8. Vorlesungseinheit: Fertigung- und Montageplanung Flashcards
Ziele eine neuartigen Montagekonzept
Agilität zum Nulltarif
Invest/10
Anlaufzeit/2
Interdependenzen in der Produktion
Konstruktion Arbeitsvorbereitung Fertigung Montage (alle melden in die Konstruktion Probleme und Anforderungen zurück)
Einordnung der Produktionsarten über der Wiederholhäufigkeit und der durchschnittlichen Losgrösse
Einmalproduktion (1/50)
Einzel und Kleinserienproduktion(12/50
Serienproduktion(24/10^4)
Massenproduktion
Vergleich der Fertigung- und Montageplanung
Fertigung: lineare Arbeitsvorgangsfolge gute Zeitermittlung Montage: vernetzte Arbeitsvorgangsfolge deterministische Planung und Zeitermittlung schwer
Betrachtungsbereich Fertigungsplanung
Werkstückwechsel
Werkstückbereitstellung
Messen/Prüfen
Spanentsorgung etc.
Charakteristik Fertigungsarten
Einzel/Klein: Fertigungsmittel: geringe Auslastung, häufige Umstellung Fertigungsprozess: geringer Hauptzeitanteil
Gross/Masse: Fertigungsmittel: Umstellung selten, hohe Auslastung Fertigungsprozesse: hoher Hauptzeitanteil
Vorgehensweise der Planung der Fertigung
Beschreiben Bearbeitungsaufgabe
Ableiten des Technologiebedarfs
Ermittlung des Bedarfs and Maschinen und Anlagen
Bestimmung der geeigneten Organisationsform
Ermittlung des Bedarfs an Maschinen und Anlagen
Analys Teilespektrum
Ermittlung Arbeitsvorgangsfolge
Berechnung Kapazitätsbedarf
Ermittlung Maschinenanzahl
Organisationsformen der Fertigung
Werkstattfertigung
Gruppenfertigung
Fliessfertigung
Werkstattfertigung
Zusammenfassen der Maschinen nach Bearbeitungsverfahren, häufiger Wechsel der Werkstücke, kleine Stückzahlen
Gruppenfertigung
Zusammenfassen der notwendigen Verfahren für die Bearbeitung einer Teilefamilie, gleichbleibende Verfahrenskombination, hohe Variantenvielfalt
Fliessfertigung
Anordnung der Maschinen entsprechend der Arbeitsvorgangsfolge einer Teilfamilie, gleiche Arbeitsvorgangsfolge, hohe Stückzahlen
Objektbereich der Montageplanung
Fügen Anpassen Handhaben Transportieren Kontrollieren
Planung der Montage
Beschreibung der Montageaufgabe
Ableiten der Montagestruktur
Ermittlung des Kapazitätsbedarfs
Bestimmung der geeigneten Organisationsform
Bestimmung Montagestruktur
Erzeugnisgliederung -> Montagestruktur
Welches Teil, Wann, Wo, durch Wen montiert
Gliederung in Vor- und Hauptmontage
geringerer Gerätetechnischer Aufwand, jedoch bei Störungen Ausfall auf allen Produktlinien
Ermittlung des Kapazitätsbedarfs
verfügbare Kapazität(Tage, Stunden, Personen) vs. benötigte Montagezeit
Ermittlung des Qualifikationsbedarfs (Trainingssituation, Organisatorische Vorbereitung, Qualifizierung)
Organisationsformen in der Montage: Verrichtungsprinzip
Einzelplatzmontage
Baustellen- oder Gruppenmontage
(stationäres Montageobjekt)
Organisationsformen in der Montage: Fliessprinzip
Reihenmontage
Fliessmontage
Taktstrassenmontage
(bewegte Montageobjekte)
Einzelplatzmontage
Stationäre Montageobjekte
Ortsfeste Arbeitsplätze
+hohe Flexibilität
+geringer Planungsaufwand
-nur für kleine Erzeugnisse
Baustellen- oder Gruppenmontage
Stationäre Montageobjekte
bewegte Arbeitsplätze
+hohe Flexibilität
+geringe Planungsaufwand
- lange Durchlaufzeiten, hoher Platzbedarf, aufwendiger Materialfluss
Reihenmontage
Bewegte Montageobjekte
Ohne zeitliche Bindung
+hohe Produktivität
- geringe Flexibilität, hoher Planungsaufwand
Fliessmontage
Bewegte Montageobjekte
kontinuierlicher Materialfluss
+ Produktivität, Automatisierbarkeit
- Flexibilität, Planungsaufwand, Störanfällig
Taktstrassenmontage
Bewegte Montageobjekte
Getakteter Materialfluss
+ Produktivität, Automatisierter, geringe Bestände
- Flexibilität, Planungsaufwand, Störanfällig