Systematik und Markt (1A und 1B) Flashcards
Was ist die Makroökonomik?
- betrachtet die gesamtwirtschaftliche Ebene
- aggregierte Größen
- z.B. alle Haushalte, alle Unnternehmen, alle Güter einer VW
Ziel der Makroökonomik
-gesamtwirtschaftliche Stabilität (national und international)
Problemstellung der Makroökonomie
- Preisstabilität, Beschäftigung, Wachstum ->Stabilitätspolitik
- Wechselkursstabilität, ausgeglichene Zahlungsbilanz -> internationale Wirtschaftspolitik
Was ist die Mikroökonomie?
- betrachtet die einzelwirtschaftliche Ebene
- einzelne Wirtschaftssubjekte
- z.B. haushalt, Unternehmen
Ziel der Mikroökonomie
-effiziente Allokation knapper Ressourcen
Definiere Mikroökonomie
Analyse des einzelwirtschaftlichen Verhaltens von Wirtschaftssubjekten
Nenne die Klassifikationen von Märkten
- Polypol/Polypson: viele anbieter/Nachfrager
- Oligopol/Oligopson: wenige Anbieter/Nachfrager
- Monopol, Monopson: ein Anbieter/Nachfrager
Was sind die Annahmen ökonomischen Verhaltens
- Menschen optimieren ihr Konsummuster, das sie sich leisten können
- Preise passen sich an, bis Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht sind
Definiere Vorbehaltspreis
- höchster Preis, den eine Person bereit ist für ein Gut zu zahlen
- Kauf und Nicht-Kauf sind indifferent
- Anzahl der ver(ge)kauften Güter zu Marktpreis p* = Anzahl Personen mit p>=p*
Definiere Indifferenz
Gleiche Befriedigung von kauf und Nicht-Kauf
Definiere Ordinate
y-Achse
Definiere Abzisse
x-Achse
Erkläre grafische Darstellung der Nachfragekurve
- Ordinate (x): Anzahl des verkauften Gutes
- Abzisse (y): Vorbehaltspreis VB-Preis
- graf verläuft Sprunghaft in Richtung von x= 0 zu y=0
- Ab best. Preis y steigt Nachfrage x an
- > sinkt der Preis steigt die Nachfrage
- ist die Anzahl der Nachfrager groß ist die Kurve konvex stetig
Definiere Konkurrenzmarkt
-viele von Einander unabhängige Anbieter
Warum gibt es nur einen Angebotspreis?
- Mieter werden immer niedrigsten Preis präferieren
- Anbieter antizipieren dies und passen Preise an
Erkläre Abhängigkeit des Angebotspreises vom Zeitraum
- kurzfristig ist Angebot oft unveränderlich (Wohnungen), vertikale Angebotskurve
- langfristig veränderbar (Neubau), proportionale Angebotskurve (Anzahl Wohnungen, VP)
p*
Gleichgewichtspreis (Angebot=Nachfrage)
p’ >= p*
- Angebot >= Nachfrage
- Preis muss gesenkt werden
-erkläre den Effekt bei der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen
1) Primäreffekt: Angebot sinkt (Linksverschiebung)
2) Sekundäreffekt; Nachfrage sinkt (Linksverschiebung)
Definiere gewöhnlicher Monopolist
- kennt VB-Preise nicht (gegensätzlich diskriminierenden Monopolisten)
- Wohnungen werden alle zum gleichen Preis angeboten
- bestimmt mit dem Preis die abgesetzte Menge
- Zielkonflikt hoher Preis hoher Nachfrage
-erkläre Nachfragefunktion bei einem monopolisten
D(p) p = Preis D(p) = Anzahl verkaufter Güter steigt p sinkt D(p) gewinnmaximaler Preis > GG-Preis
Erkläre Pareto-Effizienz
- Pareto-Verbesserung: jemanden besser stellen ohne wen anders schlechter zu stellen
- wenn Pareto-Verbesserungen möglich sind ist Situation pareto-ineffizient
- wenn keine Pareto-Verbesserung möglich sind ist Situation pareto-effizient
- muss nicht gerecht sein
Beschreibe Pareto-Effizienz Konkurrenzmarkt
- Allokation nach VB-Preis
- alle Wohnungen werden vermietet zum Gleichgewichtspreis
- keine weitere Wohnung kann vermietet werden
- > keine Verbesserung möglich
- dementsprechend effizient
Beschreibe Pareto-Effizienz gewöhnlicher Monopolist
- Monopolist wählt gewinnmaximalen Preis > Gleichgewichtspreis
- Verbesserung wäre Vermietung einer weiteren Wohnung zu geringerem Preis
- Monopolist kennt die VB-Preise aber nicht, kann nicht diskriminieren
- ist also pareto-ineffizient (Verbesserung theoretisch möglich aber nicht durchführbar)