Gott Flashcards

Gottesbilder (Exodus), Sinai-Bund, Stufenmodell, Monotheismus und Gewalt

1
Q

Welche Stufen beinhaltet das “Stufenmodell zur religiösen Entwicklung” nach Oser/Gmünder?

A
  1. Deus ex machina 2. Do-ut-des 3. absolute Autonomie und Deismus 4. religiöse Autonomie, Heilsplan 5. Intersubjektivität 6. fiktive Stufe
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2
Q

Was bedeutet die Stufe “Deus ex machina”?

A

“Gott aus einer Maschine.” Alles wird von Gott geleitet.

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3
Q

Was bedeutet die Stufe “Do-ut-des”?

A

“Ich gebe, damit du gibst.” Tauschverhältnis, der Mensch kann Einfluss nehmen (durch Gebete etc.)

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4
Q

Was bedeutet die Stufe “absolute Autonomie und Deismus”?

A

Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Welt und Gott sind voneinander getrennt, der Mensch ist frei.

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5
Q

Was bedeutet die Stufe “religiöse Autonomie, Heilsplan”?

A

Der Mensch ist im Heilsplan mit Gott verbunden. Er ist frei in seinen Entscheidungen.

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6
Q

Was bedeutet die Stufe “Intersubjektivität”?

A

Alle Kulturen sind eingeschlossen. Ganz und gar religiös. Handeln des Menschen bedingt Gott und Gott bedingt den Mensch durch sein handeln.

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7
Q

Was bedeutet die “fiktive Stufe”?

A

Universelle Kommunikation und Subjektivität.

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8
Q

Was geschieht am brennenden Dornenbusch (Ex 3,1-22)

A

Gott offenbart sich Mose in Form eines brennenden Dornenbusches. Gott offenbar sich als Gott der Vorfahren. Sagt, er möchte das Volk in ein Land führen in dem “Milch und Honig” fließt. Mose soll zum Pharao gehen und dies einfordern. Da der Pharao dies nicht freiwillig tun würde, will Gott Plagen über sie bringen.

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9
Q

Wie wird Gott im Dornenbusch dargestellt?

A

Mitleidend und solidarisch.

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10
Q

Unter welchem Namen offenbart Gott sich?

A

Als der “Ich bin da”.

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11
Q

Was zeigt das Bild des brennenden aber nicht verbrennenden Dornenbusches?

A

Gleichzeitig Allgegenwärtigkeit, Zuverlässigkeit, Nähe und Ansprechbarkeit aber auch Distanz, Unverfügbarkeit, Ewigkeit.

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12
Q

Wie wird die Rettung am Schilfmeer erzählt?

A

Anachronistisch: 1.Passa-Opfer 2.Teilung des Meeres 3. Loblied.

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13
Q

Was bewirkt die anachronistische Erzählweise der Rettung?

A

Die Bedeutung des Vertrauens in Gott wird betont. Gottgewirktes Heilshandeln wird vorweggenommen. Es handelt sich nicht um eine historische Geschichtsschreibung.

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14
Q

Als was dient der Dekalog?

A

Als Präambel zur Rettung aus Ägypten.

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15
Q

Was ermöglichen die 10 Gebote?

A

Ein Leben in Freiheit. Zuspruch und Anspruch durch Gott. Bundespartner in Gott.

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16
Q

Welche zwei Positionen gibt es zum Dekalog?

A

1.Die Gebote sind ein Angebot in Freiheit zu leben. Sie garantieren Freiheit. Diese Freiheit setzt das Vertrauen in Gott voraus. 2. Die Gebote sind keine Gesetze, sondern nur Weisungen, die helfen sollen sich zu schützen und zu orientieren. Das Befreihungsgeschehen gibt Gewissheit über die Zusage Gottes und fordert Antwort.

17
Q

Welche Dialektik bildet das Bilderverbot laut Zemer?

A

Bilder sind gefährlich aber Bilder sind notwendig.

18
Q

Inwiefern sind Bilder gefährlich (Zemer)?

A

Sie können Vorurteile festigen und die Wirklichkeit verfälschen. Verführen zu Interpretation und Reduktion.

19
Q

Inwiefern sind Bilder notwendig?

A

Denken geschieht in Bildern. Ausdrucksfunktion. Orientierungsfunktion. Bilder ermöglichen/erleichtern Kommunikation.

20
Q

Was muss bei Bildern im Bezug auf Gott beachtet werden?

A

Wenn man mit Gott in Verbindung tritt macht man sich ein Bild, dieses muss aber offen sein, so dass das Wesen Gottes nicht reduziert/verfehlt wird.

21
Q

Was ist Assmanns These bzgl. Monotheismus und Gewalt?

A

Religiöse Gewalt, die auf dem Unterschied wahr/falsch basiert, ist erstmals durch Monotheismus entstanden.

22
Q

Was setzt Assmann seiner These voraus?

A

Die Existenz andrer Götter. Durch die Abgrenzung Gottes von diesen und seinem Alleinverehrungsanspruch wird die Grundlage von wahr/falsch geschaffen. (Eifersucht Gottes)

23
Q

Warum verhindert das Bilderverbot die Verehrung anderer Götter?

A

Andere Religionen verehren ihre Götter durch Götzenbilder. Durch das Verbot von Bildern können keine anderen Götter angebetet werden.

24
Q

Wer sind die Feinde Gottes und warum ist die Gewalt legitim?

A

Feinde sind andere Religionen aber auch das eigene Volk, welches sich potentiell abwenden könnte. Die Gewalt Gottes ist aufgrund seiner Eifersucht legitim und Gottes Gefühle sind wichtiger als alles Menschliche.

25
Was ist das typische für monotheistische Religionen bzgl. des Vollzugs von Gewalt?
Der Mitvollzug des Volkes.
26
Was ist der Hintergrund für den Sinai-/ersten-Bund?
Er wird vor dem Hintergrund der Befreihungserfahrung angeboten.
27
Wie ist das Verhältnis zwischen Gott und dem Volk?
Ungleich. Gott setzte ein/bietet an, Volk geht ein.
28
Was bedeutet der Bund für das Volk?
Es ist besonderes Eigentum. Es muss auf Gottes Wort hören und es befolgen. Das Volk stimmt einstimmig und freiwillig zu. Sie müssen die 10 Gebote befolgen.
29
Was bedeutet der Bund für Gott?
Er sagt dem Volk Schutz und ein Leben in Freiheit zu.
30
Wie wird der Bund geschlossen?
Er wird mit einem Opfertier/Blut besiegelt.