Strafrecht Flashcards
Gelockerter Gewahrsam
Liegt vor, wenn der Inhaber weiß, wo sich die Sache befindet, aber durch die räumliche Entfernung keine gegenwärtige Zugriffsmöglichkeit auf diese hat
Generelle Raumherrschaft
Wenn die Sache in einem generell beherrschten Raum ist
Sich verborgen hält
Liegt vor, wenn sich jemand heimlich versteckt, um später die Tat ungestört ausführen zu können
Unglücksfall
Ist ein plötzliches, äußeres Ereignis, dass eine erhebliche Gefahr für den Menschen oder Sachen mit sich bringt
Gemein Gefahr
Gefahr, bei der eine Vielzahl von Menschen Schaden Brot beziehungsweise hohe Sachwerte bedroht sind
Ausnutzen
Der Täter muss durch die Notlage entstandene günstige Situation für die Tat ausnutzen. Er muss also in Kenntnis der Umstände seine Tat vornehmen
Gefährliches Werkzeug
Sind Gegenstände, die ihrer objektiven Beschaffenheit nach dazu geeignet sind, erhebliche Verletzungen hervorzurufen
Bei sich führen
Hierunter versteht man die rasche verfügbarkeit des Tatmittels
Anderes Mittel/Werkzeug
Das sind alle Gegenstände, die bei ihrer Benutzung zwar objektiv ungefährlich sind, beim Opfer aber durch die in diese Alternative geforderte Gebrauchsbsicht subjektiv als gefährlich empfunden wird
Täuschungshandlung
Ist das Einwirken auf das Vorstellungsbild eines anderen mit dem Ziel der ihre Irreführung
Irrtumserregung
Ist eine Fehlvorstellung eines Menschen über die Wirklichkeit
Vermögensverfügung
Ist jedes freiwilliges Handeln dulden oder unterlassen, dass ich unmittelbar Vermögensmildernd auswirkt
Vermögensschaden
Ist die Differenz des Vermögens vor und nach der Verfügung
Wichtige Glieder im Zusammenhang mit Paragraph 226 StGB
Das obere Glied eines Daumens, der Zeigefinger, die Hand und der Fuß
Sorgfaltspflichtverletzung
Art und Maß der anzuwendenden Sorgfalt ergibt sich aus der Anforderung an einen besonnenen und gewissenhaften Menschen, in der konkreten Lage als Handelnder
Objektive Vorhersehbarkeit
Ist alles, worüber sich ein umsichtig handeln der Mensch unter den jeweils gegebenen Umständen aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung Gedanken machen muss
Vermeidbarkeit
Der strafrechtliche Erfolg muss vermeidbar gewesen sein. Dies ist dann nicht der Fall, wenn die KV auch ohne das Fehlverhalten des Täters eingetreten wäre
Versuch ($224 StGB)
Der Täter hat zur Tatausführung angesetzt und sofort die Schwelle des “jetzt geht’s los” überschritten
Alleintäterschaft
Liegt vor, wenn der Täter die Straftat selbst begeht. Der Täter verwirklicht alle Tatbestandsmerkmale und werde die Tat als seine eigene. Er erfüllt den Tatbestand im gesamten Unfall selbst und ohne die Beteiligung einer anderen Person. Er handelt mit Täterwillen und über die Tatherrschaft aus
Mittäterschaft
Wenn mehrere Personen vorsätzlich, in bewussten und gewollten zusammenwirken, Mit gemeinsamen Tatentschluss, eine Straftat begehen.dabei besitzt jeder der mit Täter eine Objektive und Subj. Tatherrschaft.
Sie begehen die Tat unter anderem mit der Arbeitsteilung
Elemente der Schuld
Schuldfähigkeit
Unrechtsbewusstsein
Zumutbarkeit rechtmäßigen Verhaltens
Raub (Objekt. TBM)
Wegnahme Fremd Beweglich Sache \+ Gewalt gegen Person / g.G.f.L.o.L
Raub (Subj. TBM)
Vorsatz: Der Täter handelt in dem Bewusstsein
1. Das Nötigungsmittel einzusetzen, um die Wegnahme zu ermöglichen
2.und er weiß zudem, dass er eine fremde bewegliche Sache weg nimmt.
