Inteligenz Flashcards

1
Q

Was ist differentielle Psychologie?

A
  • Betrachtet Unterschiede im Verhalten & Erleben v. Menschen & Gruppen
  • beschreibt Unterschiede
  • führt Unterschiede auf deren Bedingungen zurück
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2
Q

Was ist Psychologische Diagnostik?

A

Der Einsatz festgelegter Testverfahren zur Erfassung, Beurteilung und Vorhersage individuellen Verhaltens

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3
Q

Wie lauten die 4 wichtigen Postulate zur Intelligenzdiagnostik? (nach Sir Francis Galton)

A
  1. Unterschiede in Merkmalen sind quantifizierbar als unterschiedliche Grade von Intelligenz.
  2. Merkmalsunterschiede zwischen Personen folgen einem Verlauf der Normalverteilung
  3. Fähigkeiten durch objektive Testverfahren messbar
  4. Das ausmaß, in dem 2 Mengen von Testergebnissen zueinnder in Beziehung stehen kann durch Korrelation ermittelt werden
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4
Q

Welche Gütekriterien muss ein Diagnoseinstrument erfüllen?

A

1) Standardisierung
2) Reliabilität
3) Validität

wenn diese nicht erfüllt sind, kann man sich nicht auf diagnostische Schlussfolgerungen verlassen

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5
Q

Was ist Reliabilität?

A

Das Ausmaß in dem man sich verlassen kann, dass ein diagnostisches Instrument konsistente Ergebnisse liefert.

Retest-Reliabilität:
Korrelation zwischen Testwerten desselben Tests zu 2 verschiedenen Zeitpunkten

Paralleltest-Reliabilität:
Korrelation zwischen zwei Varianten eines Tests

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6
Q

Was ist Validität und welche Arten gibt es?

A

Ausmaß, in dem ein Test misst, was zu messen beabsichtigt ist

Fähigkeit des Tests korrekte/genaue Vorhersagen über Verhaltensweisen/ Leistungsresultate zu treffen

Arten:

Inhaltsvalidität/Augenschinvalidität:
wenn sich zwei Testitems direkt auf das zu untersuchende Merkmal beziehen

Kriteriumsvalidität:
Ergebnisse werden mit externen empirischen Kriterium verglichen (Korrelation sollte hoch sein) – z.B. Schulnote und Intelligenztestwerte

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7
Q

Schwierigkeiten bei Bestimmung der Validität?

A

zu offensichtlich gestaltete Tests: Testwert durch Proband manipulierbar, sodass bestimmter Eindruck hinterlassen wird.

Bsp: Braginsky & Braginsky
Variation der Interviewzwecks beeinflusst Ergebnisse

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8
Q

Was sind Normen?

A

Standards, die auf Messungen an großen Gruppen von Personen beruhen (Normstichproben)

  • Bestimmung von Klassifikationen (Zuweisung von Testwerten zu Merkmalklassen)
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9
Q

Was ist Intelligenz?

A

Allgemeine geistige Fähigkeit, die folgendes einschließt:

  • schlussfolgerndes Denken
  • Planen
  • Problemlösen
  • abstrahiertes Denken
  • Verstehen komplexer Ideen
  • rasches Auffassen
  • Lernen aus Erfahrung
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10
Q

Definition Intelligenz in der Vorlesung

A
  • Art der Bewältigung einer aktuellen Situation
  • zusammengesetzte/globale Fähigkeit eines Individuums zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken, mit Umgebung wirkungsvoll auseinandersetzen
  • Fähigkeit von Erfahrungen zu profitieren und über Informationen hinauszugehen
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11
Q

Kontroversen der Definition von Intelligenz?

A
  • Reduzierbarkeit von Intelligenz auf einen Wert?
  • Mehrere Komponenten von Intelligenz?
  • MehrereArten von Intelligenz?
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12
Q

Welches Intelligenzmaß entwickelte Binet?

A
  • altergerechte Testaufgaben (items) zum Leistugsvergleich
  • Antworten w/f (objektiv)
  • Intelliganzalter: Altersstufe deren Durchschnittsergebnis dem individuellen Testwert entspricht
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13
Q

Was sind die 4 Merkmale von Binets Intellligenzmaß?

A

1) Punktwert = Ausdruck der gegenwärtigen Leistung
2) Testergebnis nicht zur Stigmatisierung
3) Intelligenz durch Übung beeinflussbar
4) empirische Testkonstruktion

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14
Q

Wie hat Terman das Intelligenzmaß entworfen?

A
  • Relation von Intelligenzalter/Lebensalter

- IQ=(IA/LA)*100

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15
Q

Welche Kritik gibt es an Terman Intelligenzmaß?

A
  • intellektuelle Leistungen bei 20-25a am höchsten, bessere Leistung in steigendem Alter?
  • keine Aufgaben, die im höheren Lebensalter differenzieren
  • steigendes Alter-kleiner IQ
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16
Q

Welches Intellligenzmaß führte David Wechsler ein?

A
  • IQ als Abweichungswert bezogen auf die Normalverteilung
  • Eichung anhand Normstichprobe
  • arithmetisches Mittel der Altersgruppen (=100)
  • individuelle Leistung: Differenz zum Mittelwert relativiert durch Streuung

IQ= 100+15[((individueller Testwert)-(empirischer Gruppenmittelwert))/(empirische Standardabweichung)]

17
Q

Nennen Sie den Ansatz der Intelligenztheorie

A

Psychometrischer Ansatz m.H.v. Faktorenanalyse

18
Q

Was ist der Psychometrische Ansatz?

A
  • statistische Analyse geistiger Fähigkeit
  • Suche nach Dimensionen/faktoren der Intelligenz (erklärt Variation)
  • mittels Faktorenanalyse
19
Q

Erklären Sie die Zwei-Faktoren-Theorie von Spearman

A
-Aufgabentypen setzen sich zusammen aus
Allgemeinem Faktor (g-factor)
spezifischem Faktor (s-Factor) - unbestimmt
20
Q

Wie ist das Intelligenzstrukturmodell von Guilford aufgebaut?

A

Aufgaben setzen sich 3-dim zusammen

Benennung der Achsen: Operationen-Inhalt-Produkte

21
Q

Was ist kristalline undd fluide Intelligenz?

A
  • Zwei generelle Komponenten der Intelligenz

kristalline Intelligenz: auf Lernerfahrung zurückgehender Aspekt (steigt im Alter)

fluide Intelligenz: Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen & Probleme zu lösen (genetisch)

22
Q

Was kennzeichnet Emotionale Intelligenz?

A

1) Wahrnehmung/Bewertung Ausdruck von Emotionen
2) Emotionale Förderung des denkens
3) Verstehen/Analsysieren v. Emotionen; Anwendung emotionales Wissen
4) Reflexive Emotionsregulation

23
Q

Ist Intelligenz vererbbar?

A
  • Verwandschaft hoch, Korrelation von IQ-Testwerten hoch

- Aufwachsen zusammen: Korrelation IQ-Werte höher als wenn nicht zusammen aufgewachsen

24
Q

Was ist bei der Intelligenz zwischen Gruppen zu beachten (Mehr- und Minderheiten)?

A

-innerhalb einer Gruppe:

Erblichkeit mgl., außerhalb nicht (genetische Unterschiede außerhalb von Gruppen höher)

Rasse ist soziales, kein biologisches Konstrukt
andere Faktoren haben größeren Einfluss auf IQ als Gruppe