Controlling ZUNKI Flashcards

1
Q

Erläutern Sie bitte den Begriffe „Marketing“, Wo sehen Sie Ansatzpunkte für ein
Controlling?

A

Marketing ist eine kosequente, am Markt ausgerichtete Unternehmensführung. Maßnamen zur Bedürfnisbefriedigung des Kunden und Absatzförderung.

  • Marktstrategie
  • Marktforschungen
    -Öffentlichkeitsarbeit
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2
Q

Erläutern Sie bitte den Begriffe „Vertrieb“, Wo sehen Sie Ansatzpunkte für ein
Controlling?

A

Der Vertrieb umfasst alle operativen Maßnahmen, um Produkte oder Dienstleistungen an den Kunden
zu bringen. Abgrenzung zu Marketing: Vertrieb ist ein „Teilbereich“ des operativen Marketings.

-Kundendienst
-Vertriebscontrolling
-Händerbetreung

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3
Q

Erläutern Sie bitte den Begriffe „Verkauf“, Wo sehen Sie Ansatzpunkte für ein
Controlling?

A

„Verkauf“ ist der konkrete Akt des Abschlusses eines Geschäfts – also der unmittelbare Kundenkontakt mit dem Ziel, den Umsatz zu realisieren.
Der Verkauf ist eine operative Teilfunktion des Vertriebs.

-Beschwerdemanagement
-e-Commerce
-Verkaufszahlen pro Mitarbeiter

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4
Q

Erläutern Sie bitte den Begriffe „CRM“, Wo sehen Sie Ansatzpunkte für ein
Controlling?

A

CRM ist ein strategisches Konzept zur systematischen Gestaltung von Kundenbeziehungen über den
gesamten Lebenszyklus – oft unterstützt durch Softwarelösungen.

-Integriertes Kundenmanagement,
-Kundennutzen
-Kundenwert
-Kunden-DB

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5
Q

Erläutern Sie bitte den Begriffe „Marktorientierte Unternehmensführung“, Wo sehen Sie Ansatzpunkte für ein
Controlling?

A

Ein Führungskonzept, bei dem sich alle Unternehmensbereiche am Markt Kundenbedürfnisse orientieren. (Marketing ist ein Teil dem)

Strategisches Controlling:
o Marktanalysen, Wettbewerbsanalysen
o Balanced Scorecard mit Kundenperspektive
o Marktanteilsentwicklungen

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6
Q

Skizzieren Sie bitte überblicksartig den Marketing-Managementprozess und erläutern Sie diesen kurz!
Wo sind „Ankerpunkte“ für ein Marketing- & Vertriebs-Controlling?

A
  1. Situationsanalyse
    Was ist?

Marktanalyse
Kundenanalyse
Wettbewerbsanalyse
SWOT-Analyse
→ Ziel: Informationsbasis schaffen

  1. Zieldefinition
    Was wollen wir erreichen?

Qualitative Ziele (Image, Bekanntheit, Kundenzufriedenheit)
Quantitative Ziele (Marktanteil, Umsatz, DB, Neukunden)
→ Ziel: Klare, messbare Marketingziele

  1. Strategieformulierung
    Wie erreichen wir unsere Ziele?

Marktsegmentierung
Zielgruppenwahl
Positionierung
Ansoff-Matrix
→ Ziel: Grundsätzlicher Weg zur Zielerreichung

  1. Maßnahmenplanung (Marketing-Mix)
    Was setzen wir konkret um?

4 P’s:
Product (Produktgestaltung)
Price (Preispolitik)
Place (Distribution)
Promotion (Kommunikation)
→ Ziel: Operative Umsetzung der Strategie

  1. Kontrolle (Controlling)
    Haben wir unser Ziel erreicht?

Soll-Ist-Vergleiche
Kennzahlenanalyse (DB, Marktanteil, Werbewirkung etc.)
Abweichungsanalysen → Rückkopplung an Planung
→ Ziel: Lernen & Optimieren

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7
Q

Nennen Sie bitte die 4 Aufgaben eines Marketing-Controllings – erläutern Sie diese aus Sicht des
Controllers kurz!

