Themenpool 1: Entwicklung Flashcards
3 UNGEKLÄRTE FRAGEN
-KONTINUIERLICHE ODER STUFENWEISE ENTWICKLUNG?
-Stabile oder veränderliche Persönlichkeit?
-ANLAGE ODER UMWELT
KONTINUIERLICHE ODER STUFENWEISE ENTWICKLUNG?
- Kontinuierlich: Lernerfahrungen prägen uns
- Stufenweise: Stufen werden in gleicher Reihenfolge aber unterschiedlichem Tempo durchlebt
–> hinterfragbar: Reihenfolge oft unterschiedlich –> besonders bei Erwachsenen
–> stellt Entwicklung in Vergleich zu Gleichaltrigen
–> Beispiele: moralisches, psychosoziales und kognitives Entwicklungsmodell
STABILE ODER VERÄNDERLICHE PERSÖNLICHKEIT?
- Temperament: oft konstant
- Soziale Einstellung: verändert sich eher
- Jeder verändert sich –> im Alter weniger
- Je älter desto reifer, gefestigter, selbstdisziplinierter / -sicherer und ruhiger
- Alle brauchen Bezugspersonen als Stabilität
ANLAGE ODER UMWELT
- Debatte ob Erbanlagen oder Lebensgeschichte die Persönlichkeit beeinflusst
- Empirismus: Erfahrung als wichtig für Entwicklung
- Nativismus: Mensch hat angeborene Fähigkeiten
- Forschung zeigt –> beides von Bedeutung
Unterkapitel TP1
-3 UNGEKLÄRTE FRAGEN
-THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT
-DIE PRÄNATALE ENTWICKLUNG
-ENTWICKLUNG IN DER KINDHEIT
-1. Lebensjahr
-frühe Kindheit
-späte Kindheit
-Adoleszenz
-Erwachsenenalter
THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT Allgemein
- Beeinflussen gegenseitig wechselseitige Wirkung
- Umwelt bildet aus, was Natur vorgibt
THEORIEN ZUM ANGLAGE-UMWELT-KONFLIKT Unterüberschriften
-REIFUNGSTHEORIEN
-MILIEUTHEORIEN
-INTERAKTIONISTISCHE THEORIEN
-NEUROWISSENSCHAFTLICHE THEORIEN
Reifungstheorien
- Genetische Prädispositionen erklärt gemeinsame Merkmale und Unterschiede
- Viele Verhaltensweisen überall gleich unabhängig von z.B. Kultur
- Reifung Veränderung innerer Wachstumsimpulse
- Angelegte/endogene Faktoren als wesentlich für Entwicklung
- Pädagogischer Pessimismus Erziehung kann ohnehin wenig bewirken
Milieutheorien
- Endogene Faktoren = Grundlage (z.B.: kognitive Fähigkeit Sprache zu lernen)
- Exogene Faktoren = entscheiden weiteres (z.B.: welche Sprache)
- 4 Faktoren:
–> Pränatale Umgebung: Angewohnheiten Mutter während Schwangerschaft
–> Frühe Erfahrungen: viele Erfahrungen viele neuronale Verbindungen
–> Kulturelle Faktoren: Mensch sehr anpassungsfähig
–> Soziale Faktoren: Eltern (Vorbilder), Freunde (Peers), etc.
