Begriffe Flashcards
1/N Regel
Entscheider verteilt die Entscheidung gleichmäßig.
Abnehmende Sensitivität
Die Wertschätzung einer bestimmten Ausprägungsdifferenz (bzgl. Geldmengen, Wahrscheinlichkeiten, Zeit) nimmt mit zunehmender Entfernung vom Bezugspunkt ab. siehe: Prospect Theory
Acceptance
Eine Gruppe beeinflusst sowohl das Verhalten als auch die Einstellung einer Person.
Adaptionsniveau
Der Punkt subjektiver Indifferenz (auch Nullpunkt der subjektiven Skala), z.B. bei der Wahrnehmung und Einschätzung der Lautstärke eines Tones wird dieser als weder laut noch leise wahrgenommen.
Additives Modell
Ein additives Präferenzmodell ist ein Modell, dass die zielspezifischen Bewertungen in einer einfachen additiven und über Zielgewichte gewichteten Form aggregiert. Anforderungen: Fundamentalität, Vollständigkeit, Redundanzfreiheit, Präferenz- unabhängigkeit, Messbarkeit
Allais-Paradoxon
Im ersten Vergleich ziehen die meisten Entscheider sichere 3000€ in einer 80%-igen Chance auf 4000€ vor. Im zweiten Vergleich ziehen die meisten Entscheider, nachdem beide Alternativen mit 5% „multipliziert“ wurden, die etwas geringere Chance auf einen höheren Gewinn vor.
Alternative-focused Thinking
Gegenteil von Value-focused Thinking. Entscheidung mittels offensichtlichen und bereits bekannten Alternativen. (rückwärtsgewandt, reaktiv, begrenztes Denken)
Ambiguität
Unsicherheit über die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Ereignisses.
Ambiguitätsaversion
Abneigung des Menschen, sich ambiguitätsbehafteten Situationen auszusetzen.
Anchoring und Adjustment
Orientierung am Ursprungs- bzw. Richtwert (Anker) und anschließende Anpassung gemäß näherer Analyse (Adjustment), wobei die Anpassung zu gering, bzw. schwach ausfällt, d.h. sich weiterhin zu eng am gesetzten Anker orientiert.
Adjustment ist abhängig von der Plausibilität des Ankers und der Unsicherheit des Entscheiders.
Anspruchsniveau
Das Niveau der Leistung in einer vertrauten Aufgabe, dass ein Individuum in Kenntnis seines vergangenen Leistungsniveaus ausdrücklich zu erreichen sucht.
Erfolg → Gewinn → Verlust → Misserfolg
Anwendungsfelder Entsch‘stheorie
Verbesserung der Entscheidungsqualität, Beeinflussung des Verhaltens Dritter zum eigenen Nutzen, Beeinflussung des Verhaltens Dritter zu deren Nutzen (Nudging), Beeinflussung des eigenen Verhaltens (Selbstlenkung), Veränderung der Wahrnehmung zur Zufriedenheitssteigerung (Hedonic Framing), Erlangen eines eigenen Profits aus der Verhaltensprognose anderer
Attribution
Dispositionale Attribution (Ursache liegt beim Handelnden) und situative Attribution (Ursache liegt in der Situation).
A-posteriori- Wahrscheinlichkeit
Die A-posteriori-Wahrscheinlichkeiten zeigen an, wie wahrscheinlich der Zustand si bei bekannter Information Ij ist.
A-priori- Wahrscheinlichkeit
„A-priori“ heißt, dass sich diese Wahrscheinlichkeiten auf einen Informationsstand beziehen, der zu Beginn der Analyse, d.h. noch vor dem Einholen weitere Informationen, vorliegt.
Bandbreiteneffekt
Zielgewichte hängen von der Bandbreite ab (mit einer größeren Bandbreite geht ein größeres Zielgewicht einher).
Bayes-Theorem
𝑝(𝐵|𝐴) = 𝑝(𝐴|𝐵) ∙ 𝑝(𝐵) 𝑝(𝐴)
Becoming-Famous- Over-Night- Phänomen
Das bloße Gefühl der Vertrautheit dient als Grundlage für die Beurteilung von Berühmtheit.
Bedürfnishierarchie
Nach Maslow: Biologische Bedürfnisse, Sicherheit, Kontakt, Selbstwert, Kognitive Bedürfnisse, Ästetische Bedürfnisse, Selbstverwirklichung, Transzendenz
Besitztumseffekt (Omission Bias / Endowment-Effekt)
Menschen verlangen für ein Gut, das sie besitzen, einen höheren Verkaufspreis, als sie bereit wären für das Gut zu bezahlen, wenn sie es sich kaufen würden.
