Top 100 Flashcards
Pantoprazol
PPI
Kaliumcitrat/Kalium-Verla
Kaliumsalz aus Zitronensäure aus Ergänzungsmittel, Nierensteinen aus Harnsäure, Herzrythmusstörungen, Kaliummangel. (OBS nicht zu schnell geben, venentoxisch)
Magnesium/Magnesium-Verla
Ergänzungsmittel, bei Magnesiummangel
Kaliumchlorid
Kaliumsaltz der Salzsäure
Colecalciferol
Vit D3
Calciumglukonat
Calciumsalz der Glukonsäure, benutzt als Antidot (topikal)
Polyethylenglycol (PEG)
Macrogol. Ist in mehreren Laxativen, benutzt pre OP
Metoclopramid
Wirkung: Antiemetika u. Prokinetika, zentraler und peripherer Domamin-Rezeptor-Antagonist, Aktivierung postganglionärer cholinerger Rezeptoren.
NW: extrapyramidale Symptome, Hyperprolaktinämie
KI: Stillzeit, Kinder <2 Jahre, mechanische Obstruktion o. Perforation
Simethicon
Carminitiva, gegen Völlegefühl und Luft im Darm. Antidot Tenside.
Ondansetron
Wirkung: Antiemetika. Serotonin-Rezeptor-Antagonist
NW: Kopfschmerz, Schwindel, Obstipation, Bradykardie, Arrythmien, Blutdruckabfall.
I: Übelkeit aufgrund zytotoxischer Chemo- u. Strahlentherapie
KI: QT-Zeit-Verlängerung, AV-Block II-III, Stillzeit (und bei anderen Seretoninantagonisten Schwangerschaft)
Bisacodyl
Syntetische Laxantien, Prokinetika
Ursodesoxycholsäure
ist eine natürliche, tertiäre Gallensäure, die als Arzneistoff zur Auflösung von kleinen Gallensteinen und zur Behandlung einer Reihe von Lebererkrankungen Verwendung findet. Chemisch ist sie ein zur Gruppe der Sterine (Sterole) gehörendes Steroid.
Metformin
Nicht Beta-Zytotrop Substanz.
Wirkung: Glukoseaufnahme im Darm sinkt, Insulinresistenz sinkt, anaerobe Glucoseverstoffwechslung nimmt zu (Pyruvate –> Laktat) Glycogensynthese nimmt zu, Gluconeogenese sinkt. Benötigt Insulin zur Wirkung!
NW: GIT (gastrointenstinale), Metallischer Geschmack, Diarrhö, Laktat-Acidose (!)
KI: vorherrschende Azidose (Nephropatien, Herzinsuffizienz, pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit), Alkoholismus, Leberfunktionsstörungen, Resp. Insuffizienz)
Dimenhydrinat
(vomex) Antihistiminika gegen Übelkeit und Erbrechen
Wirkung: Antagonismus an zentralen H1-Histamin-Rezeptoren + Anticholinerge Wirkung
NW: Zedierende und anticholinergike Effekte Kinder: Unruhe
I: Prophylaxe von Reise- und Seekrankheit, PONV
KI: Engwinkelglaukom und Prostatahyperplasie!!!!
Magaldrat
Antazida aus Aluminium- u. Magnesiumhydroxid.
Wirkung: Säureneutralisierende (Abhebung des intragastralen pH-Wertes auf 3-5 für 2 h)
I: leichte (0-I) Reflexbeschwerden
KI: Niereninsuffizienz, Hypophosphatämie
Lactobacillus acidophilus
Probiotika gut gegen Obstipation
Butylscopolaminbromid
Kommt aus Scopolamin. Anticholinergika. Spasmolyticum.
Wirkung: M1-Rezeptor-Antagonismus
I: Spasmolyse (z.B. bei Pankreatitis oder akuter Choledocholithiasis) auch andere
Thiamin
Vit B1
Sucralfat
Schleimhautprotector, bei 0-I Refluxösophagitis
Enoxaparin
Antikoagulantia Niedermolekulare Heparin
ASS
Platenhemmer
Heparin
Antikoagulantia
Clopidogrel
Platenhemmer, Alternative zu ASS wenn ASS-Unverträglichkeit
Phenprocoumon
Antikoagulation, in Deutschland besser bekannt als Marcumar. Thromboserezidiv-Prophylaxe. Die blutgerinnungshemmende Wirkung ergibt sich aus der Reduktion der Menge an verfügbaren funktionstüchtigen Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X durch Vit K. Länger Halbwertzeit als Warfarin aber gleiche Funktion und deshalb erste Wahl!
Phytomenandion
Vit K (Koagulationsfaktor)
Bisoprolol
B1-selektiv Beta-Blocker
Mittel der Wahl bei jüngeren Patienten, bei KHK (koronare Herzerkrankung) und nach Myokardinfarkt, im Kombination mit ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz
NW: Bradykardie, AV-Block, Bronchokonstriktion, Vasokonstriktion, Störung Libido/Potenz
Reduktion kardiovaskulärer Morbidität und Letalität
Furosemid
Schleife-Diuretika
Ramipril
ACE-Hemmer.
