Motivation Flashcards
Common Sense
Handlungsergebnisse entstehen im Zusammenwirken von Person und Umwelt
Heider (1958)
Analyse der naiven Psychologie
Analyse der naiven Psychologie
Effektive Kraft der Person (Motivation (intention und intensität), Macht) + Effektive Kraft der Umwelt (Schwierigkeit und Zufall) -> Handlungsergebnis [Macht - Schiwerigkeit = Können]
Gegenstand der Motivationspsychologie
Motivation umfasst alle Personenfaktoren die abgesehen von der Fähigkeit Auswirkungen auf die Ausführung bzw. Ergebnisse von Handlungen haben
Motivationspsychologie beschäftigt sich mit…
Bedürfnissen, Motiven, Wünschen und Intentionen als Ursachen von Handlungen
Charakteristische Aspekte motivierenden Verhaltens
Wahlverhalten, Latenz bis einsetzen des Verhaltens, Intensität des Verhaltens, Persistenz
energetische Ansätze
fokussiert auf Intensität und Ausdauer im Verhalten
Erwartungs - Wert Theorien
rationale Entscheidung, Nutzenmaximierung -> Art/Richtung des Verhaltens
Motivtheorien
Motive als überdauernde Dispositionen -> Art/Richtung des Verhaltens
Triebtheorie Freud Determinismus
jedes psychische Phänomen hat eine Ursache
Freud Reflexapparat
durch externe Reize aufgebaute nervöse Erregung wird in Motorik abgeleitet, Ziel: Gleichgewicht d.h. gerringe Erregung
Freud Unlust
bei Akkumulation von Erregung führt zu Wunsch
Freud Lust
begleitet den Abbau der Erregung
Freud interne Reize (Triebreize)
resultieren aus biologischen Bedürfnissen, konstante Spannung, erfordeern komplexes, organisiertes Verhalten
Triebe im ES Freud
Quelle: Triebreiz (körperlicher Zustand, durch biologisches Bedürfnis verursacht)
Ziel: Befriedigung
Objekt: eigentlich variabel außer bei Fixation
Triebe werden gehindert durch
Erfordernisse der Realität, internalisierte Normen und Abwehrmechanismen
Triebtheorie von Hull
behavioristisch, bekräftigende Wirkung eines Verstärkers wird vermittelt durch Triebreduktion, Trieb entsteht durch Deprivation biologischer Bedürfnisse
Verhaltenspotential
Exitatorisches Potential eines Verhaltens in einer Situation = Trieb mal Habitstärke eines Verhaltens in der Situation
Redivierte Theorie
Exitatorisches Potential eines Verhaltens in einer Situation = Trieb mal Habitstärke eines Verhaltens in der Situation mal Anreizfaktor
Lewin
Feldtheorie
Feldtheorie
Verhalten resultiert aus Zusammenwirkung Person und Umwelt; subjektive Wahrnehmung der Situation ist entscheidend für psychische Prozesse und Verhalten
Personmodell
Person besteht aud Bereichen, durch Grenzwände getrennt, Bereiche entsprechen Bedürfnissen, Zielen oder Absichten der Person, innerpersonale und zentale Bereiche betreffen grundlegende Bedürfnisse, periphäre Bereiche sind spezifische Handlungsnahe Absichten, inhaltlich mit zentralen Bereichen verknüpft, nahe Bereiche repräsentieren ähnliche Ziele, Grenzwände sind unterschiedlich Durchlässig
Personmodell Quasi-Bedürfnisse
auch nicht-biologischen Ursprungs
Personmodell - Dynamische Aspekte
unbefriedigte Bedürfnisse -> spannungszustand im jeweiligen Bereich, Spannung aktiviert spezifische Verhaltensweisen zur Bedürfnisbefriedigung, Ausführung lädt Spannung ab, Spannung kann auf Nachbarbereiche übergreifen, sofern Grenzwände durchlässig sind
Personmodell Ersatzhandlung
stellvertretender Abbau der Spannung im Ursprungsbereich durch befriedigung eines Nachbarbereichs
Umweltmodell
Bereiche sind mögliche Aktivitäten, Ziele oder Gefahren, Grenzwände sind Hindernisse auf dem Weg zut Zielerreichung oder Schutz vor Gefahren, hodologischer Raum = gesamtheit aller verfügbaren Umweltbereiche
Umweltmodell Dynamische Aspekte
Spannung in Personenbereich -> Objekte die nützlich/hinderlich für Bedürfnis sind nehmen pos/neg Valenz an, Durch Spannungsabbau verliert Objekt an Valenz
Umweltmodell Stärke der Valenz
proportional zum ausmaß der Spannung, Passung Objekt/Bedürfnis, psychologische Distanz
Umweltmodell psychologische Distanz
alle Faktoren, die aus Sicht der Person das Erreichen des Ziels beeinflussen
Umweltmodell Psychologische Kraft
nimmt zu mit Valenz, nimmt ab mit Distanz
Konflikttypen
Nähern/Nähern (objekte pos Valenz üben gleichstarke Anziehungskraft aus)
Meiden/Meiden (gleich starke Abstoßung wegen neg Valenz; Barrieren verhindern Verlassen des Feldes)
Nähern/Meiden (je pos und neg Valenz)
doppelter Nähern/Meiden-Konflikt (zwei ambivalente Objekte)
Zeigarnik-Effekt
Spannung in Personbereichen, die nicht durch Handlungen abgebaut wird, bleibt als
erhöhte Aktivierung relevanter Vorstellungen und Gedanken erhalten
Wiederaufnahmetendenz
Zufallsunterbrechung 100% Wiederaufnahme unangenehmer aufgaben
erhöherte wiederaufnahme wenn Unterbrechung kurz, kurz vor Beendigung, UA hatte pos Valenz, ehrgeizige Vp, Aufgabe klar definiertes Ziel
Anspruchsniveau und Leistung
nach Erfolg steigt, nach Misserfol sinkt, aber individuelle Unterschiede
Lewin, theorie der resultierenden Valenz
Aufgabenwahl als Nähern/Meiden Konflikt
Lewin anziehende Kraft
Valenz Erfolg mal Wahrscheinlichkeit Erfolg
Lewin abstoßende Kraft
Valenz Misserfolg (immer negativ!) mal Wahrscheinlichkeit Misserfolg
Levin resultierende Kraft
anziehende Kraft + abstoßende Kraft
Atkinson Risikowahlmodell der Leistungsmotivation
Entscheidungen im Leistungskontext
Atkinson Anreize
Erfolg = Stolz
Misserfolg = Scham
direkt Abhängig von Aufgabenschwierigkeit (=Misserfolgswahrscheinlichkeit)