Beziehung
Hierarchisch: Entscheider untersteht z.B. seinem Chef
Altruistisch: Entscheider entscheidet sich um das Wohl einer 3. Person
Bezugspunkt
Neutraler Punkt, von dem ausgehend eine relative Bewertung der Ergebnisausprägung erfolgt. Ausprägungen oberhalb des Bezugspunkts werden als relative Gewinne wahrgenommen, Ausprägungen unterhalb als relative Verluste. Die Bewertungen der Ausprägungen ober- und unterhalb des Bezugspunktes unterliegen einer abnehmenden Sensitivität. Bezugspunkt steigt bei deutlicher positiver Ausprägung, sinkt aber nicht bei einer negativen.
Certainty-Effekt
Sichere Ereignisse werden im Vergleich zu fast sicheren Ereignissen überproportional höher bewertet. „Sicherheit ist besser als eine 100-prozentige Wahrscheinlichkeit.“
Chunk
Die Gedächnisspanne wird in „Chunks“ gemessen.
Chunking
Strukturierungsmöglichkeit von Gedächnismaterial (einzelne Informationen / Inhalte werden zu festen Gruppen = Chunks zusammengefasst).
Closed minded
Eine Person ist close minded, wenn sie nur Informationen wahrnimmt, die zu ihrem Kognitionssystem passen und somit Dissonanzen vermeiden (sogenannter „Consistency seeker“).
Commitment
Ausdruck für die emotionale Bindung an eine Entscheidung, auch Selbstverpflichtung. Liegt vor, wenn man „emotional an der getroffenen Entscheidung hängt“. Entscheidungsfreiheit, Verantwortung, irreversible Kosten, Normabweichung
Common-Difference- Effekt
Identischer Zeitunterschied wird in der Gegenwart stärker bewertet als in der Zukunft. siehe: Immediately-effect
Compliance
Das Verhalten wird der Gruppe angepasst, ohne dass sich die Einstellung ändert (z.B. Linienschätzungen).
Conditional Probability Fallacy
Personen vertauschen bei bedingten, hohen Wahrscheinlichkeiten Bedingung und Ereignis.
Confirmation Bias
Die menschliche Neigung, Informationen auf eine Art und Weise zu sammeln und zu verarbeiten, die den eigenen Einstellungen bzw. Vorurteilen entspricht.
Conjunction Fallacy
Typische Falle bei der Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten, bei der man aufgrund der höheren Repräsentativität eines gemeinsamen Ereignisses gegenüber einem darin enthaltenen Einzelereignis die subjektive Wahrscheinlichkeit des gemeinsamen Ereignisses höher einschätzt als die des Einzelereignisses.
Consistency Seeker
Person, die konsequent nur Informationen wahrnimmt, die zu ihrem Kognitionensystem passen und somit Dissonanzen vermeiden. Man bezeichnet sie auch als Closed minded person.
Credit Spread
Differenz zwischen zwei Zinssätzen (einem risikobehafteten und einem risikofreien Referenzzinssatz).
Bsp: Italien (3,5% Rendite) und Deutschland (0,4% Rendite)→Credit Spread Italien 3,1% Defaultwahrscheinlichkeit 5%→mit 5% W’keit bekommt man nur 50% zurück
Desirability Bias
Tendenz, für die Alternativen zu optimistische Auswirkungen anzusetzen, für die man schon zu Beginn eine (noch wenig fundierte) Präsenz besitzt.
Dialectical Bootstrapping
Bei der Findung von Wahrscheinlichkeiten sollte man zwei Mal schätzen (einmal normal und einmal unter der Annahme, dass die erste Schätzung falsch ist). Den Mittelwert beider Schätzungen sollte man dann nehmen.
Credit Spread
Differenz zwischen zwei Zinssätzen (einem risikobehafteten und einem risikofreien Referenzzinssatz).
Bsp: Italien (3,5% Rendite) und Deutschland (0,4% Rendite)→Credit Spread Italien 3,1% Defaultwahrscheinlichkeit 5%→mit 5% W’keit bekommt man nur 50% zurück
Desirability Bias
Tendenz, für die Alternativen zu optimistische Auswirkungen anzusetzen, für die man schon zu Beginn eine (noch wenig fundierte) Präsenz besitzt.
Dialectical Bootstrapping
Bei der Findung von Wahrscheinlichkeiten sollte man zwei Mal schätzen (einmal normal und einmal unter der Annahme, dass die erste Schätzung falsch ist). Den Mittelwert beider Schätzungen sollte man dann nehmen.
Diktator Spiel
Das Dikator-Spiel ist eine Variante des sogenannten Ultimatumspiels, wobei der Diktator bestimmt, wie er eine fixe Geldsumme zwischen sich und einem weiteren Spieler aufteilt, ohne dass letzterer Einfluss darauf hat.
Direct-Rating- Verfahren
Die Präferenzen werden durch Vergabe von Punktwerten dargestellt.
Discounted-Utility- Modell
Der heutige Wert eines in der Zukunft liegenden Ergebnisses wird durch Abdiskontierung seines späteren Nutzens auf den heutigen Zeitpunkt abgebildet.
