Konstruktivismus Flashcards

1
Q

Als was sieht der Konstruktivismus Lernen an?

A

Lernen als die Aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt und als aktive Konstruktion von Wissen.

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2
Q

Was sind die Grundannahmen des Konstruktivismus?

A
  1. Unser Erkenntnisapparat kann die äußere Realität nicht wahrheitsgetreu abbilden.
  2. Wahrnehmung ist Konstruktion und Interpretation.
  3. Objektivität, subjektunabhängiges Denken und Verstehen sind unmöglich.
  4. Wissen existiert nicht außerhalb des Lernenden, sondern muss konstruiert werden.
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3
Q

Was sind die Annahmen des Radikalen Konstruktivismus?

A
  1. Es gibt keine Wahrheit?
  2. Es gibt kein objektives Wissen!
  3. Wissen kann nicht überprüft/bestätigt werden, da der Lehrende die Wahrheit nicht besser kennt als der Lernende.
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4
Q

Was sind die Annahmen des gemäßigten Konstruktivismus?

A
  1. Wahrnehmung ist kontextgebunden, also kulturell und biographisch geprägt.
  2. Selbstgesteuertes Lernen ist das Ideal.
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5
Q

Was ist das Lernverständnis des Konstruktivismus?

A

Das Lernen erfolgt nicht nach einheitlichen Lerngesetzen. Der Prozess des Wissenserwerbs ist ein Konstruktionsprozess.
- Lernen ist ein sozialer, kooperativer Prozess.
- Schüler*innen lernen nicht alle dasselbe. Sie lernen viel, aber nur zu einem geringen Teil das, was die Lehrkraft vermitteln will.

Daher: Lerhrer*innen müssen das Verständnis, das Lernende sich konstruiert haben immer wieder überprüfen!

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6
Q

Unter welche Paradigmen sollte eine Unterrichtsgestaltung aus konstruktivistischer Sicht stattfinden?

A
  1. Konstruktion von Wissen geschieht durch aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt.
  2. Lernprozesse werden dadurch in Gang gesetzt, dass Ereignisse beobachtet und erfahren werden, die sich mit dem vorhandenen Wissen nicht erklären lassen.
  3. Konstruktion von Wissen erfordert viel Energie und Zeit sowie eine Atmospähre, die Zeit für Umwege und Fehler als Lerngelegenheiten lässt.
    - Evaluation des Lernerfolgs ist nicht primär auf Lernprodukte, sondern auf Lernprozesse ausgerichtet.
  4. Lernaktivitäten sollten authentisch sein.
    - Orientierung an komplexen und lebensnahen Problembereichen und Gesamtzusammenhängen.
    - Vorerfahrungen, Interessen und Emotionen sind für komplexe Lernsituationen bedeutsam.
  5. Wissen ist nicht endgültig
  6. Im Gegensatz zum Behaviorismus wird dem Lerner Metakognition zugestanden und sollte gefördert werden.
  7. Kollektives selbstreguliertes Lernen ist von großer Bedeutung, da hier individuelle Interpretationen einer komplexen
    Lernsituation hinterfragt und verbessert werden können.
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7
Q

Welche drei Lerntheorien wurden in der Vorlesung bis zu diesem Zeitpunkt vorgestellt?

A
  1. Behaviorismus: Lernen mit Belohnung und Bestrafung
  2. Sozial-kognitive Lerntheorien: Lernen durch Vorbilder
  3. Konstruktivismus: Lernen durch gemeinsame und aktive Erkundung der Umwelt
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8
Q

Welche Fragen sollten beim Konstruktivismus reflektiert werden?

A
  1. Warum spielt kooperatives Lernen eine so große Rolle im Konstruktivismus?
  2. Was sind ihre persönlichen Erfahrungen mit “Gruppenarbeit” aus ihrer persönlichen Schulzeit?
  3. Welche Vorteile bringt kooperatives Lernen?
  4. Wie kann man Problemen vorbeugen?
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