  • 1/2+  Symbolspiel (z.B.: Holzklotz = Auto)
  • 2/3+  Rollenspiel
  • 5/6+  Regelspiel
  • Spielzeit zu Ende  Freizeitaktivitäten
42
Q

Emotionale und soziale Entwicklung Überschriften

A
  • Stufen der emotionalen e. in den ersten 2 Lebensjahren
  • Bindungsverhalten
43
Q

Stufen der emotionalen E. in den ersten 2 Lebensjahren

A
  • 1M: geht zu angenehmen Reizen -> weicht vor unangenehmen zurück
  • 2-3M: imitiert Gesichtsausdrücke Erwachsener (soziales Lächeln)
  • 3-4M: lacht bei Hinweisreizen
  • 6-8M: Bindungsphase -> Bezugsperson, Trennungsangst, Fremdenfurcht
  • 8-12M: differenzierte Wahrnehmung Gesichtsausdrücke, soziale Bezugnahme
  • 18-24M: Emotionen erkennbar, Entwicklung Empathie
    -> Beginnt mit Beziehungsaufbau -> BINDUNG
    -> nicht nur Hungerbefriedigung -> Harlow Experiment Affe -> Affen bevorzugen weiche Mutter -> bei Kindern oft starke Bindung zu Kuscheltieren
44
Q

Bindungsverhalten

A

Mary Ainsworth
-> entwickelte „fremde Situation“ -> Mutter verlässt Raum mit Kind (11-20M) und kommt nach wenigen Minuten wieder
1. Sicher gebundene Kinder:
2. Unsicher gebunden vermeidende Kinder:
3. Unsicher gebunden ambivalente Kinder:
4. Unsicher desorganisierte/-orientierte Kinder:
Hospitalismus:

45
Q

Sicher gebundene Kinder

A

-bei Verlassen: leicht unruhig
-bei wiedersehen: suchen Kontakt
-einfühlsame Mutter-Kind-Interaktion
-Mutter verhält sich beständig und nachvollziehbar -> K. verlässt sich
-kümmert um emotionale Bedürfnisse
-wichtig für spätere psychische Gesundheit

46
Q

unsicher gebunden vermeidende Kinder

A

-bei Verlassen: unbeeindruckt
-bei wiedersehen: ignoriert
-Kindliche Signale falsch deuten/ nicht reagieren
-Keine Nähe/Liebe
-Ablehnung -> emotionale Abgrenzung
-kompensieren Zurückweisung -> vermeiden Beziehung

47
Q

Unsicher gebunden ambivalente K.

A

-bei Verlassen: Angst, schwer zu beruhigen
-bei wiedersehen: abweisend, aggressiv
-Wechsel Zu- &Abneigung
-Unberechenbar -> Aufmerksamkeit immer auf Mutter
-oft bei Scheidung, Tod etc.
-evtl. Verhaltensstörung/ Fehlentwicklung

48
Q

Unsicher desorganisierte/-orientierte Kinder:

A

-bei Verlassen: krankhaftes verhalten -> Schaukeln
-Grenze zur Krankhaftigkeit
-zurückfallen in alte Verhaltensmuster
-Zwangscharakter

49
Q

Hospitalismus

A
  • Fehlen positiver Bindungserfahrungen
  • Biologische Auswirkungen: Stresshormone -> schädigen Wachstum
  • Kann Bindungsstörung werden
  • Positive emotionale Grundlage wichtig
50
Q

psychosoziale Entwicklung

A

Identitätsstufen nach Erickson
-Vertrauen / Misstrauen
-Autonomie / Scham und Selbstzweifel
-Initiative / Schuld
-Kompetenz / Minderwertigkeit
-Identität / Identitätsdiffusion
-Intimität / Isolation
-Generativität / Stagnation
-Integrität / Verzweiflung

51
Q

Entwicklung Definition

A
  • Veränderung des Erlebens und Verhaltens
  • Altersspannen zuordbar
  • Jeweilige Ziele
  • Besonders 1. LJ. wichtig
52
Q

