Schulen Flashcards

1
Q

Strukturalistische Schule

A

Vertreter Wundt und Titchener -gegesatz zu Funktionalismus - Zerlegung einer Wahrnehmung in einen komplex von Komponenten ( grundlegende sensorische Elemente) -Elementarismus/ Atomismus ( Psyche in Einzelteile zerlegbar) - Sensualismus ( Empfindungen sind Ursprung von Denken und Handeln-> deswegen Sinnesarten Grundlage der Forschung ) -Mechanismus ( ähnlich mechanischen Verarbeitungsprozessen, einzelne Elemente durch Assoziation zu ketten) -Dualistischer Parallelismus ( Leib und Seele voneinander getrennt -> Dual) - Emergenzprinzip ( aus Verbindung einzelner Eindrücke werden neue Sinnesqualitäten, die in Ursprüngen nicht enthalten waren)

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2
Q

Funktionalistische Schule

A

Grundgedanke:

  • Anpassung von Wahrnehmung und Verhalten an biologisch relevante Eigenschaften der Umwelt
  • Die psychischen Vorgänge werden unter dem Gesichtspunkt ihrer biologischen Zweckmäßigkeit betrachtet. -> Verbindung zu Evolutionstheorie und Ethologie (Vom Verhalten Tiere und Menschen) -Sehen Psyche dynamisch
  • Psyche und Verhalten zielgerichtet
  • Lernen von Verhalten ( ähnlich Behaviorismus, lernen durch Kondition) Vertreter Wilhelm James (1890) -> mentale Funktionen zur Anpassung des Verhaltens zielgerichtet/adaptiv an die Umwelt.

Sieht Introspektion als Grundlage für Strukturalismus und Funktionalismus und Psychoanalyse

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3
Q

Schule des Kontruktivismus

A

Hermann von Helmholtz (1821-1894)

  • Wahrnehmung muss Informationen liefern, die relevant sind für die aktuelle Handlung und die Einschätzung zukünftiger Wahrnehmung
  • Wahrnehmung und Urteilsprozesse als unbewusst Prozesse
  • Konstruktion interner Repräsentationen, welche die perzeptive Erfahrung vermittelt
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4
Q

Schulen der Gestaltpsychologie

A

Kurt Koffka, Wolfgang Köhler, Max Wertheimer

  • Das perzeptive System als aktiven Empfänger, welches Empfindungen und Gestalten organisiert.
  • spezialisiert auf optische Vorgänge
  • das ganze mehr als die Summe seiner Teile ( Teile die sich im gleiche Richtung bewegen, mit gleicher Geschwindigkeit, gehören vermutlich zu, selben Effekt)
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5
Q

Schule der ökologischen Psychologie

A
  • Mensch als aktiv Handelnder im psychologischen Prozess
  • Durch Bewegung ergeben sich viele Informationsangebote der Umwelt in Form von Invarianten( Struktureigenschaften, die sich bei Bewegung nicht ändern)

Ökologische Optik:

  • Reizstruktur verändert sich beständig durch Bewegung
  • auch genannt optisches fließen als ein Muster von Veränderungen des Abbildes auf der Retina (Gibson)
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6
Q

Schule der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse - auch Individualpsychologie ( Alfred Adler) - analytische Psychologie ( C.G Jung)

A

-> Modellvorstellung zum Aufbau und der Dynamik der menschlichen Psyche Bewusstseinsmodell - Persönlichkeit lässt sich in unterschiedliche Bewusstseinsbereiche aufteilen Bewusstes - im Moment im Bewusstsein Vorbewusstes - im Moment nicht im Bewusstsein, können aber abgerufen werden Unbewusstes - enthält Informationen, nicht abrufbar, nur in Träumen und Assoziationen

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7
Q

Schule der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse - Theorie der Abwehrmechanismen

A

Theorien über Abwehrmechanismen Verdrängung : Verschieben ins Unterbewusste Verleugnung : äußere Reize werden geleugnet Sublimierung (Ersatzhandlungen) : Triebwünsche werden in anerkannte Handlungen umgewandelt

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8
Q

Schule der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse -Schichtmodell

A

Schichtmodell: Lustprinzip - angeboren, sexuelle Energie, strebt immer nach sofortiger Befriedigung Realitätsprinzip - entwickelt sich im Leben, vermittelt zwischen Es und der Realitätsanforderungen Moralprinzip - Über Ich, Bewusstsein über Regeln und Normen, entsteht mit 4-5

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9
Q

Schule der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse -Libido-Theorie

A
  • Gesamtes Gefühlsleben beruht auf Libido -> unreife Libido Entwicklung führt zu Neurosen - Thanatos (Agressions und Todestrieb)-> pole zwischen denen sich ES also das Gefühlsleben abspielt Kritik daran: -Nur teilweise überprüfbar und empirisch nicht belegbar -oft nur Autoritätsbeweise -Verallgemeinerung von klinischen Einzelfällen Verdienste: - starker Motor für psychopathologie, tiefenforschung aber auch Persönlichkeits, Entwicklungs-und Motivationspsychologie
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10
Q

Geisteswissenschaftliche Psychologie Schule

A

Behavioristen: psychische Phänomenen nicht allein durch Experimente erforschbar ( eher verstehender wiederfindend Ansatz-> verstehen ist ein ICH im DU ) - inhaltliche Beschäftigung vom Erleben und Verhalten als methodischen Ansatz -Wilhelm Dilthey, Edmund Husserl ( betonen Subjektivismus) -Karl Jasper ( Übertragung geisteswissenschaftlicher Ansatz auf Psychiatrie und klinische Psychologie) -> Erste Ansätze für humanistische Psychologie und Psychotherapie — erster humanistischer Psychologe ( Abraham Maslow 1908-1970) —Später Carl Rodgers mit Gesprächstherapie -> Herstellung Klima förderlicher psychologischer Einstellung - Lösung von Blockaden der Psychischen Entwicklung

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11
Q

Moderne Psychologie

A

-Auflösung der Schulen - Kognitive Wende -Sonderstellung im Kanon der Wissenschaften - Massive Verbreitung und Anwendung von Erkenntnissen

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