4. Start- & Landebahnsystem 1 Flashcards
Ausrichtung der S/L-Bahnen hauptsächlich anhand von? (3 punkte)
− vorherrschender Windrichtung im Flughafenbereich
− Größe und Form der zur Flughafenentwicklung verfügbaren Landfläche
− Landflächennutzung und Luftraumrestriktionen in der
Flughafenumgebung
Parameter der Konfiguration und Ausrichtung der S/L-Bahnen und verbindenden Rollwege? (5 punkte)
− Gewährleistung ausreichender Staffelungs-Abstände
− Minimierung von Interaktionen
− Minimierung der Rollzeiten zwischen Vorfeld und S/L-Bahnendpunkten
− Ausreichende Anzahl & optimale Lage der Rollwege zum schnellstmöglichen Verlassen der
Landebahn und Rollen zum Vorfeld
− „Holding Areas“ direkt an den Endpunkten der S/L-Bahnen an verkehrsreichen Flughäfen
Kernpunkt des optimalen
Flughafenlageplans?
Kurze Rollstrecken bzw. Rollzeiten
zwischen Terminal und Start-/Endpunkten
der S/L-Bahnen
Alle möglichen SLBS-Konfigurationen basieren auf folgenden Grundlagen? (4 punkte)
− Single Runways
− Parallel Runways
− Intersecting Runways
− Open-V Runways
- <760m
- 760 - 915m
- 915 - 1035m
- 1035 - 1525m
- > 1525m
- Keine simultanen An- und Abflüge;
Betrieb wie auf einer Bahn - Abflug – Abflug unabhängig
- Abflug – Landung bzw. Landung – Abflug unabhängig
- Landung – Landung nicht parallel möglich
- Abflug – Abflug unabhängig
- Abhängige parallele Landungen
- Unabhängiger Betrieb mit Präzisionsradar (PRM)
- Unabhängiger Betrieb der Parallelbahnen
Unabhängiger Betrieb
− Start-Start, Landung-Start ab 760 m, mind. 15 Grad divergierende Flugwege
− Landung-Landung ab 1525 m
Abhängiger Betrieb
Gekreuzte Bahnen oder konvergierende Geometrie mit kreuzenden An-/ Abflugwegen, Fehlanflugwegen
− Landungen: Parallelbahnen unter 1525 m Bahnabstand
− Start-Start sowie Landung-Start: Parallelbahnen unter 760 m Bahnabstand
Das 95% Ziel entspricht einer „… …“ des Flughafens in 18 Tage/Jahr, was für große
Flughäfen …/… ist und gelöst wird durch
Nicht-Nutzbarkeit
kritisch/inakzeptabel
Verwendung zuverlässiger Windverteilungs-Statistiken zur Berechnung des Nutzbarkeitsfaktors
− „Windrose“ Methode zur graphischen Zusammenfassung aller statistischen Winddaten
Sie besteht aus „Kästchen“, die ?
− aus den Schnittpunkten von konzentrischen Kreisen zur Windgeschwindigkeitsgruppierung und
strahlenförmigen Geraden zur Windrichtungskennzeichnung entstehen;
− dem prozentualen Anteil der Zeit entsprechen, in der der Wind aus einer konkreten Richtung und mit
einer konkreten Geschwindigkeit bläst,
- Die Abmessungen von S/L-Bahnen ergeben sich aus den betrieblichen … der
Flugzeuge, für die die Bahn ausgelegt wird (Bezugsflugzeug). - Bei der Dimensionierung einer S/L-Bahn ist meist die … die maßgebende
Größe - Mindest-SB-Länge für den Start mit? (5 punkte)
- Anforderungen
- Bezugsstartstrecke
3.− Zulässiger Starthöchstmasse (MTOW);
− in Meereshöhe (0 ft);
− unter den Bedingungen der intern. Normatmosphäre (INA/ISA);
− bei Windstille;- 0% Neigung der S/L-Bahn
- Die für den Betrieb bestimmter Lfz-Muster tatsächlich erforderliche S/L-Bahnlänge ergibt sich
aus den … der Flugzeuge unter Berücksichtigung der örtlichen
Bedingungen. - Der Ausgangswert wird angepasst
(Flugzeugbezugsstartbahnlänge)
- Betriebseigenschaften
- − Höhenkorrektur - je 300 m über NN um 7% vergrößern
− Temperaturkorrektur - Ergebnis der Höhenkorrektur um 1% je 1°C über der Bezugstemperatur (=15°C)
vergrößern
− Neigungskorrektur - Ergebnis der Temperaturkorrektur im Verhältnis von 10% je 1% Bahnlängsneigung
vergrößern
- Der … umgibt die S/L-Bahn und die zugeordneten Stoppbahnen gleichmäßig in Form eines Rechtecks.