INTERAKTIONISTISCHE THEORIEN
- Selbstbestimmtheit autogene Entscheidungen
- Endogene & Exogene Entscheidungen trotzdem wichtig
- Fokus auf Individuum
Neurowissenschaftliche Theorien
- Kind kommt mit unausgereiftem Gehirn auf die Welt Erfahrungen knüpfen Neuronale Verbindungen immer komplexer
- Erste Beziehungserfahrungen sehr prägend wichtig für psychischer Gesundheit
Die pränatale Entwicklung allgemein
Leben –> ab Spermium trifft Ei
Ab 6 Wochen –> entwickelt Organe
Ab 8 Wochen –> „Fötus“
Die pränatale Entwicklung
-Die pränatale Theorie
-Pränatale Kommunikation
-Pränatale Diagnostik
-Sanfte Geburt
Die pränatalen Theorien
- Prägende Erfahrungen
- Nimmt schon viel wahr differenziert angenehm und unangenehm
Pränatale Kommunikation
- Nabelschnur vermittelt Nahrung, Sauerstoff, psychische Befindlichkeit und Einflüsse auf die Mutter
- Emotionen durch Hormone Kind merkt körperliche Veränderung der Mutter (Herzrasen)
- Unbewusste Kommunikation Kind spürt ob Bindung
> PRÄNATALE UMWELTEINFLÜSSE
> SCHÄDLICHE UMWELTEINFLÜSSE UND IHRE AUSWIRKUNGEN
Pränatale Umwelteinflüsse
- Positiv & negativ
- Bestimmen spätere Vorlieben
- Erkennt Stimme der Mutter
Schädliche Umwelteinflüsse und ihre Auswirkungen
- Rauchen: z.B.: Untergewicht
- Alkohol: z.B.: Retardierung (geistiges zurückbleiben)
- Heroin: Kind ebenfalls abhängig
- Schlechte Lebensweise (z.B.: ungesunde Ernährung): z.B.: geschädigtes Hungergefühl
- Stress: Kind bekommt auch ab z.B.: Hyperaktivität
Pränatale Diagnostik allgemein
–> Bei Risikoschwangerschaft –> Gesundheit des K. messen
ermöglichen Behandlung während Schwangerschaft
nicht immer akkurat
ethisch zu hinterfragen
Pränatale Diagnostik Arten
- Ultraschalluntersuchung
- Organscreening
- Nackenfaltenmessung (Trisomie 21)
- Combined Test (Nackenfaltenmessung + Blutuntersuchung)
- Fruchtwasseruntersuchung
- Praena Test (risikofreie Fruchtwasseruntersuchung)
Sanfte Geburt
- Atmosphäre Licht, Musik, individuelle Betreuung
- Bindung direkt nach Geburt möglich
Entwicklung in der Kindheit Überschriften
-Entwicklungsphasen
-Rollenbilder
-1. die motorische Entwicklung
-2. Entwicklung des Zeichnens
-3. die kognitive E.
-4. die sprachliche E.
-5. Entwicklung des Spiels
-6. Emotionale & Soziale E.
-7. die psychosoziale E.
(-8. die moralische E.)
Entwicklungsphasen
Säuglingsalter (0-2) frühe Kindheit (2-6) mittlere Kindheit (5-11)
Autonomiephase Geduld und Fürsorge der Eltern
Rollenbilder
- Väter und Mütter gleich viel wert
- K. braucht männliche und weibliche Vorbilder
- Wenn keine Männer -> Vorbilder aus Medien -> nicht Ideal
Die motorische Entwicklung
Beginnt in ersten Lebenswochen
Reflexe überlebenswichtig:
1. Mororeflex: Umarmende Bewegung beim Fallen/ Lautes Geräusch
2. Greifreflex: Greift was die Handinnenfläche streicht
3. Schreitreflex: Wenn aufrecht gehoben Schreitbewegungen bei Untergrund
>E. MOTORIK
> E. GEHIRN
Entwicklung Motorik
-Kinn heben
-Brust heben
-Sitzen mit Stütze
-Sitzen ohne Stütze
-Stehen mit Hilfe
-Krabbeln
-Gehen mit Hilfe
-Alleine stehen
-Alleine gehen (ca.15M)
–>Hinterfragbar –> nicht immer gleich
Entwicklung des Gehirns
Bewegung koordinieren
ENTWICKLUNG DES ZEICHNENS
- Motorische Fähigkeiten
- Zeigt Innenwelt
Entwicklungsphasen:
1. Spurenschmieren 0.5-1
2. Kritzeln 1-3
3. Kopffüßler 3-5
4. Symbolstadium 4+ (bestimmte Szenen, Farben bewusst)
5. Naiver Realismus 5-8 (Röntgenbilder)
6. Visueller Realismus 8-12 Jahre (Details, realistische Größe)
Kognitive Entwicklung allgemein
Jean Piaget –> untersuchte Entwicklung des kindlichen Denkens
Assimilation –> Information wird an bereits vorhandenes Wissen angepasst
Akkommodation –> Bestehendes Schema an neue Informationen angepasst
4 Stufen
- sensomotorische Stufe
- präoperationale St.