Das erste Lebensjahr Überschriften

A

-SÄUGLING ALS GEHIRNWESEN
-BEGRIFF BINDUNG
-BINDUNG UND ERFORSCHEN DER UMWELT
-ERZIEHUNGSAUFGABEN IM 1. LJ

53
Q

Säugling als Gehirnwesen

A
  • Angewiesen auf biologische & hygienische Versorgung
  • Externe Bedürfnisbefriedigung wichtig für spätere gesunde Entwicklung
  • Synapsen verbinden sich schnell
  • Ca. 100 Mrd. Nervenzellen -> nur weiderholte bleiben
  • Emotionale Grundversorgung wichtig
  • Viele Erfahrungen wichtig -> nur benutzte Nervenzellen bleiben
54
Q

Begriff Bindung

A
  • Wichtig Neugierde-verhalten
  • 3 Merkmale:
    1. Besondere, enge Beziehung Eltern-Kind
    2. Positive emotionale Grundhaltung der Eltern
    3. Lange Dauer
  • Physische & psychische Nähe
  • Muss aufgebaut werden
  • Kann mehrere Bezugsperson haben -> eine Hauptbezugsperson
55
Q

BINDUNG UND ERFORSCHEN DER UMWELT

A
  • Siehe Mary Ainsworths Modell
  • Explorationsbedürfnis & Bindung hängen zusammen
  • Bindung für Neugierde
56
Q

ERZIEHUNGSAUFGABEN IM 1. LJ

A
  • Befriedigung biologischer Bedürfnisse (Muttermilch)
  • Möglichkeit auf Bindung
  • Bedürfnis nach Nähe und Neugier akzeptieren
  • Feinfühligkeit (Signale Wahrnehmen, interpretieren, angemessen/rechtzeitig reagieren)
  • Reize zur Verfügung stellen
  • Bedeutung früher Erfahrungen erkennen
57
Q

Frühe Kindheit Überschriften

A

-Reinlichkeitserziehung
-Erziehung zur Selbstständigkeit
(-Moralisch)

58
Q

Reinlichkeitserziehung allgemein

A
  • Kontrolle Ausscheidungsvorgänge
  • Erste große Anpassungsleistung an Umwelt -> Kulturbedingt
  • Schließmuskel nach ca. 18 M Ausgereift
  • Nicht zu früh -> mehrere Rückfälle
59
Q

Reinlichkeitserziehung Aufgaben

A
  • Positive Beziehung als Voraussetzung
  • K. kann sitzen und Bedürfnisse ausdrücken
  • Verhalten bei Erwachsenen abschauen
  • Gewöhnung an bestimmte Orte
  • Geduld und Anerkennung
  • Unangemessene Maßnahmen -> K. länger Rückfällig
60
Q

Erziehung zur Selbstständigkeit allgemein

A
  • Trotzphase -> vermehrte Konflikte
  • Eigener Wille entwickelt sich
  • Entdeckung des Ichs -> Autonomiealter
    -> davor sieht es sich und Eltern als Einheit
  • Machtthematik -> Grenzen ausloten & Erwachsene als Behinderung eigenen Willens
  • Trotz stärker bei strenger Erziehung
61
Q

Erziehung zur Selbstständigkeit Aufgaben

A
  • Neugier zulassen
  • Raum für Entscheidungen/Freiheit
  • Möglichkeit „Nein“ zu sagen
  • Notwendige Grenzen setzen
  • Nicht willkürlich -> für K. transparent (K. früh Bescheid geben bevor Spiel endet)
62
Q

Späte Kindheit allgemein

A

6-12
Schulkind Zeit

63
Q

Kriterien der Schulfähigkeit

A
  • Arbeitshaltung und Motivation
  • Motorische Leistung (Grob und Fein)
  • Kognitive Leistungen (Gedächtnis, Konzentration, Umgang Misserfolg)
  • Beobachtungsfähigkeit (Bewegungen, / Zeichnungen nachmachen)
  • Sprachlich Ausdrücken können
  • Emotionales Verhalten
  • Sozialverhalten
64
Q

Unterschied Schulreife/ Schulfähigkeit

A

Schulfähigkeit: Fähigkeit Anforderungen der ersten Klasse gerecht zu werden
Schulreife: Früher Begriff für Entwicklungsstand -> Reifung
-> heute nicht mehr aktuell -> Entwicklung abhängig von Umwelt & Erziehung

