HF 1 Flashcards

1
Q

Erläutern Sie den begriff “Berufliche Handlungsfähigkeit”!

A

Unter “Berufliche Handlungsfähigkeit” versteht man eine Person die unterschiedliche Aufgaben und Problemstellungen zum Teil Selbstständig oder im Team bzw. auch mit anderen Fachleuten gut vernetzt, sicher und verantwortungsbewusst bewäligt.
Dies gilt für aktuelle und zukünftige Aufgabenstellungen.

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2
Q

Ab wann gilt eine Person als beruflich Handlungsfähig?

A

Wenn diese einen bestandenen Abschluss- bzw. Gesellenprüfung hat. Es dient als Nachweis das man die berufliche Handlungsfähigkeit erreicht hat.

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3
Q

Nennen Sie das Modell der Vollständigen Handlung, stichpunktartig!

A

Das Modell beschreibt einen realistischen Ablauf bei der Lösung einer Aufgabe.
-Informieren, Planen, Entscheiden, Durchführung, Kontrolle, Bewertung

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4
Q

Bennen Sie 4 Kompetenzbereiche und jeweils 3 Schlüsselkompetenzen!

A

-Fachkompetenz
Fachkentnisse, Fachfertigkeiten, Problemlösungsstrategien
-Selbstkompetenz
Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Eigeninitiative
-Sozialkompetenz
Teamorientierung, Toleranz, Selbstreflexion
-Methodenkompetenz
Problemlösefähigkeit, erkennen von Zusammenhängen, Arbeitstechniken, Lerntechniken

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5
Q

Benennen Sie die Stärken des Handwerks!

A

-Gute Zukunftschancen & Verdienstmöglichkeiten für Selbstständige
- vielseitige & sinnerfüllte Tätigkeiten
-sicher Arbeitsplätze aufgrund guter Auftragslage
-viele unterschiedliche Berufe und Tätigkeitsfelder

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6
Q

Bennen Sie 4 Schwächen des Handwerks!

A

-Körperliche Arbeit, teilweise anstrengend & belastend
-Unattraktive, lange Arvbeitszeiten
-Frühes Aufstehen & viele Überstunden
-Rauher Umgangston
-niedrige Schulbildung von Handwerkern
-Homeoffice sehr selten

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7
Q

Welche Bedeutung/Nutzen hat eine gute Ausbildung für die Wirtschaft/Gesellschaft?(Vorteile)

A

-Verringerung der Arbeitslosigkeit
-Standort-/Zukunftssicherung
-Allgemeiner Wohlstand
-Sicherung des sozialen Friedens
-Sicherung der sozialen Systeme:KK,RV etc.
-Verbesserung des Steuereinkommens

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8
Q

Welche Bedeutung/Nutzen hat eine gute Ausbildung für den Azubi?

A

-verschafft ihm eine Existenzgrundlage
-Grundstein zur Sicherung Ihrer Position auf dem Arbeitsmarkt
-eröffnet ihm berufliche Perspektiven
-Voraussetzung für Weiterbildung
-begründet bei Innungbetrieben das Anrecht auf tarifliche Einstufung Geselle/Spezialistebene

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9
Q

Welchen Nutzen stiftet die Berufsausbildung für die Betriebe?
Nutzen durch die Azubis?

A

Mitarbeit und produktive Leistungen– Erträge

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10
Q

Welchen Nutzen stiftet die Berufsausbildung für die Betriebe?durch ausgebildete Facharbeiter?

A

-Fachkräftemangel entgegenweirken
-geringe personalflukation (Wechsel im Personal)
-Kosten für Personalsuche und Personalgewinnung entfallen
-Einsparung von Kosten durch eine Fehlbesetzung

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11
Q

Welchen Nutzen stiftet Berufsausbildung für die Betriebe? Welchen Zusatznutzen?

A

-besseres Image
-höhere Attraktivität für externe Arbeitskräfte
-Verjüngung der Belegschaft

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12
Q

Welche Kosten fallen bei einer Ausbildung an?

A

-Personalkosten (Vergütung,gesetzl. Sozialalleistungen sowie freiwillige)
-Anlage- & Sachkosten (Werkzeug,Übungsmaterial, evtl. Lehrwerkstatt und innerbetr. Unterricht)
-Sonstige Kosten (Lehr/Lernmaterial,Berufs/Schutzkleidung,Prüfungsgebühren & externe Ausbildung

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13
Q

Was versteht man unter Personalentwicklung?

A

Personalentwicklung ist die Summe aller Qualifizierungsmassnahmen zur beruflichen Entwicklung der Beschäftigten eines Betriebes. Dies gilt für die aktuellen sowie für die zukünftigen Anforderungen.

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14
Q

Nennen Sie die Elemente der Personalentwicklung!

A

-Betriebsinterne Schulungen
-Technische Schulungen der Produktanbieter
-Weiterbildungen bei externen Anbietern
-Nutzung moderner Bildungsangebote (Blended-Learning)
-Übertragung von Aufgabenbereichen und von Verantwortung

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15
Q

Nennen Sie die wesentlichen Überwachungsbehörden hinsichtlich dem JArSchG!

A

-Gewerbeaufsichtsamt
-Amt für Arbeitsschutz
-Bezirksregierung

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16
Q

Wo gilt in der Ausbildung Bundes- und Landesrecht?

