Glossar Flashcards
Aachener Qualitätsmanagement Modell
Das Aachener Qualitätsmanagement Modell ist ein Ordnungsrahmen zur Gestaltung, Darstellung und Optimierung aller qualitätsbezogener Aufgaben einer Unternehmung. Dabei bilden die Elemente Markt, Quality Stream, Management sowie Ressourcen und Dienste den Rahmen für eine operative und strategische Umsetzung des Qualitätsmanagements.
Company Wide Quality Control (CWQC)
Umfasst sämtliche qualitätsrelevante, unternehmensinterne Aktivitäten unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Hierarchieebenen. Die CWQC ist ein mitarbeiterorientiertes Konzept mit dem Ziel, die Kundenanforderungen zu erfüllen.
Design Reviews
Die Überprüfung der Fehler- und Risikofreiheit des Konstruktionskonzeptes bzw. des Konstruktionsergebnisses
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
Die FMEA ist eine vorausschauende Analyse zur präventiven Qualitätssicherung
PDCA-Deming-Zyklus
Plan-Do-Check-Act sind die vier Phasen, welche ein revalvierender Prozess zur ständigen Verbesserung qualitätsbestimmender Faktoren durchlaufen sollte. Erst werden qualitätsverbessernde Maßnahmen geplant und getestet, dann im Unternehmen umgesetzt, anschließend bezüglich ihrer Wirksamkeit kontrolliert und bewertet und basierend auf den Ergebnissen der Kontrolle korrigiert.
Stakeholder
Alle internen und externen Personengruppen, die von den Entscheidungen und Tätigkeiten einer Unternehmung, gegenwärtig oder zukünftig, sowohl direkt als auch indirekt betroffen sind (z.B. Aktionär, Mitarbeiter, Kunde, Lieferant).
Total Quality Control (TQC)
TQC ist eine Struktur, die sich an den Kundenbedürfnissen ausrichtet
und das gesamte Unternehmen umfasst (nicht nur Produktion,
sondern auch Entwicklung, Vertrieb, etc.).
Total Quality Management (TQM)
Total Quality Management ist die fortwährende Tätigkeit, die alle Bereiche einer Organisation (Unternehmen, Institution, etc.) erfasst, aufzeichnet, sichtet, organisiert und kontrolliert. Dabei hat sie zum Ziel, Qualität als Systemziel einzuführen und dauerhaft zu
garantieren.
Managementsysteme
Managementsysteme sind formal im Unternehmen verankerte Systematiken für die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer Organisation. Durch strukturelle Vorkehrungen soll eine möglichst weit in die Zukunft reichende Sicherung der Lebensfähigkeit und Entwicklung des Unternehmens erreicht werden. Vereinheitlichte, standardisierte Abläufe stellen Vorgaben dar und schaffen Sollgrößen.
Qualitätsmanagementsysteme (QM‐Systeme, QMS)
QMS beschreiben alle erforderlichen Faktoren in Bezug auf Prozesse, Zuständigkeiten und erforderliche Mittel bzw. Ressourcen, die zum Steuern und Lenken der Organisation und zur Sicherstellung der Qualität von materiellen als auch immateriellen Produkten benötigt werden.
DIN EN ISO 9001
Diese Norm beinhaltet die Anforderungen an QM‐Systeme zur normkonformen Darlegung von QM‐Systemen und dient als
Zertifizierungsgrundlage.
Prozessmodell der DIN EN ISO 9001
Es beschreibt einen inneren sowie einen äußeren Regelkreis, welches aus Normsicht die Bestandteile des QM‐Systems in einen
strukturellen Zusammenhang bringt.
Audits
Audits sind ein Instrument zur Aufdeckung von Schwachstellen, zur Anregung von Verbesserungen und zur Überwachung der eingeleiteten QM‐Maßnahmen. Zielsetzung des Audits ist es, Voraussetzungen zu schaffen, um gesetzliche Auflagen und vertragliche Vereinbarungen sowie eigene Qualitätsziele in einer beherrschten Auftragsabwicklung anforderungsgerecht und gegebenenfalls normkonform zu verwirklichen.
Zertifizierung
Zertifizierung ist ein Verfahren, nach dem eine dritte, unabhängige Stelle schriftlich bestätigt, dass ein Produkt, ein Prozess, eine Dienstleistung oder ein System konform mit festgelegten
Anforderungen ist.
EFQM‐Modell
Das Referenz‐Modell der EFQM ist ein Ansatz zur Bewertung der TQM‐Umsetzung und damit der Exzellenz eines Unternehmens.