65
Q

Späte Kindheit Überschriften

A

-Kriterien der Schulfähigkeit
-erziehungsaufgaben zur Schulfähigkeit

66
Q

Erziehungsaufgaben zu Schulfähigkeit allgemein

A
  • Kleinkind Erfahrungen sammeln lassen -> Freies Spiel
  • Selbstständigkeits- und Sozialerziehung
  • Zwei Jahre KG förderlich
67
Q

Erziehungsaufgaben zu Schulfähigkeit konkrete Aufgaben

A
  • Kind etwas zutrauen
  • Auf Schule vorbereiten
  • Schule positiv darstellen
  • Einschulen wenn Kind bereit (kognitive, soziale und emotionale Aspekte beachten)
  • Schulische Arbeit unterstützen -> Arbeitshaltung
  • Wenig Druck
  • Bei Problemen -> Kontakt Lehrer*innen/ Beratung et.
68
Q

Adoleszenz allgemein

A
  • Beginnt mit körperlicher Veränderung
  • Endet mit Loslösung von Eltern
  • Pubertät: Erreicht geschlechtsreife (Mädchen ca. mit 10, Buben ca. mit 12)
69
Q

Adoleszenz Überschriften

A

-EMOTIONALE ENTWICKLUNG
-KÖRPERGEFÜHL UND AUSSEHEN
-LOSLÖSUNG VON DEN ELTERN
-ROLLE IN DER GESELLSCHAFT
-AUF DER SUCHE NACH IDENTITÄT
-IDENTITÄT VERSUS IDENTITÄTSDIFFUSION
-BEDEUTUNG DER PEERGROUP
-LIEBE UND SEXUALITÄT

70
Q

EMOTIONALE ENTWICKLUNG

A
  • Hormonschub -> Stimmungsschwankungen & Empfindlichkeit
  • Auseinandersetzung Innenleben
  • Eigene Ziele definieren
71
Q

KÖRPERGEFÜHL UND AUSSEHEN

A
  • Physische Veränderungen
  • Herausbilden d. Geschlechtsmerkmale
  • Körperinszenierung präsent -> Attraktivität -> Anerkennung
    Akzeleration: Beschleunigung d. Wachstums
    Prolongation: Verlängerung
72
Q

LOSLÖSUNG VON DEN ELTERN

A
  • Vermehrte Konflikte -> Abgrenzung v. Eltern
  • Vernünftige Streitkultur wichtig (zuhören, gemeinsam Lösungen finden)
  • Fähigkeiten und Grenzen ausloten
  • Bedürfnis nach Selbstständigkeit
  • Weniger Zeit mit Familie -> Freundschaften
73
Q

ROLLE IN DER GESELLSCHAFT

A
  • Platz in Gesellschaft
  • Persönliche Moralen und Werte
  • Eigene Ziele und Zukunftspläne
74
Q

AUF DER SUCHE NACH IDENTITÄT

A
  • Reflektiert wer man sein will -> zukünftiges Leben
  • Vielseitige Möglichkeiten (z.B. Job) -> viel Freiraum aber Entscheidungen schwieriger
  • Oft Gap-Year für Selbstfindung
  • Hinterfragt, was in Kindheit gelernt (Glaube/ Meinung der Eltern) -> eigene Überzeugungen entdecken
  • Wichtiger Schritt für später
75
Q

IDENTITÄT VERSUS IDENTITÄTSDIFFUSION

A
  • Identitätskrise hinter sich -> was wer man ist
  • Nicht -> keine Starke Meinung /Vorstellung vom Leben
  • Verbindung Erikson -> noch keine verbindlichen Entscheidungen -> Identitätskrise
  • Identitätskrise kann auch im Erwachsenenalter nochmal kommen
76
Q

BEDEUTUNG DER PEERGROUP

A
  • Weniger Elterlicher Einfluss -> mehr gleichaltrige
  • Als Eltern Balance zwischen den zwei schaffen
  • Beeinflusst von Meinung der Freund*innen
  • Will Ausgrenzung/ Ablehnung vermeiden
    Peergroup: Altershomogene Gruppe mit ähnlichen Interessen und werten
77
Q