A

Bundesrecht gilt bei dem betrieblichen Teil & den Überbetrieblichen Unterweisungen. Die zuständigen Bundesministerien sind Ministerien für Wirtschaft,Arbeit & Bildung.
Landesrecht gilt in der Berufsschule und liegt in der Gesetzgebungszuständigkeit der einzelnen Bundesländer und der jeweiligen Schulministerien.

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17
Q

Welche gesetze gelten im Ausbildungsbetrieb und welche Rechte?

A

Bundesrecht für die betriebliche Berufsausbildung.
-Berufsbildungsgesetz (BBiG)
-Ausbildungsordnung (AO)

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18
Q

Welche Recht hat die Berufsschule? Und was hat sie als vorschrift?

A

Das Landesrecht für die schulische Berufsausbildung und an den Rahmenlehrplan

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19
Q

Was ist in der Ausbildungsordnung?

A

Sie enthält die Ausbildungsrahmenpläne, sie regeln die Ausbildung im Betrieb

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20
Q

Wozu dient das Berufsbildungsgesetz?

A

Ihr Ziel ist die Umfassende bundeseinheitliche regelungen fü die berufliche Bildung

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21
Q

Erläutern Sie die Handwerksordnung!

A

-stellt ein besonderes Berufsrecht für das handwerk mit handwerkseitigen Regelungen wie Gesellen/Meisterprüfung sowie den zusammenschlüssen von Handwerkskammern zu Innungen.

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22
Q

Wozu dient das JArbSchG?

A

Es soll Kinder und Jugendliche vor bzw. innerhalb der Arbeitswelt vor “Ausbeutung”, Überlastung oder Gefahren schützen

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23
Q

Was versteht man unter der berufsschulpflicht?

A

Ohne Ausbildungsverhältniss muss bis zum 18.Lebensjahr in die Schule gegangen werden, wobei das Schuljahr mit 18 noch zu beenden ist.
Mit Ausbild.verh. bis zum Ende der Ausbildung, wenn das Ausbildungsverh. vor Vollendung des 21.Lebensjahres begonnen wurde.

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24
Q

Nennen Sie die Grundlegenden Anforderungen an das Bildungssystem!

A
  1. Chanecengleichheit(Bildung steht allen Mesnchen offen)
    2.Anpassungsfähigkeit (Lebenslange & flexible Lernfähigkeit)
    3.Transparenz (es soll nachvollziehbar sein, wo der einzelne Abschluss im Bildungssystem steht)
    4.Durchlässigkeit (Horizontaler und Vertikaler aufstieg)
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25
Q

Was wird als horizontale Durchlässigkeit bezeichnet?

A

Die Möglichkeit zwischen verschiedenen Bildungsgängen des gleichen Niveaus wechseln zu können.Bsp. Wechsel von Maurer zu Metallbauerausbildung

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26
Q

Was ist mit Vertikaler Durchlässigkeit gemeint?

A

Ein Aufstieg im Rahmen der Fort- und Weiterbildung ist möglich. z.B. durch eine Meisterausbildung

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27
Q

Für wen gilt das Jugendschutzgesetz?

A

Für Beschäftigte, die noch nicht 18 Jahre alt sind
Arbeitnehmer und Azubis

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28
Q

Wer gilt als Kind und wer als Jugendlicher?

A

Kinder sind unter 15 Jahre alt und Jugendliche sind 15 oder älter bis einschliesslich 17 Jahre

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29
Q

Was gilt hinsichtlich der Beschäftigung von Kindern?

A

Die Beschäftigung ist grundsätzlich Verboten es gibt allerdings folgende Außnahmen:
-Beschäftigungs- und Arbeitstherapie
-Betriebspraktikum während der Vollzeitschulpflicht
-Richterliche Anweisung
-Weitere Außnahmen siehe JArbschG

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30
Q

Was gilt hinsichtlich der Arbeitszeit für Jugendliche?

A

-8 Std pro Tag
-40 Std pro Woche, immer Maximum im Durchsschnitt von 5 Wochen
-8,5 Std/Tag erlaubt wenn:
in einer Arbeitswoche, wo Feiertag längere
zusammenhängende Freizeit ermöglicht
Die Arbeitszeit an einzelnen Tagen in der
Wocher verkürzt wird

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31
Q

Was gilt hinsichtlich dem Besuch der Berufsschule?

A

Jugendliche sind freizustellen, gilt ein Beshäftigungsverbot
Beschäftigungsverbot vor Berufsschulbeginn ab 9 uhr auch für Volljährige, sowie Schultag mit mehr als 5 Ust a 45 min, einmal in der Woche
Oder bei Blockunterricht mit einer 25 Std/Woche

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32
Q

Was gilt hinsichtlich Prüfungen und außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen?(§10)

A

Freistellung für Prüfung und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Betriebs
Freistellung Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung
Entgeldreduzierung darf nicht stattfinden

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33
Q

Welche Reglungen greifen für Ruhepausen und Aufenthaltsräume? (§11)

A

-Pausen im vorraus festgelegt
-min 30 min bei 4,5-6 Std
-min 60 min bei Arbeitszeit mehr als 6 Std
-Ruhepausen jeweils 15 min
-früheste Pause1 Std nach A-Beginn, späteste 1 Std. vor A-Ende
-Aufenthalt während der Pause in Arbeitsräumen nur, wenn Arbeit eingestellt ist, Erholung nicht eingeschränkt ist

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34
Q

Was gilt hinsichtlich der Schichtzeit für Jugendliche? (§12)

A
  • darf 10 std nicht überschreitten
    -11 Std max. bei z.B. Bau,gaststätte und Landwirtschaft
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35
Q

Was ist hinsichtlich Ruhezeiten/Tägliche Freizeit zu beachten?(§13)

A

Nach Arbeitszeit min. 12 Std ununterbrochene Freizeit

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36
Q

Was finden Sie zum Thema Nachtruhe?