+
Finalzusammenhang
(Das Nötigungsmittel muss dazu dienlich sein, die Wegnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern)
\+ rechtswidrige Zueignungsabsicht
(Der Täter hat an Eignungsabsicht und end Eignung Vorsatz, d.h. er will den Geschädigten auf Dauer von seinem Eigentum ausschließen und einen wirtschaftlichen Nutzen aus der Sache ziehen)
Finalzusammenhang
Nötigungsmittel muss dazu dienlich sein, die Wegnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. Der Wegnahmevorsatz muss bereits zum Zeitpunkt der Handlung vorgelegen haben
Was heißt nötigen
D.h., einem anderen Menschen wird ein Verhalten aufgezwungen, welches dieser nicht will und von sich aus auch nichts tun würde
Rechtswidrig mit Gewalt (Nötigung)
Gewalt ist der Einsatz körperliche Kraft oder die Vermittlung psychischer Zwangswirkung
GewaltAnwendung (Nötigung) gegen was ist die Gewaltanwendung nicht ich
- Person des Genötigten
- Einen Dritten (zum Beispiel das eigene Kind)
- Eine Sache, wenn sich dieses mittelbar auf den benötigten auswirkt ( Vermieter stellt bei
- Minusgraden die Heizung ab, um den Mieter zum Auszug zu nötigen)
Vorsatz (Zusammenhang mit Nötigung)
Es erfordert direkten Vorsatz. Bedingter Vorsatz ist jedoch auch ausreichen. Der Täter muss das Bewusstsein haben, dass er mit Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel das Verhalten eines anderen erzwingen. Zugleich muss auf sein Wille hierauf gerichtet sein. Es reicht aus wenn er davon ausgeht das die Drohung vom bedrohten ernst genommen wird.
Verwerflichkeitsprüfung (Nötigung)
= Mittel Zweck Relation. Kommt man hier bei zu dem Ergebnis, dass das eingesetzte Nötigungsmitteln im Verhältnis zum angestrebten Erfolg sozial unerträglich ist, so ist die Verwerflichkeit und somit auch die Rechtswidrigkeit des Täterverhaltens festgestellt
Obj. Tatbestandsmerkmale (Raupt)
- Wegnahme
- fremd
- Sache
- beweglich
\+
qualifiziertes Nötigungsmittel
- Gewalt gegen Person
- g.G.f.L.o.L
Gewalt gegen eine Person
Ist jeder Einwirkung, wie vom Opfer unmittelbare oder mittelbare als körperlicher Zwang empfunden wird und geeignet ist geleisteten oder zu erwartenden Wiederstand zu beseitigen
Drohung mir gegenwärtige Gefahr für Leib oder Leben (G. G. F. L. O. L.)
Ist das in Aussicht stellen des Todes oder einer erheblichen körperlichen Misshandlungen, deren Eintritt nach menschlicher Erfahrung sicher, zumindest aber höchstwahrscheinlich ist und auf deren Eintreten der Drohende Einfluss hat oder zu haben vorgibt
Entscheidend ist, dass das Opfer die Drohung ernst nimmt.
Finalzusammenhang
Das Nötigungsmittel muss dazu dienlich sein, die Wegnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. Folglich muss der Wegnahme Vorsatz bereits zum Zeitpunkt der Nötigungshandlung vorgelegen haben
Subj. Tatbestand (Raub)
Vorsatz:
Der Täter handelt in dem Bewusstsein
1. Das Nötigungsmittel einzusetzen, um die Wegnahme zu ermöglichen
- weißt du denn, dass er eine fremde bewegliche Sachen wegnimmt
Rechtswidrige Zueignungsabsicht:
Der Täter hat ein Aneignungsabsicht und Enteignungsvorsatz d.h. er will den Geschädigten auf Dauer von seinem Eigentum ausschließen und einen wirtschaftlichen Nutzen aus der Sache ziehen.
Da den Tätern bewusst ist, dass ihnen die Sachen eigentumsrechtlich nicht zustehen, sie diese aber dennoch haben möchten, besteht eine rechtswidrige Zueignungsabsicht.
Objekt. Tatbestand (räuberischer Diebstahl)
- Täter hat einen Vortat vollendet, jedoch noch nicht beendet
- auf frischer Tat betroffen
- Nötigungsmittel (1. Gewalt gegen eine Person,
2. Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben)
Empfindlich (von Drohung mit einem empfindlichen Übel)
Ein üben ist empfindlich, wenn es von solcher Erheblichkeit ist, dass der bedrohte im Sinne des Täterverlangens motiviert wird
Drohne mit einem empfindlichen Übel
Die Drohung ist das in Aussicht stellen eines künftigen Übels, auf das der Täter der Einfluss hat oder zu haben vorgibt. Die Äußerung der Drohung kann ausdrücklich oder konkludent erfolgen
Subj. Tatbestandsmerkmal (Räub. Diebstahl)
- Beutesicherungsabsicht (um sich im Besitz der gestohlenen Sache zu halten)
- mindestens bedingter Vorsatz
Betrug Subj. TBM
- Vorsatz (direkt)
- rechtswidrige Bereicherungsabsicht
(wenn der Täter mit Ziel gerichteten Willens sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensanteil schaffen möchte. Diese Vermögensverfügung ist rechtswidrig dass sie gegen die Rechtsordnung widerspricht bzw. Ihn diese art von Vermögensverfügung nicht so zusteht)