- konkret-operationale St.
- formal-operationale St.
Sensomotorische Stufe
- 0-2 Jahre
- Wissenserwerb durch Sinneswahrnehmung, Beobachtung & Handlung
- Sensorische & motorische Interaktionen
- Angeborene Reflexe
- Saugobjekte differenzieren
- Mit Gegenständen experimentieren
- Objektpermanenz innere Repräsentation von Objekten
Präoperationale Stufe
- 2-7 Jahre
- Sprachfähigkeit wächst
- Nachahmungsspiele
- Egozentrismus Langsame Entwicklung Empathie
konkret-operationale Stufe
- 7-11 Jahre
- Logisches Denken davor keine Denkprozesse
- Mentale Operationen Handlungen im Geist ausgeführt
- Mengenverständnis
- Mathematische Operationen
formal operationale Stufe
- 12+ Jahre
- Logisch-abstraktes-Denken
- Deduktives Denken vom Allgemeinen aufs konkrete
- Fantasiewelten, Symbole, Moralen
Kritik an Stufenmodell v. Piaget
- Oft früher als behauptet (z.B. Mengenverständnis)
- Individuelle unterschiede nicht berücksichtigt
Sprachliche Entwicklung Überschriften
- Vorsprachliche Phase
- Beginn des Sprechens
- Weitere Sprachentwicklung
Bedingungen für eine erfolgreiche Spracherziehung
Vorsprachliche Phase
- bis 13 Monate
- Ausdruck über Mimik, Gestik & Körpersprache
- 2.-3. M. –> Gurrlaute
- 6.M –> Vokale mit Konsonanten verbinden –> Silbenketten –> Nachahmung Muttersprache
- 1 J. –> erste Wörter –> Übergeneralisierung
- Beziehung Gegenstand und Wort
Beginn des Sprechens
- 1-2 Jahre
- 1 Jahr –> Einwortsätze
- 2 Jahre –> Zweiwortsätze
- Kann andere aktiv ansprechen
weitere Sprachentwicklung
- 3-6 Jahre
- Grammatik wird differenzierter
- Warum-Fragen
- 5 J. –> kann sich gut ausdrücken (Wünsche, Vorschläge)
- 6 j. –> Handlungsbegleitetes Sprechen
->später erst inneres Sprechen
Bedingungen für eine erfolgreiche Sprachentwicklung
- Sprachliche Vorbilder
- Korrekte Erwachsenensprache keine Verniedlichung
- Modellierungstechniken
- Geduld bei Rededrang
- Liebevolle Zuwendung und Bestätigung
Entwicklung des Spiels Allgemein
- Befriedigt kindliche Bedürfnisse
- Wichtiges Übungsfeld
- Kreative, kognitive & intellektuelle Fähigkeiten
- Fordert Motivation und Ausdauer
- Lernst mit Gefühlen umzugehen
- Wichtig für soziale Entwicklung
- Emotionale Verarbeitung von Erfahrungen –> sonst für K. oft schwer mittzuteilen
- Therapeutische Funktion –> wissenschaftlich oft heilende Wirkung (z.B.: spastische K.)