A

-Beschäftigung zulässig nur in der Zeit von 6-20 Uhr
-Jugendliche ab 16
-Gaststätten und Schausteller bis 22 Uhr
-Mehrschichtige Betriebe bis 23 Uhr

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37
Q

An wie vielen Tagen dürfen Jugendliche pro Woche beschäftigt werden? (§15)

A

5 Tage pro Woche
Die beiden Ruhetage sollen nach Möglichkeit aufeinander folgen

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38
Q

Was gilt hinsichtlich Samstagruhe? JArschG

A

-Dürfen nicht beschäftigt werden
-Außnahmen:Werkstätten für KFZ, Friseurwerk,Bäckereien weitere Maßnahmen siehe JArschG
Min. 2 Samstage im Monat sollen Beschäftigungsfrei sein
Nach Samstagsbeschäftigung muss Freistellung an einem andern Tag in der Woche, wo kein Berusschulunterricht ist

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39
Q

Was gilt hinsichtlich Sonntagsruhe?JArschG

A

-Jugendliche dürfen nicht beschäftigt werden
Außnahme: KH,Landwirtschaft,Gaststätten, weitere Ausnahmen siehe JArschG
-Jeder 2 Sonntag soll, min. 2 Sonntage im Monat müssen beschäftigungsfrei sein
-5 Tage Woche durch Freistellung an anderen bertufsschulfreien Tagen der Woche sicherzustellen

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40
Q

Wie ist die höhe des Urlaubes geregelt?JArschG

A

-Jedes Jahr bezahlter Erholungsurlaub
Urlaub:
Noch nicht 16 30T/J
noch nicht 17 27T/J
noch nicht 18 25T/J
Bei Bergbau unter Tage +3T/J
-Urlaub soll Berufsschülern in Bertufsschulfreier Zeit gewährt werden
-wenn nicht dann 1 Schultag gleich +1 Urlaubstag

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41
Q

Was ist mit Abweichende Regelung JArschG §21a gemeint?

A

Durch Tarifvertrag und in einer Betriebsvereinbarung aufgrund Tarifvertrag, können Abweichungen zugelassen hinsichtlich z.B. Arbeitszeit,Samstag-& Sonntagarbeit etc. werden

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42
Q

Welche wichtigen Beschäftigungsverbote sind zu beachten?JArschG

A

Jugendliche dürfen nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, die:physische und psychische Leistung überschreiten, silltiche Gefahren, Unfallgefahren aufgrund mangelndem Sicherheitsbewusstsein, Gesundheitsgefährdung durch Hitze,Kälte & starke Nässe, Schädliche Einwirkung durch Lärm,Erschütterung o. Strahlen, Schädliche Einwirkung durch Gefahrenstoffe und Bio-Stoffe auf den Jugendlichen haben
-Die zählt nicht, wenn dies erforderlich ist um das das Ausbildungsziel zu erreichen
-der Schutz durch Aufsicht eines Fachkundigen gewährleistet ist
-der Luftgrenzwert bei gefährlichen Stoffen unterschritten ist
-Weitere Ausnahme bei Biostoffen–JArbschG

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43
Q

Was gilt hinsichtlich Akkordarbeit?JArschG

A

Beschäftigungsverbot bei:
-Akkord oder tempoabhängigen Arbeiten
-in Gruppen mit Akkord
Außer wenn:
-Für Ausbildung erforderlich
-Berufsausbildung für diese Beschäfigung abgeschlossen ist

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44
Q

Was gilt hinsichtlich Arbeiten unter Tage?JArschG

A

Jugendliche dürfen nicht mit Arbeiten unter Tage bschäftigt werden
Außer:
-ab 16 Jahren, wenn Schutz durch Aufsicht von Fachkraft gewährleistet ist und einer dieser 3 Gründe vorliegt:
-Für Ausbildung erforderlich ist
-Berufsausbildung für die Beschäftigung abgeschlossen ist
-Durch Genehmigung durch Bergbaubehörde

45
Q

Verbot der Beschäftigung von Jugendlichen durch bestimmte Personen!JArschG

A

Sind Personen die:
-wegen Verbrechen/Straftat eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren
-wegen vorsätzlicher Straftat, die sie unter Verletzung der Ihnen als AG,Ausbildender,Ausbilder obliegenden Pflichten zum Nachteil von Kindern/Jugendlichen begangen haben,zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten verurteilt wurden.
Sie dürfen Jugendliche nicht beschäftigen sowie im Rahmen eines Rechtsverhältnisses nach §1 nicht beaufsichtigen,anweisen,ausbilden und nicht mit der Beaufsichtigung beauftragt werden.
Verjährungsfrist beträgt für alle Punkte 5 Jahre, Zeiten aufgrund behördlicher Verwahrung werden nicht mit eingerechnet

46
Q

Was versteht man unter Menschengerechte Gestaltung der Arbeit?JArschG §28

A

AG muss Vorkehrungen treffen, um Gefahren für Leben und Gesundheit oder der Beeinträchtigung der körperlichen oder seelisch-geistigen Entwicklung abzuwenden. Wichtig ist hierbei den Entwicklungsstand des Jugendlichen zu berücksichtigen.