𝑇 1𝑡 𝑇 𝐷𝑈(𝑎)=∑(1+𝑖) ∙𝑢𝑡(𝑎𝑡)=∑𝑒−𝑡𝑙𝑛(1+𝑖) ∙𝑢𝑡(𝑎𝑡)
Dispositionale Attribution
Erfolg und Misserfolg einer Person wird auf ihre Fähigkeiten zurückgeführt. siehe: fundamentaler Attributionsfehler
Dispositionseffekt
Spezialfall des Sunk-cost-Effects auf Aktien- und Devisenmärkte. Gewinne werden zu früh realisiert, Verluste zu spät.
Dissonanz
Eine Dissonanz liegt vor, wenn zu einer getroffenen Entscheidung Kognitionen entstehen, die im Widerspruch zu der Entscheidung stehen.
Dominanz
Eine Alternative a dominiert eine andere Alternative b, wenn die Alternative in jedem entscheidungsrelevanten Aspekt mindestens so gut wie b ist. Von strenger Dominanz wird gesprochen, wenn Dominanz vorliegt und zugleich in einem Aspekt eine echt bessere Ausprägung vorliegt.
Drei- Ebenen- Denkmodell
Motive, Werte, Ziele
Dual-Process-Theory
Theorie zur Unterscheidung zwischen intuitiven und analytischen Entscheiden.
Easterlin-Paradoxon
Menschen in Ländern mit signifikantem Wachstum des Volkseinkommens werden nicht
unbedingt glücklicher.
Einflussdiagramm
Grafische Darstellung, um die drei Komponenten Ziele (6-Eck), Alternativen (4-Eck) und
Zustände (Oval) bzw. Ereignisse sowie deren Verknüpfung untereinander zu strukturieren
und zu visualisieren.
Ellsberg-Paradoxon
Eine mit Ambiguität behaftete Spielsituation, in der die Ambiguitätsaversion von
Menschen empirisch nachgewiesen wird.
Entscheidung
Eine Entscheidung hängt von 1. der Persönlichkeit des Entscheiders 2. der Frage, ob
Erfahrungswissen vorliegt 3. der Komplexität der Fragestellung 4. Zeit und Ressourcen ab.
Entscheidungsbaum
Grafische Darstellung einer Entscheidungssituation.
Schritte des Entscheidungsnavis
Entscheidungsfrage (mit Analyse der Lebensziele), Ziele (mehrfaches Durchlaufen der
Ziele; Befragung anderer Menschen), Alternativen (bekannte Alternativen, Verbesserung
der Alternativen; zielfokussierte Suche nach neuen Alternativen; Befragung anderer
Menschen; Reflektion), Unsicherheitsfaktoren (nicht auf Intuition verlassen; Vermeidung
von Overreaction, Narrative Bias, Narrow Thinking, Manipulation), Wirkungsprognosen
(keine vorschnellen Bewertungen; Beachten von möglichem Commitment; Prospective-
Hindsight-Methode; Dialectical Bootstrapping; ausschließliche Betrachtung der Zukunft;
Unsicherheit möglich) Nutzenfunktionen (Ungenauigkeit möglich), Zielgewichte
(Ungenauigkeit möglich), Auswertung (Robustheitstest→Monte Carlo Simulation;
Relativer Vergleich)
Ergebnismatrix
Tabellarische Übersicht über Ziele, Alternativen und Unsicherheiten.
Erlernte Sorglosigkeit
Wenn ein Akteur durch eine Serie von erfolgreichen Engagements nicht mehr das Gefühl
kennt, Verluste zu erleiden, und demzufolge bereit ist, immer größere Risiken einzugehen.
Erwartungsnutzen / Expected Utility
Der erwartete Nutzen (EU) einer Lotterie ist der Erwartungswert der entsprechenden
Nutzenfunktion.
Exponentielle Nutzenfunktion
In einer auf das Intervall [𝑥−, 𝑥+] mit 𝑢(𝑥−) = 0 und 𝑢(𝑥+) = 1 normierten Darstellung
gilt für die exponentielle Nutzenfunktion:
−𝑐∙ 𝑥−𝑥−
𝑢(𝑥)=1−𝑒 𝑥+−𝑥− 𝑓ü𝑟𝑐≠0 𝑢(𝑥)= 𝑥−𝑥− 𝑓ü𝑟𝑐=0 𝑐=−2ln(1−1)
𝑝
Die exponentielle Nutzenfunktion geht von einem konstanten Risikoverhalten aus.
Florida Experiment
Beschäftigung mit Wörtern→zwei Themen: jung und alt→jeweilige Gruppe verhält sich jung oder alt
Franktilmethode
Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Bei der Franktilmethode wird vom Entscheider verlangt, dass er Sicherheitsäquivalente für Lotterieren mit den Extremausprägungen 𝑥− und 𝑥+ bei unterschiedlichen Wahr- scheinlichkeiten angibt. 𝑢(𝑥−) = 0 und 𝑢(𝑥0,2) = 0,2 usw.
