[Begriffe] Flashcards
Erkläre Biotop
Lebensraum
Gesamtheit abiotischer Umweltfaktoren im Lebensraum
Erkläre Biozönose
Lebensgemeinschaft
Sämtliche Population aller Atten in einem Lebensraum
Ökosystem
Dynamisches Beziehungsgefüge aus Biozönose und Biotop
Was ist Ökologie?
Teilgebiet der Biologie, dass sich mit Zusammenhängen zwischen Lebewesen untereinander und zum unbelebten Teil der Natur untersucht
Art
Grundeinheit biologischer Klassifikation, Gruppe von Lebewesen sind stammesgeschichtlich miteinander verwandt und können sich miteinander fortpflanzen
Population
Die Gesamtheit aller Individuen in einem Gebiet, die sich miteinander fortpflanzen können
Erkläre die RGT-Regel
Eine Temperaturerhöhung von 10 Grad führt zu einer Steigerung der Reaktionsgeschwindigkeit um das 2 bis 3-fache
Denaturierung
Schädigung der räumlichen Tertiär-/Quartärstruktur von Proteinen, insbesondere Enzymen und dadurch die Aufhebung ihrer Aktivität
Minimum
Der minimalste Kardinalpunkt bei dem die betreffenden Lebenserscheinungen zu beobachten sind.
(Tiefer -> Kältetod)
Maximum
Kardinalpunkt
Obergrenze bei dem entsprechende Lebenserscheinungen beobachtet werden können
(Höher -> Hitzetod)
Optimum
Kardinalpunkt.
Lebenserscheinungen laufen optimal ab bei entsprechenden Ökofaktorwerten
Nenne Begriffe für Toleranzbereicv für Temperatur und ökologische Potenz und definiere sie kurz.
Toleranzbereich ist der Bereich zwischen Minimum und Maximum in dem das lebenwesen existieren kann.
Eurytherm - weiten Toleranzbereich für Temperaturen
Stenotherm - engen toleranzbereich für Temperaturen
Eurypotent - weitere Tolernz bezüglich Ökofaktoren
Stenopotent - engere Tolernz bezüglich Ökofaktoren
Was sind dichteabhängige Faktoren?
- Dichtestress,
- Parasiten,
- spezifische Fressfeinde
- intraspezifische Konkurrenz
- ansteckende Krankheiten
Was sind dichteunabhängige Faktoren?
- Wetter, Temperatur, Wasser, Naturkatastrophen, Radioaktivität, Chemikalien
- biotische: - interspezifische Konkurrenz, unspezifische Fressfeinde, nicht-ansteckende Krankheiten
Was beschreibt die Bergmannsche-Regel?
beschreibt die Beobachtung, dass gleichwarme Individuen derselben Art, aber auch Individuen naher verwandter Arten, in kälteren Regionen eine höhere Körpergröße aufweisen.
liegt daran, dass größere Körper im Verhältnis weniger Fläche zum Wärmeverlust haben.
Was beschreibt die Allensche Regel?
besagt, dass bei nahen Verwandten homoiothermer (gleichwarmer) Organismen die relative Länge der Körperanhänge (Extremitäten, Schwanz, Ohren) in kalten Klimazonen geringer ist als bei verwandten Arten und Unterarten in wärmeren Gebieten.
Was sind Mesophyten?
z. B. Hainbuche: periodisch trockene oder winterkalte Standorte
- weiche Blätter, Blattabwurf in Trockenzeit
- Spaltöffnungen an der Oberfläche der Blattunterseite
- stark ausgebildetes Wurzelsystem → Speicherorgan
- verdickte Rinde, starke Leitbündel
Was sind Hygrophyten?
z. B. Ruellia: nasser Boden, feuchte Luft
- große, zarte Blätter; viele Stomata, schwaches Wurzelsystem, niedrige osmotische Werte
- dünne Epidermis, schwach ausgeprägte Kutikula, zarte hohle Stängel, zarte weite Gefäße, wenige Leitbündel
- Spaltöffnungen sind über die Oberfläche der Epidermis emporgehoben → transpirationsfördernde Einrichtung
Was sind Hydrophyten?
z. B. Seerose: in stehenden oder fließenden Gewässern
- große Schwimmblätter; zarte Blätter
- fehlende Kutikula, wenige Leitbündel, Luftkanäle
- wenige bis gar keine Spaltöffnungen auf der Blattoberseite
- schwaches bis fehlendes Wurzelsystem
- große Interzellularen
Was sind Xerophyten?
Wüste, Steppe, Trockenrasen
- xeromorphische Umgestaltungen: dicke Kutikula/ Epidermis → mehrschichtig
→ Reduktion der kutikulären Transpiration
Einsenkung der Stomate in einen Vorhof, Zurückrollen der Blattränder
→ Reduktion der stomären Transpiration
- kleine, harte Blätter oder Blattabwurf
- viele, schnell verschließbare Spaltöffnungen
- starke Gefäße, gut ausgeprägte Leitbündel
- sehr gut ausgebildetes Wurzelsystem, hohe osmotische Werte
Merkmale von Homoiotherm (gleichwarm) Tieren
Körpertemp. Die Körpertemperatur ist unabhängig von der Umgebungstemperatur
Energie Energie für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wird aus der Nahrung aufgenommen
Stoffwechsel: hoch
Fell
Speckschicht Vorhanden, dient als Wärmeisolierung und hält die Wärme am Körper
Wärmeregulation Schwitzen (zur Abkühlung), Muskelzittern (zur Aufwärmung)
Ökonomisch? Laufend muss neue Energie dem Körper zugeführt werden, sonst bricht der Kreislauf zusammen -> unökonomisch
Evolutionärer Vorteil? Neue ökologische Nischen durch Jagd in den Abendstunden/Nacht. Außerdem: Bewohnung von kälteren Regionen möglich
Extreme Hitze Hitzetod
Extreme Kälte Kältetod
Beispiele Säugetiere, Vögel
Merkmale von Poikilotherm (wechselwarm) Tieren
Körpertemperatur: Die Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebungstemperatur
Energie Ein Großteil der Energie wird über Sonnenstrahlen (Wärmeenergie) aufgenommen
Stoffwechsel niedrig
Fell/
Speckschicht Nicht vorhanden
Wärmeregulation Aufsuchen (zur Aufwärmung) und Vermeiden (zur Abkühlung) von wärmeren oder kälteren Orten
Ökonomisch? Nur selten muss Nahrung zugeführt werden. Es kann nur Energie verbraucht werden, wenn die Sonne scheint -> äußerst ökonomisch und sparsam
Evolutionärer Vorteil? Bei Nacht und in Kältemonaten eine deutlich geringere Aktivität oder gar Kältestarre; Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einen Winter zu überstehen
Extreme Hitze Wärmestarre
Extreme Kälte Kältestarre
Beispiele Reptilien