47
Q

Was ist mit Beurteilung der Arbeitsbedingungen gemeint?JArschG

A

Vor Beginn der Beschäftigung von Jugendlichen durchführen, bei wesentlicher Änderung der Artbeitsbedingungen.
Die Aufgabe von AG…
…Die Gefährdung Jugendlicher beurteilen.
Im Übrigen gelten die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes.

48
Q

Unterweisung der Gefahren?JArschG

A

AG hat Jugendlichen vor Beginn der Beschäftigung & bei wesentlichen Änderungen der Arbeitsbedingungen über Unfall- und Gesundheitsgefahren, sowie Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu unterweisen.
Sowie:
Vor der erstmaligen Beschäftigung an Machinen,gefährlichen Arbeitsstellen,Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, besondere Gefahren dieser Arbeit sowie über das erforderliche Verhalten zu unterweisen.
Min. halbjährlich

49
Q

Was ist hinsichtlich der Erstuntersuchung zu beachten?JArschG

A

Ein Jugendlicher der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden,wenn:
-innerhalb der letzten 14 Monate von einem Arzt untersucht worden ist und dem AG eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt
Dies gilt nicht, wenn:
-geringfügige Beschäftigung
-max. Beschäftigung für 2 Monate mit leichten Tätigkeiten ohne Gefahren

50
Q

Erste Nachuntersuchung? JArschG

A

1.erfolgt 1 Jahr nach Aufnhame der Beschäfigung, Bescheinigung von Arzt erforderlich
-Nachuntersuchung darf nicht länger als 3 Monate zurückliegen
-AG soll Jugendlichen 9 Monate nach Arbeitsbeginn ausdrücklich hinweisen und auffordern bezüglich Nachuntersuchung und notwendiger Beschenigung
2.Legt der Jugendliche nach einem Jahr die Bescheinigung nicht vor, muss der AG innerhalb 1 Monats unter Hinweis auf Beschäftigungsverbot, schriftlich auffordern Bescheinigung vorzulegen.
Kopie der Aufforderung an der Personensorgeberechtigten & Betriebs-oder Personalrat

51
Q

Was passiert wenn der Jugendliche, 14 Monate nach Aufnahme der Beschäftigung, keine Bescheinigung der Ersten Nachuntersuchung dem AG vorlegt?

A

Der Jugendliche darf nicht weiter beschäftigt werden

52
Q

Was ist mit Freistellung für Untersuchung gemeint?JArschG

A

Der AG hat den Jugendlichen für die Durchführung der ärztlichen Untersuchungen freizustellen. Ein Entgeldausfall darf hierdurch nicht eintreten

53
Q

Was bedeutet:Bekanntgabe des Gesetzes und der Aufsichtsbehörden?JArschG

A

AG die regelmäßig min. 1 Jugendlichen beschäftigen, müssen JArschG und Anschrift der Aufsichtsbehörde an geeigneter Stelle, zur Einsicht auslegen oder aushängen

54
Q

Was gilt hinsichtlich Aushang über Arbeitszeiten und Pausen?JArschG

A

AG die regelmäßig min. 3 Jugendliche beschäftigen müssen den Aushang über Beginn und Ende der regelmäßigen täglichen Arbeitszeiten und der Pausen an geeigneter Stelle zu Einsicht auslegen oder aushängen

55
Q

Verzeichnisse der Jugendlichen! JArschG

A

AG haben Verzeichnisse der bei Ihnen beschäftigten Jugendlichen unter Angabe von Vor-Nachnamen, Geburtsdatum, Wohnanschrift und Beginn der Beschäftigung zu führen.
Bei unter Tage auch das Datum dieser Beschäftigung

56
Q

Was sind die Bußgeldvorschriften? JArschG

A

Jemand der Ordnungswidrig handelt, also vorsätzlich einen Jugendlichen beschäftigt,beaufsichtigt,anweist oder ausbildet, obwohl ihm dies Verboten ist, oder einen anderen, dem dies verboten ist damit beauftragt.
Weiteres im JArschG
Kann mit einer Geldbuße bis zu 30.000E geahndet werden, einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten oder Geldbuße bis 5000E, wenn Kinder beschäftigt werden.

57
Q

Was sind die Aufgaben der Kultusministerkonferenz?

A

Sicherung der Qualitätsstandarts in der Schule und Berufsschule
Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit von Zeugnissen und Abschlüssen
Ist Zuständig im dualen System

58
Q

Nennen Sie die 3 Ebenen des Dualen Systems!

A
  1. Politische Entscheidungsebene
    Die Kultusministerkonferenz und Fachministerium des Bundes gestalten Vorgaben und Verordnungen
  2. Verwaltungsebene
    Die Kammern und Schulaufsicht sind zuständig für die Kontrolle,Aufsicht,Unterstützung und Dürchführung.
  3. Pädagogische Entscheidungsebene
    Die Betriebe und Berufsschulen sind für die Durchführung der Berufsausbildung zuständig
59
Q

Was sind die Ziele der Ausbildungsordnung?