Framing
Die Gesamtheit des Hintergrundwissens, das notwendig ist, um Wahrnehmungsprozesse kognitiv strukturieren und repräsentieren zu können.
Framing-Effekt
Die Entscheidung hängt von der Darstellung der Entscheidungssituation ab (Bsp.: Bezugs- punktbeeinflussung).
Frequentistische Interpretation
Wahrscheinlichkeiten werden aus beobachteten historischen relativen Häufigkeiten abgeleitet.
Fundamentaler Attributionsfehler
Die Neigung bei Menschen, Ergebnisse bei anderen Menschen auf deren Fähigkeit und nicht auf die Situation zurückzuführen, d.h., wenn jemand ein gutes Ergebnis erzielt, dann ist er fähig, wenn er ein schlechtes erzielt, ist er unfähig.
Fundamentalziel
Das Ziel besitzt einen eigenen Wert.
Gamblers’Fallacy
Falls bei einer unabhängigen Ereignisfolge disjunkter Ereignisse ein Ereignis mehrmals
hintereinander eingetreten ist, ist die subjektive Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der
bisher nicht eingetretenen Ereignisse höher als die tatsächliche objektive
Wahrscheinlichkeit (z.B. nach 10x rot kommt bestimmt schwarz).
Generation
Die aktuell 3 arbeitenden Generationen: Baby Bommer, Generation X, Generation Y
Group-Level Discussion Bias
Es wird mehr über „shared information“ innerhalb der Gruppe gesprochen als über „un-
shared information“.
Gruppenformen
Formelle bzw. unfreiwillige Gruppen und informelle bzw. freiwillige Gruppen (Freunde)
Formelle bzw. unfreiwillige Gruppen und informelle bzw. freiwillige Gruppen (Freunde)
Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe.
Förderung durch kleine, erfolgreiche Gruppen; ähnliche Ausbildung; Wettbewerb mit
anderen Gruppen; Interaktion / soziale Kontakte
Halbierungsmethode
Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Bei der
Halbierungsmethode muss der Entscheider die Sicherheitsäquivalente zu den Lotterien
mit Wahrscheinlichkeiten von 50% angeben. Die Sicherheitsäquivalente variieren dabei mit 𝑥0,5 𝑜𝑑𝑒𝑟 0,25 𝑢𝑠𝑤.
Hedonic Framing
Schönfärberei von Ergebnissen durch geeignete Bezugspunktwahl. Gewinner werden einzeln ausgewiesen (Segregation), Verluste werden zusammengefasst (Integration).
Heuristik
Der Begriff meint eine Denklehre, also den Versuch, die Prinzipien, Methoden und auch Tricks effizienten Denkens herauszuarbeiten. Heuristiken können als Mechanismen der Informationsverarbeitung verstanden werden, die mit geringem Aufwand zu einem schnellen, aber nicht garantiert optimalen Ergebnis führen.
Hindsight Bias
Neigung von Menschen, ex post der Auffassung zu sein, schon vorher alles gewusst, bzw. geahnt zu haben.
Home Bias (Domestic Bias)
Anleger halten lieber Aktien aus dem eigenen als aus einem anderen Land (sie haben bezüglich der inländischen Aktien ein höhere Kompetenzgefühl).
Homo Oeconomicus
Eine immer rational entscheidende Person, Nutzenmaximierer im Sinne der Erwartungsnutzentheorie.
Hyperbolische Diskontierungs- funktion
𝐻𝐷𝑈(𝑎)=∑𝛿h𝑦𝑝(𝑡)∙𝑢𝑡(𝑎𝑡)=∑( 1 )𝛼
1+𝛼𝑡 𝑡=0 𝑡=0
hohes 𝛼: stark abnehmende Sensitivität
𝛼 → 0: exponentielle Diskontierungsfunktion 𝐷𝑈(𝑎)
Intuitives Entscheiden
Phase 1: Abrufen von gespeicherten, assoziativen Verknüpfungen zu den in der Entscheidungsaufgabe aufgeführten Ideen
Phase 2: Filterung der Ideeninhalte unter Vernachlässigung der Verknüpfungsgründe Phase 3: Anwendung von Heuristiken auf die gefilterte Ideenmenge
Illusion of Validity
Durch einen Meinungsabgleich in der Gruppe entsteht das Gefühl des Sich-Nicht-Irren- Könnens, wodurch das Kontrollgefühl wiederhergestellt wird.
Individual-Level Evaluation Bias
Menschen neigen dazu, den eigenen Informationen eine höhere Bedeutung beizumessen als fremden.
Ingroup Bias
Die Neigung von Gruppenmitgliedern, Aussagen von Personen aus der eigenen Gruppe höher zu bewerten als von externen Personen.
Die Neigung von Gruppenmitgliedern, Aussagen von Personen aus der eigenen Gruppe höher zu bewerten als von externen Personen.
