Alles Flashcards

1
Q

Was sind die Kennzeichen des Lebens? 6

A
  • Stoffwechsel
  • Wachstum und Entwicklung
  • Bewegung
  • Fortpflanzung
  • Reizbarkeit
  • Evolution

Diese Merkmale definieren die grundlegenden Eigenschaften lebender Organismen.

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2
Q

Was ist Stoffwechsel?

A

Vielfältige biochemische Reaktionen im Organismus, die Energie für alle anderen Prozesse liefern.

Stoffwechsel ist entscheidend für das Überleben und die Funktion von Zellen.

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3
Q

Definiere Wachstum und Entwicklung.

A

Irreversible Veränderung der Gestalt, des Volumens und der Größe des Organismus im Laufe der Zeit.

Wachstum und Entwicklung sind zentrale Aspekte der Lebenszyklen von Organismen.

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4
Q

Was bedeutet Reizbarkeit?

A

Beziehung zwischen der Umwelt und dem Organismus; Voraussetzung für die Selbstregulation biochemischer Systeme.

Reizbarkeit ist wichtig für die Anpassung und das Überleben.

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5
Q

Nenne die drei Domänen der Lebewesen.

A
  • Eukaryoten
  • Bakterien
  • Archaeen

Diese Domänen klassifizieren alle lebenden Organismen auf der Erde.

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6
Q

Was sind Prokaryoten?

A

Organismen ohne Zellkern; die DNA befindet sich direkt im Cytoplasma.

Prokaryoten sind typischerweise Bakterien und Archaeen.

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7
Q

Was sind Eukaryoten?

A

Organismen mit einem durch doppelschichtige Membran begrenzten Zellkern.

Eukaryoten umfassen Pflanzen, Tiere, Pilze und Protisten.

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8
Q

Nenne die Unterschiede zwischen Bakterienzellen und Eukaryotischen Zellen.

A
  • Bakterienzellen haben keinen Zellkern
  • Bakterienzellen enthalten ringförmige DNA-Moleküle (Plasmide)
  • Eukaryotische Zellen haben größere Ribosomen
  • Eukaryotische Zellen besitzen Membranorganellen

Diese Unterschiede sind entscheidend für die Klassifizierung und das Verständnis der Zellbiologie.

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9
Q

Was sind Mitochondrien?

A

Die ‘Kraftwerke’ der Zelle; verantwortlich für die ATP-Synthese und Energiefreisetzung.

Mitochondrien spielen eine zentrale Rolle im Zellstoffwechsel.

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10
Q

Was ist die Funktion der Chloroplasten?

A

Ermöglichen eine autotrophe Lebensweise mithilfe des Chlorophylls; verantwortlich für die Photosynthese.

Chloroplasten sind wichtig für das Wachstum und die Energieproduktion in Pflanzen.

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11
Q

Was ist die Rolle des Golgi-Apparats?

A

Verarbeitet Proteine, Lipide und Kohlenhydrate aus dem ER; synthetisiert Vesikeln für den Transport.

Der Golgi-Apparat ist entscheidend für die Sekretion von Biomolekülen.

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12
Q

Was passiert während der Mitose?

A
  • DNA-Moleküle werden verpackt
  • Chromosomen ordnen sich an der Äquatorebene an
  • Chromatiden werden getrennt und zu den Polen bewegt
  • Zwei identische Tochterzellen entstehen

Mitose ist ein zentraler Prozess der Zellteilung.

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13
Q

Was ist der Unterschied zwischen haploiden und diploiden Zellen?

A
  • Haploide Zellen haben einen einfachen Chromosomensatz (n)
  • Diploide Zellen haben einen doppelten Chromosomensatz (2n)

Dieser Unterschied ist wichtig für die Fortpflanzung und die genetische Variabilität.

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14
Q

Was ist DNA-Replikation?

A

Der Prozess der Verdopplung der DNA; findet während der Interphase statt.

DNA-Replikation ist entscheidend für die Zellteilung und die Vererbung.

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15
Q

Was sind die Phasen des Zellzyklus?

