HF 4 Flashcards

1
Q

Was sind die Rechtsgrundlagen für die Abschlussprüfung?

A

-Berufsbildungsgesetz
-Handwerksordnung
-Ausbildungsordnung
-Prüfungsordnung der Kammer

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Nennen Sie 5 Urachen von Prüfungsangst!

A

-Keine gute Vorbereitung
-Schlechte Vorerfahrung
-Druck von Außen
-Übersteigerte Erwartungen an sich selbst
-Blamage vor Familie, Freunden und Kollegen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Nennen Sie 5 Tipps bei Prüfungsängsten!

A
  • Von Anfang an gut und ausreichend lernen
  • Gute Ausbildung von Anfang an, enstprechend AO
  • Erfolgskontrollen einbauen
  • Situation trainieren
  • Über Ängste sprechen
  • Ausreichend Schlafen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Was ist bezüglich Wiederholungsprüfungen bei genehmigung des AG zu beachten?

A

Azubi kann bei durchfallen der Prüfung 2 mal wiederholen, der AG muss diesen Antrag genehmigen und ist verpflichtet das Ausbildungsverhältnis zu verlängern

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Wo finde ich Reglungen bezüglich Prüfungen in einem Handwerk?

A

In der AO des jeweiligen Berufes

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Welche Aufgaben findet man in der AO bezüglich Prüfungen?

A

-Themenbereiche für die Prüfung
-Gewichtung
-Prüfungsanforderungen
-Kriterien zu Bestehen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Was regeln Prüfungsordnungen der HwK?(5P)

A

-Prüfungsausschüsse
-Zulassungsvoraussetzungen
-Durchführungsablauf
-Bewertungsmaßstäbe
-Umgang mit Täuschungsversuchen
-Besondere Verhältnisse behinderter Menschen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Was bedeutet gestreckte Gesellenprüfung?

A

Bei der gestreckten Gesellenprüfung erfolgt die Zulassung zu beiden Teilen gesondert
Teil 1 kann nicht weiderholt werden, bevor Teil 2 abgelegt wurde

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Erläutern Sie den wesentlichen Unterschied von Zwischenprüfung im Vergleich zur gestreckten Prüfung Teil 1!

A

-Teil 1 kann bei der gestreckten Prüfung nicht angefochten werden
-rechtlich gesehen ein unselbstständiger Bestandteil der Gesamtprüfung
-Ergebnisse der gestreckten Abschlussprüdung Teil 1 fliessen mit in die Endnote ein

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Was gilt hinsichtlich einer mündlichen Ergänzungsprüfung?

A

Wenn keine ausreichende Note für das bestehen erzielt wurde, kann ein Azubi eine mündliche Ergänzungsprüdung beantragen:
- dabei kann er einen Prüfungsbereich wählen, in dem die schriftlich erbrachte Leistung als nicht ausreichend gewertet wurde
-diese geht max 15 min
-Geweichtung der Ergebnisse ist 2:1
ergebniss der 1.Prüfung zählz doppelt und das ergebnis der mündlichen zählt einfach

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Wer ist für die Beantragung der mündlichen Ergänzungsprüfung verantwortlich?

A

Der Azubi

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Wie bereitet man einen Auszubildenden auf eine Prüfung vor?(Allgemein) 5P

A

-Gute Ausbildung von anfang an
-Ausbildung entsprechend dem Ausbildungsrahmenplan
-Arbeitsproben durchführen
-Vorbereitungskurse der Kammer anbieten
-Prüfungsangst abbauen
-Bildung von Lerngruppen anregen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Wie bereitet man einen Auszubildenden auf eine schriftliche Prüfung vor?

A

-ehemalige Prüfungsaufgaben besorgen und bearbeiten lassen
-Die Ergebnisse mit dem Azubi besprechen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Wie bereitet man einen Auszubildenden auf eine Praktische Prüfung vor?

A

-ehemalige Prüfungsaufgaben besorgen und bearbeiten lassen
-ergebnisse mit dem Lehrling besprechen
-Ehemalige Lehrlinge hinzuziehen, um über die Prüfung zu berichten
-Prüfungsähnliche Lehrgepräche führen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Wie ist der Gesellenprüfungsauschuss zusammengesetzt und welche Aufgaben hat er?