Aufgaben Peergroup

A
  • Emotionale Geborgenheit
  • Soziales Verhalten erproben
  • Identitätsfindung
  • Wichtig für soziale Entwicklung
  • Orientierung während Loslösung
78
Q

Liebe und Sexualität

A
  • Interesse am anderen/gleichen Geschlecht -> ca. 2 Jahre vor Pubertät
  • Sexuelle Bedürfnisse
  • Emotionale & soziale Bedürfnisse nach Beziehung
  • Lebenslang
    Reife Sexualität:
  • möchte Empfindungen teilen
  • Bindung und Partnerschaft
  • Gemeinsame Lebenswege
  • Erikson: Intimität
  • Oft auch als Erwachsener Krisen
79
Q

Erwachsenenalter

A

Frühes Erwachsenenalter
Mittleres E.
Spätes E.

80
Q

Frühes Erwachsenenalter

A
  • 21-40 J.
  • Viele Dinge zum ersten Mal
  • Dauerhafte Beziehung -> 20-30 -> meiste Scheidungen
  • Lachen und Loben wichtig
  • Erikson -> Intimität / Isolation
81
Q

MITTLERES ERWACHSENENALTER

A
  • 40-65 J.
  • Erikson -> Generativität / Stagnation
  • Familie -> Gefühl der Überflüssigkeit, wenn Kinder gehen (Empty Nest Syndrom)
  • Konzentration auf eigene Bedürfnisse
  • Schlechteres Gedächtnis -> Training Hilft
  • Höhepunkt der Selbstentfaltung
  • Bedürfnis nach Wandel
82
Q

SPÄTES ERWACHSENENALTER

A
  • 60+
  • Bessere Emotionsregulation (Lob & Kritik weniger wichtig)
  • Enges soziales Netzwerk
  • Zufriedenheit trotz Abnahme Gedächtnis, Körper, Freunde etc.
  • Bereuen oft nicht ernst genommene Ausbildung
  • Erikson: Integrität und Verzweiflung
83
Q

Vertrauen / Misstrauen:

A
  • 0-1 Jahr
  • orale Phase
  • auf äußerliche Versorgung angewiesen
  • positive Bedürfnisbefriedigung: Vertrauen
  • physische/ psychische Abwesenheit: Misstrauen
  • wichtig für gesunde Persönlichkeitsentwicklung
84
Q

Autonomie / Scham und Selbstzweifel:

A
  • 1-2 Jahre
  • Lernt Selbstständigkeit -> Emanzipation Mutter
  • Vorstellung „ich“ und „Du“
  • Eltern als Vorbild -> Kind unterstützen
  • Falls gehemmt -> Selbstzweifel
85
Q

Initiative / Schuld:

A
  • 3-5 Jahre
  • Forschungsdrang und Neugierde
  • Initiative gehemmt -> Schuldgefühle
  • Gesunde Grenzen wichtig -> lernt mit Schuld umzugehen -> bildet Gewissen aus
86
Q

Kompetenz / Minderwertigkeit:

A
  • 6-12 Jahre
  • Latenzperiode
  • Erledigt Aufgaben gewissenhaft
  • Entwickelt Lernfreude
  • Schule -> Gefühl der Nützlichkeit und Kompetenz
  • Kein Erfolg -> Minderwertigkeitsgefühl
87
Q

Identität / Identitätsdiffusion:

A
  • 13-20 Jahre
  • Körperliche Veränderung
  • Platz in Gesellschaft
  • Vorherige Stufen positiv -> gelungene Identitätsbildung
  • Wenn nicht -> Identitätsdiffusion
88
Q

Intimität / Isolation:

A
  • 20-40 Jahre
  • Identität mit anderer Person teilen
  • Sich-Verlieren & Sich-Finden
  • Sonst -> Isolation
  • Leichter mit gefestigter Identität
89
Q

Generativität / Stagnation:

A
  • 40-60 Jahre
  • Familie -> nächste Generation erziehen
  • Gefühl produktiv zu sein wichtig
  • Wenig zwischenmenschliche Beziehungen -> Stagnation
90
Q

Integrität / Verzweiflung:

A
  • 60+
  • Bisherige Erlebnisse akzeptieren
  • Selbstakzeptanz führt zu reife und Integrität
  • Sonst Gefühl gescheitert zu sein