A
  • G1-Phase
  • S-Phase
  • G2-Phase
  • M-Phase

Jede Phase hat spezifische Funktionen und Kontrollen für die Zellteilung.

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16
Q

Was ist der Unterschied zwischen einfacher Diffusion und erleichterter Diffusion?

A
  • Einfache Diffusion: Bewegung kleiner unpolarer Moleküle durch die Membran
  • Erleichterte Diffusion: Transport großer Moleküle und Ionen durch Kanalproteine

Diese Transportmechanismen sind wichtig für den Stoffaustausch in Zellen.

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17
Q

Was passiert bei Plasmolyse?

A

Zellen verlieren Wasser in hypertonischer Lösung, das Volumen der Zellen wird kleiner.

Plasmolyse ist ein wichtiger Prozess für die Zellreaktionen auf osmotische Veränderungen.

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18
Q

Was ist Crossing-Over?

A

Austausch von identischen Abschnitten von Chromosomen während Prophase I der Meiose.

Dieser Prozess führt zur genetischen Vielfalt bei den Organismen.

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19
Q

Was ist interchromosomale Rekombination?

A

Der Austausch von genetischem Material zwischen Chromosomen während der Meiose und Befruchtung

Meiose führt von 2n (diploid) zu n (haploid) und Befruchtung von n+n zu 2n.

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20
Q

Was beschreibt der Chromosomensatz?

A

Den Bestand an Chromosomen in einem Zellkern

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21
Q

Was bedeutet haploider Chromosomensatz?

A

Jeder Gen und jedes Merkmal wird nur von einem Allel bestimmt (n)

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22
Q

Was bedeutet diploider Chromosomensatz?

A

Jeder Gen und jedes Merkmal wird von zwei Allelen bestimmt (2n)

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23
Q

Was ist DNA-Replikation?

A

Der Prozess der Verdopplung der DNA während der Interphase im Zellkern bei Eukaryoten

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24
Q

Was geschieht bei der Initiation der DNA-Replikation?

A

Die DNA-Doppelhelix wird durch Topoisomerase entwunden und Helicase trennt die Stränge

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25
Q

Was passiert während der Elongation in der DNA-Replikation?

A

DNA-Polymerase synthetisiert DNA in 5’ zu 3’ Richtung; kontinuierliche Synthese am Leitstrang, Okazaki-Fragmente am Folgestrang

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26
Q

Was ist Genexpression?

A

Das Übersetzen der DNA-Sequenz in eine Aminosäurensequenz, inklusive Transkription und Translation

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27
Q

Was geschieht während der Transkription?

A

Die Information aus der DNA wird in Form von mRNA abgeschrieben

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28
Q

Was ist RNA-Prozessierung?

A

Die Reifung der durch Transkription synthetisierten Prä-mRNA, bestehend aus Polyadenylierung, Capping und Spleißen

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29
Q

Was passiert während der Translation?

A

Die mRNA wird in eine Aminosäurensequenz übersetzt

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30
Q

Wie viele Basen codieren für eine Aminosäure?

A

Drei Basen (Triplett/Codon)

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31
Q

Was sind Start- und Stoppcodone?

A

Startcodon: AUG; Stoppcodone: UAA, UAG, UGA

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32
Q

Was besagt die Ein-Gen-Ein-Enzym-Hypothese?

A

Ein Gen codiert die Information für ein bestimmtes Enzym

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33
Q

Was ist die Primärstruktur eines Proteins?

A

Die Aminosäurensequenz, unterstützt von kovalenten Peptidbindungen

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34
Q

Was beschreibt die Sekundärstruktur eines Proteins?

A

Die regelmäßige Faltung der Polypeptidketten, unterstützt durch Wasserstoffbrückenbindungen

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35
Q

Was ist die Tertiärstruktur eines Proteins?

A

Die dreidimensionale Faltung der Polypeptidketten, stabilisiert durch verschiedene Bindungen

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36
Q

Was ist der Unterschied zwischen Genom und Epigenom?