A

Er besteht aus:
-1 Arbeitgebervertreter
-1 Arbietnehmervertreter
-1 Berufsschullehrer
Seine Aufgaben sind:
-Erstellung von prüfungsaufgaben
-Prüfungsdurchführung
-Bewertung der Prüfungsleistung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Wie kann man in einen Prüfungsausschuss kommen?

A

Als AN, wenn:
die im Bezirk zuständige Stelle bestehenden Gewerkschaften und selbstständigen Arbeitnehmervereinigung sie vorschlagen.
Als AG, wenn:
dei im Bezirk zuständige Stelle der Arbeitgebervereinigung, sie vorschlägt.

17
Q

Wer meldet den Azubi zur Abschlussprüfung an?

A

In den Gesellenprüfungsordnung ist festgeschrieben, dass der Azubi sich selbst anzumelden hat, wird aber das Formular des Ausbildungsvertrages der Kammer verwendet, so hat der Ausbildende ihn anzumelden

18
Q

Welche Unterlagen sind bei der Anmeldung der Abschlussprüfung beizufügen?

A

-Nachweise der absolvierten Zwischenprüfungen
-Berichtsheft
-Letztes Berufsschulzeugnis
-Nachweise über die Absolvierung der ÜBA

19
Q

Wer entscheidet über die Zulassung zur Gesellenprüfung?

A

Die Zuständige Stelle. (HwK)

20
Q

Was gilt hinsichtilch der gestreckten Abschlussprüfung hinsichtlich der Zulassungsvorraussetzung?

A

Beide Teile der Abschlussprüfung müssen einzeln zugelassen werden
Teil 1 kann nicht wiederholt werden bevor Teil 2 nicht abgelegt wurde
Teil 1 muss erfolgreich absolviert werden, ansonsten gleiche Reglung wie bei normalen Geselllenprüfung

21
Q

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für die Gesellen-/ Abschlussprüfung?

A
  • besteht ein eingetragenes Ausbildungsverhältnis
  • Mindestdauer der Ausbildung ist absolviert und - Vertrag endet maximal 2 Monate nach dem Prüfungstermin
  • Ausbildungsnachweis liegt ausgefüllt und unterschrieben vor
  • Ausbildungszeit ordnungsgemäß absolviert
    -Zwischenprüfung /Abschlussprüfung wurde absolviert und Bescheinigung liegt vor
22
Q

Was bedeutet virtuelle Prüfungsteilnahme von Prüfern §42 a BBiG?

A

Der §42 a BBiG ermöglicht, dass sich Prüfer bei Zwischen und Abschlussprüfung über Videokonferenz-Tools dazuschalten können.

23
Q

Welche Bedingungen gelten für die Virtuelle Prüfungsteilnahme? (5P)

A

-Prüfungsleistung muss dafür geeignet sein
-Prüflinge sind darüber zu informieren
-Videokonferenztechnik muss vor der Prüfung auf Funktionsfähigkeit geprüft werden
-Eine sachkundige Person für die Technik muss vor Ort sein
-Prflinge müssen genug Zeit haben um sich mit der genutzen Technik vertraut zu machen
-Konferenz darf nicht aufgezeihnet werden

24
Q

Erläuter Sie die Reglungen hinsichtlich einer Wiederholungsprüfung soewie der Verlängerung oder Nichtverlängerung des Ausbildungsverhältnisses!

A

-Die Abschlussprüfung kann 2 mal Widerholt werden
-bei nciht bestehen kann der Lehrling die Verlängerung der Ausbildung beim Ausbildenden verlangen, er muss zustimmen
-zur Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses gilt auch eine mündliche Vereinbarung
-Ausbildende muss den Ausbildungsvertrag anpassen und sie schriftliche Kopie dem Azubi übergeben und an die zuständige Stelle senden

25
Q

Welche Ursachen für nicht bestehen kennen Sie und in welchen Bereichen können diese jeweils zugeordnet werden?