> FORMEN DES SPIELS
Formen des Spiels
- 0-2 Sensumotorisches Spiel (Sinne im Vordergrund)
Explorationsspiel (Gegenstände) - 2-3 Rezeptionsspiele (Bücher & Geschichten)
- 1,5+ Konstruktionsspiel (kreatives Gestalten)
- 1/2+ Symbolspiel (z.B.: Holzklotz = Auto)
- 2/3+ Rollenspiel
- 5/6+ Regelspiel
- Spielzeit zu Ende Freizeitaktivitäten
Emotionale und soziale Entwicklung Überschriften
- Stufen der emotionalen e. in den ersten 2 Lebensjahren
- Bindungsverhalten
Stufen der emotionalen E. in den ersten 2 Lebensjahren
- 1M: geht zu angenehmen Reizen -> weicht vor unangenehmen zurück
- 2-3M: imitiert Gesichtsausdrücke Erwachsener (soziales Lächeln)
- 3-4M: lacht bei Hinweisreizen
- 6-8M: Bindungsphase -> Bezugsperson, Trennungsangst, Fremdenfurcht
- 8-12M: differenzierte Wahrnehmung Gesichtsausdrücke, soziale Bezugnahme
- 18-24M: Emotionen erkennbar, Entwicklung Empathie
-> Beginnt mit Beziehungsaufbau -> BINDUNG
-> nicht nur Hungerbefriedigung -> Harlow Experiment Affe -> Affen bevorzugen weiche Mutter -> bei Kindern oft starke Bindung zu Kuscheltieren
Bindungsverhalten
Mary Ainsworth
-> entwickelte „fremde Situation“ -> Mutter verlässt Raum mit Kind (11-20M) und kommt nach wenigen Minuten wieder
1. Sicher gebundene Kinder:
2. Unsicher gebunden vermeidende Kinder:
3. Unsicher gebunden ambivalente Kinder:
4. Unsicher desorganisierte/-orientierte Kinder:
Hospitalismus:
Sicher gebundene Kinder
-bei Verlassen: leicht unruhig
-bei wiedersehen: suchen Kontakt
-einfühlsame Mutter-Kind-Interaktion
-Mutter verhält sich beständig und nachvollziehbar -> K. verlässt sich
-kümmert um emotionale Bedürfnisse
-wichtig für spätere psychische Gesundheit
unsicher gebunden vermeidende Kinder
-bei Verlassen: unbeeindruckt
-bei wiedersehen: ignoriert
-Kindliche Signale falsch deuten/ nicht reagieren
-Keine Nähe/Liebe
-Ablehnung -> emotionale Abgrenzung
-kompensieren Zurückweisung -> vermeiden Beziehung
Unsicher gebunden ambivalente K.
-bei Verlassen: Angst, schwer zu beruhigen
-bei wiedersehen: abweisend, aggressiv
-Wechsel Zu- &Abneigung
-Unberechenbar -> Aufmerksamkeit immer auf Mutter
-oft bei Scheidung, Tod etc.
