Kognition Flashcards

1
Q

Was ist Kognition?

A

Kognition ist ein Sammelbegriff für bewusste und unbewusste mentale Prozesse, die von Wahrnehmung bis Denken reichen.

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2
Q

Wie stehen Kognition und Emotion/Motivation zueinander?

A

Kognition wird meist von Emotion und Motivation unterschieden, obgleich diese Aufmerksamkeit und damit Kognition beeinflussen.

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3
Q

Ist Kognition ein Abbild der Wirklichkeit?

A

Kognition ist keineswegs ein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine Inferenz aufgrund unsicherer Indikatoren.

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4
Q

Was ist Metakognition?

A

Metakognition, ist Wissen und Kognition über kognitive Phänomene.

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5
Q

Worin wird Metakognition unterteilt?

A
  1. metakognitives Wissen (deklarativer Aspekt)
  2. metakognitive Überwachung und Selbstregulierung (exekutiver Aspekt)
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6
Q

Welche Kategorien metakognitiver Lernstrategien gibt es?

A
  1. Planung
  2. Überwachung
  3. Kontrolle
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7
Q

Nenne Beispiele metakognitiver Lernstrategien der Kategorie der Planung.

A
  1. Ich versuche, mir vorher genau zu überlegen, welche Teile des Lernstoffes ich lernen muss und welche nicht.
  2. Ich lege im vorhinein fest, wie weit ich mit der Durcharbeitung des Stoffs kommen möchte.
  3. Vor dem Lernen eines Stoffgebiets überlege ich mir, wie ich am effektivsten vorgehen kann.
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8
Q

Nenne Beispiele metakognitiver Lernstrategien der Kategorie der Überwachung.

A
  1. Ich stelle mir Fragen zum Stoff, um sicher zu gehen, dass ich auch alles verstanden habe.
  2. Um Wissenslücken festzustellen, rekapituliere ich die wichtigsten Inhalte, ohne meine Unterlagen zu Hilfe zu nehmen.
  3. Ich bearbeite zusätzliche Aufgaben, um festzustellen, ob ich den Stoff wirklich verstanden habe.

(Ist das sinnvoll wie ich gerade lerne?)

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9
Q

Nenne Beispiele metakognitiver Lernstrategien der Kategorie der Kontrolle.

A
  1. Wenn mir eine Textstelle unklar erscheint, versuche ich durch genaues Lesen die Unklarheit zu beseitigen.
  2. Wenn ein schwieriger Text vorliegt, passe ich meine Lerntechnik den höheren Anforderungen an.
  3. Wenn ich einen Text beim ersten Lesen nicht verstanden habe, gehe ich ihn noch einmal Schritt für Schritt durch.

Wie passe ich mein Lernen an die Umstände an?

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10
Q

Welche kognitiven Faktoren mit Einfluss auf das Lernen gibt es?

A
  1. Intelligenz
  2. Attributionen
  3. Gedächtnis
  4. Soziale Kognition
  5. Aufmerksamkeit
  6. Lernstrategien
  7. Metakognition
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11
Q

Was ist Intelligenz?

A

Sehr allgemeines geistiges Potential. Die Fähigkeit:
1. zum schlussfolgernden Denken
2. zum Planen
3. zur Problemlösung
4. zum abstrakten Denken
5. zum Verständnis komplexer Ideen
6. zum schnellen Lernen und zum Lernen aus Erfahrung.

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12
Q

Wie stehen Begabung und Leistung zueinander in Beziehung?

A

Auch wenn es einen statistischen Zusammenhang zwischen IQ und Schulnoten gibt erklärt Begabung die Leistung noch nicht allein. Es gibt immer Overachiever und Underachiever und Vorhersagen sind aufgrund der Vielzahl anderer Faktoren im Leistungsprozess nicht eindeutig.

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13
Q

Was sind Attributionen?

A
  1. Sie sind die besondere Fähigkeit, präzise Theorien über das eigene Verhalten oder das anderer zu erstellen.
  2. Attributionen folgen meist impliziten Theorien
  3. Sie können bewusst oder unbewusst sein, richtig oder falsch sein.
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14
Q

Was sind die Funktionen von Attributionen?

A
  1. Die Umwelt verstehen zur Förderung des Überlebens
  2. Vorhersagen über das Handeln anderer machen
  3. Das eigene Handeln effektiver gestalten.
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15
Q

Was ist die Dysfunktion von Attributionen?

A
  1. Langes Grübeln nach gefundener Ursache ohne unmittelbare Handlungskonsequenz (z.B. Misserfolg wegen mangelnder Fähigkeit)
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16
Q

In naiven Handlungsanalysen, worin unterscheiden Menschen in der Suche nach Ursachen.

A
  1. Ursachen, die in der Person liegen (internal)
  2. Ursachen, die außerhalb der Person liegen (external)
17
Q

Welche internalen Ursachen finden Menschen für Attributionen?

A
  1. Motivation (z.B. Ich wollte es nicht genug)
  2. Fähigkeit (z.B. Ich bin nicht gut genug)
18
Q

Welche externalen Ursachen finden Menschen für Attributionen?

A
  1. Schwierigkeit (z.B. Der Prof hat schlechte Fragen gestellt)
  2. Zufall (z.B. Ich habe Pech gehabt)
19
Q

Welche Kausaldimensionen gibt es?

20
Q

Beschreibe das Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation

21
Q

Wie lässt sich der Selbstbewertungszirkel negativer Attribution aufbrechen?

A
  1. Durch das Verknüpfen von vergangenen Leistungsergebnissen mit eigenen Fähigkeiten und Anstrengung statt Appelle an zukünftiges Leistungsverhalten.
  2. Förderung der Wahrnehmung als “Verursacher” über attributionales Feedback.
  3. Verständnis dafür schaffen, dass Attributionen subjektiv handlungsrelevant und erlernbar sind.
22
Q

Wie können selbstwerterhaltende Attributionsmuster für Lehrer aussehen?

A
  1. Pädagogische Erfolge mit der eigenen Fähigkeit verknüpfen
  2. Bei pädagogischen Misserfolgen den Schülern die Schuld zuweisen.
23
Q

Was ist der Unterschied zwischen fluider und kristalliner Intelligenz?