Kommt zu einem konsistenten Kognitionensystem eine weitere Kognition hinzu, so dass nicht alle Kognitionen gemeinsam richtig sein können, spricht man von einer Inkonsistenz.
Inside View
Eine Person hat einen Inside View von einem Projekt, wenn sie stark in das Projekt involviert ist.
Instrumentalziel
Das Ziel hat keinen eigenen Wert, ist aber förderlich für ein anderes Ziel.
Integration
Mehrere Bezugspunkte integrieren und auf Basis dieses Wertes entscheiden.
Interessenskonflikte
Machtspiel, Kompromiss bei Zielgewichtung, Kompromiss bei Auswahl der Alternative
Intuitives Entscheiden
- Abrufen von Assoziationen 2. Filterung der Ideeninhalte sowie Vernachlässigung der Verknüpfungsart und sonstiger Zusammenhänge 3. Anwendung von Heuristiken
Kapitalwert
Gegenwartswert einer Investition. Diesen erhält man, wenn man alle Investitionszahlungen auf den Zeitpunkt t=0 transformiert. Er kann auch verstanden werden als die durch die Investition ermöglichte maximale Geldentnahme in t=0, ohne dass der Investor zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal Geld nachschießen muss.
Konformität
Bestimmungsfaktoren zur Tendenz von Konformität: Kohäsion, Gruppengröße, Gruppenanzahl, Status, Öffentlichkeit des Vortragens
Kognitionen
Meinungen, Werthaltungen, Wissenseinheiten, Erinnerungen, d.h. alle möglichen Gedanken einer Person über sich und ihre Umwelt.
Kognitionensystem
Die Menge aller vorhandenen Kognitionen eines Menschen.
Kognitive Kontrolle
Eine Person kann durch kognitive Strategien die Aversität gegenüber einem eingetretenen Ereignis reduzieren (z.B. durch Ablenkung, Konzentration auf Positives, Sinnverleihung).
Konstantes Risikoverhalten
In einem Alternativenvergleich ist die Risikoprämie unabhängig von absoluten Niveauverschiebungen.
Konstrasteffekt
Wahrnehmung einer Information findet nur statt, falls sich die Information vom Status quo unterscheidet.
Kontrolle
Determinanten (Bestimmungsgrößen) für wahrgenommene Kontrolle:
Höhe und Vorzeichen der Beträge, Ambiguität und Kompetenz, Integration und Segregation im Mental Accounting
Kontrolldefizit
Als schmerzlich empfundener Unterschied zwischen gewünschtem Kontrollniveau und wahrgenommener Kontrolle.
Kontrollillusion
Menschen glauben, dass sie eine bestimmte Situation stärker unter Kontrolle haben, als es tatsächlich der Fall ist.
Kontrollmotiv
Das Streben nach dem Erleben eigener Kompetenz bzw. Kontrolle, also die Suche nach dem Gefühl, etwas aktiv bewirken und eigenständig verursachen zu können.
Kontrollverlust
Wenn ein zunächst kognizierter interner Locus of Control, der sich z.B. als Folge einer Kontrollillusion ergibt, in einen externen übergeht.
Kontrollverlust- Phänomen
Reaktion eines Menschen auf Kontrollverlust. Gegenstand vieler empirischer Untersuchungen zur Bedeutung des Kontrollmotivs.
Kultur (Hofstede)
Machtdistanz, Individualismus, Maskulinität, Unsicherheitsvermeidung, Langzeitorientierung
Lebensmotive
16 Lebensmotive (Reiss) Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen, Ehre, Idealismus, Beziehungen, Familie, Status, Rache, Eros, Essen, Ruhe, Attraktivität
Likelihood
Die bedingten Wahrscheinlichkeiten der Information unter der Bedingung, dass ein bestimmter Zustand eintritt.
Locus of Control
Situationsbezogene Unterscheidung nach der Art der Kontrolle in „intern kontrolliert“ (interner locus of control, alles unter Kontrolle haben) und „extern kontrolliert (externer locus of control, man kann nichts beeinflussen).
Lotterievergleichs- methode
Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Der Entscheider muss Wahrscheinlichkeiten angeben, um zwei Lotterien miteinander zu vergleichen.
Loyalität
Grundverständnis eines Menschen, grundsätzlich positive Handlungen gegenüber oder im Interesse der Personen oder Institutionen vorzunehmen, mit denen er in einer sozialen Verbindung steht, und zwar ohne dass auf eine konkrete Handlung der anderen Partei reagiert wird.
Mental Accounting
Führen projektspezifischer Konten im Gehirn.
Mental Simulating
Prozess, bei dem sich Entscheider (ambiguitätsbehaftete) Wahrscheinlichkeiten vorstellen, um sie bewerten zu können.
Mentales Konto
Projektspezifisches Konto im Gehirn.
