2. Flashcards
Definition - Frühförderung
nach Speck 1996
„…Komplex medizinisch, pädagogisch, psychologisch und sozialrehabilitativer Hilfen, die darauf gerichtet sind, die Entwicklung eines Kindes und sein Leben-Lernen in seiner Lebenswelt in den ersten Lebensjahren unterstützend zu begleiten, wenn diesbezüglich Auffälligkeiten und Gefährdungen vorliegen.“
- > Hilfe zur Selbsthilfe
- > Zusammenarbeit mit den Eltern
Definition - Frühförderung
Thurmaier/Naggl, 2000
„Frühförderung ist ein Hilfsangebot für Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter, die behindert oder von einer Behinderung bedroht sind, und auch für Eltern und andere Personen die Elternfunktionen wahrnehmen“
Organisation der Frühförderung
- Frühförderstellen (stationär, regional)
- Hausfrüherziehung (ambulant)
- Sozialpädiatrische Zentren (zentral, oft in Verbindung mit Kliniken)
- Inklusive Kindertageseinrichtungen
- ausgehend vom Sonderpädagogischen Förderzentrum (Mobile Sonderpädagogische Hilfe, MSH, Schulvorbereitende Einrichtung, SVE)
Konzeptionelle Grundlagen
- Personenbezogener Ansatz (n. Kautter)
- Kind als „Akteur seiner Entwicklung“
- Entwicklungsthema des Kindes erkennen
- Anregung der Eigentätigkeit
Konzeptionelle Grundlagen
- Ökosystemischer Ansatz (n. Speck)
- Kind als „autonomes System“
- Umwelt als Entwicklungsanregung
- Entwicklungsförderung als Förderung von Entwicklungsbedingungen
Begründungszusammenhänge
- Medizinische Sicht
- Entwicklungspsychologische Sicht
- Neurobiologische Sicht
Frühförderung
- Prinzipien
Ganzheitlichkeit Interdisziplinarität Familienorientierung Vernetzung Regionalität Inklusion