-evtl. Verhaltensstörung/ Fehlentwicklung
Unsicher desorganisierte/-orientierte Kinder:
-bei Verlassen: krankhaftes verhalten -> Schaukeln
-Grenze zur Krankhaftigkeit
-zurückfallen in alte Verhaltensmuster
-Zwangscharakter
Hospitalismus
- Fehlen positiver Bindungserfahrungen
- Biologische Auswirkungen: Stresshormone -> schädigen Wachstum
- Kann Bindungsstörung werden
- Positive emotionale Grundlage wichtig
psychosoziale Entwicklung
Identitätsstufen nach Erickson
-Vertrauen / Misstrauen
-Autonomie / Scham und Selbstzweifel
-Initiative / Schuld
-Kompetenz / Minderwertigkeit
-Identität / Identitätsdiffusion
-Intimität / Isolation
-Generativität / Stagnation
-Integrität / Verzweiflung
Entwicklung Definition
- Veränderung des Erlebens und Verhaltens
- Altersspannen zuordbar
- Jeweilige Ziele
- Besonders 1. LJ. wichtig
Das erste Lebensjahr Überschriften
-SÄUGLING ALS GEHIRNWESEN
-BEGRIFF BINDUNG
-BINDUNG UND ERFORSCHEN DER UMWELT
-ERZIEHUNGSAUFGABEN IM 1. LJ
Säugling als Gehirnwesen
- Angewiesen auf biologische & hygienische Versorgung
- Externe Bedürfnisbefriedigung wichtig für spätere gesunde Entwicklung
- Synapsen verbinden sich schnell
- Ca. 100 Mrd. Nervenzellen -> nur weiderholte bleiben
- Emotionale Grundversorgung wichtig
- Viele Erfahrungen wichtig -> nur benutzte Nervenzellen bleiben
Begriff Bindung
- Wichtig Neugierde-verhalten
- 3 Merkmale:
1. Besondere, enge Beziehung Eltern-Kind
2. Positive emotionale Grundhaltung der Eltern
3. Lange Dauer - Physische & psychische Nähe
- Muss aufgebaut werden
- Kann mehrere Bezugsperson haben -> eine Hauptbezugsperson
BINDUNG UND ERFORSCHEN DER UMWELT
- Siehe Mary Ainsworths Modell
- Explorationsbedürfnis & Bindung hängen zusammen
- Bindung für Neugierde
ERZIEHUNGSAUFGABEN IM 1. LJ
- Befriedigung biologischer Bedürfnisse (Muttermilch)
- Möglichkeit auf Bindung
- Bedürfnis nach Nähe und Neugier akzeptieren
- Feinfühligkeit (Signale Wahrnehmen, interpretieren, angemessen/rechtzeitig reagieren)
- Reize zur Verfügung stellen
- Bedeutung früher Erfahrungen erkennen
Frühe Kindheit Überschriften
-Reinlichkeitserziehung
-Erziehung zur Selbstständigkeit
(-Moralisch)
Reinlichkeitserziehung allgemein
- Kontrolle Ausscheidungsvorgänge
- Erste große Anpassungsleistung an Umwelt -> Kulturbedingt
- Schließmuskel nach ca. 18 M Ausgereift
- Nicht zu früh -> mehrere Rückfälle
Reinlichkeitserziehung Aufgaben
- Positive Beziehung als Voraussetzung
- K. kann sitzen und Bedürfnisse ausdrücken
- Verhalten bei Erwachsenen abschauen
- Gewöhnung an bestimmte Orte
- Geduld und Anerkennung
- Unangemessene Maßnahmen -> K. länger Rückfällig
Erziehung zur Selbstständigkeit allgemein
- Trotzphase -> vermehrte Konflikte
- Eigener Wille entwickelt sich
- Entdeckung des Ichs -> Autonomiealter
-> davor sieht es sich und Eltern als Einheit - Machtthematik -> Grenzen ausloten & Erwachsene als Behinderung eigenen Willens
- Trotz stärker bei strenger Erziehung
Erziehung zur Selbstständigkeit Aufgaben
- Neugier zulassen
- Raum für Entscheidungen/Freiheit
- Möglichkeit „Nein“ zu sagen
- Notwendige Grenzen setzen
- Nicht willkürlich -> für K. transparent (K. früh Bescheid geben bevor Spiel endet)
Späte Kindheit allgemein
6-12
Schulkind Zeit
Kriterien der Schulfähigkeit
- Arbeitshaltung und Motivation
- Motorische Leistung (Grob und Fein)
- Kognitive Leistungen (Gedächtnis, Konzentration, Umgang Misserfolg)
- Beobachtungsfähigkeit (Bewegungen, / Zeichnungen nachmachen)
- Sprachlich Ausdrücken können
- Emotionales Verhalten
- Sozialverhalten
Unterschied Schulreife/ Schulfähigkeit
Schulfähigkeit: Fähigkeit Anforderungen der ersten Klasse gerecht zu werden
Schulreife: Früher Begriff für Entwicklungsstand -> Reifung
-> heute nicht mehr aktuell -> Entwicklung abhängig von Umwelt & Erziehung
Späte Kindheit Überschriften
-Kriterien der Schulfähigkeit
-erziehungsaufgaben zur Schulfähigkeit
Erziehungsaufgaben zu Schulfähigkeit allgemein
- Kleinkind Erfahrungen sammeln lassen -> Freies Spiel
- Selbstständigkeits- und Sozialerziehung
- Zwei Jahre KG förderlich
Erziehungsaufgaben zu Schulfähigkeit konkrete Aufgaben
- Kind etwas zutrauen
- Auf Schule vorbereiten
- Schule positiv darstellen
- Einschulen wenn Kind bereit (kognitive, soziale und emotionale Aspekte beachten)
- Schulische Arbeit unterstützen -> Arbeitshaltung
- Wenig Druck
- Bei Problemen -> Kontakt Lehrer*innen/ Beratung et.