RADAR‐Logik
Sie beschreibt die Phasen der Umsetzung bzw. Bewertung des EFQM‐Modells. Die Phasen sind Vorgehen (Approach), Umsetzung (Deployment), Ergebnisse (Results), Bewertung (Assessment) und
Überprüfung (Review).
Swim‐Lane‐Diagramme
Swim‐Lane‐Diagramme sind Ablaufdiagramme auf Grundlage einer Standardsymbolik zur grafischen Darstellung von Prozessen. Verschiedene Bahnen („Swim‐lanes“) repräsentieren verschiedene
Verantwortlichkeiten für einzelne Prozessschritte.
Prozessstrukturmatrix (PSM)
Die PSM ist eine Methodik zur Abbildung aller möglichen Kunden‐ Lieferantenverhältnisse eines Prozesses und somit ein wichtiges Hilfsmittel zur Analyse der internen Zusammenhänge eines
Geschäftsprozesses.
10er Regel
Sukzessiver Kostenanstieg zur Fehlerbeseitigung um den Faktor 10 in jeder Phase des Produktentstehungsprozesses
3D‐Ampelfaktor
Alternatives Werkzeug zur RPZ, welches zur Risikobewertung innerhalb der FMEA eingesetzt werden kann
Die Stimme des Kunden (Voice of Customer; VoC)
Kundenseitige Forderungen
Fehlermöglichkeits‐ und Einflussanalyse (Failure Mode
and Effects Analysis; FMEA)
Werkzeug zur systematischen Funktions‐ und Zuverlässigkeitsuntersuchung
1. auf Produktebene 2. auf Prozessebene
Fehlernetz
Visualisierung der Fehlerstruktur: Fehlerfolge – Fehler – Fehlerursache
FMEA Formblatt
Standardisiertes Formblatt zur Dokumentation des FMEA Vorgehens sowie generierter Ergebnisse
House of Quality (HoQ)
Ordnungsrahmen zur Visualisierung der QFD Vorgehensweise
Kano‐Modell
Werkzeug zur Kategorisierung von Produkteigenschaften aus Sicht des Kunden in Basis‐, Leistungs‐, Begeisterungs‐, Umkehr‐ und
indifferente Merkmale
Over‐Engineering
Eigenschaften des Produktes, welche nicht vom Kunden gefordert (und monetär gewürdigt) werden
Paarweiser Vergleich
Werkzeug zur Priorisierung von Kundenforderungen aus Kundensicht
QFD nach ASI
Vierphasiges QFD Vorgehen: 1. Produktplanung 2. Komponentenplanung 3. Prozessplanung 4. Produktionsplanung
Qualitätsmerkmale
Den Kundenforderungen zugehörige Produktmerkmale
Quality Function Deployment (QFD)
Werkzeug zur Ableitung von Maßnahmen für die Produktentwicklung, welches sich unmittelbar an den Wünschen der Kunden orientiert und diese mit entsprechenden Qualitätsmerkmalen korreliert
Risikoprioritätszahl (RPZ)
Produkt aus der Bedeutung der Fehlerfolge, der Auftrittswahrscheinlichkeit und der Entdeckungswahrscheinlichtkeit
(RPZ = B x A x E)
Synergieeffekt
Gegenseitige Ergänzung von Konzepten, Prozessen oder Strukturen
5W‐Methode
Die 5W‐Methode bedient sich der wiederholten Frage nach dem „Warum?“ um die tatsächlichen Ursachen von Problemen und die Schwachstellen bei bestehenden Prozessen aufzuzeigen. Basierend auf diesem Wissen kann die Fehlerquelle eliminiert und eine
optimale Lösung für zu planende Prozesse gefunden werden.
6‐3‐5 Methode
Während der 6‐3‐5 Methode, einer Abwandlung des Brainstormings auch Brainwriting genannt, schreiben 6 Teilnehmer je 3 Ideen auf. Diese werden 5‐mal weiterentwickelt indem das Blatt an den
Nachbarn weitergegeben wird.
6‐Hüte Methode
Diese Technik ist eine Art Gruppendiskussion, in der die Teilnehmer sich in verschiedene Rollen versetzen müssen. Die sich farblich unterscheidenden Hüte kennzeichnen die möglichen Betrachtungsperspektiven, die es bei der Untersuchung zu beachten
gilt.
8D‐Report
Ein 8D‐Report ist Teil des Reklamationsmanagements und dient der Qualitätssicherung beim Lieferanten.