A

-Sicherung einer breiten Grundausbildung
-Festlegung von Fertigkeiten,Kentnissen & Fähigkeiten für den jeweiligen Beruf
-Erreichen der beruflichen Handlungsfähigkeit
-Wahrung der Flexibilität für die Bertiebe bei der Ausbildung

60
Q

Was versteht man unter Stufenausbildung?

A

Mehrere Ausbildungsberufe mit unterschiedlicher Dauer, die aufeinander aufbauen. Ausbildungsverträge können sowohl einzeln bis zur 1.Stufe oder von vornherein direkt bis zum Ende der Stufe 2 abgeschlossen werden
Jede Stufe gilt als Beruf und als Fachkraft
Die prüfung der 1. Stufe gilt als Zwischenprüfung für die 2.Stufe

61
Q

Nennen Sie mir 2 Beispiele zur Stufenausbildung!

A

1.Stufe Verkäufer 2 Jahre
2.Stufe Fachkaufmann des Einzelhandels 3 Jahre
1.Stufe Fachlagerist 2 Jahre
2.Stufe Fachkraft für Lagerlogistik 3 Jahre

62
Q

Was gilt als Digitale Ausbildung?

A

Im BBiG ist nun festgelegt, dass Ausblidungsihalte in einem angemessenen Umgang auch im Rahmen mobiler Ausbildung vermittelt werden können. Also dann, wenn der Lehrling nicht am gleichen Ort, wie der Ausbilder oder Ausbildungsbeauftragte ist. bsp. Homeoffice, dort muss der AG Hard- und Software kostenlos zur Verfügung stellen, die man dafür benötigt
Um Teile der Ausbildung mobil stattfinden zu lassen, müssen laut Gesetz 3 Bedingungen erfüllt werden:
1. Zur Vermittlung muss Informationstechnik eingesetzt werden
2. Ausblidnungsinhalte müssen dafür geeignet sein, auch die Aufenthaltsorte der Lehrlinge und Ausbilder müssen dafür geeignet sein
3.Ausbildungsinhalte dürfen nicht schlechter Vermittelt werden als im Betrieb, heißt: Ausbilder oder Ausbildungsbeauftrage muss zu betriebsüblichen Zeiten jederzeit erreichbar sein, um den Lernoprozess zu steuern und auch die Lernfortschritte weiterhin kontrollieren zu können

63
Q

Was ist Eignung für die Berufsausbildung?

A

Man muss einige Eignungsvoraussetzung erfüllen bevor man ausbilden darf, dies schreibt der Gesetzgeber vor.
Die wesentlichen Voraussetzungen sind im BBiG bzw. der HwO geregelt.

64
Q

Welche Voraussetzung gelten für die Eignung der Berufsausbildung?

A

Sie sind im BBig bzw. der HwO geregelt:
-Eignung der Ausbildungsstätte
-Eignung von Ausbildern und Ausbildenden
-Persönliche Eignung
-Fachliche Eignung

65
Q

Erläutern Sie die Eignung der Ausbildungsstätte!BBiG

A

-Art & Einrichtung des Betriebes muss für die Ausbildung geeignet sein
-Angemessenes Verhältnis von Lehrling zu Ausbildungsplätzen oder Fachkräften

66
Q

Erklären Sie die perönliche Eignung nach §29!JArschG

A

Perönlich nicht geeignet ist, wer
-Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf §25
-Wiederholt oder schwer gegen das BBig/HwO oder gegen die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat

67
Q

Erläutern Sie die Eignung der Ausbildungsstätte bzw. Eignung von Ausbildenden und Ausbilder!

A

Lehrlinge darf nur einstellen, wer persönlich geeignet ist. Lehrlinge darf nur ausbilden, wer persönlich & fachlich geeignet ist.
Wer fachlich nicht geeignet ist oder selbst nicht ausbildet, darf Lehrlinge nur einstellen, wenn er persönlich und fachlich geeignete Ausbilder bestellt, die die Ausbildungsinhalte in der Ausbildungsstätte unmittelbar, verantwortlich und in wesentlichem Umfang vermitteln. Die Vermittlung ist auch als digitales mobiles Ausbilden möglich, wenn:
-Informationstechnik dafür eingesetzt wird
-die Ausbildungsinhalte & Orte an denen sich Lehrling und sein Ausbilder aufhalten, für die Vermittlung von den Inhalten auf Distanz geeignet sind
- die Qualität der Vermittlung derjenigen bei gleichzeitiger Anwesenheit der Azubis und ihren Ausbilder am gleichen Ort gleichwertig ist: dies ist insbesondere der Fall, wenn Ausbilder zu den betriebsüblichen Zeiten für den Lehrling erreichbar ist, den Lernprozess steuert, begleitet sowie kontrolliert. Für die Ausgestaltung des digitalen Ausbildens kan der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung Empfehlungen beschließen

68
Q

Was ist die Fachliche Eignung-zulassungsfreie Handwerke,handwerksähnliche Berufe, HwO Anlage B?

A

Für diese Eignung wird folgendes benötigt:
Ausbilderschein, Gesellenbrief, fachliche Kentnisse, angemessene Berufserfahrung, persönliche Eignung

69
Q

Wann hat man die fachliche Eignung bei Zulassungspflichtigen Handwerken?HwO Anlage A

A

-Meisterprüfung in dem oder ähnlichen Beruf
-arbeits- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten,Kentnisse und Fähigkeiten besitzt für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind. ADA

70
Q

Erläuern Sie Wiederrufliche Zuerkennung!