A
  1. Informationen für ein Marketingplanung (stra. & oper)

-Problembezogene Informationsbündelung
-Abstimmung von operativen & strategischen Teilplänen
-zusammenführung Koordination der betrieblichnen Teilbereiche

  1. Informatinoen zur Marketingkontrolle sowie überwachung im Rahmen von Marketingaudits. (Kontrolle)

Kontrolle umfasst:
-Absatzsegmente Produkte, Kunden, Auftärge
-Marketingmaßnahmen; Werbewirkungskontrolle;
-Absatzwirtschaftliche Organisationseinheiten “Profit Center”

Marketingaudits:
VerfahrensAudit - Prüfung Planung,Kontrolle & Infomationsversorgung
Marketing-Mix-Audit - stra. Grundkonzeptionen
Strategieaudit Prüfung strategische Ziele
Organisationsaudit - Prüfung der Koordinationsregelung

  1. Bereitstellen problemspeifischer Informationen für verschiedene Marketing-Organisationseinheiten (gezielt Infos bereitstellen)

Produktmanager -> Absatzprodukt
Key Acount Manager -> Kundenbeziehungen
Werbeabteilung -> Werbemaßnahmen
–> INFO-Fluss gestalten

  1. INFO zur Mitarbeiterfürhungim Marketingbereich.
    Provisionen & Entlohnungssysteme reichen nicht mehr. MA werden an den Erfolgszielen des Unternehmen in angemessenem Maß beteiligt.
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8
Q

Nennen Sie jew. 3 strategische Marketing- & Vertriebs Controllinginstrumente

A
  1. Langsfristige Budgetierung
  2. Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT)
  3. Früherkunngssystemen Gestalten
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9
Q

Nennen Sie jew. 3 operative Marketing- & Vertriebs Controllinginstrumente

A
  1. Prozesskostenrechnung

2.Kurzfristige Budgetierung

  1. Versorgung mit problementsprechenden Planungsinformationen (aus dem Rechnungswesen, Absatz, Statistik)
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10
Q

Nennen Sie bitte jeweils ein Controlling-Instrument zur „Unterstützung der strategischen
Marketingplanung“

A

Instrument: SWOT-Analyse (Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken)

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11
Q

Nennen Sie bitte jeweils ein Controlling-Instrument zur „Unterstützung der operativen
Marketingplanung“

A

Versorgung mit problementsprechnenen Planungsinformation

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12
Q

Nennen Sie bitte jeweils ein Controlling-Instrument zur „Informationsbereitstellung für die Marketing- und Vertriebsorganisationseinheiten“

A

Kundenerfolgsrechnung - Kunden-DB-Rechnung

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13
Q

Nennen Sie bitte jeweils ein Controlling-Instrument zur „Mitarbeiterführung in Marketing und Vertrieb“

A

Gestaltung von Provisionssystemen

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14
Q

Was verstehen Sie unter dem Kundendeckungsbeitrag und warum ist dieser für den Controller wichtiger
als der Kundenumsatz? Bitte erläutern Sie kurz!

A

Der Kundendeckungsbeitrag ist die Differenz zwischen den kundenbezogenen Erlösen und den direkt
zurechenbaren Kosten.
Er zeigt, wie viel ein einzelner Kunde tatsächlich zum Unternehmenserfolg beiträgt – nach Abzug aller relevanten
Aufwände für Betreuung, Lieferung, Service etc.
Der Controller braucht den Kundendeckungsbeitrag, um:
profitabel vs. unprofitabel zu unterscheiden
Betreuungsintensitäten zu steuern
Rabatte, Aktionen, Services zu hinterfragen
und die Ressourcen auf die „richtigen“ Kunden zu lenken.

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15
Q

Welchen Anforderungen müssen Controlling- bzw. Steuerungskennzahlen im Marketing/Vertrieb
genügen? Nennen Sie 3 Kennzahlen & erklären Sie deren Aussage?

A
  1. Messbar & quantifizierbar sein
    → Klare, nachvollziehbare Berechnung (z. B. über ERP, CRM, BI-Systeme).
  2. Beeinflussbar sein
    → Die verantwortlichen Personen (Marketing, Vertrieb) müssen sie durch ihr Handeln steuern können.
  3. Vergleichbar sein
    → Über Zeiträume, Zielgruppen, Regionen hinweg – z. B. durch Soll-Ist-Vergleiche.
  4. Aktuell und relevant sein
    → Reaktionszeit ist entscheidend – zu späte Zahlen helfen nicht.
  5. Entscheidungsträger relevante Sachverhalten in verdichteter Form.
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16
Q

Nennen Sie 3 Kennzahlen aus dem Controlling und Steuerungskennzahlen & erklären Sie deren Aussage?

