Opioide Flashcards
MORPHIN
Starke Agonisten
Hepatisch, Renal Ausgeschieden CAVE bei Insuffiziens
OXYCODON
Starke Agonisten
Analgesie 1,5-mal stärker als beim Morphin dämpfend auf das Hustenzentrum
Dosis Anpassung bei Leber u. Nieren Insuffiziens
HYDROMORPHON
Starke Agonisten
7,5-mal stärker als Morphin; geringere sedierende Wirkung
Dosis Anpassung bei Leber Insuffiziens
FENTANYL
Starke Agonisten
100 mal stärker als Morphin
kurz
bei Operationen
Dosis Anpassung bei Nieren Insuffiziens
ALFENTANYL
Starke Agonisten
μ-Agonist,
20-30 mal stärker als Morphin
SUFENTANYL
Starke Agonisten
700-1000 fache Potenz von Morphin
REMIFENTANYL
Starke Agonisten
200 fache Potenz von Morphin
PETHIDIN
Starke Agonisten
5–10-fach schwächer als Morphin
blockiert in geringem Maße die Muscarinrezeptoren
First-Pass-Metabolismus: aktiver Metabolit Norpethidin (Krampflösend, Analgetisch; bei Geburt)
nicht mit MAO hemmern, toxisch
kumuliert über Zeit nur akkut
METHADON
Starke Agonisten
rechtsdrehendes Dextromethadon: Antitussivum, keine analgetische Potenz
linksdrehendes Levomethadon: μ-Agonist, starke analgetische Wirkung;
induziert eine geringere Sedation und Euphorie als Morphin
Substitutionstherapie bei Heroinabhängigen
Dosis Anpassung bei Nieren-, Vorsicht bei Leber- Insuffiziens
CODEIN
Schwache Agonisten
analgetisch und antitussiv
durch CYP2D6 -> Demethylierung (5–15%) zu Morphin
in Kombination mit Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Diclofenac zur Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen
ETHYLMORPHIN
Schwache Agonisten
Dihydrocodein
Schwache Agonisten
DEXTROMETORPHAN
Schwache Agonisten NMDA-Rezeptor-Antagonist σ1-undσ2-Rezeptor-Agonist Antitussivum CYP2D6 aktiver Metabolit: Dextrorphan
LOPERAMID
Schwache Agonisten
Antidiarrhoikum
μ-Opioidrezeptor(peripher)
„First-Pass-Effekt“
DIPHENOXYLAT
Schwache Agonisten
als Obstipans
μ-Rezeptor-Agonist
TRAMADOL
Schwache Agonisten
geringere analgetische Wirkung (10%), Harnverhaltung und Obstipation im Vergleich zu Morphin
BRUPRENORPHIN
Partielle Agoniste an μ-Rezeptor
Antagonist am δ-Rezeptor,
Partialagonist am Nozizeptinrezeptor (ORL-1)
„ceiling –Effekt” / Sättigungseffekt (Wirkung sinkt mit steigender Dosis)
30-mal stärkere und länger anhaltende analgetische Wirkung
hohe Affnität zum μ-Opioidrezeptor; kann durch Naloxon nicht aufgehoben werden (→ atmungstimulierende Substanzen)
sublingual/alsPflaster
in der Substitutionstherapie von Opiatabhängigen, zusammen mit Naloxon
Vorsicht bei Leberinsuffizienz
NALBUPHIN
κ-Agonist/ partieller μ-Antagonist
„ceilingeffect” Sättigungseffekt (Wirkung sinkt mit steigender Dosis)
bei der geburtshilflichen Analgesie
in höheren Dosen: Dysphorie (κ-Agonist)
NALOXON
Antagonisten
KOMPETITIV: an allen Opioidrezeptor-Subtypen
(kleine Dosen: μ; größere Dosen: δ und κ
Antidot bei Überdosierung
kurze Wirkdauer → Nachinjektion notwendig
lipophil → überwindet die Blut-Hirn-Schranke
NALTREXON
Antagonisten
wirkt länger als Naloxon (Wirkdauer 24–48 h)
zurRückfallprophylaxe (Opioid- und Alkoholabhängiger)
oral / lang wirkende Präparation, einmal im Monat i.m.
METHYLNALTREXON
Antagonisten
quartäres Derivat von Naltrexon
zur Behandlung von durch Opioide ausgelöster Obstipation