Biodiversitätsstatistik Flashcards
Ökologische Gemeinschaft
Gruppe interagierender Populationen , die zeitgleich an einem einzigen , definierten Ort existieren
Populationen
mehrere Individuen einer Art
Messungen der Gemeinschaft
- Artenreichtum (= Artenzahl)
- (relat.) Abundanz, Dichte, Inzidenz (Frequenz)
- Diversität ( = Verhältnis zw. Reichtum & Abundanz)
- Präsenz / Absenz
- Artzusammensetzung
relative Mengenmerkmale
Vergleich einer Art mit anderen Arten auf Dominanz
Abundanz
Anzahl oder Deckungsgrad von Individuen einer Art/ Taxonomischen Gruppe
Es wird zwischen absoluten und relativen Abundanzen unterschieden!
relative Abundanz
Anzahl / Bedeckung von Organismen in Bezug auf eine Flächen oder Raumeinheit
Frequenz
Häufigkeit des Vorkommens einer Art in Probeflächen
EINER Untersuchungseinheit
Dominanz
Die relative Menge einer Art in der Flächen oder Raumeinheit im Vergleich zu den übrigen Arten.
Stetigkeit
Prozentualer Anteil der Probeflächen in MEHREREN Beständen, in denen eine Art vorkommt
Biodiversität - Artenreichtum
Artenreichtum ist DAS ikonische Maß für Biodiversität & wird oft als Synonym für Biodiversität betrachtet
Graf. Darstellung Artenreichtum
Artenakkumulationskurve
Kumulierter Artenreichtum in Abhängigkeit der Stichprobenanzahl
Ab gewissen Anzahl von Stichproben werden keine neue Arten mehr gefunden - Kurve gleicht sich Geraden an
2 Komponenten der Biodiversität
Artenreichtum (species richness)
Gleichverteilung (Eveness)
Eveness Muster
Arten-Abundanz-Modelle
graf. Arten-Abundanz-Kurve
Gefälle der Kurve beschreibt Gleichverteilung
-> Seichterer Abfall bedeutet höhere Gleichverteilung
Hypothetische Modellkurven
Horizontale Gerade:
Maximal Eveness, kommt in der Natur relativ selten vor
Steil abfallende Kurve/Gerade:
minimal Eveness (1-2 Arten)
Artenrang
Anordnung nach Häufigkeit
(häufigste Art am
Koordinatenursprung)
vier Hauptmodelle der Evenessverteilung
Viele Arten mit ähnlicher Abundanz = hohe Eveness:
Broken Stick Model,
LogNormal Serie
Wenige dominante , viele seltene Arten = geringe Eveness
Geometr. Serie, Log Serie
α-Diversität
Diversität an einem Probepunkt = Punktdiversität (mit oder ohne Eveness Komponente)
- innerhalb eines Lebensraums
β-Diversität
Unterschiedlichkeit der Artenzusammensetzung
innerhalb einer Gruppe
von Probepunkten =
Artenturnover
Veränderung entlang eines Gradienten (z.B. Temperatur)
Indizes für die Alpha-Diversität
SIMPSON-Index, Shanon-Index
SIMPSON-Diversität
- Gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein zweites Individuum
einer gleichen Art angehört. - Wahrscheinlichkeit sehr hoch, wenn Diversität sehr gering ist
- Wertet die Häufigkeit der Art sehr hoch
- Arten gehen durch hohe Artenzahl mit hohem Beitrag in den Index ein und führen zu geringem Wert
-Dominazbestände von eher gleichmäßg verteilten Beständen unterscheiden
Shanon-Diversität
- Logaritmus für den Individuenbereich
- Hoher Anteil einer dominanten Art, Logaritmus gleich den Anteil einer selteneren Art aus
- Mittleres Maß für die Diversität wo die Eveness-Komponente als auch die Artenvielfalts-Komponente im gleichen Maß eingeht
Unterschied Simpson - Shanon
Der Shannon-Index betont die seltenen Arten, der Simpson die häufigen!