A3 Problemlöseblatt
Das A3 Problemlöseblatt ist ein erprobtes Hilfsmittel der Problemidentifikation, welches die Vorgehensweise bei der Lösung
eines Problems auf einer einzelnen Seite darzustellen vermag.
Affinitätsdiagramm
Das Affinitätsdiagramm hilft einem Team diese Informationen zu verdichten, indem die einzelnen Ideen, Fakten oder Meinungen
unter Überschriften zusammengefasst werden.
Ausfallart (Weibull)
Fehler, die sich während der Einsatzphase eines Produktes ergeben können, werden allgemein den drei Kategorien Frühausfälle, Zufallsausfälle sowie Verschleiß‐ und Ermüdungsausfälle
zugeordnet.
Brainstorming
Das Brainstorming ist eine bekannte Form von Kreativitätstechnik und läuft in zwei Schritten ab, einer kreativen Phase und einer
Bewertungsphase, die strikt voneinander zu trennen sind.
CTQ „Critical to Quality“
CTQs sind Ergebnisse einer Datenerhebung oder Parameter eines Prozesses die die Gesamtqualität kritisch beeinflussen können und
denen daher besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.
Datenerhebung
Ziele der Datenerhebung können sowohl input‐ als auch als output‐ orientiert sein. Während die Messung von Inputs der Identifikation kritischer Eingangsgrößen bezüglich der Varianz des Prozessoutputs dient, fokussiert die outputorientierte Datenerhebung die
Bestimmung des Umfangs und der Art des Problems.
Datentypen
Allgemein werden zwei Datentypen unterschieden: Attributive Daten umfassen alle Messdaten, die nicht entlang einer numerischen Skala liegen (z. B. männlich/weiblich, gut/schlecht). Im Vergleich dazu referieren variable Daten auf Messdaten, die entlang einer numerischen Skala liegen (z.B. Längen, Durchmesser, Temperaturen, elektrische Messungen, Zeit).
Histogramm
Ein Histogramm ist eine grafische Darstellung der Häufigkeitsverteilung metrisch skalierter Merkmale. Es erfordert die Einteilung der Daten in Klassen, die eine konstante oder variable
Breite haben können.
Ishikawa‐Diagramm
Das Ishikawa‐Diagramm, auch Ursache‐Wirkungs‐Diagramm genannt, zerlegt ein Problem oder eine Wirkung in seine Ursachen und kann als Grundlage für weitere Analysen herangezogen werden. Dabei können die Ursachen in Haupt‐ und Nebenursachen unterteilt
werden.
Morphologischer Kasten
Mit Hilfe des Morphologischen Kastens, eines anschaulichen Bildes einer mehrdimensionalen Matrix, wird das Problem durch Zerlegung in Einzelprobleme gelöst. Es werden Parameter und ihre Ausprägungen bestimmt. Durch Kombination dieser Parameter
ergeben sich Lösungen für das Ausgangsproblem.
Pareto‐Analyse
Die Pareto‐Analyse wird verwendet, um verschiedene Fehlerarten oder Problemursachen nach ihren Häufigkeiten gewichtet
darzustellen. Das Pareto‐Prinzip folgt hierbei der 80/20‐Regel.
ProgressiveAbstraktion
Die Progressive Abstraktion ist eine Kreativitätstechnik, die den Anwender zu einem Perspektivenwechsel ermutigen soll. Hierbei sollen durch die Entfernung vom Problem, also eine Veränderung
des Blickwinkels, neue Lösungen gefunden werden.
Relationen‐Diagramm
Mittels Relationen‐Diagramm können auch komplizierte Zusammenhänge dargestellt und wichtige Punkte eines behandelten Themas herausgearbeitet, sowie die Hauptursachen und
Hauptwirkungen auf einfache Weise identifiziert werden.
Weibull‐Verteilung
Sie stellt im Bereich der Felddatenanalyse die Grundlage dar, mit der das Ausfallverhalten eines Produktes sowohl bestimmt als auch bewertet werden kann. Dabei stellt sie die Summenausfallhäufigkeit F(t) eines Produktes in Abhängigkeit von drei Variablen, der sogenannten charakteristischen Lebensdauer T, der ausfallfreien Zeit t0 und einem Formparameter b dar.