KI: Nierenarteriestenose, schwere Niereninsuffizienz, Schwangerschaft.
Mittel der Wahl bei Nephropathie o. Herzinsuffizienz
NW: Reizhusten, Angioödem, Hypotension v.a. nach Diuretika
Gleichwertigkeit bei kardiovaskulärer Gesamtmortalität zu Diuretika u. Beta-Blockern
Simvastatin
Statin
Zu beachten: CK
Torasemid
Schleife-Diuretika
Amlodipin
Lang wirksam Ca2+-Blocker aus Typ Dihydropyridine. Gefäss-selektiv.
Metoprolol
B1-selektiv Beta-Blocker
Mittel der Wahl ei jüngeren Patienten, bei KHK (koronare Herzerkrankung) und nach Myokardinfarkt, im Kombination mit ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz
NW: Bradykardie, AV-Block, Bronchokonstriktion, Vasokonstriktion, Störung Libido/Potenz
Reduktion kardiovaskulärer Morbidität und Letalität
Hydrochlorothiazid
Thiazid-Diuretika
Urapidil
Antisympathotonika: Blockade des alpha-1-Rezeptors. Bei Hypertensiver Notfall.
Amiodaron
Indizierung von Beta-Rezeptoren (mehr)
Clonidin
Antisympathotonika: Wirkt über vier Rezeptoren und gibt deshalb verschiedene Effekte. Alkoholentzugstherapie. Hypertensiver Krise.
Candesartan
AT1-Rezeptorantagonist. Bei Unverträglichkeit von ACE-Hemmer bei Hypertension und Herzinsuffizienz.
Spironolacton
Kaliumsparende Diuretika/Aldosteronantagonist wie Eplerenon. Bei NYHA III eingesetzt.
Nimodipin
kurz wirksam (2h HWZ) Ca2+-Hemmer Dihydropyridinetyp. Gefäss-selektiv.
Cafedrin-Theodrenalin
Bei OP angewendet um Blutdruck abzuheben.
Moxonidin
Antisympathotonika: Wirkt an Imidazolina (I1) Blutdrucksenkung
Midodrin
Midodrin enthält die Grundstruktur 2-Phenylethylamin, die auch den körpereigenen Neurotransmittern Adrenalin und Noradrenalin zugrunde liegt. Midodrin (Handelsname Gutron®) ist ein Arzneistoff, der zur Behandlung von hypotonen Kreislaufstörungen (orthostatische Hypotonie) dient
Tamsulosin
Antisympathotonika alfa-1-Blocker. Effekt auf Blutdruck aber für Benign Prostatahyperplasi benutzt.
L-Thyroxin
bei Hypothyreose
Prednison
Glukokortikoide
Dexamethason
Glukokortikoide
Ampicillin-Sulbactam
Aminopenicillin und Betalactamasehemmer
Piperacillin-Tazobactam
Acylaminopenicillin und Betalaktamasehemmer
Ciprofloxazin
Chinolone/Gyrasehemmer
Meropenem
Betalaktamantibiotika/Carbapeneme
Cefuroxim
Gruppe 2 Cephalosporine (breite perioperative Prophylaxe)
Clindamycin
Lincosamide mit Hemmung der Proteinbiosynthese und ist bakteriostatisch
Metronidazol
Nitromidazol mit Schädigung der bakteriellen DNA (bakterizid).
Ibuprofen
PROPIONSÄUREDERIVAT. Nicht steroid Antirheumatika nicht selektiv COX-Hemmer. Hauptwirkort für Analgesie sind Nozizeptor (Hinterhorn des Rückenmarks)
Wirkung: Antiphlogistisch, analgetisch, antipyretisch, z.T. antiproliferativ, z.T. thrombozytenaggregationshemmend. Analgesie v.a. entzündlich, schlecht bei neurotische Schmerzen.
Allopurinol
Bei Hyperurikämi, Reversible Hemmung der Xanthinoxidase → Hypoxanthin und Xanthin werden nicht mehr zu Harnsäure abgebaut
Cis-atracurium
Muskelrelaxant (OP-Intubation)
Diclophenac
oder Voltaren.. ESSIGSÄUREDERIVATE. Nicht steroid Antirheumatika nicht selektiv COX-Hemmer. Hauptwirkort für Analgesie sind Nozizeptor (Hinterhorn des Rückenmarks)
Wirkung: Antiphlogistisch, analgetisch, antipyretisch, z.T. antiproliferativ, z.T. thrombozytenaggregationshemmend. Analgesie v.a. entzündlich, schlecht bei neurotische Schmerzen.
Metamizol
Nicht saure nicht-Opioid-Analgetika. stark analgetisch, stark antipyretisch, gering antiphlogistisch, gering spasmolytisch. Nozizeptor.
NW: Agranulocytose, Hypotonie
Paracetamol
Nicht saure nicht-Opioid-Analgetika. analgetisch, antipyretisch, nicht antiphlogistisch. Nozizeptor.