A

Für zulassungspflichtige und zulassungsfreie Handwerker/Handwerksähnliche Berufe kann durch die Kammer eine wiederrufliche Zuerkennung zur Eignung für die Ausbildung erteilt werden.
Bsp: Jmd hat päda studiert und macht sich selbstständig, dann kann Kammer ihn den ADA-Schein erlassen

71
Q

Welche Eignungsvoraussetzungen benötigt der Ausbildende und welche Aufgaben hat er zu erfüllen?

A

Persönliche Eignung und er achtet auf die betriebliche Eignung
Zuständig für: Sicherstellung der betrieblichen Eignung
Gesamtverantwortung für die Ausbildung

72
Q

Welche Eignungsvoraussetzungen und Aufgaben hat der Ausbilder?

A

Fachliche und Persönliche Eignung
Er erhält vom Ausbildenden die Aufgabe/Verantwortung für die Planung/Gestaltung und Umsetzung der Ausbildung in der Praxis

73
Q

Nennen Sie die Eignungsvoraussetzungen für den Ausbildungsbeauftragten und seine Aufgaben!

A

Perönliche und Berufliche Qualifikation
Er erhält vom Ausbilder Teilaufgaben in der Ausbildung

74
Q

Nennen Sie die Pädagogischen Aufgaben des Ausbilders zum Ausbilden!

A

-Fertigkeiten planmäßig unterweisen
-Kentnisse systematisch vermitteln
-Fähigkeiten und Begabungen gezielt fördern
-Selbstständiges Lernen fördern und organisieren
-Erfahrungen machen lassen

75
Q

Welche Pädagogischen Aufgaben hat der Ausbilder zum Führen und Erziehen?

A

-Vorbild sein
-Geeignete Führungsmittel einsetzen
-In Fragen der beruflichen Weiterbildung und ggf. bei persönlichen Problemen beraten
-Eignung,Leistung und Verhalten der Auszubildenden beurteilen
-Interessen der Auszubildenden gegenüber der Geschäftsführung vertreten

76
Q

Was ist eine Verbundausbildung?

A

Ausbildungsbetriebe können nicht immer alle im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Ausbildungsinhalte vermitteln, deshalb lässt das BBiG im §10 Abs. 5 zu, das sich Unternehmen oder Bildungsträger hierbei gegenseitig unterstützen. Diese Form der Kooperation nennt sich Verbundausbildung.

77
Q

Nennen Sie die Oraganisationsformen bei Verbundausbildung!

A

-Leitbetrieb mit Partnerbetrieb
-Auftragsausbildung
-Ausbildungskonsortium
-Ausbildungsvereine

78
Q

Was versteht man unter einen Leitbetrieb mit Partnerbetrieben?

A

-Leitbetrieb schließt mit dem Auszubildenden den Ausbildungsvertrag ab + trägt die Gesamtverantwortung
-Überwiegende Teil der Ausbildung findet im Leitbetrieb statt
-einzelne Teilabschnitte im Partnervertrieb vermittelt
-Leitbetrieb trifft mit Partnerbetrieb Vereinbarung über die zu vermittelnde Ausbildungsinhalte, dafür gehen die Azubis i.d.R. in den Partnerbetrieb

79
Q

Was wird in der Auftragsausbildung gemacht?

A

Der Stammbetrieb schließt den Vertrag mit Azubi ab + trägt Gesamtverantwortung.
Überwiegende Teil in Stammbetrieb, Teilabschnitte werden in anderen Ausbildungsbetrieben oder bei Bildungsträgern durchgeführt. Hierzu beauftragt der Stammbetrieb einen anderen Betrieb oder Bildungsträger mit der Ausbildung eines Teils der Ausbildung und muss dafür zahlen. Man kann dabei ganze Ausbildungsjahre dort durchführen lassen.

80
Q

Was ist ein Ausbildungskonsortium?

A

Ein Zusammenschluss kleiner und mittlerer Betriebe, um eine vollständige (bestmögliche) Ausbildung zu ermöglichen. Jeder Betrieb schliesst einen Vertrag mit dem Azubi ab, er hat aber nur einen Ausbildungsvertrag.
-Nach Rotationsprinzip wechselt er phasenweise die Betriebe, um in jedem Betrieb einzelne Teile des Ausbildung zu absolv., sodass zuletzt alle Ausbildungsabschnitte abgedeckt werden

81
Q

Was versteht man unter Ausbildungsvereine?

A

Dort schließen sich mehrere Betriebe und ggf. Bildungsträger zu einem Verein zusammen, welcher alle organisatorischen Aufgaben übernimmt.
Mitgliedsfirmen und betrieblichen Bildungsträger übernehmen die Ausbildung.
Vertrag wird mit dem Verein abgeschlossen, er führt Entgeldabrechnung durch und übernimmt notwendigen Anmeldungen.
Verein sucht zur Ausbildung passende Unternehmen oder Bildungseinrichtungen, die dann die jeweiligen Ausbildungsinhalte übernehmen.

82
Q

Erläutern Sie die Funktion der Kammern!

A

Kammern sind vom Gesetzgeber gewünschte und eingesetzte Körperschaften des öffentlichen Rechts, die die Wirtschaft fördern, aber auch zum Teil steuern und kontrollieren sollen. Regelungen hierzu finden Sie in der HwO.
Sie setzen sich im Sinne ihrer Mitgliedsunternehmen bei gesellschaftl.,wirtschaftl. und polit. Themen für das Handwerk ein und versuchen auf den einzelnen Entscheidungsebenen Einfluss zu Gunsten des Handwerks zu nehmen.