Adoleszenz allgemein
- Beginnt mit körperlicher Veränderung
- Endet mit Loslösung von Eltern
- Pubertät: Erreicht geschlechtsreife (Mädchen ca. mit 10, Buben ca. mit 12)
Adoleszenz Überschriften
-EMOTIONALE ENTWICKLUNG
-KÖRPERGEFÜHL UND AUSSEHEN
-LOSLÖSUNG VON DEN ELTERN
-ROLLE IN DER GESELLSCHAFT
-AUF DER SUCHE NACH IDENTITÄT
-IDENTITÄT VERSUS IDENTITÄTSDIFFUSION
-BEDEUTUNG DER PEERGROUP
-LIEBE UND SEXUALITÄT
EMOTIONALE ENTWICKLUNG
- Hormonschub -> Stimmungsschwankungen & Empfindlichkeit
- Auseinandersetzung Innenleben
- Eigene Ziele definieren
KÖRPERGEFÜHL UND AUSSEHEN
- Physische Veränderungen
- Herausbilden d. Geschlechtsmerkmale
- Körperinszenierung präsent -> Attraktivität -> Anerkennung
Akzeleration: Beschleunigung d. Wachstums
Prolongation: Verlängerung
LOSLÖSUNG VON DEN ELTERN
- Vermehrte Konflikte -> Abgrenzung v. Eltern
- Vernünftige Streitkultur wichtig (zuhören, gemeinsam Lösungen finden)
- Fähigkeiten und Grenzen ausloten
- Bedürfnis nach Selbstständigkeit
- Weniger Zeit mit Familie -> Freundschaften
ROLLE IN DER GESELLSCHAFT
- Platz in Gesellschaft
- Persönliche Moralen und Werte
- Eigene Ziele und Zukunftspläne
AUF DER SUCHE NACH IDENTITÄT
- Reflektiert wer man sein will -> zukünftiges Leben
- Vielseitige Möglichkeiten (z.B. Job) -> viel Freiraum aber Entscheidungen schwieriger
- Oft Gap-Year für Selbstfindung
- Hinterfragt, was in Kindheit gelernt (Glaube/ Meinung der Eltern) -> eigene Überzeugungen entdecken
- Wichtiger Schritt für später
IDENTITÄT VERSUS IDENTITÄTSDIFFUSION
- Identitätskrise hinter sich -> was wer man ist
- Nicht -> keine Starke Meinung /Vorstellung vom Leben
- Verbindung Erikson -> noch keine verbindlichen Entscheidungen -> Identitätskrise
- Identitätskrise kann auch im Erwachsenenalter nochmal kommen
BEDEUTUNG DER PEERGROUP
- Weniger Elterlicher Einfluss -> mehr gleichaltrige
- Als Eltern Balance zwischen den zwei schaffen
- Beeinflusst von Meinung der Freund*innen
- Will Ausgrenzung/ Ablehnung vermeiden
Peergroup: Altershomogene Gruppe mit ähnlichen Interessen und werten
Aufgaben Peergroup
- Emotionale Geborgenheit
- Soziales Verhalten erproben
- Identitätsfindung
- Wichtig für soziale Entwicklung
- Orientierung während Loslösung
Liebe und Sexualität
- Interesse am anderen/gleichen Geschlecht -> ca. 2 Jahre vor Pubertät
- Sexuelle Bedürfnisse
- Emotionale & soziale Bedürfnisse nach Beziehung
- Lebenslang
Reife Sexualität: - möchte Empfindungen teilen
- Bindung und Partnerschaft
- Gemeinsame Lebenswege
- Erikson: Intimität
- Oft auch als Erwachsener Krisen
Erwachsenenalter
Frühes Erwachsenenalter
Mittleres E.