A
  1. Kundendeckungsbeitrag (DB II)
    Formel: Nettoerlöse – direkt zurechenbare Kundenkosten (z. B. Vertrieb, Service, Boni…)
    Aussage:
    → Zeigt, wie viel ein Kunde wirklich zum Unternehmenserfolg beiträgt
  2. Groß-Kleinkundenanteile
    Wie viele Großkunden und Kleinkundne wir haben insgesamt. Haben unterschiedliche Anforderungen.
  3. Neu-/Altkundenanteile
    Wie viele Neue Kunden wurden dazugewonnen, wieviele alte Kunden konnten wir halten.
17
Q

Nennen Sie bitte 3 strategische Aufgabenbereiche eines Controllers/einer Controllerin im
Absatzbereich (Marketing und Vertrieb)!

A
  1. Cash low - Analysen für Planung
  2. Prognose von Produktentwicklungskosten
  3. Langfristige Strukturoptimierungen
18
Q

Nennen Sie bitte 3 operative Aufgabenbereiche eines Controllers/einer Controllerin im
Absatzbereich (Marketing und Vertrieb)!

A
  1. Kunden, Artikel, Aktionserfolgsrechnung

2.Verkaufsgebietsanalysen

  1. Monatliches Berichtswesen (Umsatz, Vertriebskosten)
19
Q

Was versteht man unter Beschaffung?

A

Beschaffung ist die Versorgung des Unternehmens mit allen notwendigen Gütern und Dienstleistungen, die es
zur Leistungserstellung und zum Betrieb benötigt – zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge, am richtigen Ort, in
der richtigen Qualität und zu optimalen Kosten.

20
Q

Was sind Aufgaben und Funktionen der Beschaffung?

A

Aufgabe der Beschaffung ist die Bereitstellung der Beschaffungsobjkete zu Planungszwecken 1) in der erforderlichen Qualität, 2) zum günstigsten Preis, 3) in der richtigen Menge, 4) zum richtigen Zeitpunkt, 5) am richtigen Ort.

Funktionen:
-Bedarfsermittlung: Qualität, Menge, Zeitpunkt und Ort anhand von Kundennachfragen
-Beschaffungsmarktforschung: Sammlung und Analyse von Marktinformationen für Beschaffunsentscheidungen
-Make-or-Buy Entscheidung / Berücksichtigung Kernkompetenzen, Kapazitäten Lieferangebots und Kosten
-Lieferantenmanagement: Bestimmung des Lieferantenkreises, Auswahl, Beurteilung & Entwicklung der Lieferanten und Fixierung Lieferpolitik.
-Bestellung inkl. Bestellabwicklung Bestellmenge, Zeitpunkt, Vereinbarung Lieferbedingungen, Bestellüberwachnung, Warenüberprüfung

21
Q

Nennen Sie jeweils 3 strategische Beschaffungsziele!

A

-Sicherstellung der materialversorgung

-Sicherstellung der Qualität

-Sicherung der Preisstabilität

22
Q

Nennen Sie jeweils 3 operative Beschaffungsziele!

A

-Optimierung des Beschaffungskosten

-Sicherung der Liquidität

-Sicherung der Lieferbereitschaft

23
Q

Nennen Sie 2 Instrumente des strategischen Beschaffungs-Controllings und beschreiben Sie diese kurz!

A
  1. strategische Beschaffungslücke
    entsteht, wenn mehr oder ein anderes Material benötigt wird, als verfügbar.
    ->Effizienter Materialeinsatz, ->neue Lieferanten, -> neue Werkstoffe, -> Diversifikation
  2. Lieferanten-Einkäufer-Marktmacht-Portfolio
    Dient zum vergleich der Marktmacht-Position.
    Man kann die Einkäufermacht sowie die Lieferantenmacht “sehen”. Dafür gibt es die 9 Felder-Matrix.
24
Q

Nennen Sie 4 Instrumente des operativen Beschaffungs-Controllings und beschreiben Sie diese kurz!

A
  1. Optimale Bestellmenge –> Minimierung von Lager- & Bestellkosten (Kosten Bestellung Lager minimal)
  2. Lieferantenanalyse –>
  3. Lieferbereitschaftsgrad (Servicegrad)
  4. Materialstrukuranalyse
    ABC -> werden in der Regel Warengut beschreiben.
    A –> am besten C-> am schlechtesten

XYZ -> gibt Aufschluss über die Verbrauchsschwankungen
X -> Hoche Vorhersagegenauigkeit
Y -> Mittel, leichtere Schwankungen (Saison, Trend)
Z -> Niedrig, Verbauch verläuft unregelmäßig

Man kann die 2 Analysen-Verknüpfen.