Mess-Skalen
Qualitativ (nominal, ordinal) und quantitativ (diskret, stetig)
Methode variabler Wahrscheinlich- keiten
Methode zur Ermittlung von Nutzenfunktionen bei kontinuierlicher Skala. Der Entscheider muss zu verschiedenen Stützstellen äquivalente Lotterien angeben, die als Ausprägungen die Werte 𝑥− und 𝑥+ haben müssen.
Monkey Business Illusion
Experiment, in welchem die geringen Kapazitäten des System 2 gezeigt werden. (Video mit Gorilla)
Monte Carlo Simulation
Bei mehreren Unsicherheitsfaktoren lässt man einen Computer sehr viele Ereignisse ausrechnen. Aus den generierten Ereignissen lässt sich dann eine Verteilungsfunktion erstellen. Gilt nur bei unabhängigen Einflussvariablen.
Mood congruent recall
Mood congruent memory: aktuelle Stimmung beeinflusst Wahrnehmung
Motivationstheorie
Maslow und Reiss
Myopic problem representation bias
Auch Scheuklappen genannt. Personen finden nur knapp 37% der wichtigsten Alternativen von alleine.
Need for Cognition
Neigung einer Person, Spaß an kognitiv anspruchsvollen Dingen zu haben.
Negotiation Bias
Gruppenmitglieder neigen eher zu Handlungen, die die Gruppenmeinung unterstützen.
Normen
Soziale Normen (Wunsch nach Kontakt, Zugehörigkeit, Familie) → Gemeinschaft, Gleichheit, Autorität Marktnormen („Man bekommt, was man bezahlt.“)
Nudging
Menschen zu vernünftigen Entscheidungen zu bringen
Nutzenfunktion
Abbildung der Vorteilhaftigkeit einer Entscheidung (präskriptives Konstrukt).
Open Minded
Person, die zur vorübergehenden Beschäftigung auch dissonante Informationen wahrnimmt.
Opportunitäts- kosteneffekt
Opportunitäts- kosteneffekt
Overconfidence
Menschen überschätzen ihre eigenen Prognosequalitäten, bzw. Fähigkeiten, Sachverhalte richtig einzuschätzen (Teilaspekt der Kontrollillusion).
Präskriptives Entscheidungsmodell
Entscheidungsproblem → Ziele → Wirkungsmodell → Alternativen → Unsicherheitsfaktoren→Optimale Alternative
Preference-Reversal- Phänomen
Umkehrung der Präferenzen bzgl. zweier Alternativen je nach Abfrageart (Sicherheitsäquivalent vs. direkter Vergleich).
Pride-Effekt
Die Wertfunktion wird im positiven Bereich steiler mit steigendem Commitment.
Primacy-Effekt
Das zuerst Wahrgenommene hat (langfristig) ein stärkeres Gewicht auf die Entscheidung als das später Wahrgenommene, d.h. der erste Eindruck zählt.
Prime
Information, die die Bewertung von nachfolgenden Informationen beeinflusst.
Priming
Assoziative Bahnung bzw. automatische Voraktivierung eines mentalen Prozesses (v.a. einer bestimmten semantischen Klasse im Wissenssystem).
Priming-Effekt
Die Bewertung von Informationen wird durch vorangegangene Informationen beeinflusst, bzw. verändert.
Prognose Qualität
Versuch der pauschalen Korrektur einer Verzerrung, Befragung unbeteiligter Personen, Kalibrierung der Prognosen
Prospective- Hindsight-Methode
Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Zeitreise unternehmen und in dem Zeitpunkt landen, in dem Ihr Projekt endgültig gescheitert ist. Analysieren Sie, woran es gelegen haben könnte.→Neubewertung des Projekts→realistische Einschätzung
Proxy-Attribut
Messbare Größe, die in einem engen Zusammenhang zum eigentlichen Ziel steht.
Rationale Entscheidung
Anforderungen: 1. Zielidentifizierung 2. Angemessener Umfang der Informationsbe- schaffung 3. Vermeidung von Verzerrungen 4. Auswahl der nutzenmaximalen Alternative
Recency-Effekt
Die letzten Items einer Reihe werden kurzfristig besser gelernt, bzw. behalten als die mittleren.
Reflection-Effekt
Umkehrung des Risikoverhaltens beim Übergang vom Gewinn- in den Verlustbereich.
Umkehrung des Risikoverhaltens beim Übergang vom Gewinn- in den Verlustbereich.
Zunächst intuitive Entscheidung, und dann analytisch reflektieren.
Einflussfaktoren: Motive, Emotionen, unbewusste Anwendung von Heuristiken, Vorurteile
Regret Aversion
Verluste in einem nicht zahlungswirksamen Konto werden stärker gewichtet als Gewinne in diesem Konto (Pendant zur Verlustaversion in zahlungswirksamen Konten).
Repräsentativität
Wahrnehmung einer hohen Ähnlichkeit eines Objekts zu typischen oder vielen Vertretern einer Objektklasse.