A

Genom: Gesamtheit aller Gene eines Individuums; Epigenom: Gesamtheit aller Umwelteinflüsse auf die Proteinbiosynthese

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37
Q

Was sind Mutationen?

A

Dauerhafte Veränderungen des Erbguts eines Individuums, die vererbt werden können

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38
Q

Was sind Genmutationen?

A

Betreffen nur ein Gen; Beispiele: Punktmutationen, Deletion, Insertion

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39
Q

Was sind Chromosomenmutationen?

A

Strukturelle Veränderungen eines Chromosoms, z.B. Deletion, Duplikation, Inversion und Translokation

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40
Q

Was ist das Operon-Modell?

A

Regulierte Gene, die nur bei Bedarf synthetisiert werden, bestehend aus Promotor, Operator und Strukturgene

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41
Q

Was bewirkt DNA-Methylierung?

A

Gen-Inhibierung durch Übertragung von Methylgruppen, die Transkription verhindern

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42
Q

Was ist Histon-Acetylierung?

A

Gen-Aktivierung durch Übertragung von Acetylgruppen, die die DNA für die Transkription öffnen

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43
Q

Was ist die PCR-Methode?

A

Polymerase-Kettenreaktion zur schnellen Vervielfältigung gezielter DNA-Abschnitte

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44
Q

Was ist Gelelektrophorese?

A

Eine Methode zur Auftrennung von Molekülen nach Größe und Ladung

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45
Q

Was ist ein genetischer Fingerabdruck?

A

Das individuelle Erbgut-Profil eines Menschen, einzigartig für jede Person

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46
Q

Was sind Belege der Evolution?

A

Fossilien, Ähnlichkeit zwischen Arten, beobachtbare Anpassungen

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47
Q

Was sind homologe Merkmale?

A

Ähnliche Organe oder Körperstrukturen zweier Arten, die einen gemeinsamen Vorfahren haben

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48
Q

Was beschreibt die Divergenz?

A

Die Zunahme von körperlichen Strukturen im Laufe der Zeit

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49
Q

Was sind analoge Organe?

A

Organe zweier Arten, die ähnliche Funktionen aufgrund ähnlicher Lebensräume erfüllen

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50
Q

Was ist die Schöpfungstheorie?

A

Die Theorie, dass die Welt vom Gott geschaffen wurde und die Wesen unverändert bleiben

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51
Q

Was ist die Katastrophentheorie?

A

Die Theorie, dass Artwechsel auf Katastrophen zurückzuführen sind, die zu regionalem Aussterben führen

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52
Q

Was besagt die Stanztheorie?

A

Die Welt ist vom Gott geschöpft; alle Wesen bleiben unverändert und sind perfekt geschaffen.

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53
Q

Was beschreibt die Katastrophentheorie?

A

Der Artwechsel ist auf eine Katastrophe zurückzuführen, die zu regionalem Aussterben führt.

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54
Q

Was ist Lamarckismus?

A

Die Idee, dass erworbene Eigenschaften vererbt werden können; Evolution als aktiver Vorgang.

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55
Q

Was besagt der Darwinismus?

A

Überproduktion variabler Nachkommen führt zu Konkurrenz und verändert die Art durch natürliche Selektion.

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56
Q

Was ist die synthetische Evolutionstheorie?

A

Eine erweiterte darwinsche Theorie, die Veränderungen im Genpool durch neue Erkenntnisse betrachtet.

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57
Q

Nenne die drei Selektionstypen.

A
  • Stabilisierende Selektion
  • Transformierende Selektion
  • Disruptive Selektion
58
Q

Was ist natürliche Selektion?

A

Individuen, die besser an die Umwelt angepasst sind, überleben und verändern den Genpool.

59
Q

Was sind Mutationen?

A

Spontane, dauerhafte Veränderungen im Genotyp, die phänotypische Erscheinungen haben können.

60
Q

Was beschreibt Rekombination?

A

Das Neukombinieren von Erbsubstanz während der Meiose, das neue Phänotypen entstehen lässt.

61
Q

Was ist Gendrift?

