DCGK, Entsprechenserklärung Flashcards

1
Q

Entwerfen Sie im Rahmen des internen Organisations- und Qualitätsmanagements für eine turnusmäßige Strategiekontrolle ein geeignetes, kennzahlengestütztes Formblatt zur Erfüllung der im Geschäftsbericht und im DCGK dargelegten Ziele.

A

Zieldimensionen: Umsatz/
Wachstum: (Kennzahlen: Umsatz
wachstum in % und Umsatz / Bilanzsumme)
Rentabilität: EBIT / Umsatz in % (ROS) und EBIT / Bilanz- summe in % (ROI)
Liquidität: Liquidität 2.(und 3.) Grades in %
Verschuldung: Fremdkapital / Eigenkapital und Verbindlichk. aus LuL / Umsatz * 365 Tage

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2
Q

Erstellen Sie stichpunktartig eine Checkliste zu Anforderungen an eine ordnungsmäßige langfristige Nachfolgeplanung für die Vorstandsbesetzung (mindestens 4 Aspekte).

A

 Nachvollziehbare, transparente Definition persönlicher und fachlicher Anforderungen
 Entwicklung und durchgängige Anwendung eines anerkannten Asssesmentverfahrens
 Ausgewogenes Verhältnis von externen und internen Aspiranten
 Benchmarking von internen Bewerbern durch gleichzeitige öffentliche Ausschreibung in
geeigneten Medien
 zugleich Förderprogramme zur Selektion interner Nachwuchskräfte
 Einbindung des Aufsichtsrats in die Nachwuchssichtung
 Richtlinien für Anstellungsvertrag, Bestellungsdauer, Probezeit, Vergütung (variabel, fix),
Sachbezüge und sonstige geldwerte Vergünstigungen, Altersversorgung, etc.
 Regelung von Nebentätigkeiten und Wettbewerbsverboten, etc

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3
Q

Geben Sie aus Sicht der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten die Kernaussage des sog. „risikoorientierten Prüfungsansatzes“ wieder und stellen Sie kurz dar, welche Prüfungsschwerpunkte Sie in Anwendung des Ansatzes bei Branche Seniorenwohneinrichtung empfehlen (mindestens 4 Aspekte).

A

 Immobilien/SAV: korrekte Bewertung, insbesondere angemessene Nutzungsdauern, Vornahme außerordentlicher Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Unrentabilität/Leerstand,
 Forderungen aus LuL: korrekte Umsatzverbuchung gem. Realisationsprinzip, angemessene Berücksichtigung der Einbringlichkeit durch Vornahme von Wertberichtigungen, Vornahme von Einzelwertberichtigungen bei erfolgloser Mahnung, Reduktion des Forderungsbetrags bei wirksamer Mängeleinrede (Stornobuchung),
 Rückstellungen: vollständige Bildung und korrekte Bemessung sowie Wertfortführung,
z.B. aufgrund von
- ungewissen Verbindlichkeiten infolge Verletzung behördlicher Auflagen,
- drohenden Verlusten aufgrund schwebender, langfristiger Verträge (Mietverträge zu nicht mehr marktüblichen Konditionen aufgrund gesunkener ortsüblicher Mieten),
- unterlassener Instandhaltung (Gebäude),
- außerdem ist die korrekte Angabe evtl. Haftungsverhältnisse und finanzieller Verpflichtungen (unter der Bilanz, § 251 HGB) zu überprüfen.

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4
Q

Führen Sie mindestens drei typische Regelungsbereiche hinsichtlich der Abstimmung der Führungsverantwortung im Vorstand auf und entwickeln Sie je Bereich mindestens je zwei typische Regelungen.

A

Aufteilung der Leitungsaufgaben i.S. eines Ressortprinzips:
- Entwicklung eines vollständigen (alle betrieblichen Funktionen und Bereiche umfassenden) und überschneidungsfreien Geschäftsverteilungsplans (keine Doppelerfassungen)
- Angemessene Relation von Größe und Bedeutung der einzelnen Ressorts (erhebliche Unterschiede implizieren eine Machtunausgewogenheit und gelten als Krisenindikator)
- Angemessene Regelung von Schnittstellen i.S. von Ressortinterdependenzen

Eskalationsregel für Entscheidung in Gesamtvorstand:
- Vorgabe eines Katalogs von Maßnahmen oder Geschäften der Art oder der Höhe nach, für die eine Beschlussfassung des Gesamtvorstands erforderlich ist
- Vorgabe von Informations- bzw. Meldepflichten für Vorstandsmitglieder in Bezug auf solche Maßnahmen oder Geschäfte

Regelung von Ad hoc Entscheidungen:
- Regelung des Ausnahmetatbestands, dass Vorstandsmitglieder solche Maßnahmen oder Geschäfte auch ohne vorherige Zustimmung des Gesamtvorstands vornehmen dürfen, um drohende schwere Nachteile abzuwenden (ad hoc-Entscheidungen)
- Regelung der sofortigen Information der übrigen Vorstandsmitglieder
- Sicherstellung der Dokumentation eines Kausalzusammenhangs zwischen getroffener Maßnahme und dem drohenden schweren Nachteil

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5
Q

Welche Verantwortungsbereiche sollten dem Vorsitzenden des Vorstands nach guter Corporate Governance vorbehalten sein?

A

♦ Moderation der Meinungsbildung im Vorstand,
♦ Koordination des Informationsaustauschs mit dem Aufsichtsrat und
♦ Repräsentation des Unternehmens in der Öffentlichkeit.

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