Absolute Häufigkeit
Anzahl an Einheiten mit identischen Merkmalsausprägungen
Beherrschte Prozesse
Beherrschte Prozesse besitzen einen zeitlich (nahezu) konstante Prozessmittelwert sowie Standardabweichung
Boxplot
Darstellung von Lage‐ und Streumaß einer kardinalskalierten Messreihe
Deskriptive Statistik
Teilbereich der Statistik, der sich mit der Aufbereitung und Zusammenfassen von umfangreichen Datenmaterial befasst
Dichtefunktion
Beschreibt eine stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung. Integration über ein Intervall [a, b] ergibt die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Werte in diesem Intervall angenommen wird
Diskrete Verteilung
Verteilung mit einem endlich abzählbaren Wertebereich
Dotplot
Darstellung einer Verteilung von kontinuierlichen Daten
Fähigkeitsindizes
Maß dafür, dass ein Prozess sich mit einer definierten Wahrscheinlichkeit innerhalb seiner Spezifikationen bewegt.
Grundgesamtheit
Menge aller statistischen Einheiten mit übereinstimmenden Identifikationskriterien
Histogramm
Säulendiagramm zur Darstellungen großer Datenmengen
InduktiveStatistik
Teilbereich der Statistik, der sich mit der Schätzung von Eigenschaften der Grundgesamtheit aus einer Stichprobe
beschäftigt
Klasse
Gruppe von Merkmalswerten
Klassenbreite
Spannweite einer Klasse
Korrelation
Beziehung zwischen mindestens zwei Merkmalen
Korrelationskoeffizient
Grad des linearen Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen
Kovarianz
Maß für den Zusammenhang zweier Zufallsvariablen mit gemeinsamer Wahrscheinlichkeitsverteilung
Lagemaße
Zusammenfassung der wesentlichen Eigenschaften einer Wahrscheinlichkeits‐ oder Häufigkeitsverteilungen
Median
Mittlerer Wert, einer nach Größe geordneten Auflistung von Zahlenwerten bzw. bei gerader Anzahl von Werten Mittelwert der
beiden mittleren Werte (Lagemaß)
Mittelwert
Auch Arithmetisches Mittel; Durchschnittswert einer Häufigkeitsverteilung
Modus
Am häufigsten vorkommende Merkmalsausprägung
Natürliche Streuung
Systemimmanenter Anteil der Streuung, hervorgerufen durch viele, kleine, statistisch verteilte Einflussgrößen
Normalverteilung
Wichtigster Vertreter stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Paretodiagramm
Grafische Darstellung der Ursachen eines Problems
Pareto‐Prinzip
Aussage, dass sich 80% der Auswirkungen auf ca. 20% der möglichen Ursachen bzw. Einflussgrößen zurück zu führen sind
Qualitätsregelkarten
Werkzeug der SPC um das statistische Verhalten von Prozessen zu beschreiben
Regressanden
Bezeichnet die abhängige Variable (Y) in einer Regressionsanalyse
Regressionsanalyse
Analyse der Wirkzusammenhangs zwischen quantitativen Faktoren und Zielgrößen
Regressor
Beschreibt die unabhängige Variable (X) in einer Regressionsanalyse
RelativeHäufigkeit
Anteil einer Merkmalsausprägungen an der Gesamtheit aller Merkmalsausprägungen
Spannweite
Differenz zwischen der größten und kleinsten Ausprägung einer Stichprobe
Spezielle Einflüsse
Zusätzliche Anteile der Streuung welche nicht vorhersagbar sind.
Statistische Prozessregelung (SPC)
Qualitätstechnik. Beschreibt die Anwendung statistischer Methoden zur Kontrolle und Optimierung von Prozessen
Streudiagramm
Darstellung von Wertepaaren zweier Merkmalsausprägungen in einem kartesischen Koordinatensystem
Streuungsmaß
Maß für die Abweichung von Lagemaßen bzw. der Ausbreitung einer Häufigkeitsverteilung
SystematischeEinflüsse
Anteil der Streuung welcher auf eine Bestimmte Ursache zurückgeführt werden kann (bspw. abgenutzte Schneide eines
Drehwerkzeugs)
Toleranzgrenzen
Grenzwert der Abweichung von einem Sollwert
Tupel
Endliche Liste mathematischer Objekte unter Beachtung der Reihenfolge
Varianz
Mittlere quadratische Abweichung vom arithmetischen Mittel
Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion
Siehe Dichtefunktion
Analyse‐Phase
Hypothesen untersuchen und die Ursachen der Probleme herausfinden.
Attributive Daten
Daten diskreter Merkmale auf Basis von Zählungen.
Black Belt (BB)
Ein Experte der Six Sigma‐Verbesserungsmethodik und des Six Sigma‐Rahmenkonzepts im eigenen Unternehmen. Er hat den Ausbildungskurs zum Black Belt „Schwarzen Gürtel“ erfolgreich
abgeschlossen.