- Eine … muss sich an jedem S/L-
Bahnstreifensende befinden. Ihre Breite sollte der des Streifens, mindestens aber der doppelten S/L-Bahnbreite entsprechen. - Schultern und Blast Pads sollen gebaut werden, um?
- Streifen
- S/L-Bahn End-Sicherheitsfläche
- − die Kraft des Abgasstrahls und
− die Belastung durch gelegentliches Rollen des Auslegungs-Lfz der SLB und durch Rettungs- und
Wartungsfahrzeuge
aushalten zu können.
Was sind Stoppbahnen?
− leicht befestigte / unbefestigte Flächen
− ähnliche Reibungskoeffizient wie die S/L-Bahn bei nassem Wetter
− Aushaltung der Belastung der anhaltenden Flugzeuge zur
Vermeidung struktureller Beschädigungen
− so breit wie die befestigte Fläche der S/L-Bahn
− Verlängerung der Längsachse der S/L-Bahn
Hindernisbegrenzungsflächen (HBF) nach ICAO Annex 14
− … und … für DE in „Nachrichten für Luftfahrer“ (NfL) der Deutschen
Flugsicherung (DFS)
− Rechtsverbindlichkeit in DE nach §18b LuftVG
- Veröffentlichung
- Spezifizierung
Was sind Freiflächen ?
− unbefestigte, ebene, rechteckige Flächen
− ansteigendes Gefälle von max. 1,25 %
− höchstens halb so lang wie die befestigte Fläche
− min. Breite 150 m
− Verlängerung der SLB-Längsachse
− frei von Hindernissen
− Ermöglichung der Durchführung eines Teils des
Anfangssteilfluges bis zu einer bestimmten Höhe
− unter Aufsicht des Flughafens
Bahnlängen
1. TORA
2. TODA
3. ASDA
4. LDA
- Take Off Run Available – Startlaufstrecke
- Take Off Distance Available - Startstrecke (Runway+Clearway)
- Accelerate Stop Distance Available - Startabbruchstrecke (Runway+Stopway)
- Landing Distance Available - Landestrecke
Bauschutzbereich (BSB) nach §12 LuftVG
− Er dient der … für Flugplätze.
− Neben einer baurechtlichen … bedarf es für Bauten in diesem Bereich zusätzlich einer
luftrechtlichen Genehmigung.
− Luftfahrtbehörde eines Landes entscheidet auf … einer Einschätzung durch die DFS
- Hindernisüberwachung
- Genehmigung
- Grundlage
Randzone
− Die Randzone umgibt den … und die RESA gleichmäßig und bildet ein Rechteck mit der Breite
von 600 m und der Länge der S/L-Bahn zuzüglich 2 x 900 m.
− Bei Bahnen, die nur zum Starten dienen, ist … davon die Länge des Rechtecks gleich der
Länge der S-Bahn zuzüglich 150 m vor und 900 m hinter der Bahn.
- Streifen
- abweichend
Nennen Sie die Flächen zu Hindernisbegrenzung beim An-/Abflug gemäß
DFS NfL 328/01!
- Anflug - Anflugfläche
- Anflug - Seitliche Übergangsflächen
- Anflug - Horizontalfläche
- Anflug – Obere Übergangsfläche
- Abflug - Abflugfläche
- Abflug – Seitliche Übergangsflächen
- Abflug - Horizontalfläche
- Abflug - Obere Übergangsfläche