A

Zufällige Veränderung der Häufigkeit von Genvarianten im Genpool, besonders in kleinen Populationen.

62
Q

Was sind die zwei Arten von Isolationsmechanismen?

A
  • Präzygotische Isolation
  • Postzygotische Isolation
63
Q

Was ist der morphologische Artbegriff?

A

Lebewesen, die das gleiche Erscheinungsbild aufweisen, zählen zu einer Art.

64
Q

Was ist allopatrische Artbildung?

A

Trennung einer Art in zwei Tochterarten durch geografische Isolation ohne Genfluss.

65
Q

Was ist sympatrische Artbildung?

A

Aufspaltung einer Art ohne geografische Isolation aufgrund genetischer Isolation.

66
Q

Was ist adaptive Radiation?

A

Entstehung spezialisierter Teilpopulationen von einer wenig spezialisierten Ausgangspopulation.

67
Q

Was ist Koevolution?

A

Interaktive Beziehung zweier Arten, die sich gegenseitig beeinflussen.

68
Q

Was ist Symbiose?

A

Beziehung, bei der beide Arten Vorteile ziehen (+/+).

69
Q

Was ist Räuber-Beute-Beziehung?

A

Benachteiligende Beziehung zwischen Räuber und Beute (-/-).

70
Q

Was sind die Grundlagen biochemischer Reaktionen?

A

Chemische Reaktionen in Organismen, die normalerweise von Enzymen katalysiert werden.

71
Q

Was sind Enzyme?

A

Biokatalysatoren, die die Aktivierungsenergie senken und Reaktionen beschleunigen.

72
Q

Was beschreibt das Schlüssel-Schloss-Prinzip?

A

Jedes Enzym passt genau zu einem bestimmten Substrat.

73
Q

Was ist das Induced-fit-Modell?

A

Aktives Zentrum des Enzyms passt sich dem Substrat an.

74
Q

Was sind Coenzyme?

A

Organische Hilfsmoleküle, die sich kurzfristig am Enzym binden.

75
Q

Was sind Prosthetische Gruppen?

A

Fest am Enzym gebundene Moleküle, die für die Funktion wichtig sind.

76
Q

Wie beeinflusst die Temperatur die Enzymaktivität?

A

Aktivität steigt bis zu ca. 40°, danach kann das Enzym denaturieren.

77
Q

Was ist die Michaelis-Menten-Konstante (Km)?

A

Substratkonzentration, bei der die halbmaximale Geschwindigkeit erreicht wird.

78
Q

Was ist kompetitive Hemmung?

A

Inhibitor konkurriert mit Substrat um das aktive Zentrum des Enzyms.

79
Q

Was beschreibt die allosterische Hemmung?

A

Ein Molekül beeinflusst die Struktur des Enzyms, wodurch das Substrat nicht mehr bindet.

80
Q

Was ist eine Population?

A

Die Gesamtheit aller Individuen einer Art in einem Lebensraum.

81
Q

Was ist ein Biotop?

A

Ein räumlich begrenzter Bereich, in dem eine Biozönose vorkommt.

82
Q

Was ist eine Biozönose?

A

Die Gesamtheit aller Lebewesen in einem Biotop.

83
Q

Was ist ein Ökosystem?

A

Die Zone der Biosphäre mit charakteristischer Pflanzen- und Tierwelt.

84
Q

Was sind dichteabhängige Faktoren?

A

Faktoren, die die Population je nach Dichte der Individuen beeinflussen.

85
Q

Was sind dichteunabhängige Faktoren?

A

Faktoren, die nicht von der Populationsdichte abhängen.

86
Q

Was ist der Toleranzbereich?

A

Der Intensitätsbereich eines Umweltfaktors, in dem Individuen existieren können.

87
Q

Was beschreibt das Optimum in einer Toleranzkurve?

A

Die Intensität eines Umweltfaktors mit der höchsten Lebensfähigkeit.

88
Q

Was ist die physiologische Potenz?

A

Die Fähigkeit einer Art, Umweltfaktoren ohne Konkurrenz zu ertragen.