Spätes E.
Frühes Erwachsenenalter
- 21-40 J.
- Viele Dinge zum ersten Mal
- Dauerhafte Beziehung -> 20-30 -> meiste Scheidungen
- Lachen und Loben wichtig
- Erikson -> Intimität / Isolation
MITTLERES ERWACHSENENALTER
- 40-65 J.
- Erikson -> Generativität / Stagnation
- Familie -> Gefühl der Überflüssigkeit, wenn Kinder gehen (Empty Nest Syndrom)
- Konzentration auf eigene Bedürfnisse
- Schlechteres Gedächtnis -> Training Hilft
- Höhepunkt der Selbstentfaltung
- Bedürfnis nach Wandel
SPÄTES ERWACHSENENALTER
- 60+
- Bessere Emotionsregulation (Lob & Kritik weniger wichtig)
- Enges soziales Netzwerk
- Zufriedenheit trotz Abnahme Gedächtnis, Körper, Freunde etc.
- Bereuen oft nicht ernst genommene Ausbildung
- Erikson: Integrität und Verzweiflung
Vertrauen / Misstrauen:
- 0-1 Jahr
- orale Phase
- auf äußerliche Versorgung angewiesen
- positive Bedürfnisbefriedigung: Vertrauen
- physische/ psychische Abwesenheit: Misstrauen
- wichtig für gesunde Persönlichkeitsentwicklung
Autonomie / Scham und Selbstzweifel:
- 1-2 Jahre
- Lernt Selbstständigkeit -> Emanzipation Mutter
- Vorstellung „ich“ und „Du“
- Eltern als Vorbild -> Kind unterstützen
- Falls gehemmt -> Selbstzweifel
Initiative / Schuld:
- 3-5 Jahre
- Forschungsdrang und Neugierde
- Initiative gehemmt -> Schuldgefühle
- Gesunde Grenzen wichtig -> lernt mit Schuld umzugehen -> bildet Gewissen aus
Kompetenz / Minderwertigkeit:
- 6-12 Jahre
- Latenzperiode
- Erledigt Aufgaben gewissenhaft
- Entwickelt Lernfreude
- Schule -> Gefühl der Nützlichkeit und Kompetenz
- Kein Erfolg -> Minderwertigkeitsgefühl
Identität / Identitätsdiffusion:
- 13-20 Jahre
- Körperliche Veränderung
- Platz in Gesellschaft
- Vorherige Stufen positiv -> gelungene Identitätsbildung
- Wenn nicht -> Identitätsdiffusion
Intimität / Isolation:
- 20-40 Jahre
- Identität mit anderer Person teilen
- Sich-Verlieren & Sich-Finden
- Sonst -> Isolation
- Leichter mit gefestigter Identität
Generativität / Stagnation:
- 40-60 Jahre
- Familie -> nächste Generation erziehen
- Gefühl produktiv zu sein wichtig
- Wenig zwischenmenschliche Beziehungen -> Stagnation
Integrität / Verzweiflung:
- 60+
- Bisherige Erlebnisse akzeptieren
- Selbstakzeptanz führt zu reife und Integrität
- Sonst Gefühl gescheitert zu sein