25
Q

Wozu dient die Lieferantenanalyse? Was sind Kriterien und Vorteile einer Lieferantenbewertung und

A

Die Lieferantenanalyse dient dazu, potenzielle und bestehende Lieferanten systematisch zu bewerten, zu vergleichen und zu entwickeln – mit dem Ziel, die beste Versorgungsleistung (Kosten, Qualität, Zuverlässigkeit,
Risiko) für das Unternehmen sicherzustellen.

Kriterien:
-Allgemeine Unternehmensdaten: finanzielle Lage, Image, Unternehmensgröße
-Spezielle produktbezogene Date: Fertigunskapazität, Qualität und Alter der Anlagen, Fertigungsmethoden, IOS-Zertifikate
-Konditionen und Service: Höhe des Preises, Zuverlässigkeit, Kundenservice
-Beziehungen zum Lieferanten: Abhängigkeit Risiko? Gegengeschäft möglich? Entfernung ?

Vorteile:
- Risikominderung
- Verringerung von Sicherheitsbeständen
- Sicherstellung Leitungsfähigkeit vom Lieferanten
- Reduzierung der Wareneingangsprüfung

26
Q

Welche Instrumente zur Lieferantenbewertung kennen Sie?

A
  1. Lieferantendateil: Sammlung von Informationen die durch beobachtung gewonnen wurden.
  2. ABC-Analyse: nicht nur für Maerialarten sondern auch Lieferanten, sondern auch für das Management. Lieferantenmanagement ist bei A z.B. aufwändiger

Scoring-Methode:
Kriterien der Bewertung werden bestimmt und deren Bedeutung gewichtet. Jeder Lieferant erhält Kriterium einen Punktwert. Sobald die Punktevergabe vorbei ist werden, die Punktwerte Addiert und wir erhalten einen “Nutzwert” vom Lieferanten.

27
Q

Was verstehen Sie unter dem Lieferbereitschaftsgrad (Servicegrad)? Berechnung? Beschreiben Sie
diese kurz und erläutern Sie dessen Ermittlung und Aussagekraft!

A

Der Lieferbereitschaftsgrad misst den Anteil der Kunden- bzw. Produktionsaufträge, die sofort und vollständig
aus dem Lager erfüllt werden können – ohne Verzögerung oder Fehlmenge.

Er ist eine zentrale Servicekennzahl in der Materialwirtschaft.

Lieferbereitschaftsgrad (%) = (Anzahl sofort erfüllter Bedarfsanforderungen / Gesamtanzahl der
Bedarfsanforderungen) × 100

Ein hoher Servicegrad bedeutet meist mehr Lagerhaltungskosten (Sicherheitsbestand ↑), ein niedriger
Servicegrad spart Lagerkosten, erhöht aber Risiko & Fehlmengenkosten

Wichtige Steuerungsgröße im Bestandsmanagement

28
Q

Nennen Sie bitte drei Beschaffungskennzahlen
und erläutern Sie deren Berechnung! Was sagen diese Kennzahlen aus?

A

MATERIALREICHWEITE
durchschn. Lagerbestand / Maerialeinsatz = …TAGE

Gibt an, wie lange der vorhande Vorrat noch ausreicht.

KOSTEN PRO BESTELLUNG
Bestellkosten Gesamt / Anzahl der Bestellung = €

Gibt an wieviel Kosten pro Bestellung anfallen.

FEHLLIEFERQUOTE
Zahl der Fehllieferungen / Gesamtzahl der Lieferungen mal 100%

Gibt einen % an, wieviel Fehllieferungen wir haben.

29
Q

Nennen Sie bitte drei (Anm.: von Ihnen auf Basis dieser Unterlage gewählte) Logistikkennzahlen und
erläutern Sie deren Berechnung! Was sagen diese Kennzahlen aus?

A
  1. GESAMTUMSCHLAGSHÄUFIGKETI
    Umsatz/Lagerbestand

Wie oft der Lagerbestand in einer Periode verkauft wird.

  1. LAGERREICHWEITE
    durchschn. Lagerbestand / durchschnittlicher Verbrauch pro Tag = Lagerreichweite
    Aussage:
    Gibt an, wie viele Tage der aktuelle Bestand noch ausreicht.
  2. TRANSPPORTKOSTEN PRO AUFTRAG
    Transportkosten insgesamt / Anzahl der durchgeführten Transportaufträge =

Zeigt wieviel Transportkosten pro Bestellung verursacht wird.