89
Q

Was ist eine stenöke Art?

A

Eine Art mit engem Toleranzbereich.

90
Q

Was ist eine euryöke Art?

A

Eine Art mit weitem Toleranzbereich.

91
Q

Wie beeinflusst die Temperatur homoiotherme Tiere?

A

Sie halten ihre Körpertemperatur trotz Umwelttemperatur-Schwankungen konstant.

92
Q

Was ist die Bergmannsche Regel?

A

Individuen aus kalten Gebieten sind im Durchschnitt größer als aus warmen Gebieten.

93
Q

Was beschreibt der Lichtkompensationspunkt?

A

Beleuchtungsstärke, bei der O2-Produktion und -Aufnahme sich ausgleichen.

94
Q

Nenne die drei Pflanzenarten basierend auf Wasserangebot.

A
  • Xerophyten
  • Hygrophyten
  • Hydrophyten
95
Q

Was ist interspezifische Konkurrenz?

A

Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten.

96
Q

Was sind Feuchtpflanzen?

A

Pflanzen mit hohem Wasservorkommen und hoher Luftfeuchtigkeit

Sie haben Anpassungen zur Erleichterung der Transpiration.

97
Q

Nenne zwei Anpassungen von Feuchtpflanzen zur Erleichterung der Transpiration.

A
  • große Oberfläche
  • große Spaltöffnungen
  • haarförmige Ausstülpungen
  • dünne Cuticula
98
Q

Was sind Hydrophyten?

A

Wasserpflanzen, die ein Überangebot an Wasser haben

Sie haben spezielle Blätter für das Leben unter Wasser.

99
Q

Was sind Unterwasserblätter bei Wasserpflanzen?

A

Blätter ohne Spaltöffnungen, sondern mit Hohlräumen im Gewebe

100
Q

Definiere interspezifische Konkurrenz.

A

Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten um die gleichen Ressourcen

101
Q

Definiere intraspezifische Konkurrenz.

A

Konkurrenz unter gleichartigen Individuen

102
Q

Was besagt das Liebigsches Minimumgesetz?

A

Die Faktoren, die am meisten vom Optimum abweichen, bestimmen die Zusammensetzung einer Lebensgemeinschaft.

103
Q

Was ist eine ökologische Nische?

A

Die Gesamtheit der Ansprüche einer Art bezüglich abiotischer und biotischer Umweltfaktoren

104
Q

Was versteht man unter Einnischung?

A

Prozesse, die zur Spezialisierung einer Art an bestimmten Bedingungen oder Verhaltensweisen geführt haben.

105
Q

Was ist die Fundamentalnische?

A

Die Gesamtheit aller theoretisch möglichen Existenzbereiche einer Art hinsichtlich relevanter Umweltfaktoren

106
Q

Was ist die Realnische?

A

Die Fundamentalnische unter Berücksichtigung der Beziehungen der Art zu anderen Arten

107
Q

Definiere Symbiose.

A

Das körperlich enge Zusammenleben zweier Arten zum beiderseitigen Vorteil

108
Q

Was ist der Unterschied zwischen Allianz und Mutualismus?

A
  • Allianz: Arten können ohne Symbiose überleben
  • Mutualismus: Symbiose ist regelmäßig, aber nicht notwendig
109
Q

Was ist Eusymbiose?

A

Die Arten sind ohne die Symbiose nicht überlebensfähig

110
Q

Was ist Fortpflanzungssymbiose?

A

Symbiose von Samenpflanzen und Bestäubern

111
Q

Was ist Stoffwechselsymbiose?

A

Symbiose mit Austausch von Stoffwechselprodukten

112
Q

Was versteht man unter Ektosymbiose?

A

Die Partner bleiben körperlich getrennt

113
Q

Was ist Endosymbiose?

A

Einer der Partner wird in den anderen aufgenommen

114
Q

Definiere Parasitismus.

A

Wenn eine Art auf Kosten der anderen Art einseitig Nutzen zieht

115
Q

Was ist eine parasitoide Lebensweise?