83
Q

Nennen Sie die Aufgaben der Kammern als zuständige Stellen! (5P)

A

-Eignungsvoraussetzungen sicherstellen (persönliche,fachliche,betriebliche)
-Kontrolle und Beratung der Betriebe bei der Durchführung der Ausbildung
-Führen des Verzeichnisses der Ausbildungsvehältnisse
-Erlass von Rechtsvorschriften zur Ausbildung
-Einrichtung von Prüfungsausschüssen und Abnahme von Prüfungen
-Einrichtung des Berufsbildungsausschusses

84
Q

Erläutern Sie Berufsbildungsausschuss der Kammern!

A

Die zuständige Stelle für die Berufsausbildung hat nach §77-80 einen Berufsbildungsausschuss einzurichten.
Ist ein Beratungs- und Beschlussausschuss der weisungsunabhängig ist.
Zuständige Stelle nimm Geschäftsführung war

85
Q

Welche Aufgaben hat der Berufsbildungsausschuss der Kammern?

A

-muss in allen wichtigen Angelegenheiten der Berufsausbildung unterrichtet & gehört werden
-Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung fördern
-wird bei Vorbereitung der Entscheidungsfindungen bei Rechtsvorschriften durch die Vollversammlung der Kammer einbezogen

86
Q

Zusammensetzung des Berufsbildungsausschuss!

A

18 Ehrenamtliche
-6 AGvertreter
-6 ANvertreter
-6 Berufsschullehrer
-Lehrer haben nur beratende Funktion und bis auf eine Ausnahme kein Stimmrecht

87
Q

Wozu dient der Ausbildungsberater der Kammer?

A

Er ist ein festangesteller Mitarbeiter der Kammer und erledigt eine Vielzahl an Aufgaben hinsichtlich der Berufsausbildung

88
Q

Der Ausbildungsbeauftragte der Kammer dient zur Beratung der Auszubildenden bei Fragen:

A

-Ausbildungsberuf
-Ausbildungsverordnung
-Rechte und Pflichten von Azubis/Ausbildenden/Ausbilder
-Verkürzung und Verlängerung der Ausbildung
-Berufsschulbesuch und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätten

89
Q

In welchen Anliegen Beratet der Ausbildungsbeauftragte der Kammer die Ausbildenden und Ausbilder?(5P)

A

-Art und Einrichtung der Ausbildungsstätten
-Eignungvoraussetzung
-Ausbildungsordnungen, Prüfungsordnungen und Ausbildungsvertrag
-Aufstellung betrieblicher Ausbildungsplätze
-Rechte und Pflichten der Azubis/Ausbildenden/Ausbilder
-Verkürzung und Verlängerung der Ausbildung
-Berufsschulbesuch und Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
-Jugenpsychologie
-Didaktik und Methodik
-Ausbildung im Ausland

90
Q

Was macht der Ausbildungsbeauftrage hinsichtlich der Überwachung der Ausbildungseignung und durchführung?(5P)

A

-Eignungsvoraussetzung: betrieblich,perönl.,fachliche
-Art und Einrichtung der Ausbildungsstätte
-Einhaltung der AO durch Betriebe
-Kostenlose Bereitstellung der Ausbildungsmittel durch Betriebe
-Teilnahme am Berufsschulunterricht und der ÜBL
-Rechtzeitig Abschluss des Ausbildungsvertrages und dessen Eintragung ins Verzeichnis
-Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen
-Erfüllung von Auflagen bei der Behebung von Mängeln

91
Q

Wer prüft, ob der Betrieb die Eignungsvoraussetzungen erfüllt?

A

Die Handwerkskammer und der Ausbildungsberater

92
Q

Welche 3 Kriterien werden bei der Eignungsvoraussetzung der Betriebe geprüft?

A

-Art der Ausbildungsstätte
-Einrichtung der Ausbildungsstätte
-Angemessenes Verhältnis zwischen Fachkräften und Ausbildungsplätzen

93
Q

Ist die Grundausstatung für die Ausbildungsstätte ausreichend?

A

Eine angemessene Grundausstattung ist ausreichend.

94
Q

Nennen Sie die Aufgaben und die Erläuterung der Innungen!

A

-Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von selbstständigen Handwerksmeistern eines Gewerks auf Kreisebene
-Sie sind Körperschaft des öffentlichen Rechts unter Aufsicht der Handwerkskammer
-Durchführung und Überwachung der Gesellen/Abschlussprüfung
-hat Beauftragten für Bildung

95
Q

Was ist und macht die Kreishandwerkerschaft?

A

-ist der Zusammenschluss aller Innungen eines Handwerkerkammerbezirks
-Übernehmen häufig Aufgaben hinsichtlich der Berufausbildung
- Reglung und Kontrolle der Lehrlingsausbildung
-Bildung von Gesellenprüfungs- und Berufsbildungsabschluss
-Wahl von dem Beauftragten für Bildung

96
Q

Nennen Sie mögliche Folgen bei nicht behobenen Mängeln bezüglich der Ausbildung!