Repräsentativitäts- heuristik
Heuristik zur Bewertung aufgrund vorhandener Repräsentativität: Wahrscheinlichkeiten für repräsentative Ereignisse werden zu hoch bewertet bzw. Kausalbeziehungen werden auch dort gesehen, wo keine sind. Denken in Schemata.
Rekognitionsheuristik
Menschen schließen allein aus ihrer subjektiven Vertrautheit von Alternativen auf unbekannte andere Zielgrößen.
Reziprozität
Art und Weise, wie Menschen auf Handlungen anderer reagieren. Man unterscheidet zwischen positiver Reziprozität (=Bereitschaft, freundliche Handlungen zu belohnen) und negativer Reziprozität (=Bereitschaft, unfreundliche Handlungen zu bestrafen), wobei die Belohnung oder die Bestrafung Kosten verursachen.
Risikoeinstellung
Einstellung des Menschen gegenüber unsicheren Situationen.
Risikoprämie
Risikoprämie = Erwartungswert – Sicherheitsäquivalent
Risikoprofil
Grafische Darstellung des Komplements der Verteilungsfunktion, also (1 − 𝑃(𝑥)).
Risikoverhalten
Das beobachtbare Verhalten von Menschen in Situationen, die mit Unsicherhiet behaftet sind (≠ Risikoeinstellung).
Risky Shift
Gruppen entscheiden im Allgemeinen risikoreicher als die Mitglieder allein es tun würden.
Roll-Back-Verfahren
Zur Ermittlung der optimalen Strategie aus einem gegebenen Entscheidungsbaum wird von rechts nach links für jeden Knoten die optimale Entscheidung berechnet.
Schema
Langfristig gespeicherte, hierarchisch gegliederte Wissensstrukturen.
Scheinkorrelationen
Wenn Menschen durch schematische Denkmuster dort Zusammenhänge finden, wo es gar keine gibt.
Segregation
Einzelne Bezugspunkte betrachten.
Selbstwertdienliche Attribution
Erfolg wird auf das eigene Können zurückgeführt, Misserfolg hingegen auf die äußeren Umstände.
Social Discounting
Einfluss der sozialen Distanz auf Präferenzen, inwieweit man Menschen Geld gönnt.
Selektive Wahrnehmung
Beschränkung der Wahrnehmung derart, dass die eigene Entscheidung als „richtig“ erscheint.
Sensitivitätsanalyse
Analyse einer Entscheidungssituation bei Veränderung der Einflussvariablen.
S-förmige Wertfunktion
Grafische Darstellung der Präferenzen eines Entscheiders (in Form eines deskriptiven Konstrukts aus der Prospect Theory).
Shared Information Bias
Wenn bei einer Gruppenentscheidung alle Mitentscheider einen Teil aller Informationen kennen, aber ein einzelne Mitentscheider alle Informationen kennen, so wird oft der Teil an Informationen den alle Entscheider haben überbewertet.
Sicherheitsäquivalent einer Lotterie
Sicherer Betrag, bei dem man indifferent ist zwischen eben diesem Betrag und der Lotterie.
Simplification
Vereinfachung einer Entscheidungssituation, z.B. durch Runden.
Situative Attribution
Erfolg oder Misserfolg einer Person wird auf nicht beeinflussbare Komponenten des Handelnden, also auf Glück bzw. Pech, zurückgeführt.
Social loafing
Unbewusster Motivationsverlust
Subjektivistische Interpretation
Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund mangelnder historischer Daten nur subjektiv bestimmt werden kann.
Spreading-Apart- Effekt
Verhalten, bei dem eine Person nach einer Entscheidung die Vorteile der Entscheidung auf- und die Nachteile abwertet.
Status Quo Bias
Tendenz von Menschen, alles beim Alten zu lassen, d.h. keine Veränderung des aktuellen Zustandes zu wollen.
Stochastische Dominanz 1. Grades
Für jede Ausprägung der Zielvariablen ist die Wahrscheinlichkeit, diese zu überschreiten, bei der dominanten Alternative mindestens so hoch wie bei der dominierten Alternative (für monotone Nutzenfunktion).
Stochastische Dominanz 2. Grades
Bei monoton und konkaven Nutzenfunktion dominiert eine Alternative eine andere stochastisch zweiten Grades, wenn die Fläche unter dem Risikoprofil der dominanten Alternative bis zu jeder beliebigen Ausprägung immer mindestens genauso groß ist wie bei der dominierten Alternative.
Subjektive Wahrscheinlichkeit / Interpretation
Wahrscheinlichkeiten werden als subjektives Maß des Vertrauens in die Wahrheit einer bestimmten Aussage aufgefasst.
Substitutionsaxiom
Forderung danach, dass Präferenzaussagen Bestand haben müssen, wenn eine zusätzliche Unsicherheit vor die eigentliche Entscheidung vorgeschaltet wird.