A

Zu viele Rootineaufgaben oder schlechte Ausbildungsbedingungen, können dem Betrieb zugeordnet werden.
Keuine Einbindung in den Klassenverband & hohe Fehlzeiten können der Schule zugeordnet werden.
Zu wen Rücksicht durch die Eltern & Negative Beeinflussung durch den Freundeskreis können dem Sozialen Umfeld zugeordnet werden.
Keine ausreichende Unterstützung oder Mangelnde Erfolgskontrollen vom Ausbilder oder Fehler bei der Planung & Durchführung der Ausbildung ist dem Ausbilder zuzuordnen.
Zu geringer Lerneinsatz & Persönliche Fehleinschätzung können vom Azubi kommen.

26
Q

Erläutern Sie den wesentlichen Unterschied zwischen einem “einfachem” und einem “qualifizierten” Zeugnis!

A

Das seinfache Zeugnis steht jedem nach der Ausbildung zu, es hat Inhalte über Art der Berufsausbildung, Dauer der Ausbildung, Ziele der Bearufausbildung & erworbene Fähigkeiten/Fertigkeiten/Kentnisse.
Das Qualifizierte Zeugnis hat ebenfalls die Inhalte des einfachen Zeugnisses, hat aber zusätzlich Angaben über das Verhalten und der Leistung des Azubis und muss beim AG beantragt werden.

27
Q

Nach der Ausbildung kann ein einfaches und ein qualifiziertes Zeugnis ausgestellt werden. Wer entscheidet, welches Zeugnis auszustellen ist?

A

Der Ag hat grundsätzlich ein einfaches Zeugnis auszustellen, der Lehrling kann aber ein qualifiziertes Ausbildungszeugniss verlangen, welches der AG dann auszustellen hat.

28
Q

Welche Aspekte dürfen in einem Zeugnis nicht erwähnt werden?

A

-Krankheiten und Schwerbehinderteneigenschaften
-Engagement im Betriebsrat, JAV oder Gewerkschaft
-Beendigungsgrund, nur mit Zustimmung des Auszubildenden
-Straftaten und Strafverfahren

29
Q

Unter welchen Umständen müssen Sie dem Auszubildenden ein Zwischenzeugnisse ausstellen?

A

-Man möchte den Ausbildungsbetrieb wechseln oder die Ausbildung beenden
-Man möchte die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragen und benötigen hierzu die Beurteilung des Unternehmens
-Der Ausbilder wechselt oder scheidet aus dem Unternehmen aus

30
Q

Beschreiben Sie den Stellenwert, die Vorteile der Weiterbildung für Betrieb und für den Mitarbeiter!

A

Betrieb:
-Steigerung der Leistungs und Wettbewerbsfähigkeit
-Qualifizierte Mitarbeiter
-Besseres Angebot, dadurch zufriedene Kunden
-Erhalt von Innovationsfähigkeit
Mitarbeiter:
-beruflichen Aufstieg
-Sicherung des Arbeitsplatzes
-Größere Selbstständigkeit
-Erweiterung des Know-Hows
-Anerkennung, Wertschätzung & Zufriedenheit

31
Q

Beschreiben Sie hochqualifizierte Berufsbildung!

A

-durch gesetzliche Reglung geordnet
-sind gesetzlich und öffentlich anerkannte Prüfungen mit entsprechenden Zeugnissen und Leistungsnachweisen
-Gesetzlich geregelte Fördermaßnahmen
-Bildungsumfang übersteigt in der Regel 420 Unterrichteinheiten
-dienen einer besonderen berufliche Qualifikation und dem beruflichen Aufstieg

32
Q

Beschreiben Sie Anpassungfortbildung.

A
  • dient Erneuerung, Erhaltung und Erweiterung der Kenttnisse und Fertigkeiten
    -sind auf den Beruf oder berufsübergreifend
    -Anpassung an technische und wirtschaftlcihe Neuerungen
    -normalerweise keine Vorbedingungen zu erfüllen
    -Teilnehmer erhalten Zertifikate oder Teilnahmebescheinigungen