C&E‐Matrix
Cause and Effect Matrix, Ursache‐Wirkungs‐Matrix
Champion
Eine Führungskraft, die für den erfolgreichen Abschluss von Six‐ Sigma‐Projekten im Rahmen des Optimierungsziels verantwortlich ist. Zu ihren Aufgaben zählen die Projektdefinition,
Teambildung und Ressourcenbeschaffung.
Control Plan
Ein Kontrollplan beinhaltet Informationen über die kritischen Prozessparameter und Methoden zur Steuerung der kritischen
Parameter.
Control‐Phase
Dauerhafte Lösung im Prozess einführen und langfristig sicherstellen.
CTQ‐Baum
Merkmal eines Prozesses, Produkt oder Systems, das sich direkt auf die vom Kunden wahrnehmbare
Qualität auswirkt.
Define‐Phase
Projektauftrag verstehen und vereinbaren, Ziele und Zuständigkeiten festlegen.
DMAIC
Define, Measure, Analyze, Improve, Control; fünf Phasen der Problemlösung bei Six Sigma.
dpmo
(Defects Per Million Opportunities) Defekte pro einer Million Möglichkeiten. Die Gesamtzahl der aufgetretenen Fehler (D) dividiert durch die Gesamtzahl der Fehlermöglichkeiten (Anzahl der Teile N multipliziert mit der Anzahl der Fehlermöglichkeiten pro Teil O). Zum Zwecke der Vergleichbarkeit auf 1 Millionen
Fehlermöglichkeiten normiert. Formel: D/(NO)1.000.000.
Effektivität
Verhältnis von erreichtem zu definiertem Ziel.
Effizienz
Verhältnis vom Nutzen zum Aufwand mit dem das Ergebnis erzielt wird.
Gage R&R
Gauge Repeatability & Reproducibility, Messsystemfähigkeit Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit
Green Belt (GB)
Mitarbeiter, der bis zu zwei Wochen in der DMAIC Methodik ausgebildet wurde und Teilzeit an Six‐Sigma‐Projekten innerhalb seiner Abteilung arbeitet. Green Belts unterstützen Black Belts bei
umfangreichen Projekten.
Hypothesentests
Dient dazu, Informationen einer Stichprobe in einer (Test‐)Größe zusammenzufassen und dann mit einer adäquaten Verteilung zu vergleichen. So kann entschieden werden, ob die Werte der Stichprobe (und damit der Testgröße) zu unwahrscheinlich sind,
um für eine bestimmte Vermutung zu sprechen oder nicht.
Improve‐Phase
Maßnahmen zur Prozessverbesserung erarbeiten.
Master‐Black Belt (MBB)
Ein erfahrener Black Belt, der eine zusätzliche Ausbildung absolviert hat. Er ist fachlicher Ansprechpartner und Coach für
Black Belts in Projekten und bildet diese aus.
Measure‐Phase
Ausgangsituation aufnehmen und quantifizieren. Hypothesen über die Ursachen der Probleme aufstellen.
Multi‐Vari
Eine auf Daten bezogene Analysemethode für Probleme, die auf große Streuung zurückzuführen sind.
OEE
(Overall Equipment Effectiveness; Gesamtanlageneffektivität) Kenngröße zur Bestimmung der Wertschöpfung einer Anlage.
ProcessMapping
Bildhafte Darstellung eines Arbeitsablaufs. So können die Beteiligten einen gesamten Prozess visualisieren und seine Stärken und Schwächen identifizieren. Verkürzt die Durchlaufzeiten und verringert Fehlerraten, gleichzeitig können
einzelne Beiträge bewertet werden.
Prozesseigner
Verantwortlich für den Prozess.
SIPOC
(Supplier, Input, Process, Output, Customer) Die grafische Darstellung eines Prozesses auf einer generischen Ebene, um bei allen Projektbeteiligten ein einheitliches Prozessverständnis zu erlangen und den Start‐ und Endpunkt des zu betrachtenden
Prozesses zu definieren.
Sponsor
Manager der obersten Führungsebene, Sicherstellung der erforderlichen Mittel, Unterstützung des Projektteams, meist
Projektauftraggeber.
Variable Daten
Daten, die einen beliebigen Wert innerhalb einer vorgegebenen Spannweite annehmen können (Durchmesser, Gewicht, Länge)
VoC
(Voice of the Customer) Stimme des Kunden, umfasst die ausdrücklichen und nicht ausdrücklichen Wünsche der Kunden eines Prozesses, wird auch ausgedrückt als Spezifikation,
Forderung oder Erwartung.