A

Wie Parasitismus, aber der Wirt stirbt

116
Q

Was beschreibt das Konkurrenzvermeidung?

A

Die Fähigkeit zweier Arten, aufgrund ihrer ökologischen Nischen im gleichen Lebensraum zu koexistieren

117
Q

Was ist das Konkurrenzausschlussprinzip?

A

Haben zwei Arten identische ökologische Nischen, überlebt die konkurrenzstärkere Art, die schwächere stirbt aus.

118
Q

Was sind die drei Zonen des Seeufers?

A
  • Epilimnion
  • Metalimnion
  • Hypolimnion
119
Q

Was passiert im Epilimnion?

A

Photosynthese; mehr O2 wird produziert als verbraucht; grüne Pflanzen

120
Q

Was passiert im Metalimnion?

A

Die Menge an produziertem O2 ist gleich der Menge an verbrauchten O2

121
Q

Was passiert im Hypolimnion?

A

Kein Licht; keine Photosynthese; CO2-Produktion aufgrund remineralisierten Abbauprozesse

122
Q

Was ist der Unterschied zwischen oligotrophen und eutrophen Seen?

A
  • Oligotropher See: normaler See
  • Eutropher See: ein See mit zu vielen Mineralstoffen
123
Q

Was ist Eutrophierung?

A

Der Prozess der Überdüngung von Gewässern

124
Q

Nenne die Hauptspeicher von Kohlenstoff.

A
  • Atmosphäre (CO2)
  • Lebewesen (Glucose)
  • fossiler Kohlenstoff (Erdgas, Erdöl, Kohle)
125
Q

Was ist der Prozess der Nitrifikation?

A

Umwandlung von NO2- in NO3- unter aeroben Bedingungen

126
Q

Was ist der Prozess der Denitrifikation?

A

Umwandlung von NO3- in NH3 unter anaeroben Bedingungen

127
Q

Was passiert bei aeroben Bedingungen mit Phosphat?

A

Fe wird zu Fe3+ oxidiert und bindet sich mit PO43-, was unlösliches Eisenphosphat bildet

128
Q

Was passiert bei anaeroben Bedingungen mit Phosphat?

A

Fe wird zu Fe2+ oxidiert und bindet sich mit PO43-, was wasserlösliches Eisen-(II)-Phosphat bildet

129
Q

Was sind Produzenten in Nahrungsnetzen?

A

Organismen, die Lichtenergie mit Kohlenstoffdioxid und Wasser binden

130
Q

Wer sind Primärkonsumenten?

A

Konsumenten erster Ordnung, die sich von Produzenten ernähren

131
Q

Wer sind Sekundärkonsumenten?

A

Konsumenten zweiter Ordnung, die sich von Primärkonsumenten ernähren

132
Q

Wie viel Energie erhält jede Trophieebene?

A

Ca. 10% der Energie der vorherigen Ebene

133
Q

Was sind Chloroplasten?

A

Organellen, die nur in pflanzlichen Zellen vorhanden sind

134
Q

Was passiert bei der Lichtreaktion der Photosynthese?

A

Wassermoleküle werden photolytisch gespalten und Sauerstoff wird produziert

135
Q

Was ist der Calvin-Zyklus?

A

Dunkelreaktion der Photosynthese, die in drei Etappen erfolgt

136
Q

Was ist die Photosynthesegleichung?

A

6H2O + 6CO2 + Licht -> 6O2 + C6H12O6

137
Q

Was sind die Hauptbestandteile der Mitochondrien?

A
  • Doppelmembran
  • eigene DNA
  • Ribosomen
138
Q

Was passiert bei der Glykolyse?

A

Glucose wird in zwei Moleküle Pyruvat umgewandelt, wobei 2 Moleküle ATP freigesetzt werden

139
Q

Was ist der Citrat-Zyklus?

A

Abbau organischer Stoffe in CO2 und H2O, wobei ATP und Elektronentransportmittel entstehen

140
Q

Was ist die Zellatmungsgleichung?

A

C6H12O6 + 6O2 -> 6CO2 + 6H2O + 32ATP