A

Das Einstellen und das Ausbilden können untersagt werden,wenn
-perönlcihe oder fachliche Eignung nicht erfüllt sind
-Art oder Einrichtung der Ausbildungsstätte nicht geeignet sind oder die
Anzahl der Auszubildenen unangemessen hoch ist im Vergleich zu den Fachkräften und die Ausbildung gefährdet ist

97
Q

Definieren Sie Außerbetriebliche Ausbildung!

A

Als außerbetrieblich werden die Ausbildungsverhältnisse definiert, die vollständig oder nahezu vollständig durch staatliche Programme oder auf gesetzlicher Grundlage mit öffentlichen Mitteln bzw. der von der Bundesagentur für Arbeit ohne betrieblichen Ausbildungsvertrag finanziert werden.

98
Q

Nennen Sie 3 Berufsvorbereitende Maßnahmen!

A

Berufsberatung in der Schule
Berufsorientierungspraktikum
Berufseinstiegsbegleitung

99
Q

Nennen Sie die Zielgruppe und Merkmale des EQ!

A

EQ gleich Einstiegsqualifizierung ist für:
-Bewerber die bis zum 30.sept keine Ausbildungsstelle bekommen haben,
Junge Menschen die noch nicht für die Ausbildung geeignet scheinen,
Lernbeeinträchtigte,
Sozialbenachteiligte
Merkmale:
Qualifiziertes Langzeitpraktikum von 4-12M,
i.d.R. Vollzeit, aber auch min. 20 Std./woche möglich für bsp. Sprachkurs,
Ausbildungsnah gestaltet werden und vermittelnde Fähigkeiten Kentnisse und Fertigkeiten sind vom Betrieb in einem Zeugnis zu bescheinigen,
EQ-Vertrag ist der Kammer vorzulegen,
Berufsschule ist zu besuchen,
Kann bei Ausbildung angerechnet werden,
-seit 1.04.2024 auch für behinderte Menschen zugelassen

100
Q

Was ist die Zielgruppe von Berufsausbildungsvorbereitung?

A

-Schulabgänger ohne Ausbildungsplatz
-Jugendlichen mit Födrerbedarf
-Flüchtlinge & Migranten
-Langzeitarbeitslose Jugendliche

101
Q

Erklären Sie die Qualfizierungsbausteine!

A

Dies ist eine Berufsvorbereitendemaßnahme. Dort werden lerninhalte mit Bezug zum Ausbildungsrahmenplan vermittelt. In sich geschlossene Lerneinheiten mit 140-420 Std.
Am ende bekommt derjenige ein Zeugnis oder Teilnahmebescheinigung. Dies kann bei der Ausbildung anerkannt werden.

102
Q

Erläuern Sie das Berufsvorvbereitungsjahr!

A

Es ist eine Schulische Maßnahmen, für Jugendliche die nach dem Schulende oder abbruch keine Ausbildungsstelle haben und auch keine weiterführende Schule besuchen, aber noch Schulpflicht unterliegen.
Schulpflicht wird erfüllt und Hauptschulabschluss erworben werden.Berufliches Grundwissen einer oder mehrerer Berufsgruppen werden evrmittelt, es kann nicht bei Ausbildung anerkannt werden.

103
Q

Welche Aufgaben hat der/die Beauftragte für Bildung und bei welcher Organisation ist diese*r?

A

Er ist bei der Innung und betreut die Auszubildenden bei Fragen, Problemen mit dem Betrieb, den Ausbildern und der Berufsschule.
Ausbildungsbetrieb muss nicht in der Innung sein

104
Q

Erklären Sie das Berufsgrundschuljahr!

A

Die schüler benötigen für den Besuch der Schule einen Hauptschulabschluss und erhalten eine berufsbezogene Grundausbildung. Dort kann die Fachoberschulreife nachgeholt werden.
Je nach Bereich & Bundesland ist eine Anrechung als 1.Ausbildungsjahr möglich.

105
Q

Erläutern Sie kurz die Flexibilitätsklausel!

A

Abweichungen vom Ausbildungsrahmenplan sind zulässig, wenn betreibsbedingte Besonderheiten es erfordern von der:
Reihenfolge der Ausbildungsinhalte, Sachliche Zuordnung abzuweichen.
Aber es ist eine betriebliche Planung notwendig, es dürfen keine Ausbildungsinhalte weggelassen oder verändert werden.

106
Q

Nennen Sie die Mindestinhalte einer Ausbildungsordnung!

A

Ausbildungdauer
Prüfungsanforderungen
Berufsbezeichnung
Ausbildungsrahmenplan
Ausbildungsberufsbild

107
Q

Beschreiben Sie persönliche Eignung!

A

Persönlich nicht geeignet ist, wer:
-Kinder & Jugendliche nicht beschäftigen darf (JArschG)
-Wiederholt oder schwer gegen das BBiG/Hwo oder gegen die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften & Bestimmungen verstoßen hat

108
Q

Beschreiben Sie die fachliche Qualifikation!

A

Die fachliche Eignung im Handwerk bezeichnet die notwendige berufliche Qualifikation, die eine Person benötigt, um einen Handwerksbetrieb zu führen oder im Handwerk tätig zu sein. Sie wird in der Regel durch den Gesellenbrief oder eine gleichwertige Qualifikation nachgewiesen.

109
Q

Erläutern Sie die Vorteile der Ausbildung für den Betrieb!

A

-Fachkkräftemangel entgegenwirken
-Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
-Erträge
-Image verbesserung
-weniger Rekrutierungskosten