NW: ab 6 g/d schwerwiegende Leberfunktionsschäden
Propofol
Unbekannter Wirkungsmechanismus. GABA-a-Einfluss Angenehmes Einschlafen und Erwachen.
OBS: Propofol-Infusions-Syndrom, metabolischer Azidose, Rhabdomyolyse, Nieren.
Lorazepam
Benzodiazepine mit langen Wirkdauer und besonders kurz HWZ. Benzodiazepine in dieser Gruppe sind häufig für Angst- u. Panikattacken benutzt, auch bei Spannungszustände, akute paranoiden Episoden, für Muskelrelasierung u. bei Epilepsie.
Lorazepam
Benzodiazepine mit langen Wirkdauer und besonders kurz HWZ. Benzodiazepine in dieser Gruppe sind häufig für Angst- u. Panikattacken benutzt, auch bei Spannungszustände, akute paranoiden Episoden, für Muskelrelasierung u. bei Epilepsie.
Levetirazetam
Neuere Antiepilektika. Bei fokaler- u. sekundärer generaliserte Epilepsie.
Pro: Gut verträglich, schnelle Eindosierung, wenig Interaktionen.
Contra: wenig Erfahrung, psychische NW
Oxazepam
Benzodiazepine mit mittellange Wirkdauer. Benz in dieser Gruppe sind besonders gut für ein- und durchschlafstörungen
Pregabalin
Wirkung: auf alpha-1-d-Untereinheit von spannunabhängigen Calciumkanälen.
I: ge. Angststörungen, neurotische Schmerzen, auch antikonvulsiv wirksam
Vorteile: keine Abhängigkeit, wenig NW
Nachteile: Benommenheit
Zopiclon
Benzodiazepin-ähnlich Substanz/GABA-A-Rezeptor Agonismus. Seditativ.
I: Schlafstörungen ohne akute Belastungssituation.
Vorteile: geringeres Abhängigkeitspotential als Benzodiazepine.
Piritramid
Hoch potente Opioid WHO Stufe III
Codein-Paracetamol
Codein = niedrig potent Opioid WHO Stufe III
Sufentanil
Super-Hochpotent Opioid (1000 mal Morphin) benutz im OP.
Baldrian
Phytopharmaka gegen Schlafstörungen
Mirtazepin
Atypisch und häufig benutzt. Mirtazapin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der noradrenergen und spezifisch serotonergen Antidepressiva (NaSSA). Unter der Gruppe Tetrazyklika. OBS Sedierend
Midazolam
Benzodiazepine mit kurzem Wirkdauer.
I: narkose/einschlafstörungen
Tilidin-Naloxon
Niedrig-Potent Opioid stufe II WHO. Naloxon um Abhängigkeit zu verhindern.
Quetiapin
Atypisch Antipsykotika (D3, D4, 5-HT-Rezeptoren) weniger extrapyrimidale NW.
Opipramol
Trizyklikum (keine Monoaminaufnahmehemmung), o-Rezeptor-Ligand. Zusatzeffekte: auch H1- u. Muskarin-Rezeptor-Antagonist.
Vorteile: Keine Abhängigkeit
Nachteile: Wirklatenz, schlechte Studienlage, Sezierung….
Zolpidem
Benzodiazepin-ähnlich Substanz/GABA-A-Rezeptor Agonismus. Seditativ.
I: Schlafstörungen ohne akute Belastungssituation.
Vorteile: geringeres Abhängigkeitspotential als Benzodiazepine.
Mepivacain
Lokalanästhesie. Mittel Wirkdauer und Amid-Typ.
Amitriptylin
Trizyklika Antidepressiva. Auch gegen neurotische Schmerzen.
Neostigmin
Parasympathomimetika, indirekter Typ. Hemmung der Acetylcholinesterase. Miosis indizieren. Myasthenia Gravi.
Citalopram
SSRI
Xylomethazolin
Imidazol-Derivate. Gegen Schwellung der Nasenschleimhaut. Ohne Rezept Apotheke.
KI: Schwangerschaft
Salbutamol
Kurz-wirksame Beta-2-Agonist
Wirkung: bronchodilatorisch über intrazelluläre cAMP-Erhöhung und Ca2+ sinkt.
NW: Tremor, Tachykardie, Hypokaliämie, Hyperglycämie
Ambroxol
Sekretolytika
Ipratropiumbromid
Kurz wirksame anticholinergika, bronchodilatorisch
NW: Mundtrockenheit
NAC
ACC, Acetylcystein, Mukolytikum. Antidot: Paracetamol und Prophylaxe bei Kontrastmittelnephropatie.
Cetrizin
Antihistamin H1- Hemmer 2. Generation kaum sedierend
Tiotropiumbromid
Lang wirksame anticholonergika bei COPD und Asthma
Fexofenadin
Antihistaminika, H1, dritten Generation bei Heuschnupfen.
Tropicamid
Muskarinerg, topikal Augen, Mydriasis.