Sunk-Cost-Effekt
Tendenz, Verlustobjekte nicht abzubrechen und gegebenenfalls risikofreudig fortzufürhen. An der Börse: Verluste werden ausgesessen, Gewinne werden zu früh realisiert
Sunk Consts
Kosten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Symmetrieabhängige Interpretation
Alle Wahrscheinlichkeiten werden als gleich groß interpretiert.
Take the Best Heuristik
Der Mensch untersucht jeweils im Vergleich zweier Alternativen, ob es ein wichtiges Kriterium gibt, in dem sich die Alternativen unterscheiden.
Team Entscheidungen
- Steuerung des Entscheidungsprozesses durch einen Moderator 2. Einhaltung der Reihenfolge Ziele, Handlungsalternativen, Wirkungsprognosen, Bewertung 3. Konfliktbehandlung in Abhängigkeit der Ursache 4. Etablierung einer kritischen Gruppen- norm 6. Bewusstes Debiasing von möglichen Verzerrungen
Ultimatumspiel
Ultimatumspiel ist die Bezeichnung für ein Spiel aus der experimentellen Wirtschafts- forschung. Beim Ultimatumspiel muss ein Akteur (Spieler 1) einen fixen Geldbetrag zwischen sich und einem Spieler 2 aufteilen, wobei Spieler 2 anschließend entscheiden kann, ob der das Angebot annimmt. Wenn ja erhalten beide Spieler nach der genannten Aufteilung das Geld, wenn er aber ablehnt, gehen beide leer aus.
Umweltprognose
Prognose der Wahrscheinlichkeiten der möglichen Umweltzustände.
Value-Focused Thinking
- Identifikation von Zielen 2. Ausformulierung von Zielen 3. Hinterfragen nach Fundamentalität 4. Instrumente zur Zielerreichung 5. Spezifikation von Fundamentalzielen
Verankerungs- heuristik
Personen sind in ihren Schätzungen von Wahrscheinlichkeiten durch einen Anker beeinflusst, der durch die Formulierung des Problems oder andere Informationen gegeben ist.
Verfügbarkeits- heuristik
Informationen, die im Kopf am leichtesten verfügbar sind, bestimmen das Entscheidungs- und Schätzungsverhalten, d.h. je verfügbarer ein Ereignis ist, desto größer ist seine subjektive Wahrscheinlichkeit.
Verlustaversion (Loss Aversion)
Verluste werden stärker bewertet als gleich hohe Gewinne. (Commitment Falle)
Wahrscheinlichkeits- rechnung
Sicherheit, Unsicherheit (Risiko, Ungewissheit)
Risiko: Wahrscheinlichkeiten bekannt Ungewissheit: Wahrscheinlichkeiten unbekannt
Wahrscheinlichkeits- gewichtefunktion
Abbildung der Bewertung von Wahrscheinlichkeiten (deskriptives Konstrukt aus der Prospect Theory). Menschen neigen dazu, auch Wahrscheinlichkeiten relativ zu bewerten, d.h. es gibt Bezugspunkte und abnehmende Sensitivitäten um diese Bezugspunkte. Zwei relevante Bezugspunkte sind 100% und 0%, wodurch die Funktion eine S-förmige Gestalt besitzt.
W’keitsverteilungen
😳 check the book, this stuff’s not fitting in here
Wertesystem
Hofstede: 5 Dimensionen: Machtdistanz, Individualismus, Maskulinität, Unsicherheits- vermeidung und Langzeitorientierung
Wirkungsprognose
Aussagen über die Zielausprägungen in Abhängigkeit der gewählten Alternative.
Wisdom of Croud / Group
Je mehr Menschen an einer Entscheidung teilhaben, desto höher ist theoretisch die Wahr- scheinlichkeit, dass die Entscheidung die beste ist (→gruppenpsychologische Phänomene)
Zielgewicht
Relative Wichtigkeit der einzelnen Ziele.
Zielhierarchie
Ziele werden von einer Ebene zur nächsttieferen Ebene inhaltlich aufgeschlüsselt und grafisch dargestellt.
Zielsystem
Aufstellung aller relevaten Ziele.
𝜇-𝜎-Kompabilität
Wenn die 𝜇-𝜎-Regel immer zu demselben Ergebnis führt wie einer Ermittlung der optimalen Alternative über die Berechnung des Nutzenerwartungswertes spricht man von einer 𝜇-𝜎-Kompatibilität.
𝜇-𝜎-Regel
Eine Bewertungsregel von Alternativen, die nur vom Erwartungswert (𝜇) und der Standardabweichung (𝜎) abhängt. Diese vereinfacht die Bewertung, weil keine explizite Berechnung des Nutzenerwartungswertes notwendig ist – allerdings ist die Anwendung nur in bestimmten Konstellationen möglich (Skript: Kap. 6.2) (üblich Normalverteilung und exponentielle Nutzenfunktion)